News Pkw-Neuzulassungen: E-Autos liegen in Deutschland erstmals vor Benzinern

yamaharacer schrieb:
Gut bleiben wir doch beim reinen Motor. 90% gegen knapp 50%(Diesel der jetzt verbannt wurde/wird)
50% beim Diesel? Nie im Leben. Das schafft grad so ein Schiffsdiesel bei vollem Drehmoment und gleichbleibender Drehzahl.

Ein moderner Diesel im Wechsellastbetrieb schafft im Schnitt bestenfalls 35%, mit Maximum etwa bei 40%.

Man sollte aber fairerweise dazu sagen, dass auch E-Motoren nicht immer bei 90% liegen. Insbesondere wenn der E-Motor für 500kW oder mehr ausgelegt ist, dann liegt die Effizienz beim üblichen Stadtbetrieb (~10 kW) unter 80%. Deswegen ist es auch Blödsinn große E-Motoren in BEVs zu verbauen.
 
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ich warte nur noch auf die "FSD"-Zulassung in EU, dann auf HW5/AI5 und das Model Y Perf. gehört mir.
 
1776 schrieb:
Wegen CEE16 Dose am Balkon montieren. Ich habe nichts gefunden, warum das in Deutschland einen eigenen Zaehler erfordert. Der richtige RCD FI muss natuerlich gegeben sein. Man kann es ohne Probleme montieren lassen, einzig der Betrieb einer mobilen Wallbox an dieser CEE16 Dose, muesste dann dem Netzbetreiber gemeldet werden.
Haertere Auflagen und Genehmigungspflicht gibt es erst ab 12kW, und die CEE16 Dose hat 11kW. ;)

Hab 2x CEE16 Dosen ganz legal mir einbauen lassen. Eine ist in der Garage und eine unterm Dach. Ich hab da immer Fräsmaschinen hab ich dem Elektriker gesagt, dann muss da gar nix gemeldet oder irgendwelche Zähler noch verbaut werden : )
 
H6-Mobs schrieb:
Es muss nicht unbedingt ein eigener sein, kommt drauf an wie hoch der Energiebedarf ist. Und eine Mobile Wallbox >4,6KW wird wie eine feste Wallbox gesehen und muss damit Steuerbar sein. Du darfst gerne deinen Ladeziegel daran anschließen, aber die CEE Steckdose muss Steuerbar sein.
Quelle?

Also bitte Quelle dafuer, dass ein CEE16 Anschluss steuerbar sein muss!
Dass die Mobile Wallbox steuerbar sein muss, waere naemlich was komplett anderes!
 
n8mahr schrieb:
Danke für die verlinkung des Berichts über eine Studie. Leider kann man da nicht herauslesen, was und wie genau geprüft wurde
Hab mit ChatGPT die zugehörige Publikation finden können (dafür ist der Kram echt hilfreich 😁). Ich hoffe das hilft mehr :)
Finds auf jeden Fall sehr eindeutig.
Auf Seite 15 gibts auch die Kernaussage nochmal:
Immer wieder wird die Frage gestellt, ob es vorteilhaft ist einen Verbrenner-Pkw vor seinem Lebensende bereits durch einen neuen Elektro-Pkw zu ersetzen. Eine ausführliche Analyse dazu enthält (Helms et al. 2023).

Die Autor*innen ziehen die Schlussfolgerung, dass der (auch vorzeitige) Umstieg auf einen Elektro-Pkw aus Klimasicht fast immer sinnvoller ist als eine Weiternutzung des Verbrenner-Pkw. Der Grund dafür ist, dass zusätzliche Herstellungsemissionen des Elektro-Pkw relativ schnell von den Einsparungen in der Nutzungsphase kompensiert werden. Die aktualisierte Bilanz bestätigt diese Schlussfolgerung. Nur für ausgeprägte „Garagenwagen“, mit einer Jahresfahrleistung von weniger als 3.000 Kilometer ist es wirklich sinnvoller beim Verbrenner zu bleiben.
 
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Schmarall schrieb:
Du hast auch einen gesetzlichen Anspruch auf Kinderbetreuung. Aber wenn die Kita im Ort voll ist, dann hast du trotzdem Pech - egal wieviel gesetzlichen Anspruch du auf dem Papier hast.

Irgendwie scheinen viele den Kontakt zur normalen Realität verloren zu haben.
Jo, wie gesagt, es ging darum, dass es generell nicht ginge. Und das ist falsch. Ich hab sowohl E-Anschluss im Mietshaus als auch ein halbes Jahr Notbetreuung in der Kita durch. Am Ende hat man durch den Rechtsanspruch auf jeden Fall Sicherheit, dass was getan wird. Dass man nicht immer Erfolg hat, ist ein anderes Thema.
 
1776 schrieb:
Es gibt Normen und Vorschriften in Deutschland und die sollten schon eingehalten werden. Hier steht alles drin.

VDE-AR-N 4100, DIN VDE 0100-722
 
9t3ndo schrieb:
Naja, kommen ja auch kaum noch gute Verbrenner auf den Markt.
Ist halt ein erzwungener Wandel.
Und als es noch keine E-Autos gab und man ausschließlich Benzin und Diesel (und LPG) zur Auswahl hatte?
War das kein Zwang?
Jetzt kommt eine Alternative hinzu und plötzlich ist es ein ZWANG?
 
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n8mahr schrieb:
auch hier - klingt erst mal gut, aber was hat jetzt der schwerpunkt "methan" da zu suchen? und wurde berücksichtigt, dass in D inzwischen der meiste strom, der nicht aus sonne/wind kommt, aus gasverstromung kommt? und wurde die lebensdauer einer batterie berücksichtigt, oder nur 5 Jahre pro Auto?
Es geht um GHG - Greenhouse Gas Emission, daher spricht man in der Abbildung auch von CO2-Äquivalenten und nicht nur von CO2.
Seit 2021 ist der Ausbau der EE weitergegangen, das kann auch Reiche nicht ändern. Steigt der Gasanteil, sink der des Kohlestroms.
LCA steht für Life Cycle Assessment - also nein, es werden BEV nicht nur bis zum 5. Lebensjahr betrachtet. Das wäre auch massiv zum Nachteil der BEV. Und ja, die Traktionsbatterien halten deutlich länger, als 5 Jahre.

Wenn dir Details zur Studie fehlen, frag beim Autor nach. Dessen Profil ist auf der ICCT-Seite vorhanden inkl. Kontaktformular.
 
Schwobaseggl schrieb:
Mein Cousin hat es schon vor Jahren gesagt: „Wartet ab, Trommelbremsen kommen wieder.“ Und jetzt? Der aktuelle Audi Q4 e-tron hat bei seinen 340 PS eine Trommelbremse! :)
Das ist hinten ja auch einfach technisch sinnvoll, da die Bremsen bei EV wenig genutzt werden und Trommelbremsen das besser verkraften. Es wird aber an Achsbremsen für EVs gearbeitet.

BMW legt die Bremsen kurz vor dem Stillstand an, damit bleiben sie meistens frei. Ansonsten 2x beim Fahren auf Neutral schalten und kräftig bremsen, fertig.
 
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Nero1 schrieb:
Hab mit ChatGPT die zugehörige Publikation finden können (dafür ist der Kram echt hilfreich 😁). Ich hoffe das hilft mehr :)
Finds auf jeden Fall sehr eindeutig.
Auf Seite 15 gibts auch die Kernaussage nochmal:
muss ich mir beizeiten mal zu gemüte führen. natürlich wirkt ein "ifeu" schon sehr "biased", wie man heute so schön denglisht, aber mal schauen, was die genau schreiben, denn darauf kommt es ja an. nicht wer, sondern was.
 
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Der erste Alltagstaugliche e Wagen ist BMWs Neue Klasse und die ist meines Wissens noch nicht in Auslieferung.

Alles davor, ist zu teuer und dank wertverwall auch bei teurem benzin nicht billiger
 
Shogter12 schrieb:
Naja, aber stand heute ist es tatsächlich so, dass das Recycling der Batterien noch recht unwirtschaftlich ist.
Weil es bis jetzt nur technische Versuche für die Umsetzung gibt. Es ist noch kein Markt für das Recycling da, weil noch zu wenig Zellen wirklich kaputt sind.
Aktuell sind das vorrangig Testanlagen um zu zeigen, dass es industriell recyclebar ist.
Notwendig wird es definitv, sobald hier ein Kreislauf vorhanden ist, aber wie auch der Gebrauchtmarkt für Elektro ist das alles noch am Anfang. Letztlich zeigt es aber auch, dass die Batterien sehr lange leben und man ein Auto damit problemlos lange fahren kann.
 
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H6-Mobs schrieb:
Es gibt Normen und Vorschriften in Deutschland und die sollten schon eingehalten werden. Hier steht alles drin.

VDE-AR-N 4100, DIN VDE 0100-722
DIN VDE 0100-722 behandelt nur die sichere Errichtung von Stromkreisen, und hat garnichts mit Steuerbarkeit zu tun!

VDE-AR-N 4100 besagt eine Steuerbarkeit muss fuer fix installierte Wallboxen gegeben sein. Darunter fallen auch mobile Wallboxen, die an CEE16 Dosen betrieben werden. Auch wenn sie nicht fix montiert sind.

DORT STEHT ALLERDINGS NICHT, DASS DIE CEE16 DOSE STEUERBAR SEIN MUSS! Sondern die mobile Wallbox!
Wie z.b. die go-e Charger Gemini flex 2.0. Das ist eine mobile Wallbox die steuerbar ist, und an eine nicht-steuerbare CEE16 Dose angeschlossen werden kann.

Also bitte kein Halbwissen verbreiten!
 
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trendliner schrieb:
Wenn dir Details zur Studie fehlen, frag beim Autor nach. Dessen Profil ist auf der ICCT-Seite vorhanden inkl. Kontaktformular.
nun, du bringst einen bericht über studie zur untermauerung, und sagst: wenn dir das oberflächliche nicht passt, frag dort nach. kann man machen, ist aber doch etwas zu einfach von deiner seite aus, finde ich. woher nimmst du dein tiefenwissen und deine überzeugung denn?
 
mojomojo schrieb:
Glückwunsch an alle stolzen e-Auto Besitzer. Für Fortschritt, aber skeptisch gegenüber diesen absurden Subventionen bzw. versteckten Subventionen. Jeder e-Auto Fahrer sie sollten jedem Verbrenner Fahrer danken, denn nur so war auch das Geld vorhanden damit sie e-Auto fahren können zu dem Preis
1. Diesel ist subventioniert
2. Nicht die Verbrenner Fahrer (ua Frau und ich zahlen) zahlen die Subventionen, sondern jeder der Steuern zahlt.
3. Glaubst du, dass dein bisschen Kfz und Spritsteuer die Straßen instand hält? Oder gar deren Ausbau? Die Verbrenner Fahrer subventionieren gar nix, sondern werden subventioniert.
 
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1776 schrieb:
Also bitte Quelle dafuer, dass ein CEE16 Anschluss steuerbar sein muss!
Dass die Mobile Wallbox steuerbar sein muss, waere naemlich was komplett anderes!
Aber wäre im Fall einer mobilen Ladelösung unter Verwendung der CEE Dose (die genau dafür dann gedacht wäre) nicht die Steuerung der Dose notwendig? Bei einer fest verbauten Wallbox ist das was anderes, aber so geht es doch nicht anders? Wurde mir von unserem Elektriker auch so gesagt.
 
areiland schrieb:
Aber greift ruhig weiter bei uns ab und betrügt uns, damit Ihr euch als Gutmenschen fühlen könnt.
Also ich fahre E-Antrieb weil es die bessere Technik ist, um was anderes geht es mir da nicht.

0-100 in 3,7s, ansatzlos ohne Schalterei oder warmfahren, Standklima, Front- und Heckmotor mechanisch unabhängig, leise.. in Zukunft kommt noch Funktion als Energiespeicher dazu und mit Nabenmotoren vielleicht noch Dinge wie Querstellen der Räder für seitliches Fahren in Parklücken.

Jahrzehnte wollte man den V12 wegen ruhigem Lauf und gleichmäßiger Kraftentfaltung, jetzt ist beides zu 100% da und dann ist das für viele auch wieder nicht richtig. ^^
Ergänzung ()

Piak schrieb:
Der erste Alltagstaugliche e Wagen ist BMWs Neue Klasse und die ist meines Wissens noch nicht in Auslieferung.
Die ersten haben ihn schon. Ich kann dir aber versichern, dass auch ein 23er i4 alltagstauglich ist.
 
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