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NewsPolizei sucht Raser und Drängler in sozialen Netzwerken
Ich hätte meine Zweifel, denn wer garantiert der Polizei, dass die Person auf dem Profilfoto wirklich die richtige Person ist? Eine Vorladung oder einen "Besuch" zweier Beamten kann das meiner Meinung nach nicht ersetzen. Das Vorgehen über Soziale Netzwerke ist in meinen Augen äußerst Fragwürdig.
Es wird zwar in der Sammelwut des deutschen Staates alles über jeden irgendwo (am liebsten zentral) gespeichert, aber oft fehlt den Behörden einfach die Infrastruktur um darauf zuzugreifen. So war man nicht in der Lage meine Meldedaten beim Standesamt ausfindig zu machen um mich in der Geburtsurkunde meiner Tochter als Vater eintragen zu lassen. Ich durfte den ganzen Weg zurück zu meinem Auto laufen und meinen Ausweis holen. Das waren immerhin 15 Minuten Fußweg.
Bei einer kleinen Ordnungswidrigkeit in einer Bayrischen Provinz hatte man meine "Foto" mit dem Passamt abgeglichen und mich zweifelsfrei als Fahrer identifiziert. So war jedenfalls die Auskunft des Beamten. Es kann so und so gehen. Muss nicht unbedingt ein Fail sein.
Tja. Und in 2 Jahren geht der Bildabgleich vollautomatisch, und die Polizei fängt an Bilder zu sammeln. Von jedem werden dann Referenzphotos gemacht, damit jeder identifiziert werden kann.
Der Mann hat ja schon Anwalt usw. eingeschaltet und da es wirklich sein Auto war und nicht auf jemand anderen angemeldet war, kann er sich kaum noch rausreden.
Wenn man es auf seine Mutter/Vater/Opa anmeldet der nicht viel fährt, kann man so vielen Strafen entgehen ^^
Aber für einen "normalen" Bürgen wird so was ausreichen, viele brechen da bestimmt ein und geben ihr Unrecht zu.
Es ist kein wirklicher Beweis, aber es erleichtert die Ermittlungen, man kann sich kaum vorstellen, wie viele Delikte ungestraft bleiben, weil die Polizei nicht weiter kommt, weil sie in einer Sackgasse landen.
Jetzt haben auch die "Bullen" das Internet entdeckt, na dann, Prost und Mahlzeit, an alle Bürger die ihr Leben im Internet für alle offen legen ...
Naja Verwechselung gibt es immer und die können einem das echt schwer machen. Facebook Gesichtserkennung funktioniert falsch und die Polizei landet bei dir und nicht bei wem anderes. Zack hast du nen Strafzettel am Hals und den musst du erst mal wieder los werden, obwohl du nichts gemacht hast.
Ich hab einmal erlebt wie eine Dame bei Gericht auf einem Schuldnerschein die Namen vertauscht hat. Das hatte mehrere Jahre Auswirkungen.
Auch wenn man von vielen Freunden und Bekannten als paranoid hin gestellt wird.
Es ist echt mühsam dem ganzen Facebook Mist auszuweichen.
Die schlimmste Seuche sind Menschen die meinen 100 Bilder von der Party online stellen zumüßen. Gott ,wie ich sie hasse.
Dann hast Du ja jetzt auch den ganz großen Hasentrick erkannt. Denn vor vielen jahren hat man die Bürger zum Internet geführt. Seit Jahren hat man mit allen Tricks erreicht, dass sie ihre Daten irgendwo niederschreiben. Diese Daten werden natürlich alle gesammelt. Und dann, eines Tages, kommt der große Tag: Die Jagd beginnt!
Das Problem in solchen Fällen war früher unter anderem, das sich das was "Verbrechen" sind ganz schnell je nach politischer und gesellschaftlicher Situation ändern kann. Und wenn man die entsprechenden Informationen nicht mehr wegbekommt sitzt man in der Tinte.
Beispiel: Volkszählung: Wer nichts verbrochen hat, hat nichts zu befürchten. Erst wird am 1933 und 1939 jeweils ne Volkszählung durchgeführt. Man denkt sich nichts böses. Naja, trotzdem gab es dann eine schöne Liste, wo drin stand wer Jude ist und wer nicht. Und 1933 waren die Nationalsozialisten zwar bereits an der Macht, aber es würde mich wundern, wenn man sich schon in diesem Jahr hätte ausmalen können, welche Verbrechen im folgenden Jahrzehnt stattfinden würden.
Ich hätte meine Zweifel, denn wer garantiert der Polizei, dass die Person auf dem Profilfoto wirklich die richtige Person ist? Eine Vorladung oder einen "Besuch" zweier Beamten kann das meiner Meinung nach nicht ersetzen. Das Vorgehen über Soziale Netzwerke ist in meinen Augen äußerst Fragwürdig.
Polizeiliche Vorladungen kann man getrost ignorieren. Die schreiben zwar drauf, dass man unbedingt erscheinen muss, was aber nicht wahr ist.
Staatsanwaltliche Vorladungen sollte man hingegen ernst nehmen.
Und wenn die Polizei ohne Durchsuchungsbeschluss zu Besuch kommt, muss man denen auch nicht die Tür aufmachen...
Ihr zwei seid es, die hier die traurigen Sichtweisen haben. Ist schon peinlich im gleichen Land mit euch zu leben. Wollt ihr nicht vielleicht auswandern?
Ansonsten: Endlich eine sinnvolle Anwendung für Facebook.
Na, dann installiere mal ganz schnell eine Webcam in Deinem Schlafzimmer. Da Du ja gut mit Deiner Frau umgehst, hast Du ja nix zu verbergen. Aber wenn die Polizei glaubt, Du könntest sie vergewaltigen, dann könnte sie das direkt ohne vor Ort zu sein überprüfen.
Achja, gib denen auch direkt Deinen Schlüssel mit der Einverständniserklärung ohne Durchsuchungsbefehl hineinzugehen, hast ja nix zu verbergen, von daher....
Die hier geschilderte Situation ist natürlich erstmal eine besondere, aber es fällt mir im Moment auf, dass ich mir jeden zweiten Tag sage, "Gott sei dank das ich in keinem dieser asozialen Netzwerke bin".
Ich warte auf den Tag, an dem ein deutsche Bürger (oder andere Nationalität) von einem anderen Staat, sagen wir mal USA, entführt werden, weil das Profil in Facebook zu einem gesuchten Terroristen passt und diese Person an einem bestimmten Tag in FB nicht veröffentlich hat, was er da gemacht hat!
Es geht ja nur darum ob der Fahrer auf dem Blitzerfoto der namentlich bekannte Halter des Wagens ist. Dazu hat die Polizei (oder auch die kommunalen Blitzer) mehrere Möglichkeiten zum abgleichen z.B.:
Ermittlungsbeamten an der Haustüre: Dauer ca 2h (mit Anfahrt und Fehlversuche weil keiner daheim)
Fotoabgleich mit dem Passfotos: 30min (Anfrage beim Bürgeramt, dortiges raus suchen der Anträge falls noch nicht digital)
Nachschauen in Facebook: 2min
Als braver Steuerzahler find ich es ok, wenn daher auch diese Möglichkeit genutzt wird und so effektiver mit meinen Steuergelder umgegangen wird. Und im Zweifelsfall (beim Einspruch gegen den Bußgeldbescheid) entscheidet ja eh letztendlich der Richter, ob die Person auf dem Blitzerfoto der Betroffene ist.
Gut, das die Polizei da nicht lockergelassen hat. Diese Art Leute sehen es doch dann als Ansporn wenn sie davon kommen und brüsten sich damit.
Drängeln, Rasen und offensichtlich Lügen .. 400€ ??? Ich würde dem Typen die charakterliche Eignung absprechen ein Fahrzeug hoher Leistung zu führen. Fertig!
Aber man braucht solchen Menschen nicht völlig den Führerschein entziehen. 25kg/kW als Leistungsgewicht des Fahrzeugs beschränken. Das reicht schon.
Manche lernen es halt nicht anders, und die ganz unbelehrbaren halt mal 4 Wochen Sozialdienst nach der Arbeit.
Die Polizei hat absolut richtig gehandelt, wer seine Daten/Bilder frei zur Verfügung stellt ist selber schuld. Mit Facebook hat das eigentlich nicht viel zu tun, ähnliche Fälle gab es ja schon in England mit Youtube soweit ich mich erinnere.
Die Thematik mit den Gesichtsscannern halte ich dennoch für sehr riskant. Ich habe und hatte nie ein FB Account und werde mir vermutlich auch keinen zulegen. Trotzdem muss ich davon ausgehen, dass FB mein Gesicht bekannt ist. Meine Email-Adresse haben sie zumindest schonmal...
Die surfen einfach nur gerne während ihrer Arbeitszeit. Wäre schon cool die ganzen sozialen Netze nach gesuchten kriminellen zu durchforsten. Kann ich mir gut vorstellen - spurlos untergetaucht, aber trotzdem eines der aufwändigsten Facebook Profile.
Wer von Stasi redet hat den Schuss nicht gehört. Die Polizei hatte den Namen des Halters einfach in FB eingegeben und siehe da, es sah dem gesuchten ähnlich, wo sollte da das Problem sein? Eine Überprüfung im Zentralregister hätte vllt das gleiche Ergebnis gebracht, aber vllt hätte die Datenabfrage länger gedauert. Bei der Polizei sitzen nicht nur respektive 60 jährige sondern auch Azubis, Praktikanten oder was auch immer, die der "neuen" Generation angehören. Bitte mehr Weitblick.