News Pkw-Neuzulassungen: E-Autos liegen in Deutschland erstmals vor Benzinern

Alexander2 schrieb:
Ökonomisch ist wiviel das kosten würde, wieviel der erwartbare verkauf bei dem Preis ist und damit wird es das nur für nieschen geben. Oldtimer, die unbedingt mal ne Spritztour machen wollen. Sonst wird sich das keiner kaufen, weil das so sehr viel teurer ist als nen e-wagen.
Nein. Du berücksichtigst nicht, das wir eine energetische Plan- und keine Marktwirtschaft sind. Dein Argument ist martwirtschaftlich und damit nicht zutreffend.
 
Hab jetzt nicht alle 44 Seiten gelesen, aber wurde schon beantwortet wie die Über 30 Milliarden Steuern pro Jahr an Diesel und Benzin dann kompensiert werden wenn alle eAutos fahren?
Ist ne ernst gemeinte Frage, mir persönlich egal was ich fahre, bin schon lange kein Auto Fan mehr, wie auch bei dem Verkehr. Aber läuft es nicht darauf hinaus das dann entweder der Strom selber oder eAutos viel teurer besteuert werden müssen weil sonst das Geld fehlt?
Oder sagt man Deutschland hat eh schon ein Minus von über 120 Milliarden pro Jahr, dann können es auch 150 Milliarden Defizit sein?
Für mich sieht es so aus als wenn man nur derzeit mit Eigenheim und Wallbox einen Preisvorteil hat, also eh schon die Betuchteren. Aber das sich bei 100% eAutos in der Zukunft alles erübrigt und man wieder im Verhältnis so teuer fährt wie immer.
 
Ja, steht in den 40 Seiten mindestens einmal.

jaleco schrieb:
Aber läuft es nicht darauf hinaus das dann entweder der Strom selber oder eAutos viel teurer besteuert werden müssen weil sonst das Geld fehlt?
wohl nicht, die Rechnung und Argumente waren überzeugend, aber such doch gerne danach da oben rechts ist ne Suchfunktion, du kannst das auf diesen Thread begrenzen.
 
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@jaleco
Wo hast Du denn die Zahl von 30 Milliarden Euro her?
Hast Du mal geschaut, wie hoch die Steuer auf eine Kilowattstunde Strom ist?
Gleicht sich das nicht aus, wenn weniger Kraftstoff und dafür mehr kWh Strom verkauft werden?
 
@Ruheliebhaber Sind die Zahlen von 2024. Dürfte derzeit natürlich viel mehr sein. Ob sich das mit mehr Strom ausgleicht weis ich eben nicht, darauf zielte ja ein bischen meine Frage.
 
RMS_der_Zweite schrieb:
Allerdings: die Energie aus dem Öl ist schon vorhanden und die Förderung, Verteilung usw. legt nur begrenzt etwas drauf. Mit der ganzen Kette betrachtet dürfte der Verbrenner energetisch insgesamt sparsamer sein.
lol, dacht macht genauso viel Sinn wie "der Strom kommt aus der Steckdose, die ist ja schon in der Wohnung und die Kabel sind schon gelegt"
 
jaleco schrieb:
Aber läuft es nicht darauf hinaus das dann entweder der Strom selber oder eAutos viel teurer besteuert werden müssen weil sonst das Geld fehlt?
So what?
Willst du weiterhin davon abhängig sein, dass ein Schurkenstaat ein Stück Gewässer beansprucht oder eine durchgeknallte Orange Kriege beginnt?

Die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern muss weg. Das wird leider nicht klappen, also muss sie so weit wie möglich reduziert werden.
Dann kann auch ein Russe keine Angriffskriege mehr finanzieren.
 
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@jaleco

7 L Benzin pro 100 km * 65,45 ct pro Liter = 4,5815 Euro Benzinsteuer pro 100 km
15 kWh pro 100 km * 2,05 ct pro kWh = 0,3075 Euro Stromsteuer pro 100 km

Jetzt ist natürlich die Frage, wieviel Mehrwertsteuer auf die kWh drauf kommt, wenn ich z.B. an einem Schnelllader für 59 ct pro kWh Stom kaufe?

Ist eine ziemliche Milchmädchenrechnung.
Ich brauche mehr Zahlen. :)

Hier steht:
 
@jaleco Lies dich doch mal in Themen wie externe Kosten (Gesundheit/Umwelt), Systemeffizienz von E-Mobilität und staatliche Steuerlogik jenseits der Mineralölsteuer ein.

Wenn danach überhaupt noch eine relevante Finanzierungslücke bleibt, kann man die problemlos über Modelle wie road pricing oder nutzungsbasierte Abgaben steuern - statt so zu tun, als würde einfach „Geld verschwinden“.
 
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jaleco schrieb:
wie die Über 30 Milliarden Steuern pro Jahr an Diesel und Benzin dann kompensiert werden wenn alle eAutos fahren?
Dem gegenüber stehen die Einsparungen wie Klimakosten oder Gesundheitsschäden durch Lärm und Autoabgase.
Ganz zu schweigen davon, dass der Strom zunehmend aus erneuerbaren Energien in Deutschland produziert wird, während fossile Kraftstoffe nach Deutschland importiert werden.
Ruheliebhaber schrieb:
Gleicht sich das nicht aus, wenn weniger Kraftstoff und dafür mehr kWh Strom verkauft werden?
Nein, da ein Elektrofahrzeug mit einer kWh Strom deutlich weiter kommt als ein Verbrenner mit einer kWh Benzin oder Diesel.
 
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Nur mal ganz auf die schnelle:
Bildschirmfoto_20260409_234255.png

Bei angenommenen 30ct pro Kw/h an der Zapfe: 10,2ct
 
OpenSystemFan schrieb:
Mein Kommentar ist ja auch kein Pro oder Contra zur eMobilität, nur sollte man realistisch bleiben. Und wenn der Wind vom Hafen kommt, dann dominiert eh der Schiffsdreck.
Es gibt einen Unterschied zwischen Realismus und Fatalismus. Anders als die Windrichtung lässt sich die Notwendigkeit von Verbrennungsprozessen (nicht nur im Verkehr) durchaus beeinflussen.

chithanh schrieb:
Dem gegenüber stehen die Einsparungen wie Klimakosten oder Gesundheitsschäden durch Lärm und Autoabgase.
Klimafolgekosten, Abgaben auf fossile Energien beim Flug- und Güterverkehr, Abschaffung oder Hinzunahme der Stromsteuer, die Pendlerpauschale senken, KfZ-Steuer auf E-Autos anpassen... Ich glaube die wegfallenden Benzinsteuern sollten niemanden besorgen :D
Ergänzung ()

h00bi schrieb:
Isses denn so schwer kurz die Zulassungszahlen zu googlen? Dann hättest du dir diese plumpe Stammtischphrase sparen können.
5% ist weniger als ich erwartet hatte. Deshalb muss man mich aber nicht so angehen ;).
 
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Hovac schrieb:
EFuels lösen das selbst geschaffene Problem der solaren Überproduktion.
die Mär von eFuels ist noch schlimmer als die Mär von Fahrzeugen, die grünen Wasserstoff durch Brennstoffzellen jagen, da der grüne Wasserstoff eine Vorstufe der eFuels sind, die dann noch mehr Energie zur Produktion benötigen. Sollte es jemals eine ausreichende Stromüberversorgung geben die eine ausreichend große und konstante eFuel Produktion ermöglicht, wird der Kostenfaktor für einen einzigen Liter eFuel so gottlos sein, dass man ihn nur dort einsetzen will, wo er nicht durch alternative Technologien (BEV) ersetzt werden kann.
Zur Zeit ist das der gewerbliche Flugverkehr (mit richtig Glück vielleicht mal mit Ausnahme der kurzen Zubringerflüge bis ein paar hundert Kilometer)
 
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h00bi schrieb:
Deswegen hat er ja noch viele andere Dinge gelistet. Lies doch vielleicht nochmal nach.
Hab ich. Ändert trotzdem nix, dass beim BEV die Anschaffung bereits den Total Cost of Ownership meines aktuellen Verbrenners übersteigt.
 
h00bi schrieb:
Öhm, das macht hier keiner. Oder ein geringer Bruchteil. Aber sicher nicht "alle". Das ist die Verbrennerfahrer "ich bringe mich in die Opferrolle" Aussage von Leuten wie dir.
Dann lies dir alles nochmal genau durch.
 
Boimler schrieb:
Man muss das gar nicht so über den Daumen peilen, dazu gibt es Zahlen:

Energiekostenvergleich

Effizienz und Wirkungsgrad

Und dann sind da noch die Subventionen für fossile Brennstoffe:

Der Internationale Währungsfonds (IWF) führt regelmäßige Bestandsaufnahmen für diese Subventionen in 170 Ländern durch. In der letzten Studie aus dem vergangenen Jahr wurden Beihilfen in Höhe von insgesamt 7.000 Mrd. Dollar erfasst – unvorstellbar hoch.
https://www.welthungerhilfe.de/welt...schaedlich-beihilfen-fuer-fossile-brennstoffe
Ergänzung ()

Ruheliebhaber schrieb:
Wir sollten auf jedes Hausdach PV-Module legen, statt die Ackerflächen dafür zu missbrauchen, wie Frau Reiche es möchte.
Lieber PV auf dem Acker als ausgeräumte Landschaften die permanent mit Gift bespritzt werden müssen damit diese Monokulturen überhaupt wachsen können.

Merke: Nur weil etwas grün ist ist es noch lange keine Natur.
 
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catch 22 schrieb:
die Mär von eFuels ist noch schlimmer als die Mär von Fahrzeugen, die grünen Wasserstoff durch Brennstoffzellen jagen, da der grüne Wasserstoff eine Vorstufe der eFuels sind, ...
Ich kenne die Standardantwort aus dem argumentativem "Rüstzeug".
Wie immer bei dem Thema aber ohne Bezug gedacht.

Die Energiewender finden die Fern- und Nahwärme ganz toll und schreiben die Netzplanung vor. Es lohnt nicht Wärme um der Wärme willen zu produzieren und dann zu verteilen, es ist immer eine Abfallnutzung. 10% statt null % funktionieren, eine Effizienzrechnung ist da egal. Dezentrale, netzstabilisierende E-Kraftstoffproduktion ist daher nicht auf dem stumpfen Effizienzweg zu beurteilen. Die massive Ineffizienz ist durch Gesetzzwang schon vorhanden, den Müll nutzt man lediglich wie bei der Fernwärme.
Ergänzung ()

jaleco schrieb:
... alles erübrigt und man wieder im Verhältnis so teuer fährt wie immer.
Nein das passiert nicht, es wird teurer, da die E-Mobilität nackt, ohne Steuern, Förderungen, Strafzahlungen... teurer ist. Dann kommen die gleichen Abgaben oben drauf.
Zu deiner eigentlichen Frage, England plant z.B eine Steuer pro km.
 
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OpenSystemFan schrieb:
Das kommt raus, wenn eine Partei in der Diskussion Ideologiegetrieben ist und der andere halt auf Fakten fußt.

Ohne viel rumgeschwafel: welche beiden Parteien sind hier gemeint? Welche Partei ist "ideologiegetrieben" und welche "fußt auf Fakten"?
 
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