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News Pkw-Neuzulassungen: E-Autos liegen in Deutschland erstmals vor Benzinern

Alphanerd schrieb:
Machen die das mit BEVs oder verstehe ich den Witz nicht?

Wenn ich da in Berlin sitzen würde wäre die Botschaft eigentlich klar. Die Spritpreise sind noch lange nicht hoch genug um auf Spassfahrten zu verzichten, da ist noch Luft nach oben. Probiert mal 5€ oder so, eventuell wirds dann enger. Aber aktuell is genug Geld da um 2 x quer durchs Land zu fahren...

Oder wollen die was anderes damit sagen?
 
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UweW. schrieb:
Einigen wir uns darauf, das durch den Drehmomentverlauf und die "Schwuppdizität" (das Ansprechverhalten) sich selbst so schwachbrüstige Elektroflitzer im Stadtverkehr pudelwohl fühlen. :daumen:
Auf der Landstraße schaut das schon anders aus.
Was soll auf der Landstraße denn übel sein? 100kmh schaffen sie praktisch alle. Nur für wahnwitzige Überholmanöver braucht man wesentlich mehr als 100PS.
UweW. schrieb:
Und Autobahn vergessen wir mal.
Und das weil...? Mein "schwachbrüstiger Elektroflitzer" mit etwas über 100PS konnte bisher in fast jeder Situation seine Vmax von 150kmh halten. Kasseler Berge müsste ich allerdings noch testen.

Oder meintest du vielleicht solche Karen wie e3c (Geizkragen-Teil, Vmax 130kmh, nicht mal eine Headunit) oder Dacia Spring (verkleideters China-Billig-Auto mit Witz-Motor)?
 
Sorry, aber dafür sind die ja auch nedd gemacht. Wir hatten zu Hause auch nen 60PS SDI Lupo. Das Ding war im Ort und Überland echt witzig uns passig zu fahren, fast wie ein Gokart... Autobahn weniger, aber das hat niemanden gejuckt, die 3 x im Jahr wo man 50km Autobahn hatte waren da egal.
 
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Fixy Hartmann schrieb:
Und das weil...? Mein "schwachbrüstiger Elektroflitzer" mit etwas über 100PS konnte bisher in fast jeder Situation seine Vmax von 150kmh halten. Kasseler Berge müsste ich allerdings noch testen.
Ist das normal das die nur 150kmh schaffen mit 100ps? Kenne mich da nicht aus. 150 ist meine Reisegeschwindigkeit wenn ich zb. über 1000km runter fahr Richtung Balkan.

Das die Neuzulassungen vor anderen Kraftstoffen liegen zeigt im Endeffekt wieder wie sehr und schnell sich Menschen beeinflussen lassen. Das war letztendlich nichts anderes als die mit dem Heizungsgesetz angefangen haben.

@Kuhprah Find den Sprit auch immer noch recht günstig muss ich sagen. 20€ mehr bei Voll Tanken oder nicht... who cares.. Komm über 1000km mit einem Tank.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist normal. Selbst bei Premium-Herstellern sind sie oft auf 160kmh gedrosselt. Ich denke, das hat physikalische bzw. wirtschaftliche Gründe. Ein E-Motor kann zwar eine große Bandbreite der Drehzahlen mit ausreichend Drehmoment abdecken - aber das muss er auch, weil die meisten Autos nur ein einfaches Ein-Gang-Getriebe haben. Das Drehzahl-Fenster zur höheren Geschwindigkeit verschieben geht also nicht so einfach, dann wäre Drehmoment beim Anfahren schlecht.

Die Autos wo es anders aussieht haben meist entweder ein Mehrgang-Getriebe (Mercedes) oder eine absurd hohe Leistung (Tesla), so dass Drehmoment auch bei verschobenem Drehzahl-Fenster noch ausreicht.
 
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Kuhprah schrieb:
Die Spritpreise sind noch lange nicht hoch genug
Das sieht man auch daran, dass es immer noch haufenweise E5 Tanker gibt.

Und wenn du sagst dass du selbstverständlich E10 tankst, weil alle nicht-Sportwagen der letzten 10 Jahre darauf ausgerichtet sind, gucken sie dich nur komisch an.
 
Incanus schrieb:
Der niedrigere Preis wird teilweise durch den Mehrverbrauch aufgefressen
Sorry, aber das ist doch Quatsch. Der Mehrverbrauch liegt idR. bei 1-2%, das rechnet sich bei 6ct Ersparnis quasi immer. Kann natürlich jeder selbst entscheiden, ob man lieber E5 tanken will, kenn ich auch genug Leute, aber wirtschaftlich besser ist E10 immer, solang das Auto dafür freigegeben ist.
Kann man ja mal einfach durchrechnen:
  • 50 Liter getankt => 3€ Einsparpotential bei bisher konstanten 6ct Differenz
  • 1% Mehrverbrauch => 0,5l => bei Spritpreis von 2€ sind das 1€ Mehrkosten => 2€ netto
  • 2% Mehrverbrauch => 1,0l => bei Spritpreis von 2€ sind das 2€ Mehrkosten => 1€ netto
Es bräuchte also eher 3€ pro Liter beim Spritpreis, bis es sich mit der recht statischen Differenz von 6ct nicht mehr lohnen würde. Je niedriger der Spritpreis, desto höher die Einsparung.

Sportwagen und andere Hochleistungsmotoren vlt ausgenommen, ist es für den Standardfahrer mit 0815 Pendelwagen absolut kein Problem und der günstigere Weg.
 
Ich sagte ja auch ‚teilweise‘ nicht ‚vollständig‘. Der andere Aspekt bleibt zudem immer noch.
 
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Ich habe nicht alle 1200+ Kommentare gelesen, aber hier sind ja unfassbar viele Deppen unterwegs, meine Güte. Vielleicht ab und an mal was mit Substanz lesen, statt die Informationen von Tiktoks oder Telegramkanälen zu beziehen, könnte helfen.
 
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@Ash1983 Ist nicht mehr so einfach heutzutage. Populisten simulieren gern Substanz wo keine ist (und damit meine ich ALLE politischen Lager, auch die Anhänger der Linken), mit der KI und sinkender Intelligenz in der Bevölkerung wird das noch schlimmer.
 
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Incanus schrieb:
Ich sagte ja auch ‚teilweise‘ nicht ‚vollständig‘
Stimmt, hab ich vorhin glaube ich etwas zu sensibel aufgefasst und es etwas überinterpretiert :) Sorry dafür.
 
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h00bi schrieb:
Das ist so aber nicht ganz korrekt. Die Blade 2.0 ist kein LFP Akku sondern - nach unbestätigten Infos im Netz - ein LMFP (Lithium-Mangan-Eisenphosphat). Man hat also wieder 2 von 3 seltenen Matierialen des NMC Pendants, man spart sich nur das Cobalt (was aber aus Brandschutzsicht der wichtigste Ausschluss ist).
Das ist in der Tat noch unbestätigt aber da die Blade Battery 2.0 bereits in relativ vielen Modellen einschließlich dem 2026er Refresh vom Seal vorgesehen ist, müsste sich BYD eine erhebliche Menge Mangan dafür gesichert haben, dafür gibt es aber noch keine öffentlichen Informationen. Andererseits gibt es auf dem Weltmarkt gerade ein Überangebot und so selten ist Mangan nicht (unter den häufigsten Elementen in der Erdkruste Platz 12).
h00bi schrieb:
Auch die LMFP Blade 2.0 muss beheizt werden um schnell zu laden. Aber das Elektrolyt ist auch bei sehr niedrigen Temperaturen noch dünnflüssig genug, dass man ohne bleibende Schäden mit dem Laden starten werden kann. Dieses low-temp-Laden wird gepulst und das erhöht die Zelltemperatur (wohl auch deutlich schneller als zuheizen). Sobald die Zelltemperatur hoch genug ist, kann dann richtig geladen werden.
Das hätte ich genauer formulieren müssen, es ist zumindest kein zusätzliches Beheizen des Akkus nötig. BYD hat auch auf Social Media Videos geteilt vom Schnellladen bei -20 °C, nach rund 3 Minuten wird schnell geladen.
https://x.com/SawyerMerritt/status/2029612386093551817
h00bi schrieb:
Natrium-Ionen Akkus sind weiterhin nicht in vergleichbarer Energiedichte herstellbar. Aber ja, dafür deutlich weniger seltene Materialen und recht robust. Eigentlich der perfekte Outdoor EE-Speicherakku.
CATL Naxtra hat 175 Wh/kg was sich im Feld der LFP-Akkus befindet, zwar nicht am oberen Ende aber dennoch grob vergleichbar. Das ist auch kein Ausreißer, BAIC Aurora ist mit 170 Wh/kg angekündigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Natrium Ionen Akkus ist das Problem eher der Bauraum, also Energie pro Volumen / volumetritsche Energiedichte.
Insbesondere für kleine Autos ein entscheidender Nachteil.
Und selbst bei eher großen BEV Plattformen wie der PPE bekommst du damit nur vergleichsweise nur wenige kWh unter.
 
Beim Changan Nevo A06 gibt es Na-ion mit 45 kWh und LFP mit bis zu 63 kWh, also rund 30% weniger Kapazität. Das ist deutlich aber jetzt nicht unbedingt ein Dealbreaker, denn das deckt immer noch den Bedarf der großen Mehrheit ab. Besonders wenn CATL wie angekündigt die Preise bis auf 19 USD/kWh senken kann sind Autopreise unterhalb von Verbrennern möglich, was besonders dem preissensiblen Kleinwagenmarkt entgegenkommt.
 
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Wird bei Na-Ion ja auch mit der Zeit besser werden, bis zu einem gewissen Maß. Am Ende ist eh der Dealbreaker: wenn ich deutlich schneller laden könnte (gibt z. B. Angaben von 11min für 0-100%), temperaturbeständiger, langlebiger etc., dann ist es ggf. auch vernachlässigbar, wenn die Energiedichte etwas geringer ist. Dann hält man evtl. etwas öfter, ist aber so schnell wieder voll, dass es kaum einen Unterschied macht. Kurz aufs Klo und weiter gehts :D Wär schon mal ein großer Fortschritt. Bin auf jeden Fall sehr gespannt, was da die nächsten Jahre noch auf den Markt kommen wird.
 
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chithanh schrieb:
sind Autopreise unterhalb von Verbrennern möglich,
Ich kann diese Vergleiche zwischen BEV und Verbrennern immer kaum nachvollziehen, wie man auf "BEV sind im Schnitt im Kaufpreis noch 1.500€ teurer" kommt. Womit vergleiche ich denn ein BEV das es nicht auch noch in einer Hybrid oder Verbrenner-Variante gibt? Die sind doch grundlegend anders entwickelt und aufgebaut. Nehme ich den Bruttolistenpreis als Vergleichskategorie oder den PS Wert...? Das ist doch Äpfel & Birnen.
Mein Vater hat sich gerade einen Leapmotor B10 gekauft. Was der an Serienausstattung drin hat müsste ich den mit einem vollausgestatteten VW Tiguan vergleichen, der wäre dann knapp doppelt so teuer. Die Materialien im Innenraum sind beim Tiguan dann aber mit Sicherheit wieder hochwertiger.
 
Buttkiss schrieb:
Ich kann diese Vergleiche zwischen BEV und Verbrennern immer kaum nachvollziehen, wie man auf "BEV sind im Schnitt im Kaufpreis noch 1.500€ teurer" kommt. Womit vergleiche ich denn ein BEV das es nicht auch noch in einer Hybrid oder Verbrenner-Variante gibt?
Das ist in der Tat nicht so leicht. Man kann die Kosten für die unterschiedlichen Komponenten die es nur in einer Fahrzeugart gibt, wie Verbrennungsmotor, Getriebe, Katalysator, Elektromotor, Batterie, usw. aufsummieren und daraus bereits diesen Schluss ziehen. Bei BEVs ist die Batterie die teuerste Komponente, daher wirken sich Preisrückgänge in diesem Bereich besonders stark aus.

Wenn man darüber hinaus den durchschnittlichen Verkaufspreis über alle Fahrzeuge einer Antriebsart nimmt, dann sind BEV auch schon günstiger als Verbrenner, und zwar in China und in UK (die keine Handelsbeschränkungen gegen chinesische BEVs haben). In Ländern wie den USA oder den EU-Mitgliedsstaaten ist das noch anders: Neben den Einfuhrabgaben fällt auch der höhere Marktanteil für teure NMC-Batterien gegenüber LFP (bzw. jetzt neu Na-ion und LMFP) ins Gewicht.

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Average preis ist halt genauso eine kacka Metrik... aber irgendwer hat sich wenigstens schön mühe für diese Statistik gegeben.

Nur glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast oder so :D
 
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Buttkiss schrieb:
"BEV sind im Schnitt im Kaufpreis noch 1.500€ teurer"
Ich weiß nicht woher du dieses Zitat hast, aber vermutlich nimmt man einfach den Schnitt aus den BLPs aller Neuzulassungen.
 
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