News Phison: Über Controller für 8‑TB‑SSDs, 96 Layer und sinkende Preise

MichaG

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#1

Holt

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#2
Bei wahlfreien Zugriffen unter Dauerlast dürfte sich der 8-Kanal-Controller dagegen von Einsteigermodellen absetzen.
Aber doch auch nur wegen der bei Phison inzwischen sogar bei 4k Zugriffen funktionierenden Datenkompression, ohne wird auch Phison die Latenz der NANDs nicht großartig senken können. Wie viel dann auch von den "bis zu 3.200 MB/s lesend und 3.000 MB/s schreibend" übrig sein wird wenn man mit realen, also nicht extrem komprimierbaren Daten bencht, wird man also sehen müssen.

Größere Kapazitäten und sinkende Preise dürften aber alle begrüßen, nur 128GB als Durchschnitt dürfte wohl eher für den OEM Markt gelten. Bei den Zahlen der SSD Marktanteile von vor einem Jahr betrug das Gesamtvolumen 13,87 Exabyte die sich auf 38,246 Millionen SSDs verteilt haben, was etwas über 360GB pro SSD ergibt.
 
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#3
Der wichtigste Satz war für mich: "Zudem rechnet der Hersteller mit bald sinkenden SSD-Preisen" ;)
 
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#6
Er meint Phison selber, bzw. Hersteller mit Phison-basierten SSDs verkaufen gerade am meisten 128gb Modelle.
Liegt vielleicht aber auch daran dass Phison eher ein Low Cost Hersteller ist und die anderen Hersteller die 120gb Klasse nur noch stiefmütterlich beackern.

Ich glaube kaum dass sich das auf den gesamten Marktdurchschnitt bezieht, den in Europa und den USA geht der Trend gerade von 256 zu 512GB und andere Märkte werden eher noch von HDDs dominiert.
 
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#7
Naja wenn man sich die ganzen Fertigrechner und Notebooks anschaut, kommt das mit den 120/128GB wohl hin. Wir gehören nunmal nicht zum Durchschnitt. Wir sind eher ne Randgruppe 😂 Wenn ich aber bedenke das ich 199€ für meine 960GB SSD bezahlt habe und wie sich die Preise seit dem entwickelt haben.... 😬
 
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#8
Bald sinkende Preise...mal sehen wie bald definiert wird :D
Ich brauche aktuell zwar nix (habe eh nur Schlepptop), für mich ist wichtig, das fürderhin auch weiter SATA angeboten wird. Gibt ja doch etliche die immer wieder die Abkehr davon fordern. Aber nichts bringt einem alten Laptop/PC mehr Schwung als der Tausch der Systemplatte gegen eine SSD.
 

MichaG

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#9
Ja, die OEM-Systeme dürften da ordentlich reinspielen. Eine größere SSD würde das System einfach insgesamt zu teuer machen. Also kleine SSD oder nur ne HDD rein.
 

Holt

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#10
Also ich denke um auf 128GB als Durcschnitt zu kommen, musst man auch diese eMMC Module wie sie gerade auf billigen Netbooks oft zu finden sind, mit als SSD einberechnen, so wie es ja auch der Marketing der Hersteller solcher Geräte macht :D
 

Hejo

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#11
Was mir bei dem Artikel auch nochmal vor den Augen aufgefloppt ist, eig. ist die SATA-Schnittstelle doch tot bzw. wird aussterben was SSDs angeht. Irgendwann sinken wieder die Preise , vlt. schon Ende 2018 oder Anfang 2019. Für die PCI-E Schnittstelle bekomme ich dann doppelt oder dreimal schnelleren Speicher für vlt. 10-20€ mehr.
 
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#14
Was mir bei dem Artikel auch nochmal vor den Augen aufgefloppt ist, eig. ist die SATA-Schnittstelle doch tot bzw. wird aussterben was SSDs angeht. Irgendwann sinken wieder die Preise , vlt. schon Ende 2018 oder Anfang 2019. Für die PCI-E Schnittstelle bekomme ich dann doppelt oder dreimal schnelleren Speicher für vlt. 10-20€ mehr.
Naja Sata bleibt solange relevant, wie HDDs relevant bleiben. Und das dürfte noch eine ganze Weile sein, schon alleine wegen dem Preis.

Und kompletter Umstieg bei SSDs auf PCIe? Sehe ich bisher auch noch nicht unbedingt. Klar die Tendenz dahingehend ist zu beobachten, aber solange man via Sata ein paar Euro sparen kann wird es auch Abnehmer für Sata SSDs geben. Zumal die Leistungsdifferenz zu PCIe in Benchmarks und in passenden Anwendungsfällen zwar groß ausfällt, im alltäglichen Betrieb der meisten User aber kaum bis garnicht ins Gewicht fällt.


Unterm Strich kann man weiterhin nur hoffen, dass der Mann Recht hat und die SSD-Preise fallen.
 

Gorby

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#15
Naja wenn man sich die ganzen Fertigrechner und Notebooks anschaut, kommt das mit den 120/128GB wohl hin. Wir gehören nunmal nicht zum Durchschnitt. Wir sind eher ne Randgruppe 😂 Wenn ich aber bedenke das ich 199€ für meine 960GB SSD bezahlt habe und wie sich die Preise seit dem entwickelt haben.... 😬
Absolut! Das ist jetzt schon über 1,5 Jahre her, als wir die 200 € auf den Tisch gelegt haben. Hätte ich das gewusst, dass das so lange anhält, hätte ich gleich 3 oder 4 gekauft.

Beim RAM sind jetzt einige der guten 16GB-Kits von ~75 € (2015) auf fast 200 € gestiegen. Wahnsinn...
 
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#16
Was mir bei dem Artikel auch nochmal vor den Augen aufgefloppt ist, eig. ist die SATA-Schnittstelle doch tot bzw. wird aussterben was SSDs angeht. Irgendwann sinken wieder die Preise , vlt. schon Ende 2018 oder Anfang 2019. Für die PCI-E Schnittstelle bekomme ich dann doppelt oder dreimal schnelleren Speicher für vlt. 10-20€ mehr.
Ich werde immer noch nicht die Befürchtung los, dass M.2 ein kurzes Leben haben wird. Die nicht sinken wollende SSD Preise führt dazu, dass im Rechner sich immer mehr SSDs sammeln. Die Zahl der möglichen M.2 SSDs im PC sind aber eingeschränkter als bei SATA.

Wenn es nicht einen Preissturz gibt der mehr als ein, zwei M.2 SSDs in einem PC sinnlos macht, dann wird die Zahl der möglichen M.2 Slots bzw. SATA Anschlüsse über die Zukunft entscheiden.
 

Gorby

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#17
Abgesehen davon fände ich es auch interessanter, wenn die SSDs die 550 MB/s, die S-ATA so hergibt, auch in beide Richtungen voll ausnutzen und das auch bei unterschiedlichen Dateigrößen, 4K random read/write ec....
3 GB/s und mehr wie bei guten NVMe-SSDs braucht doch kein Consumer, zumal kein Ziel/Quell-Laufwerk das mitmacht, wenn man nicht gerade zwei davon drin hat zwischen denen man ständig hin und her kopiert, wo wir wieder beim Thema wären und es zudem dann auch wieder ein Nutzungsszenario ist, dass aus der Reihe tanzt.

Vllt. wäre für Desktop-PCs wo es nicht so sehr auf den Platzbedarf ankommt eine Art Hub interessant. Ähnlich den Platinen die manche Gehäuse für S-ATA Plug&Play haben?
 

Hejo

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#18
Ich seh da kein Problem und von HDD war von mir nie die Rede.. ich habe von SSD und SATA/PCI-E gesprochen.

PCI-E ab 480 GB: https://geizhals.eu/?cat=hdssd&xf=2...v=e&hloc=de&plz=&dist=&mail=&sort=p&bl1_id=30

SATA ab 480 GB: https://geizhals.eu/?cat=hdssd&xf=252_480~4832_1~4836_2

20-30€ Unterschied lasst jetzt mal die Preise sinken, das werden sie nur die Frage ist wann und wie schnell, wer steckt sich dann noch eine SATA dran selbst wenn er vlt. die PCI-E nicht ausnutzt??

3x so schnell und 1/10 mehr Kosten :freak:;)
 
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#19
Was mir bei dem Artikel auch nochmal vor den Augen aufgefloppt ist, eig. ist die SATA-Schnittstelle doch tot bzw. wird aussterben was SSDs angeht...
8 TB SSD als Datengrab (gut und gern auch mehrfach im RAID) als 2,5-Device" per SATA3 reicht vom Durchsatz allemal aus für den Hausgebrauch... nehm ich doch per Kusshand im Gegensatz zu einer Steckkarte:
- platzsparend als Device (4x 2,5" pro 5,25"-Schacht) und als Anschluss (8x SATA-Ports nehmen in etwa soviel Platinenfläche ein wie der PCIe-Slot)
- flexibel, denn eine 2,5" kann ich nahezu überall im Gehäuse unterbringen, bei einer Steckkarte bin ich ortsgebunden
- einfach MEHR möglich, denn i.A. bekommt man mehr SATA-Ports geliefert (und die man per PCIe-Controller notfalls noch erweitern kann) mit dem Mainboard als schnelle PCIe-Slots

... Irgendwann sinken wieder die Preise , vlt. schon Ende 2018 oder Anfang 2019. Für die PCI-E Schnittstelle bekomme ich dann doppelt oder dreimal schnelleren Speicher für vlt. 10-20€ mehr.
Wovon träumst du nachts und was nimmst du heimlich? Am aktuellen Beispiel (Samsung 1 TB als 850 Evo sowie als 960 Evo) mal erklärt, die Abstände werden bleiben, denn der Hersteller würde sich selbst kannibalisieren, die langsamere Sparte wäre obsolet.
Als Hersteller will man aber den gesamten Markt abgreifen um eben möglichst so viele Käuferschichten wie nur möglich zu erreichen.
Ergänzung ()

... ich habe von SSD und SATA/PCI-E gesprochen.

PCI-E ab 480 GB: https://geizhals.eu/?cat=hdssd&xf=2...v=e&hloc=de&plz=&dist=&mail=&sort=p&bl1_id=30

SATA ab 480 GB: https://geizhals.eu/?cat=hdssd&xf=252_480~4832_1~4836_2

20-30€ Unterschied lasst jetzt mal die Preise sinken, das werden sie nur die Frage ist wann und wie schnell, wer steckt sich dann noch eine SATA dran selbst wenn er vlt. die PCI-E nicht ausnutzt??

3x so schnell und 1/10 mehr Kosten :freak:;)
Bissl Milchmädchen dabei, was?! PCIe M.2 sind nicht generell 3x so schnell wie SATA, nicht einmal auf dem Papier.
Wenn man wirklich vergleichen will, dann 512 GB (Adata XPG SX7000) vs 512 GB (Mushkin Triactor) [und nicht 480er]: 159,99€ vs 134,24€ und das macht knapp 20% Preisdifferenz.

M.2 hat auf dem Mainboard einen enormen Platzbedarf pro Device, ein SATA-Gerät ist in dem Sinne "extern".
Gerade beim anhaltenden Trend zu kleineren Platinen (µATX und Mini-ITX statt Standard-ATX) bekommt man schnell Probleme mit mehr als 2 Geräten - bei SATA hab ich aber mindestens 4-6 Ports.

Mein Fazit:
SATA wird uns noch lange begleiten (siehe VGA-Ports im Jahr 2017), denn zum Flaschenhals im Alltag der Mehrheit des Marktes kommt es so schnell nicht.
Hat eben alles nicht nur Vor- und Nachteile.
 

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#20
Er hat doch geschrieben:
eig. ist die SATA-Schnittstelle doch tot bzw. wird aussterben was SSDs angeht.
Für HDDs wird SATA bleiben, da es bei denen wohl noch lange dauern wird, bis sie an die Grenze stoßen, die nehmen ja jetzt erst die Grenze von SATA 3Gb/s ins Visier, wo die ersten 3.5" Modelle auf knapp über 260MB/s kommen, wenn auch nur auf den äußeren Spuren. Doch, PCIe ist der Nachfolger als Schnittstelle für SSDs.
Ich werde immer noch nicht die Befürchtung los, dass M.2 ein kurzes Leben haben wird.
M.2 ist aber nur ein Formfaktor und es gibt mit Add-In-Card und U.2 noch zwei weitere, ebenfalls etablierte Formfaktoren für PCIe SSDs.
Die nicht sinken wollende SSD Preise führt dazu, dass im Rechner sich immer mehr SSDs sammeln.
Weil die Preise nicht sinken, kaufst Du trotzdem immer mehr, oder wie? Die Logik dahinter musst Du mal erklären.
Die Zahl der möglichen M.2 SSDs im PC sind aber eingeschränkter als bei SATA.
Weshalb es viel besser ist wenige große SSDs zu haben als viele mit kleiner Kapazität, aber auf Plattformen wie dem X299 oder TR4 kann man durchaus einige PCIe SSDs anschließen und selbst einige Mainstream S. 1151 Boards bieten 3 M.2 Slot für PCIe SSDs mit je 4 PCIe 3.0 Lanes.
8 TB SSD als Datengrab (gut und gern auch mehrfach im RAID) als 2,5-Device" per SATA3 reicht vom Durchsatz allemal aus für den Hausgebrauch...
Die weit höheren Kosten pro TB, die lange nicht oder nie die Kosten von HDDs erreichen werden, dürften aber ein solche Datengrab nur auf großen SSDs für die meisten Heimanwender unattraktiv bis unerschwinglich machen.
nehm ich doch per Kusshand im Gegensatz zu einer Steckkarte:
- platzsparend als Device (4x 2,5" pro 5,25"-Schacht) und als Anschluss (8x SATA-Ports nehmen in etwa soviel Platinenfläche ein wie der PCIe-Slot)
- flexibel, denn eine 2,5" kann ich nahezu überall im Gehäuse unterbringen, bei einer Steckkarte bin ich ortsgebunden
Das bieten U.2 SSDs auch, nur ist der Formfaktor für Heimanwender SSDs kaum zu finden, außer bei den Intel 750 und Optane 900P, die ja eigentlich Enterprise SSDs sind.

die Abstände werden bleiben, denn der Hersteller würde sich selbst kannibalisieren, die langsamere Sparte wäre obsolet.
Den Löwenanteil der Kosten einer SSD machen die NANDs aus, zumindest bei den größeren Kapazitäten (bei ganz kleinen wie 32 oder 64GB eher nicht) und die Kosten der Fertigung von SSD Controllern mit PCIe statt SATA Interface sind auch nicht so viele höher, hier ist nur die Masse noch geringer und die hohen Entwicklungskosten werden noch aufgeschlagen, aber wenn die Stückzahlen hoch genug sind, wird eine PCIe SSD nicht wirklich spürbar mehr kosten müssen als eine SATA SSD mit gleicher NAND Bestückung.
PCIe M.2 sind nicht generell 3x so schnell wie SATA, nicht einmal auf dem Papier.
Ausnahmen bestätigen die Regel, so wie es auch USB3 Sticks gab die langsamer als einige USB2 Sticks waren, aber PCIe erlaubt eben deutlich mehr Bandbreite als SATA.
M.2 hat auf dem Mainboard einen enormen Platzbedarf pro Device, ein SATA-Gerät ist in dem Sinne "extern".
M.2 ist nur ein möglicher Formfaktor für PCIe SSDs, wenn auch der für Consumer PCIe SSDs am weitesten verbreitete. Es gibt aber Initiativen auch andere Formfaktoren zu etablieren, vor allem für Enterprise PCIe SSDs.
Gerade beim anhaltenden Trend zu kleineren Platinen (µATX und Mini-ITX statt Standard-ATX) bekommt man schnell Probleme mit mehr als 2 Geräten - bei SATA hab ich aber mindestens 4-6 Ports.
Deshalb sollte man ja auch lieber wenige mit großen Kapazitäten also viel mit wenig Kapazität kaufen. Außerdem werden kleine Platinen auch meist in kleine Gehäuse verbaut, sonst machen sie ja wenig Sinn und da wird es dann oft schwer so viele Laufwerke zu verbauen, selbst wenn es 2.5" sind.

Daran zweifelt keine und alleine für HDDs haben SATA Ports auch noch sehr lange eine Daseinsberechtigung. Solange es SATA Ports gibt, wird es auch noch SATA SSDs geben. Die Frage ist aber, wie sich die Mengenverhältnisse entwickeln und damit die Preise (und Modellpolitik), wenn sich das Verhältnis massiv zugunsten von PCIe gedreht hat und dies wird passieren. Den meisten Usern reichen ja eine oder zwei SSDs im Rechner und die bekommen sie selbst als PCIe auf den richtigen System auch unter ohne zum Enthusiastensockel greifen zu müssen.
 
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