News Pkw-Neuzulassungen: E-Autos liegen in Deutschland erstmals vor Benzinern

Man muss das gar nicht so über den Daumen peilen, dazu gibt es Zahlen:

Energiekostenvergleich

Effizienz und Wirkungsgrad

Alexander2 schrieb:
Denn offensichtlich verzerrt die abwärmesituation vs Heizenergie verbrauch beim -e dann die rechnung. Dann vergleicht man wieder nicht nur die Bewegungseffizient.
Eine Wärmepumpe im E-Auto nimmt ~75% ihrer Energie aus der Umgebungswärme. Die kann also gar nicht ineffizienter werden als eine Klimaanlage oder die Heizung.
 
Ich glaube manche Leute hier im Thread würden ihren Verbrenner heiraten, wenn das erlaubt wäre. Was hier teilweise für Aussagen zur Energieeffizienz getroffen werden und was man sich da an den Haaren herbeizieht, um den Verbrenner gut dastehen zu lassen ist echt unfassbar. Das man heutzutage noch argumentieren muss, dass ein Verbrenner mit dem Öl und der Energie, die er verbraucht auch nur in die Nähe eines BEV kommt ist echt lächerlich. Und auch dieses ständige dafür abzielen, dass ja auch Bremsen, Reifen und Getriebe Feinstaub produzieren, ohne darauf hinzuweisen, was alleine Tanker und LKW an Schadstoffen in die Luft blasen, um das Zeug zu transportieren. Btw. kommen dann ja noch ganz andere Sache dazu. LKWs (zum Transport von Öl/Benzin) verstopfen ja auch die Straßen, nutzen Infrastruktur verstärkt ab, sind ein Unfallrisiko. Und sie benutzen selber meist Unmengen Diesel, der auch produziert und transportiert werden muss.
 
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Welche Heizung meinst du jetzt? nicht mitm haus oder?

Und beim Verbrenner wird ja einfach bei der Heitzung die als abfall anfallende Abwärme verwendet, das geht dann ja nicht vom Bewegungsenergieanteil ab, deswegen diese art des bei beiden weglassen.

Aber der Vergleich wäre sowieso seltsam, weil es alle Nachteile beim Verbrenner aussparen würde (Verbrennungsineffizienz) und nurnoch die Nachteile beim E- Auto dalassen würde (Gewicht durch AKKU), komplett unrealistisch im Endergebnis.

Der Kostenvergleich ist der brauchbarste. Und wenn man will ein Vergleich der Gesamten Kette von well to road wie man so sagt in sachen CO2..

Aber sowas gibts ja schon alles. sowohl in falsch ausgeführt und auch in richtig ausgeführt.
 
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Btw. bzgl. des Themas Transport von Treibstoff mit LKWs kommen wir zum nächsten Problem. Warum wird in Deutschland nicht die Infrastruktur ausgebaut um den Großteil (einen größeren Teil) des Ferntransports über Züge zu regeln, wie es andere Länder schaffen. Schneller, sicherer, sauberer, effizienter.
 
Alexander2 schrieb:
Also n bischen mehr als nur tanken sind die schon :-) und gerade auch die haben gerne e-säulen jetzt. Bedeutet nicht unbedingt das die wegfallen, aber umgebaut werden - nach und nach.
Absolut. Das Beispiel sollte dennoch verdeutlichen, wie effizient BEV tatsächlich sind.

Bei ARAL sieht man heute schon, daß sie Zapfsäulen durch Ladestationen ersetzen (parallel zu anderen in der Nähe aufgestellten Ladern), sogar an AB-Raststätten. Überhaupt baut ARAL ein sehr brauchbares Ladenetz in D auf, intelligenterweise oftmals auch gleich LKW-tauglich.
Jet baut ebenfalls immer öfter Ladesäulen, sogar mit vertretbaren Ad-hoc Preis.
Shell hat letztes Jahr angekündigt, bis 2030 rund 200000 Ladepunkte aufzubauen und dafür 1000 Tankstellen zu verkaufen.

Hier im Ort hat Anfang des Jahres schon die 2. Tankstelle dicht gemacht. Stattdessen gibt es immer mehr 50kW-Lader, einige Pensionen bieten 11 oder 22kW an.
 
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Myki schrieb:
Brauchst nicht pampig werden. Und kannst auch gerne den anderen Teil mit einbeziehen. Das Benzin, dass den Berg hoch verbrannt wurde kommt dann auch wieder (teilweise) zurück in den Tank?
trendliner schrieb:
Schau noch mal auf deine letzte Stromrechnung, ob du wirklich >70ct/kWh zahlst.


Sicher wirds auch Mieter in den kleinsten Dörfern geben. Nur sind die Wohnungen dann i.d.R. mit Stellplatz. Ich kann mir schwer vorstellen, daß sich die 200 Einwohner deines Beispiel-Dorfs abends um 3 öffentliche Parkplätze rangeln.


Die ist nicht annähernd vergleichbar.
Viele BEV haben eine Fahrstufe „B“ für die volle Rekuperation bis zum Stillstand, auch als One Pedal Driving bekannt. Motorbremse ist dagegen wie Leerlauf bei leichtem Gegenwind.
Nicht nur werden die Bremsen nur noch sehr selten benötigt, auch bekommt man eine ganze Menge Energie zurück in den Akku.
Ihr seit die Besten Bitte keine Äpfeln Birnen vergleich. Einfach nur zum peinlich
 
Myki schrieb:
Das man heutzutage noch argumentieren muss, dass ein Verbrenner mit dem Öl und der Energie, die er verbraucht auch nur in die Nähe eines BEV kommt ist echt lächerlich.
Nö, wieso? Ist doch nicht von der Hand zu weisen dass man die gespeicherte Energie des Öls einfach aufgibt, wenn man es nicht verbrennt. Und well-to-tank ist nun mal ähnlich von der aufgewendeten Energie her wie beim E-Auto.
Weiß auch nicht was das mit Pro-Verbrenner zu tun haben soll. Fahre selbst ein BEV.
 
Kommando schrieb:
Nope, große Motoren können große Generatoren sein. Und das will man ja haben um möglichst viel zu rekuperieren.
Und aus dem von Dir genannten Grund verbaut man einfach mehrere Motoren. ;)

Wobei der von Dir genannte Wert von 80% auch schon veraltet ist. Das bekommt man viel besser hin.
Grüezi
Die 80% passen schon, ich habe einige Kontakte in die Motorenentwicklung bei VW AG.
Hier mal eine typische Kurve für einen Neodym-PSM, wie er in der BEVs verbaut wird:

https://www.servax.com/de/14/technologie/energieeffizienz.html
1775763461432.jpeg

Ein e-tron GT mit Auslegung für 500kW verbraucht deutlich mehr im Stadtbetrieb als ein 50kW eUP. Und da helfen auch nicht mehr Motoren, weil die laufen dann ja einzeln noch mit weniger Auslastung. Deswegen versucht man aktuell gegenzusteuern, indem man kleine Motoren nimmt und die aber mit sehr hohen Strömen für die Spitzenleistung zu versorgen. Das ist effizienter als den Motor größer zu bauen.

Und ja du kannst mit großen Motoren mehr Rekuperieren, aber das sind selten erreichte Spitzenwerte. Mein 2,7 Tonnen ID Buzz mit 210kW Antriebsleistung kann auch nur max. 120kW rekuperieren (ausgelesen per OBD).
 
Boimler schrieb:
Zur Aussage des Umweltbundesamtes, dass 80% des Gesamtfeinstaubs nicht von Bremsen kommen, gehst du aber nicht ein. Man kann sich die Welt auch machen, wie sie einem gefällt.
Was soll ich denn dazu sagen? Ich habe nur gesagt, wenn 90% nicht von der Verbrennung kommen, dann wird der Wechsel von Verbrenner zu eAuto halt entsprechend geringe Wirkung haben. Man wird 10% los. Wenn dann auch noch 80% nicht von den Bremsen kommen, dann hat man selbst hier bei Wechsel zum eAuto keinen Gewinn. Ich kann doch nichts dafür. Mir wär es doch auch lieber, wenn man mit einfachen Mitteln große Ergebnisse erzielen könnte. So einfach ist das halt im Detail dann alles nicht. Mein Kommentar ist ja auch kein Pro oder Contra zur eMobilität, nur sollte man realistisch bleiben. Und wenn der Wind vom Hafen kommt, dann dominiert eh der Schiffsdreck.
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RMS_der_Zweite schrieb:
Weiß auch nicht was das mit Pro-Verbrenner zu tun haben soll. Fahre selbst ein BEV.
Das kommt raus, wenn eine Partei in der Diskussion Ideologiegetrieben ist und der andere halt auf Fakten fußt. Ich denke auch immer, man kann ja die Vorteile der eMobilität sehen und die Verbesserung, die es mit sich bringt und trotzdem noch einen Diesel oder Benziner fahren, weil es halt gerade nicht in dem Preis und Anwendungsbereich gepasst hat oder passt und wo es immer noch zu zeitaufwendig ist Lademöglichkeiten zu finden. Die Rahmenbedingungen ändern sich doch gerade und somit auch die individuellen Bewertungen. Ich baue mir jetzt eine PV Anlage, wechsel zum eAuto aber erst, wenn der Benziner hin ist. Schlimmer als weiter Benziner fahren ist sich andauernd neue Autos zu kaufen. Alle 2-3 Jahre leasen ist auch irgendwie assi.
 
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Thaxll'ssillyia schrieb:
Ein e-tron GT mit Auslegung für 500kW verbraucht deutlich mehr im Stadtbetrieb als ein 50kW eUP.
Der E-Up verbraucht aber in erster Linie weniger, weil er leichter ist.

Hohe kurzzeitige Leistung bei E ist quasi Abfallprodukt von Schnelladefähigkeit und eben der Leistung als Dynamo (bei mir 195 kW gegen 400 kW Boost-Antriebsleistung und 125 kW Dauerleistung). Kein Vergleich zur enormen Ineffizienz bei starken Verbrennern.
 
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Fighter1993 schrieb:
Aber alle tun hier ja so „Kauf doch einfach ein E Auto dann haste keine Probleme mit teuren Sprit mehr!!!11!11….“
Öhm, das macht hier keiner. Oder ein geringer Bruchteil. Aber sicher nicht "alle". Das ist die Verbrennerfahrer "ich bringe mich in die Opferrolle" Aussage von Leuten wie dir.
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E1M1:Hangar schrieb:
Das ganze Ding bitte <70k€.

Gibts das? Ich find da aktuelle nichts.
A6 e-tron Avant
ID7
Beide starten unter 70k Liste. Real deutlich (!) drunter.
Dass du meinst die auf deutlich über 70k UPE klicken zu müssen, ist doch nicht die Schuld der e-Autos.
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Boimler schrieb:
Da dürften eine Menge chinesischer Hersteller dabei sein, die inzwischen günstig und gut zu haben sind.
Isses denn so schwer kurz die Zulassungszahlen zu googlen? Dann hättest du dir diese plumpe Stammtischphrase sparen können.
Ja, chinesische BEV sind im Aufwind, erzielen prozentual Höhe Zuwachsraten, aber sind weit weg von der Spitze der Neuzulassungen.
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Inxession schrieb:
Aber mit einiges an Ausstattung dann auch weit über 40k.
Wenn man dann PV und Speicher dazu rechnet ist es für viele einfacher einen gebrauchten verbrenner für 10k zu kaufen.
Was ist denn das für ein Vergleich?
Der Elroq wird mit "einiges" an Ausstattung auf weit über 40k aufgeblasen, aber die Alternative ist ein gebrauchter 10k Verbrenner?

Wer den Anspruch hat, einen Neuwagen (!!!) mit Ausstattung vollzupumpen, der kauft doch keinen Gebrauchten für 10k.
 
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@RMS_der_Zweite du wirst das CO2 nicht loß du kannst es in der Menge nicht speichern und es einfach weiter in die Luft zu Pusten ist keine Option.
Zudem brauchen wir überhaupt nicht die Verbrennungsenergie des Öles. Es gibt genug Erneuerbare.

Von daher ist diese Ah, da ist noch Energie im Boden, die man per Verbrennung Nutzen könnte ein tatsächlicher selbstmordgedanke. Nichts anderes. wenn man es Positiv sieht. Wenn man das negativ sieht ist es Massenmord.

Dramatisch? ja und wie, der Klimawandel ist sehr dramatisch.
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RMS_der_Zweite schrieb:
Und well-to-tank ist nun mal ähnlich von der aufgewendeten Energie her wie beim E-Auto.
Ist es überhaupt nicht, aber das ist nach dem eingangs erwähnten ohnehin obsolet.
 
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EisBrecher76 schrieb:
Wenn ich sehe, an der Arbeit, wieviele Stromer Softwareprobleme und diverse Elektrikprobleme haben, da bleibe ich lieber bei meinem Diesel ( Octavia vrs für langstrecken)
Erstaunlicherweise ist der Octavia non-RS in meinem Dunstkreis das mit Abstand fehleranfälligste Auto was Software betrifft. 100% quote, 3/3 betroffen.
 
KitKat::new() schrieb:
Niemals wird dieser auf eFuels gehen.
E-LKW sind jetzt schon alltagstauglich und eFuels sind u.a. wegen dem enormen Energieverbrauch auf absehbare Zeit teure Mangelware und nicht ökonomisch.
EFuels lösen das selbst geschaffene Problem der solaren Überproduktion. Ob es sie geben wird ist rein politisch, nicht ökonomisch.
Fighter1993 schrieb:
Jeder der Interesse an E-Autos hat und es sich ...

Solange wie Mieter nicht garantiert zuhause Laden können bzw. man keine großflächigen Ladestationen wie eine Tankstelle hat wo alle Karren in max 10 min randvoll sind wird es nichts Deutschland…
Deshalb sind es ja nicht nur Förderungen und Strafzahlungen, sondern schlichter Gesetzeszwang. Da ist es egal was die Ärmeren können oder wollen.
Taube Nuss schrieb:
Richtig. Mein Junge least sich auch einen Tesla Model Y, für 3 Jahre,
ist nicht teurer als Ratenzahlung (Ballonfinanzierung), alle 3 Jahre was neues,
solange bis sich eben die Akkus nochmals verbessert haben, bezüglich Langlebigkeit.
Das Model Y / Performance / Rot, läßt sich am Potsdamer Platz in der Mall of Berlin bestaunen, geiles Teil :D
Das Durchschnittsalter eines Autos in D ist ca. 10 Jahre. Für dein Leasingmodell 0-3 fährt jemand anderes ein Auto von 17-20 Jahre. Das funktioniert mit einem E-Auto nut höchst ungleich.
Minthera schrieb:
Gut: Mehr E-Zulassungen als Verbrenner.
Schlecht: Weiterhin zu viele „SUV“.

Ein echtes Verbrennerverbot hätte nicht schnell genug kommen können. Aber was sollen wir auch von Dinos erwarten, die dieses Land regieren.
Du hast den Artikel nicht gelesen und technisch die Voraussetzung nicht verstanden. Es sind viel mehr Verbrenner als BEV, sehr viel mehr. Eine 0,8kWh Batterie lässt einen mild-Hybrid aber aus der Verbrennerkategorie herausfallen.
Warum gerade E-Autos SUV sind sollte doch langsam bekannt sein. Die SUV Fixierung ist ein veraltetes Ideologieproblem, hat aber nichts mehr mit einem tatsächlichem Unterschied zu tun.
Faint schrieb:
Weißt du. Das selbe wurde schon gesagt, als der Anteil an E-Autos nur einen Bruchteil der Heuteigen Zahlen entsprach. Nach 100.000km in 4 Jahren kann ich dir sagen, dass es für 95% der Leute ohne Probleme funktioniert.
Der wohlhabenden Leute, nicht für 95% der Leute die Autos erst ab 10-12 Jahren Alter kaufen können.
 
M@tze schrieb:
Man kann es sich aber auch schön/schlecht reden. BEV sind 10 Jahre steuerbefreit
Es tut mir Leid, wenn Du es nicht kapierst. Aber die Steuer ist wahrlich nicht das, was den Braten fett macht. Rechne vielleicht nochmal nach
Ergänzung ()

Fixy Hartmann schrieb:
Deine "Gesamtkosten" hast du einfach so zusammengezählt, oder? das zählt nicht, das sollte man schon mit der Inflation verrechnen, und mit den sonst steigenden Autopreisen auf dem Markt. Und ein neuer passat kostet bei Mobile mit TZ auch schon um die 40000€.
Wer redet denn von neu?
Und bei 10 Jahren mit "Inflation" zu kommen ist schon echt lächerlich.
 
Hovac schrieb:
nicht ökonomisch.
Ökonomisch ist wiviel das kosten würde, wieviel der erwartbare verkauf bei dem Preis ist und damit wird es das nur für nieschen geben. Oldtimer, die unbedingt mal ne Spritztour machen wollen. Sonst wird sich das keiner kaufen, weil das so sehr viel teurer ist als nen e-wagen.
 
UrlaubMitStalin schrieb:
Es tut mir Leid, wenn Du es nicht kapierst. Aber die Steuer ist wahrlich nicht das, was den Braten fett macht. Rechne vielleicht nochmal nach
Deswegen hat er ja noch viele andere Dinge gelistet. Lies doch vielleicht nochmal nach.
 
areiland schrieb:
Und was bringt das denen, die sich keine PV Kraftwerke aufs Dach knallen und davon profitieren können?
Ausserdem sind es nicht zuletzt die durch die exzessive Einspeisung verursachten Dispatchkosten, die unsere Stromkosten treiben. Mit anderen Worten, wir Mieter subventionieren über unsere eigenen Stromrechnungen eure billigen BEV Ladungen, während wir zahlen dürfen bis zum abwinken.

Das Märchen, je mehr Strom aus erneuerbaren umso billiger wird er, ist schon lange gegessen, denn das war immer nur eine Lüge, die nur gestreut wurde um die Masse zu ködern, damit man sie systematisch abziehen kann.

Dazu kann ich Dir empfehlen, die aktuelle Podcast-Folge Nummer #126 von "Redispatch" anzuhören.

https://www.redispatch-podcast.de/e...fur-pv-kleinanlagensmart-meter-prosumeragnes/

Die Kosten liegen im Gesamtsystem der Netzbetreiber und der aktuellen Politik, die unwillig ist, die Energiewende richtig zu machen.
Würden wir die Netze konsequent digitalisieren und ausbauen und dafür das Geld aus den umweltschädlichen Subventionen wie der Pendlerpauschale oder irgendwelchen Spritpreisdeckeln nehmen, dann wäre günstiger Strom für alle in naher Zukunft in Reichweite.
Sozial abfedern kann man den Wegfall der Pendlerpauschale bspw. indem man die Lohnsteuer für geringe Einkommen oder die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel senkt.
Dann haben die Leute automatisch mehr Geld und können sich überlegen, ob sie das Geld lieber für Benzin, Tabak, Essen oder vielleicht auch ein e-Bike statt Auto ausgeben wollen.
Also echte Wahlfreiheit und kein Zwang, hohe Energiepreise zu zahlen.

Wir sollten auf jedes Hausdach PV-Module legen, statt die Ackerflächen dafür zu missbrauchen, wie Frau Reiche es möchte.

Die Zahlungen für Redispatch-Maßnahmen sollten verboten werden.
Das Geld sollte lieber in Speicher sowie den Ausbau und die Digitalisierung der Netze investiert werden.
Wenn zu viel Energie in einem Verteilnetz ist, dann lieber vor Ort speichern, verbrauchen oder abregeln.

Es darf doch nicht wahr sein, dass wir alle teuer dafür bezahlen müssen, wenn im Norden der Wind weht und die Schweizer für 0 ct pro kWh ihre Pumpspeicherseen voll machen wollen und dann dafür in Bayern die Gaskraftwerke angefeuert werden, weil wir den Windstrom aus Norddeutschland nicht durchleiten können.
Wir bezahlen also teuer die Gaskraftwerke und stoßen noch zusätzliche Treibhausgase aus.
Das sind die Redispatch-Maßnahmen, die die Energiewende, so wie sie aktuell ausgestaltet wird, so unfassbar teuer machen.

Einfach damit aufhören.
Aber warum machen wir das nicht?
Weil die Profitintressen einzelner dagegen stehen.

Liebe Bürger und Mitmenschen.
Der Nachbar mit der PV-Anlage auf dem Dach ist nicht das Problem.
Es sind knallharte Wirtschaftsinteressen großer Konzerne und großer Netzbetreiber, das technische Unvermögen kleiner Netzbetreiber, die seit mehreren Dekaden nicht in ihre Netze investiert, dafür aber gerne 80 Prozent Marge mitgenommen haben und jetzt nicht einmal einen dynamischen Stromtarif anbieten können.
Dann fragwürdige Entscheidungen wie des damaligen BSI Chefs über die Anforderungen an Smartmeter-Hersteller.

Wir dürfen uns nicht gegeneinander aufhetzen lassen.
Jeder kann im kleinen mit seiner Energiewende beginnen.
Von Auto stehen lassen und Fahrrad fahren bis hin zu einem AC-Speicher und einem dynamischen Stromtarif in einer Mietwohnung.
Es gibt mittlerweile sehr viele Möglichkeiten.

Bitte macht Euch alle einmal bewusst, was Frau Reiche da gerade im Begriff ist zu tun.
Wir haben nach 2023 schon die zweite Energiekrise und die Ministerin will unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen auf Jahre zementieren und alle Bemühungen um eine echte Energiewende abwürgen.

Frau Reiche hat übrigens unter Altmeier die deutsche Solar-Industrie ruiniert.
Dieser Frau können wir unsere Wirtschaft nicht anvertrauen.
Das betrifft nicht nur die Wirtschaft und Sicherheit Deutschlands sondern auch unseren sozialen Frieden.
Was wird denn passieren, wenn die Lebenshaltungskosten immer weiter steigen?
Als wenn wir nicht schon genug Probleme mit diesen rechten Populisten hätten, die übrigens ultra marktliberal sind und gerne von den armen nehmen möchten, um es den reichen zu geben.

Ich für meinen Teil werde am 18. April demonstrieren gehen:

https://erneuerbare-energien-verteidigen.de/

Große Demos in Hamburg, Berlin, Köln und München.
Kommt doch einfach alle mit.
 
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Ruheliebhaber schrieb:
Wir sollten auf jedes Hausdach PV-Module legen, statt die Ackerflächen dafür zu missbrauchen, wie Frau Reiche es möchte.
Das ist ne gute Sache, also die Dächer die wir haben alle zu bestücken. Da gehe ich mit.

PV Module auf äckern ganz auszuschließen ist aber auch nicht richtig. Agri PV sollte möglich sein. also Parallel Nutzung. Bei Wein Zum Beispiel hat sich bei Wissenschaftlich begleiteter Installation und Einstellung/regelung dessen gezeigt, das das durch die Module Geschaffene Klima passend geregelt Positiv auf den Weinanbau ausgewirkt hat. Feuchtigkeit hält sich länger, Die Temperatur kann positiv nach unten beeinflusst werden. (unter den Modulen.)

Natürlich muss das passend mit genug und nicht zu wenig aber auch wiede rnicht zu viel Platz aufgebaut werden. Die haben das ja ausprobiert.. Das heißt man kann bessere Ernten bekommen, UND Strom oben drauf.
Natürlich muss man schauen wo man welche kompromisse macht, wo man vorteile bekommt...
Also an der Stelle nicht Pauschal ausschlagen.

Auch ist es gut möglich Schafweiden mit PV zu kombinieren...
 
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