Powerlan "Ranking"

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Jominator

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Hallo allerseits,

mit ist bekannt, dass Powerline eine heikle Technologie ist. Soweit so schlecht. Interessieren würde mich allerdings, ob schon mal jemand eine Datenrate von > 100 Mbit/s realisieren konnte, oder wenigstens knapp darunter, und mit welchen Geräten er das geschafft hat.

Der Hintergrund: Ich hatte mir mal ein Paar von dem TP-Link TL-PA4010 besorgt, das angeblich 600 Mbit/s schafft. Mein Test innerhalb einer Doppelsteckdose, also über eine Kabellänge von nicht mal 30 cm (NYM 2,5mm²), ergab eine Netto-Datenrate von etwa 60 Mbit/s.

Wer bietet mehr?

PS: Interessanter Weise war es völlig egal, wo die Adapter in meiner Wohnung platziert waren. Netto-Datenrate von etwa 60 Mbit/s blieb immer gleich. Auch ob sie mit dem gleichen Außenleiter verbunden waren oder nicht spielte keine Rolle. Und das, obwohl keine Phasenkoppler installiert sind.
 
Das kommt weniger auf die Adapter an und mehr auf deine Hausverkabelung und was da dran hängt. Ein "Ranking" muss also immer Ortsbezogen sein. Wenn dies nicht möglich ist, ist es auch das Ranking.
 
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Ich selbst hatte die 1300er von TP-Link... Damit habe ich über 300mbit erreicht. Soweit so gut, aber ich hatte leider regelmäßige Verbindungsabbrüche bei denen ich das ganze System abstecken und neu verbinden musste (so 1x die Woche)! Sehr sehr ätzende Sache! Würde es lieber mit Wlan probieren, wenn LAN geht. Ich habe meine letztendlich auch verkauft...

Edit: *wenn LAN nicht geht

PS: Ping war sehr gut. 20ms oder so. Problem war wirklich nur der ständige Abbruch!
 
Bei meinen Eltern im Haus haben wir mittlerweile 3 Generationen und 5 Modelle von Geräten durch, letztendlich dabei festgestellt, dass die Verkabelung im Haus DER entscheidende Faktor ist und nicht die Geräte bzw. ihre beworbenen Geschwindigkeiten.
Sprich wovon ich dir defintiv abrate ist sowas die "Devolo Magic 1200 / Magic 1 / Magic 2", wahrscheinlich erreichen alle im Endeffekt das gleiche.

Kaufe dir testweise ein "G.hn" Gerätepaar und eins mit "AV2", Geschwindigkeit 500-1000Mbit sollte ja genügen und dann schau was die real erreichen.
 
Man muss die Dinger wirklich testen, auch einen heiligen Gral der Hausverkabelung gibt es nicht zwangsweise. Unsere Wohnung ist von 12/2020, Digitaler Stromzähler, hochwertige Kupferkabel und trotzdem schafft ein Fritz 1200er Set vom Anschlussraum bis in die Garage grade mal 30Mbit Brutto und 5Mbit Netto. Hab dann auf das 500er Set umgestellt, weil ja eh keine Leistung kommt, 35MBit Brutto und 10Mbit Netto. Für die Wallbox reicht es nun. Bei Freunden von mir geht TP Link fast gar nicht, immer nur Störungen aber Fritz läuft mit über 500MBit netto. Ich vermute es gibt da Frequenzüberlappungen oder ähnliches, probieren geht über studieren.
 
Das realistische Maximum von PowerLAN liegt bei ca. 50% netto vom Brutto. Bei 1200er Adaptern kann man also bis zu 600 Mbit/s erreichen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Dazu zählt nicht nur eine saubere Elektroinstallation sondern auch keine störenden Geräte im Stromnetz.

Da allerdings kaum jemand einen fachkundigen Elektriker mit Erfahrung im Bereich PowerLAN kommen lässt, um das Stromnetz zu entstören (Filter, Phasenkoppler, was weiß ich), läuft es darauf hinaus, dass gefühlt 9 von 10 Nutzern von PowerLAN gleich mehrere Störquellen im Stromnetz haben und so nicht mal in die Nähe der besagten 50% kommen. In der Praxis liegt der Schnitt über alle PowerLANs vermutlich eher so im Bereich 20-30% vom beworbenen Wert.

Und nein, es ist zu 0% sinnvoll, in irgendeiner Form Vergleiche anzustellen, egal ob die gleichen oder gar dieselben Adapter zum Einsatz kamen, weil der gesamte Rest, also Leitungen, Waschmaschine, Lampen, Radios, Fernseher und sonstige Geräte mit Netzteil eben nicht übereinstimmen.
 
2x AVM Powerline 1220E im Einsatz: Zwischen 260 und 420 MBit/s nutzbar, schwankt leider stark. Aber die Latenzen sind zum Spielen ausreichend :)
 
Und täglich grüßt das Dlan Tier...
 
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Danke schon mal für eure ersten Angaben. Da es die örtlichen Gegebenheiten immer anders sind, kann man die eigentlich weglassen und zur Besseren Übersicht am besten einfach nur das Modell und die maximal erzielte Datenrate posten. Vielleicht noch Hinweise auf Verbindungsabbrüche. Also z. B. so:

Modell XY, 150 Mbit/s, Reset 1x/Woche notwendig.
 
Mit meinem 1200+ WiFi ac Kit von Devolo kam ich schon auf um die 250 Mbit/s (Brutto), aber das hängt sehr von der Stimmung der Geräte ab, und ob grad' Föhn ist usw. :D Wenn man Pech hat, ist die Verbindung instabil, man muss die Geräte resetten, die Firmware updaten, umstöpseln, abwarten, ...
Ein neuer Ryzen-PC hat mir dann die Verbindung ganz runtergezogen, so dass überhaupt nichts mehr ging, sobald der an war. Hatte den dann 5 Monate überhaupt nicht mehr verwendet, und das Netzwerk erst durch Umstellen, Verkabelung ändern und andere "Optimierungen" überhaupt wieder zum laufen bekommen - mit Aussetzern. Heute scheint es wieder stabil zu sein, aber mit max. 120 ... 150 Mbit/s, und sicher ist man dabei halt nie. :rolleyes:
 
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Bei jedem ist die Entfernung, die Verbraucher, die Leitungen und noch viel mehr unterschiedlich, ein Vergleich unter so verschieden Bedingungen bringt rein gar nichts.
 
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Jominator schrieb:
Der Hintergrund: Ich hatte mir mal ein Paar von dem TP-Link TL-PA4010 besorgt, das angeblich 600 Mbit/s schafft. Mein Test innerhalb einer Doppelsteckdose, also über eine Kabellänge von nicht mal 30 cm (NYM 2,5mm²), ergab eine Netto-Datenrate von etwa 60 Mbit/s.
Das hängt damit zusammen dass die ganzen Adapter welche mit "bis zu <1000 mbit" beworben werden nur ein 100mbit Ethernet Port haben.
Erst ab den nominellen Gigabit Geschwindigkeiten gibts auch ein Gigabit Ethernet Port
 
Jominator schrieb:
am besten einfach nur das Modell und die maximal erzielte Datenrate posten
Wozu? Daraus kann niemand auch nur irgendeinen Nutzen ziehen. Oder was glaubst du passiert dann?

"Oh, mit den AVM-Adaptern ist der Typ ja schneller als ich mit meinen TP-Links! Die kauf ich mir"
1 Woche später
"Kacke, die AVMs sind ja noch langsamer als meine alten TP-Links..."

Wirklich, es ist vollkommen egal was andere in einer anderen Umgebung für Werte erzielen, weil man daraus keinerlei Rückschlüsse ziehen kann.
 
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