Typ B, mh. Könnte hinkommen. Mal ein paar Wochen nich zocken und wenn dann mal ein interessantes Spiel da ist, gehts wieder einige Tage ununterbrochen. Danach wieder kaum. Passt
Zum Thema. Ich denke wie bei vielen Sachen machts auch hier die Mischung.
1. Durch Druck des Publishers (Budget, Zeit...) können die Spieleschmieden ihre Titel nicht mehr so ausarbeiten, wie sie es vielleicht gerne würden. Bestimmte Elemente die in der Grundidee des Spieles enthalten waren fallen weg, es kann nichtmehr soviel in die Feinheiten investiert werden etc. Dadurch verlieren die Spiele an Qualität, zusätzlich kommt Ärger durch Bugs und warten auf Patches hinzu.
Des weiteren werden immer häufiger nur noch Fortsetzungen /Fifa, Nfs...) angeboten um die Masse zu befriedigen und auf einfache Weise viel Geld zu verdienen.
2. Auf Grund der Möglichkeiten die uns aktuelle Technik bietet, wird mMn immer mehr Wert auf super Grafik und realistische Physik gelegt, dabei aber ebenso wichtige Spielelemente wie Atmosphäre und eine gute Story immer mehr vernachlässigt. Dies hat glaube ich so Ende der 90er angefangen und ist bis heute immer schlimmer geworden.
Hoffentlich besinnen sich die Spielehersteller bald wieder darauf, dass ein Spiel nicht allein auf Grund guter Grafik ein Top-Titel wird.
Wobei ich da langsam wieder besserer Hoffnung werde. Crysis im Vergleich mit CoD4 ist da so ein Beispiel, das super Grafik alleine nicht ausreicht.
3. Tja, jeder wird älter und ich glaube das auch hier ein Punkt zu finden ist. Gerade bei den Leuten in ungefähr meinem Alter (26) ist es doch so, dass man zu Anfang seiner "Spielerkarriere" praktisch bei jedem Spiel neue Innovationen vorgefunden hat. Es gab ständig etwas neues, das man noch nicht kannte. Heute ist das nicht mehr so. Man hat alles schon gesehen, zumindest in ähnlicher Form.
Dazu kommt, dass man im Gegensatz zu den Judendlichen (so bis 16) den Kopf auch noch mehr mit anderen, wichtigeren Sachen voll hat und sich somit auch nicht mehr dermaßen auf ein Spiel einlassen kann, wie es früher der Fall war.
Damals hab ich mich gefreut, wenn wir den ganzen Tag Zeit hatten Monkey Island zu zocken. Heute hätte ich da ein schlechtes Gewissen, weil andere Sachen liegen bleiben würden, oder ich sinnvolleres machen könnte.
Meiner Meinung nach sorgt eben eine Mischung aus diesen Punkten dafür, dass das (dauernde) Spielen einfach uninteressanter wird.