fixmbr und fixboot helfen gegenwärtig nicht.
Ist auch nur und nur dazu gedacht, wenn der Computer nicht bootet.
Hat mit Datenretten nichts zu tun.
Es werden auch nur der Bootloader und die Signatur damit beide jeweils gültig sind repariert.
Zum Bespiel macht fixmbr bei der Partitionstabelle überhaupt nichts, die im Moment bei dir dein Problem ist.
Erst wenn du eine ordnungsgemäße Partition hast, kann eine Reparatur des Bootsektors versucht werden.
Gegenwärtige Situation ist auch diese,
Deine Partition belegt auch den letzten Cylinder auf der Festplatte.
Nach Intel-Standard, wird der letzte Cylinder freigehalten.
Wie das passiert ist, kann nicht genau beurteilt werden.
Anscheinend passt die Partition nicht richtig und zeigt auch nicht alle Daten an.
Warum deine Partitionstabelle immer noch astronomische und falsche Werte anzeigt, kann nicht beurteilt werden.
Ich weiß nicht, warum du die Partitionstabelle nach schreiben in Testdisk mit deiner gefundenen Partition übereinstimmt?
Die bringt nach Neustart wieder astronomische Werte?
Schaue es dir mal an, das deine Festplatte nur bis Cylinder 526 geht und die Partition in der Partitionstabelle aber bei 133674 losgeht.
Schaue dir dazu mal das erste Bild von deinen letzten Screens an!
Liegt viele Kilometer hinter dem Ende deiner Festplatte.
Daher lasse es mal mit den Versuch einen Bootsektor auf einer Partition zu schreiben, die Kilometerweit nach deiner Festplatte anfängt.
Du mußt unterscheiden, was gegenwärtig in deiner Partitionstabelle ist und was Testdisk nach Quick Search für ein erstes Ergebnis bringt.
Gibt noch einige Tricks, die sich zum testen lohnen.
Wiederhole mal in Tstdisk die Diagnose, mit Partition Table Type None anstatt Intel.
Dann wird der Speicherplatz besser genutzt und kann vielleicht eine richtige Partition finden.
Formatiere niemals, da du dann dein jetziges Dateisystem überschreibst.
Hilft nicht.
Notfalls kann auch eine unformatierte Partition in der Datenträgerverwaltung erstellt werden.
Wäre ein Cylinder vorher und Standard.
Darauf kann eine Diagnose mit Rebuild BS gemacht werden ob es mehr bringt.
Das erstellen einer Partition erstellt nur eine leere Partition im MBR in der Partitionstabelle.
Ist somit unkritisch und macht nichts an deinen Daten.
Weiß aber nicht, ob es funktioniert, da du die Partition die Testdisk nach Quick Search gefunden hat sich nicht in der Partitionstabelle befindet.
Ansonsten bleibt Datenrettungssoftware.
Teile mal mit, ob es sich bei dir eher um Bilder oder Dokumente handelt.
Grund ist, in Testdisk befindet sich noch PhotoRec.
Du solltest aber nicht unallocated Space only (nur deinen freien Speicherplatz) sondern deine Laufwerk mit whole disk scannen.
Ich setze dir mal Infos;
Wenn es sich um Bilder handelt, lade dir Testdisk 6.11WIP in der neuesten beta.
https://www.computerbase.de/downloads/systemtools/festplatten/testdisk/
Nach dem dekomprinieren findest du den Testdisk-Companion PhotoRec.
Bestätige durch, wähle deine Festplatte und bis du die Option File Opt siehst.
Öfnne File Opt und drücke s (select) um alls Dateitypen abzuwählen.
Wähle dann explizit nur die Dateitypen aus, die du benötigst.
Spart unmengen an Arbeit, da keine anderen Dateien mit wiederhergestellt werden.
Wähle zum scannen unallocated space only und nicht whole drive.
Hiermit scannst du nur den freien Speicherplatz und nicht die gesamte Festplatte mit auch den vorhandenen Dateien und spart auch Arbeit und Zeit.
Infos zu PhotoRec auch hier;
http://www.cgsecurity.org/wiki/PhotoRec_Schritt_für_Schritt
Teile es insoweit mal mit.
PhotoRec behält die Dateienamen nicht bei, dafür aber das Erstellungsdatum in den Exif-Daten.
Ist bei Bilder zumeist ausreichend!
Viele Grüße
Fiona