smuggler schrieb:
Solang sich das Ganze mit den Kleinbestellungen aufhebt, ist für mich alles in Ordnung.
4K/UHD brauche ich nicht, es langt auch 1080p. Wenn es nur beim Werbeclip vor dem Film bleibt, auch ok.
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Woher die 66 Songs kommen.. keine Ahnung.
Ich muss auch zugeben, dass ich Amazon seit 2010 als meinen Hauptlieferanten nutze.
Ab etwa 2016 waren es im Schnitt mindestens 100–120 Bestellungen pro Jahr.
Natürlich vergleiche ich Preise regelmäßig, zum Beispiel über Geizhals. Trotzdem ist Amazon preislich erstaunlich oft vorne dabei oder zumindest auf dem gleichen Niveau.
Auch Prime habe ich lange genutzt, vor allem wegen der Flexibilität bei den Zusatzkanälen. Es war praktisch, Dienste wie Paramount+ oder Discovery+ einfach für ein oder zwei Monate zu abonnieren, ohne überall separate Accounts erstellen zu müssen – außer natürlich, wenn ein Anbieter selbst ein besseres Abo, etwa mit 4K, angeboten hat.
Die Songs in meinem Account kommen übrigens daher, dass ich über Alexa Musik für meine Kinder abgespielt habe. Ich wollte nicht, dass mein Spotify-Jahresrückblick komplett mit Kindermusik gefüllt ist.
Generell habe ich früher relativ viel Geld für Abos ausgegeben. Zeitweise hatte ich Spotify, Apple One, Disney+, Netflix, Amazon Prime, Sky X (hier in Österreich) und noch einige kleinere Dienste gleichzeitig. Insgesamt lag das sicher bei etwa 180–230 € pro Monat.
Seit November habe ich mir aber einmal genauer angesehen, was ich tatsächlich nutze, und daraufhin radikal aufgeräumt. Einerseits wegen der steigenden Preise – man merkt es deutlich, wenn jeder Anbieter seine Gebühren erhöht. Andererseits auch, weil ich manche Dienste monatelang gar nicht genutzt habe und trotzdem bezahlt habe – also quasi der ideale Kunde war.
Aktuell bin ich nur noch bei Netflix Premium (inklusive zwei zusätzlichen Haushalten für je 5 €) sowie Amazon Prime mit werbefreiem Zusatz geblieben.
Disney+ ist im März ausgelaufen, nachdem der Jahrespreis von 109 € auf 159 € erhöht wurde.
Künftig werde ich einfach „Stream-Hopping“ betreiben: Wenn mich eine Serie oder ein Film interessiert, buche ich den entsprechenden Dienst für ein oder zwei Monate und kündige danach wieder.
Auch in anderen Bereichen habe ich meine Abos reduziert. Spotify habe ich beispielsweise gekündigt und bin komplett zu Apple Music gewechselt, da es ohnehin in meinem Apple One-Abo zusammen mit Apple TV+ enthalten ist.
Im Bereich KI habe ich mich ebenfalls stark eingeschränkt: Dort nutze ich aktuell nur noch ChatGPT Plus und Perplexity AI Pro.
Am Ende hat es sich wirklich gelohnt, sich einmal bewusst hinzusetzen und alles zu analysieren. Man merkt schnell, dass man vieles gar nicht wirklich braucht – oder dass es sinnvoller ist, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die einem tatsächlich einen echten Mehrwert bringen.
PS: Zum Thema „auf See fahren“ 😉: Auch wenn ich eine 8-TB-NAS habe, habe ich die meisten Filme inzwischen wieder gelöscht. In der Regel schaut man sie ohnehin nur ein- bis zweimal.
Etwas, das ich heute nicht mehr hergeben möchte, ist meine Zeit. Mir ist sie aktuell einfach zu wertvoll, um Downloads zu organisieren und eine eigene Medienbibliothek zu verwalten. Außerdem bin ich da ein bisschen ein innerer Monk – wenn ich so etwas mache, möchte ich auch, dass alles perfekt ist: saubere Oberfläche, vollständige Informationen, schöne UI usw.
Deshalb kaufe ich mir lieber gezielt ein paar Film-Perlen direkt auf Apple TV in 4K UHD mit Dolby Vision und Dolby Atmos. Wenn man auf Aktionen wartet, bekommt man dort wirklich gute Deals. Zum Beispiel habe ich die The Lord of the Rings Trilogy zusammen mit der The Hobbit Trilogy einmal für rund 20 € im Sale bekommen.