Professionelle Bildbearbeitung / Dell / Apple

unni

Lieutenant
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Jan. 2007
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Servus Jungs und Mädels,

bin derzeit auf der Recherche nach einer vernünftigen und sehr leistungsstarken Rechnerkonfiguration für professionelle Bildbearbeitung.
Bin leider nicht 100% in der Photoshop / Indesign Szene vertreten, daher poste ich parallel hier mal diesen Thread, um vllt ein zwei Tipps aufzuschnappen was Sinn macht und was nicht ;-)

Gearbeitet wird mit o.g. Programmen, bzw den typischen Adobe Anwendungen. Hierbei werden große Dateien verarbeitet mit bis zu 15 GB Rohdateien (absoluter "Worst-Case")

Finanziell festgelegt....hmm..nein nicht wirklich....sollte allerdings in einem "vernünftigen" Rahmen bleiben - max 5k
Herstellerseitig sind wir hier leider etwas beschnitten, womit auch Selbstbau-PCs rausfallen... Only DELL oder APPLE Geräte... (Apple nur, wenn Preislich ähnlich und/oder Mehrwert besteht)

Ansonsten dachte ich eher an eine Konfig ala

i7 8700 / Xeon (ab 6 Kern) / Ryzen gibts leider bei Dell nicht mE
64 GB RAM
2x 1 TB SSD + 4 TB HDD zur Auslagerung
Graka ??? Manche sagen Onboard reicht völlig für PS, andere sagen Dediziert zu empfehlen... absolut kA !

So, sorry für den "langen" Text und vllt bekomm ich ja die ein oder andere Empfehlung :)

Lg

Matthias
 
Hi,

- Monitor dabei im Budget oder extra?
- welche Auflösung soll verwendet werden?
- welche Medien werden verarbeitet?
- werden bestimmte Effekte genutzt, die von einer GPU profitieren würden?

VG,
Mad
 
GraKa ist irrelevant für PS.
Cores sind aktuell auch nahezu irrelevant für PS, da zählt Single Core Leistung, also wäre Ryzen sowieso raus.
Mit dem nächsten großen PS/Lightroom CC Update wird Multi Core besser werden, aber immer noch nicht der Hit.
Deswegen würde ich wenn auch zu einem i7 8700K raten durch den höheren Grundtakt.
 
Es kann gut sein, dass auch die 64GB RAM nicht ausreichen. Allerdings bietet Photoshop ja eine eigene Auslagerungsdatei. Von daher würde ich empfehlen, entweder als System-SSD etwas besonders schnelles wie eine 960 Pro oder eine Optane zu nehmen oder eine kleinere Optane separat nur für die Photoshop Auslagerungsdatei zu nehmen.

Kleinere Optane für Auslagerungsdatei:
Intel Optane SSD 800P 120GB, M.2 (SSDPEK1W120GA)

Eine Grafikkarte solltest Du auf jeden Fall nehmen, zumindest eine kleine wie die GT1030 wegen des dedizierten VRAMs. Insofern Du aber recht große Bilddateien bearbeitest, kann auch eine Größere Sinn ergeben, zum Beispiel eine 1050 Ti KalmX oder höher.

Anstatt sich auf Dell zu fixieren ... wäre es nicht auch möglich, zum Beispiel bei Mindfactory Bauteile und Zusammenbau einzukaufen? Bei Dell wird es nämlich schwer, überhaupt eine optimale Konfiguration zu bekommen. Wahrscheinlich wird nur eine suboptimale Konfig möglich sein - bei massiv überhöhten Preis. Oder Du baust Einzelteile nachträglich rein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Apple ist nach wie vor der Defacto-Standard in der Grafiker- / Mediendesignbranche.

Neben den Vorteilen der guten, bzw. zT hervorragenden Displays und Farbtreue, findest Du im professionellen Bereich entsprechend viele Software (neben PS) und auch entsprechende Support und Hilfsforen. Windows ist hier zwar auch vertreten - aber im Prinzip im umgekehrten Verhältnis zu normalen Büros.

Die GraKa Aussage von oben würde ich allerdings in Zweifel ziehen. Ich erinnere mich, dass Photoshop CC auf dem Mac Metal und auf dem PC die äquivalenten GPGPU Techniken nutzt, insofern vorhanden. Von daher ist "GraKa irrelevant" nicht korrekt.
 
Gibt es bei Dell überhaupt schon Coffee-Lake?
Bei Apple sieht es jetzt aber auch nicht dufte aus. Man könnte bei Apple höchtens nen 5k iMac 27" mit i7 nehmen. Den RAM kann man selber nachrüsten. Kommt dann aber auch locker auf deutlich über 3000€, hat dafür aber ein 27" 5k Display inklusive.

Edit:
Sun_set_1 schrieb:
Die GraKa Aussage von oben würde ich allerdings in Zweifel ziehen. Ich erinnere mich, dass Photoshop CC auf dem Mac Metal und auf dem PC die äquivalenten GPGPU Techniken nutzt, insofern vorhanden. Von daher ist "GraKa irrelevant" nicht korrekt.
Wir reden von einer Hand voll Funktionen, die mit einer Grafikkarte beschleunigt werden, wobei die iGPU dafür meistens ausreicht und jede Grafikkarte, von einer 1050 bis zu einer 1080, nicht die Mehrleistung hat um den Aufpreis zur iGPU zu rechtfertigen, bzw. ihren Preis nur dann rechtfertigt, wenn der TE diese Funktionen wirklich ständig im Gebrauch hat (Dann aber auch nur bei der 1050, alles darüber ist raus geschmissenes Geld).
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein iMac würde immer etwas über eurem Budget liegen.
Ein entsprechend konfigurierter iMac mit 64GB RAM und 2TB SSD (und noch dem Core i7, weil der Aufpreis gering und wenn schon nur 4 Kerne dann wenigstens gute^^) würde bei 6199€ liegen.
Ein iMac Pro (Mit Octacore) kommt auf 7419€.
Eine zusätzliche Festplatte besitzen beide nicht, das müsste dann über externen Speicher gelöst werden.

Gegenüber anderen Geräten bringen aber beide gleich ein eigenes 5K-Display mit, dafür zahlt man sonst auch über 1300€ (es gibt seit kurzem ein günstigeres eigenständiges 5K-Display von iiyama für ~800€, soll aber derbe Pixelfehlerprobleme haben) und zumindest eine zeitlang konnte man die dunkle Maus&Tastatur des iMac Pro mit einem hohen Erlös bei eBay verkaufen, da es die nur beim iMac Pro gibt.
Wenn man den Vorteil durch das Display und vielleicht noch den Verkauf der Eingabegerät mit einbezieht ist der iMac Pro vielleicht doch wieder fast in einem Bereich der für euch akzeptabel ist.
 
Wow, erstmal vielen dank für euer reges Interesse an diesem Thread und eure Tipps!

Wie gesagt, ich bin natürlich selbst nicht untätig und habe nun schon mal 2 Konfigurationen heraus gearbeitet die mE recht praktikabel sind - wobei der Aufpreis bei Apple wie immer nicht zu unterschätzen ist...

Dell 5820 Tower
Xeon W 2145 8 Kerne / 16 Thread / 4,5 Ghz Turbo
64 GB RAM
Quadro P600 2 GB
M2 NVME 1 TB
4 TB HDD
Dell UP2716D WQHD
4514,07 Eur


Apple iMac Pro
Xeon W 8 Kerne / 16 Thread 4,2 Ghz Turbo 3,2 Ghz Normal
64 GB RAM
1 TB SSD
Radeon Vega 56 8 GB
5k Retina
6459,00 Eur

Man darf natürlich nicht ausser acht lassen, dass beim iMac Pro bereits das 5K Display integriert ist ... bei der Dell Konfig konnte ich zumindest im Bestellvorgang nur diesen Monitor auswählen...lieber wäre mir natürlich ein vernünftiges 4k Display mit sRGB...auch gerne von Eizo, von daher immer her mit euren Empfehlungen - ein Monitor lässt sich leicht mal nebenbei bestellen ;-)



Der Vorschlag mit Mindfactory Einzelteile zu bestellen und selbst zusammen bauen / bauen lassen ist nett gemeint, jedoch nicht wirklich praktikabel und gewünscht...aber glaub mir - persönlich bin ich natürlich auf deiner Seite, aber hier gehts dann doch um Firmenhardware und ich hab in der Arbeit leider auch keine Zeit da noch rumzubasteln obwohls ziemlich cool wäre :D
 
Finde ich vernünftig von Dir ;)

Beim Dell hast ja dann auch 3 - 5 Jahre Vorort NBD Service - das hättest bei dem Apple Teil ja vermutlich nicht bzw allenfalls aufpreispflichtig via Partner (?) - nicht zu unterschätzen wenn mal was kaputt geht. Und der Preis da könnte noch ordentlich runtergehen wenn Du das via einem Dell Verkäufer bestellst (als Firma) - die geben meiner Erfahrung nach sehr grosszügige Rabatte - vorallem bei den professionellen Produkten.

Allenfalls mal noch bei HP eine der grösseren Z Workstations anschauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Puh ich weiß ehrlich gesagt garnicht ob Apple sowas anbietet...

Der 3 Jahre Dell Support...ja man hat ihn und ja, es wird auch eigentlich immer zur Zufriedenheit gearbeitet aber...naja lassen wir das Thema... :D Sagen wir einfach mal der Dell Support im Netzwerk Bereich ist schneller :P
 
unni schrieb:
Der Vorschlag mit Mindfactory Einzelteile zu bestellen und selbst zusammen bauen / bauen lassen ist nett gemeint, jedoch nicht wirklich praktikabel und gewünscht...aber glaub mir - persönlich bin ich natürlich auf deiner Seite, aber hier gehts dann doch um Firmenhardware und ich hab in der Arbeit leider auch keine Zeit da noch rumzubasteln obwohls ziemlich cool wäre :D

Bei Deiner Dell-Konfig hast Du aber nur 3 Jahre 24h Support. Und der beschränkt sich ausschließlich auf Hardware. Die ersten 3 Jahre ist der Support aber sehr uninteressant. Du müstest auf 5 Jahre erhöhen - und Dir dazu die Preise mal anschauen.

Für das Geld kannst Du eine besser abgestimmte Workstation bekommen - und zwar direkt zwei mal. Da hast Du eine wesentlich bessere Hardwareverfügbarkeit. Außerdem werdet ihr ja in irgendeiner Form noch anderen IT-Support haben, der dann im Zweifel basteln kann.

Nur mal als Beispiel auf die Schnelle:
1 Western Digital WD Red 4TB, 3.5", SATA 6Gb/s (WD40EFRX)
1 Intel Optane SSD 900P 480GB, PCIe 3.0 x4 (SSDPED1D480GASX/SSDPED1D480GAX1)
1 Intel Core i7-8700, 6x 3.20GHz, boxed (BX80684I78700)
1 Kingston HyperX Fury schwarz DIMM Kit 64GB, DDR4-2666, CL16-18-18 (HX426C16FBK4/64)
1 Palit GeForce GTX 1050 Ti KalmX, 4GB GDDR5, DVI, HDMI, DisplayPort (NE5105T018G1H)
1 ASUS Prime Z370-A (90MB0V60-M0EAY0)
1 Fractal Design Define R6 Black, schallgedämmt (FD-CA-DEF-R6-BK)
1 Seasonic Focus Plus Platinum 550W ATX 2.4 (SSR-550PX)
Ergänzung ()

Mindfactory baut ja für brutto 99 € auch zusammen und testet.
 
@slsHyde
Und wen schreist du dann bei Mindfactory am Telefon an, wenn die Workstation um 9 Uhr morgens den Geist aufgegeben hat?
Sich eine identische Workstation eingepackt ins Lager zu stellen ist auch keine Lösung, da man so eine "Geldverschwendung" in der Regel nicht freigegeben bekommt und wenn schon eine zweite Workstation vom gesparten Geld angeschafft würde würde die dann schließlich bei einem anderen Mitarbeiter auf dem Schreibtisch landen - der dann natürlich auch auf sie angewiesen ist.
 
Das ist keine Geldverschwendung sondern viel effektiver und letztlich erheblich günstiger. Es gibt auch mittlerweile größere Unternehmen, die das machen. Hatte auch hier mal jemand berichtet. Die kauften hochkarätige Workstation in 50er Stückzahlen mit Supportvertrag. Dann haben die umgestellt und haben ohne Supportvertrag 55 Workstations bestellt. Erheblich billiger - und wenn der Fehler nicht sofort gefunden werden kann, wird die Station einfach ausgetauscht, Image drauf, weiterarbeiten.

Und wenn Du Dell anrufst, kommen die am nächsten Tag. Oftmals kann man einen Hardwarefehler aber nur zuverlässig identifizieren, wenn man Austauschteile für Kreuztests hat. Und in der Regel hat ein Unternehmen auch einen allgemeinen Support, da Hardwarestörungen den mit riesigem Abstand geringsten Anteil am Supportbedarf ausmachen.
Ergänzung ()

"Sich eine identische Workstation eingepackt ins Lager zu stellen "

So was setzt man im Idelafall auch eher ein. Zum Beispiel an unkritischer Stelle. Oder man hat sowieso mehrere entsprechender Arbeitsplätze und nimmt eine geringere Zahl (10%) auf Lager.
 
Also meiner Meinung nach fährst du mit dem größten iMac sehr gut, allerdings zwingend bis Juni warten, auf der WWDC sollten die neuen Coffee Lake Prozessoren kommen. Der iMac Pro ist sicherlich eine Option, wenn du mehr Geld ausgeben willst; lohnt aber nur wenn du mehr als 64 GB RAM verbauen willst und zwingend auf ECC Speicher angewiesen wärst.
Fakt ist Photoshop CC profitiert ganz massiv von OpenCL/CUDA je nach Anwedungsgebiet. Ansonsten willst du tatsächlich die höchste Duo Core Leistung per Turbo die geht. Allerdings bewegen wir uns da in Bereichen die auch eher marginal sind (5%). RAM RAM RAM ist der alles entscheidende Arbeitsfaktor in Photoshop. Sobald er aus der RAMdisk in die Auslagerungsdatei geht spürst du das egal wie schnell die SSD ist. Optane zu nutzen ist blanker Unfug, da keine hohen relevanten I/O Lasten anfallen und die verbesserte Latenz nicht ins Gewicht fällt.
Beim Dell würde ich eher Richtung i9 schielen und Kombination mit einer oder zwei Samsung Pro 960.
 
SkyCAM schrieb:
Sobald er aus der RAMdisk in die Auslagerungsdatei geht spürst du das egal wie schnell die SSD ist. Optane zu nutzen ist blanker Unfug, da keine hohen relevanten I/O Lasten anfallen und die verbesserte Latenz nicht ins Gewicht fällt.

Die Optane eignet sich hervorragend als verlängerter Arbeitsspeicher. Und natürlich macht es einen Unterschied, wie schnell das Laufwerk ist, auf dem die Auslagerungsdatei von Photoshop liegt.
 
slsHyde schrieb:
Das ist keine Geldverschwendung sondern viel effektiver und letztlich erheblich günstiger. Es gibt auch mittlerweile größere Unternehmen, die das machen. Hatte auch hier mal jemand berichtet. Die kauften hochkarätige Workstation in 50er Stückzahlen mit Supportvertrag. Dann haben die umgestellt und haben ohne Supportvertrag 55 Workstations bestellt. Erheblich billiger - und wenn der Fehler nicht sofort gefunden werden kann, wird die Station einfach ausgetauscht, Image drauf, weiterarbeiten.
Also größere Firmen haben oft ihren eigenen Techniker, der die Probleme löst, oder wie auch kleinere Firmen bestellen die lieber einen zertifizierten selbstständigen Service-Techniker, der meist kompetenter ist und weniger Nerven kostet.
iSight2TheBlind schrieb:
Ein iMac würde immer etwas über eurem Budget liegen.
Ein entsprechend konfigurierter iMac mit 64GB RAM und 2TB SSD (und noch dem Core i7, weil der Aufpreis gering und wenn schon nur 4 Kerne dann wenigstens gute^^) würde bei 6199€ liegen.
Weil man bei Apple 1680€ nur für das RAM-Upgrade auf 64GB zahlt. Wenn man es selber macht, kostet es fast nur noch die hälfte. Und selbst, wenn man das von einem zertifizierten Techniker machen lässt kostet es deutlich weniger. Es ist auch super easy. (Hinten Klappe auf, RAM rein, Klappe zu, fertig) Nur beim iMac Pro geht das nicht mehr.

Edit:
SkyCAM schrieb:
bis Juni warten, auf der WWDC sollten die neuen Coffee Lake Prozessoren kommen.
Da könnten sogar neue Mac Pros vorgestellt werden. Apple ist ja ein Fan von Überraschungen und gibt sowas vorher nicht so bekannt, was wann kommt. Aber da sie es eh schon länger angekündigt haben, dass ein neuer kommt, halte ich 2018 nicht für unwahrscheinlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aphelon schrieb:
Also größere Firmen haben oft ihren eigenen Techniker, der die Probleme löst, oder wie auch kleinere Firmen bestellen die lieber einen zertifizierten selbstständigen Service-Techniker, der meist kompetenter ist und weniger Nerven kostet.

Quasi jedes Unternehmen hat IT-Support. Wie gesagt - Hardwareschäden machen nur einen verschwindend kleinen Anteil am Supportbedarf aus. Und jeder IT-Supportmitarbeiter kann Hardware austauschen.

Ob man überhaupt Bauteile/Rechner vorrätig hält, ist dann eher abhängig von der benötigten Verfügbarkeit und natürlich auch der Größe des Unternehmens. Wenn man Stückzahlen bestellt, kann man auch den ein oder anderen Rechner zusätzlich vorrätig haben. Das ist in vielen Szenarien sinnvoll, nicht nur im Störungsfall. Die Bauteile an hiesig angedachten Rechner bekommt man aber schnell auch so nachgekauft, um so mehr, als dass im Austauschfall ja nicht zwingend genau das gleiche Bauteil genommen werden muss.

Bei so Sachen wie Dell wird meistens der Fehler gemacht, den Support massiv zu überschätzen. Da beginnt mit der Laufzeit. So ein Rechner wird Standardmäßig mindestens 5 Jahre betrieben. Beim Standardsupport ist der dann mindestens 2 Jahre ohne Verfügbarkeit. Für 5 Jahre wird es dann aber teuer. Und auch dann muss man quasi zwingend den Rechner danach austauschen, obwohl er oft noch völlig ausreichend ist. Es entstehen also auch höhere Kosten in der Nachbeschaffung. Der Support ist eigentlich genau gegenläufig zum Bedarf, da die Ausfallwahrscheinlichkeit genau dann steigt, wenn der Support aussteigt.

Aber bitte. Wem's gefällt.
 
Zuletzt bearbeitet:
slsHyde schrieb:
Bei Deiner Dell-Konfig hast Du aber nur 3 Jahre 24h Support. Und der beschränkt sich ausschließlich auf Hardware. Die ersten 3 Jahre ist der Support aber sehr uninteressant. Du müstest auf 5 Jahre erhöhen - und Dir dazu die Preise mal anschauen.

Für das Geld kannst Du eine besser abgestimmte Workstation bekommen - und zwar direkt zwei mal. Da hast Du eine wesentlich bessere Hardwareverfügbarkeit. Außerdem werdet ihr ja in irgendeiner Form noch anderen IT-Support haben, der dann im Zweifel basteln kann.

Nur mal als Beispiel auf die Schnelle:
1 Western Digital WD Red 4TB, 3.5", SATA 6Gb/s (WD40EFRX)
1 Intel Optane SSD 900P 480GB, PCIe 3.0 x4 (SSDPED1D480GASX/SSDPED1D480GAX1)
1 Intel Core i7-8700, 6x 3.20GHz, boxed (BX80684I78700)
1 Kingston HyperX Fury schwarz DIMM Kit 64GB, DDR4-2666, CL16-18-18 (HX426C16FBK4/64)
1 Palit GeForce GTX 1050 Ti KalmX, 4GB GDDR5, DVI, HDMI, DisplayPort (NE5105T018G1H)
1 ASUS Prime Z370-A (90MB0V60-M0EAY0)
1 Fractal Design Define R6 Black, schallgedämmt (FD-CA-DEF-R6-BK)
1 Seasonic Focus Plus Platinum 550W ATX 2.4 (SSR-550PX)
Ergänzung ()

Mindfactory baut ja für brutto 99 € auch zusammen und testet.


Hehe, keine Sorge, ich habe sogar eine "Selbstbastel-Lösung" in meiner .docx rein um aufzuzeigen, was möglich wäre ;-) Das ganze wird allerdings nicht fruchten, das weiß ich jetzt schon.

Falls Interessant, hier die kurze Auflistung der Zusammenstellung:

8700k
64 GB 3200
Z370
Fractal Mini
BQ 500W
Quadro P600
1 TB M2 NVMW 960Pro
4 TB HDD
Dell UP2716D

_______________

2700 Eur inkl Zusammenbau vs 4500...das ist schon ne Hausnummer :-P

Wie gesagt, mir persönlich ist es sehr wohl bewusst dass ich mir dafür auch knappe 2 Workstations hinstellen könnte...aber du vergleichst da leider Äpfel mit Birnen...da ist eben der Support und die Einheitlichkeit in Sachen Dell wichtiger als der Preis ^^

PS: Der Typ an wem dann der Support hängen bleibt, schreibt hier auch gerade diesen Text :P

Habe jetzt auch noch den größten iMac hinzugefügt in meine Liste für 5200 Öcken mit i7, 64 GB und 1 TB SSD...
 
Und in den 4500 € hast Du gerade mal 3 Jahre Support. Schau mal nach, was eine Vertragsverlängerung kostet ...

Die Einheitlichkeit mag dann vor allem bei international aufgestellten Unternehmen eine Rolle spielen. Aber wenn Du auf Dell festgenagelt wirst, kann man da natürlich nichts machen.

Warum die Quadro? Mir ist nicht bekannt, dass die Quadro einen Vorteil zur GeForce hätte. Preislich im Gegenteil. Die P600 hat nur 2GB GDDR5, 1000MHz, 128bit. Mehr Speicherbandbreite wäre sinnvoll. Die 1050Ti hat 112GB/s, die P600 nur 64GB/s.

Quadro macht eigentlich nur Sinn, wenn 10bit Farbtiefe benötigt wird. Dafür braucht es dann aber auch den passenden Monitor.
 
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