News Pkw-Neuzulassungen: E-Autos liegen in Deutschland erstmals vor Benzinern

Buttkiss schrieb:
Die typischen Verschleißteile des Verbrenners gibt es beim BEV nicht in der Fülle. Hier sind die 12V Batterie, das Fahrwerk und die Reifen die üblichen Verdächtigen. Die Motoren unterliegen praktisch keinem Verschleiß, den Akku kann jeder bei der Dekra für schmales Geld auf seine Restkapazität in 15 Minuten testen lassen.

Ganz allgemein muss ich dich bitten hier mal etwas auf deinen Umgangston zu achten.


Jemand, der noch nie ein Auto von unten gesehen hat, geschweige mal daran geschraubt hatte, will mir jetzt erklären, wie das funktioniert 🤣
 
Für den Notfall: Klick

Zanza schrieb:
Und was ist mit den Elektrofahrzeugen, die schon gebaut sind? Das ist genau das Problem.
Nein, das ist kein Problem sondern wird über den Markt geregelt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: BOBderBAGGER
UweW. schrieb:
Das E-Autos nicht grundsätzlich "mehr Leistung" haben, beweist der Dacia Spring mit 45 PS. ;)
Wichtig ist vor allem der Drehmoment und der ist bei deinem Beispiel bei 125 Nm, ein Golf 6 mit 80 PS hatte mit 132 nur geringfügig mehr und das auch nur in einem bestimmten Drehzahlbereich. Ich würde somit schon sagen, dass durch BEVs durch die völlig andere Motortechnologie auch grundsätzlich mehr Leistung haben. Ansonsten müsste ich jetzt als Verbrenner die Daten eines Fiat Panda von 1980 raussuchen... das würde hässlich werden.
 
Das habe ich ja schon geschrieben, die Kurven geben darüber aufschluss.
Da kannst du sehen welche resultierende Leistung bei welcher Drezahl geschafft wird.

mit den Kurven kaann man dann auch erkennen, das alle Verbrenner vergleichsweise schwächeln bein anfahren. es sei denn du quälst deine Kupplung und lässt die bei maximaler Motor Leistung also passender hoher Drehzahl reinkicken.
Da knallts aber auch schön und die Karre muss auch bald in die Werkstatt.

Zudem Bremmst die Plötzliche Last sofort wieder die Drezahl was auch direkt den Motor belastet oder die Reifen drehen durch, das die bald getauscht werden müssen.

ABER es gibt eine Technik, die bei zumindest gewissen NM Bereichen das gut kann, also die VerbrennerLeistung auf die Straße bringen:
CVT

Edit:
CVT ist aber auch recht teuer und weniger effizient nochmal als ne Herkömmliche Schaltung.
Gleichzeitig hatte ich ja schon geschrieben können die je nur bis zu einer gewissen Technisch bedingte NM mithalten.
 
Alexander2 schrieb:
Sowas ist auch jedes mal eine Falschaussage, alle solche vorhaben werden mit einem Zukunftsdatum für Planbarkeit versehen, das die Unternehmer bei all sowas nicht nur agrardiesel bis zum letzten Tag schlafen und dann erst aufwachen, dafür kann der gesetzgeber auch nichts
Na, etliche Jahre war der fossile Agrardiesel steuerbegünstigt, Biodiesel hingegen nicht. Sprich fossil war jeder Liter unterm Strich gut 20 ct günstiger zu haben. Ölwechsel Intervalle sind mit Biodiesel zusätzlich etwas öfter notwendig. Alternativ HVO, ist zwar in der Wartung gleich, je Liter aber nochmals 20 ct teurer.
Auch wenn man wusste das die fossile Begünstigung zurückgefahren wird, wurde aber inzwischen wieder angehoben.., war das doch völlig gaga. Wenn erstmal fossil gefördert wird, obwohl es eine Alternative gab.
Erst seit diesem Jahr wird fossil und Biokraftstoffe von der Rückvergütung gleich behandelt. Was ja eigentlich immer noch Blödsinn ist. Warum soll man ohne finanziellen Anreiz den wechseln?
Wer von euch würde bspw ein Elektrodienstwagen nehmen wenn der zu 1% zu versteuern ist und der Diesel 0,5%? Oder euer privater PKW elektrisch versteuert werden muss und fossil befreit wäre?
foofoobar schrieb:
Subventionen sind alternativlos?
Kann natürlich jeder sehen wie er will, ich bevorzuge ein Konstrukt, welches dafür sorgt dass wir uns nicht auch bei der Ernährung noch über kurz oder lang von anderen Länder (speziell außerhalb der europäischen Union) abhängig machen. Perfekt ist das aktuell sicher nicht. Aber die Antwort wäre, ja. Alternativ müsste man wohl die Einfuhr von Lebensmitteln komplett verbieten, und den ärmeren Zuschüsse zahlen/auf Steuern verzichten, weil günstiger werden die Preise dann sicher nicht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: KitKat::new()
Fika schrieb:
Kann natürlich jeder sehen wie er will, ich bevorzuge ein Konstrukt, welches dafür sorgt dass wir uns nicht auch bei der Ernährung noch über kurz oder lang von anderen Länder (speziell außerhalb der europäischen Union) abhängig machen.
Kannst du das mit Fakten untermauern?

Und wo kommt Phosphor und Stickstoff für die Landwirtschaft her?
Fika schrieb:
Perfekt ist das aktuell sicher nicht. Aber die Antwort wäre, ja. Alternativ müsste man wohl die Einfuhr von Lebensmitteln komplett verbieten, und den ärmeren Zuschüsse zahlen/auf Steuern verzichten, weil günstiger werden die Preise dann sicher nicht.
Agrarsubventionen sind IMHO der größte Einzelposten im EU-Haushalt.
 
Zanza schrieb:
Und was ist mit den Elektrofahrzeugen, die schon gebaut sind? Das ist genau das Problem. Die Technik wird immer besser, aber die Fahrzeuge, die schon gebaut sind, sind wertlos und stehen bei Händlern, die will auch keiner. Ich möchte nicht wissen, wie viele Fahrzeuge die Hersteller verschrotten oder irgendwo rumstehen, weil die keiner haben will mit der veralteten Technik.
Sie sind nicht wertlos, sie erfüllen ihren Zweck noch genauso gut wie am ersten Tag. Diejenigen Leute, die keine langen Strecken fahren und nur etwas suchen um den hohen Benzinpreisen nicht mehr ausgesetzt zu sein, können auf dem Gebrauchtmarkt günstig etwas für diesen Zweck finden.

Gebrauchte Autos, für die es Deutschland keinen Absatzmarkt mehr gibt, werden dann ins Ausland exportiert, wie bislang auch schon.
foofoobar schrieb:
Agrarsubventionen sind IMHO der größte Einzelposten im EU-Haushalt.
Und da werden massiv die falschen Anreize gesetzt. Für Biodiesel etwa, was enorme Anbauflächen benötigt und die Lebensmittelproduktion verdrängt. Und wirklich sinnvollen Sachen wie Agri-PV werden regulatorische Hürden in den Weg gelegt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Alexander2, BOBderBAGGER und Alphanerd
chithanh schrieb:
Und da werden massiv die falschen Anreize gesetzt. Für Biodiesel etwa, was enorme Anbauflächen benötigt und die Lebensmittelproduktion verdrängt. Und wirklich sinnvollen Sachen wie Agri-PV werden regulatorische Hürden in den Weg gelegt.
Und jetzt kommt noch die Biotreppe:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/s...kostet-a-ec46d539-cabb-4532-9739-13bbb1318f5f

Fika schrieb:
Schon wieder whataboutism?
Hiermit ist unsere Diskussion zu Ende.
Du hast das Thema der vom Ausland unabhängigen Lebensmittelproduktion aufgeworfen, und dazu gehört nun mal auch die Versorgung mit Stickstoff und Phosphor.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: chithanh
Zanza schrieb:
Und würdest du so ein Auto mit grade mal 80 km im Winter noch weniger Akku reichweite Kaufen ??????
Den BMW i3S gab es 1 Tag vor dem Ukraine-Krieg für 95€ im Leasing.
Ich hatte den schon wochenlang auf dem Radar als E-Auto für meine Frau mit 50km Arbeitsweg täglich.
Die Preise gingen wöchentlich immer ein paar Euro runter.
Hätte ich mal lieber zugeschlagen.
Mein Frau konnte zu der Zeit kostenlos in der Arbeit laden. ;)
Ergänzung ()

DarkSoul schrieb:
Ich würde somit schon sagen, dass durch BEVs durch die völlig andere Motortechnologie auch grundsätzlich mehr Leistung haben.
Einigen wir uns darauf, das durch den Drehmomentverlauf und die "Schwuppdizität" (das Ansprechverhalten) sich selbst so schwachbrüstige Elektroflitzer im Stadtverkehr pudelwohl fühlen. :daumen:
Auf der Landstraße schaut das schon anders aus. Und Autobahn vergessen wir mal.
Ergänzung ()

Araska schrieb:
Ähm... kann es sein, daß das linke Diagramm falsch beschriftet ist?
Sollte der Hochpunkt der roten Kurve nicht Pmax
sein?
Ja, da könntest du recht haben. Pmax fehlt ja gleich ganz im linken Diagramm.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Alexander2
Incanus schrieb:
Der e-UP seit 2013, der e-Golf seit 2014, die Zoe auch schon seit 2013.
Und alle 3 sind gute Autos, bei denen keiner versteht, warum die eingestampft wurden bzw. keinen direkten Nachfolger bekommen haben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: JuanBoccas
chithanh schrieb:
Hättest du dich mal einfach informiert, dann wüsstest du, dass die aktuelle Generation von LFP-Akkus kaum noch Probleme bei niedrigen Temperaturen mehr hat. Die BYD Blade Battery 2.0 hat bei -20 °C noch 85% der Kapazität nutzbar und lediglich die Aufladezeit verlängert sich um einige Minuten.
Das ist so aber nicht ganz korrekt. Die Blade 2.0 ist kein LFP Akku sondern - nach unbestätigten Infos im Netz - ein LMFP (Lithium-Mangan-Eisenphosphat). Man hat also wieder 2 von 3 seltenen Matierialen des NMC Pendants, man spart sich nur das Cobalt (was aber aus Brandschutzsicht der wichtigste Ausschluss ist).

chithanh schrieb:
Bisherige Fahrzeuge haben den Akku erst aufgewärmt was auch Energie gekostet hat, damit ist aber ab der aktuellen Fahrzeuggeneration Schluss.
Auch die LMFP Blade 2.0 muss beheizt werden um schnell zu laden. Aber das Elektrolyt ist auch bei sehr niedrigen Temperaturen noch dünnflüssig genug, dass man ohne bleibende Schäden mit dem Laden starten werden kann. Dieses low-temp-Laden wird gepulst und das erhöht die Zelltemperatur (wohl auch deutlich schneller als zuheizen). Sobald die Zelltemperatur hoch genug ist, kann dann richtig geladen werden.

chithanh schrieb:
Dieses Jahr kommen auch die ersten Elektroautos mit Na-ion Akku auf den Markt, und denen ist es dann endgültig egal ob es draußen -10 °C oder +40 °C sind.
Natrium-Ionen Akkus sind weiterhin nicht in vergleichbarer Energiedichte herstellbar. Aber ja, dafür deutlich weniger seltene Materialen und recht robust. Eigentlich der perfekte Outdoor EE-Speicherakku.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Alphanerd
h00bi schrieb:
dafür deutlich weniger seltene Materialen
Wobei man sagen muss, wirklich „selten“ sind die Mineralien alle nicht. Es ist nur nicht wirtschaftlich genug, sie irgendwann noch in markttauglichen Mengen zu fördern.
Aber ja, aus genug Gründen sind richtige Feststoffzellen die Zukunft. Gibt auch in Deutschland schon vielversprechende Forschungen dazu, aber eh das alles mal in annehmbarer Dichte in bezahlbaren Autos verfügbar ist wird wohl noch etwas Zeit vergehen. Bin aber durchaus gespannt, wie das in drei bis fünf Jahren aussehen wird :D
 
@foofoobar

Ein Teil der Fahrer soll Berichten zufolge der „Tuning“-Szene angehören.
Lel

Auch toll, das man besonders Busse (dabei haben die ein 1a Diesel zu Personenkilometer Verhältnis) und feiernde gestört hat.
 
foofoobar schrieb:
😂
Vielleicht eine Überdosis CO / CO2 / NOx von den Vorausfahrenden?
Wenn denen der Spritpreis zu hoch ist, sollten die mal auf die Logos an den Tankstellen schauen, um den passenden Adressaten ihres Protestes herauszufinden. Bislang hatte ich da noch nie einen Bundesadler an den Preistafeln gesehen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: JuanBoccas und Alphanerd
Wenn mans so nimmt müssten die US Flaggen verbrennen oder so.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: JuanBoccas und Alphanerd
trendliner schrieb:
auf die Logos an den Tankstellen schauen
Da ist was wahres dran.
Im Städtchen wo ich arbeite gibt's 3 Tankstellen. 2x Konzern, 1x frei.
Gefühlt kostete der Sprit an allen immer ähnlich, aber wild wechselnd. Bei Feierabend geschaut, 3-4min später vor Ort neue Preise.

Seit der 12 Uhr Regel:
Konzerntankstellen ziehen um 10-12 Cent an, freie Tanke macht nicht mit, Preise werden wieder auf die Preise der Freien angepasst.

Danke Bernd, dass du diesen Mist der Konzerne nicht mitmachst!

Und mit Mist meine ich ausdrücklich nicht die 1* um 12 Uhr Erhöhung. Die find ich gut, Zeitpunkt nachts wäre zwar noch besser, aber wenigstens kein wildes Wechselspiel mehr.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Nero1 und Alphanerd
Da soll nochmal jemand was von Ladepreis-Chaos erzählen …
Bei Fahrten quer durch Europa sind Ladepreise Wochen vor der Reise bekannt.
 
Zurück
Oben