TouchGameplay
Lieutenant
- Registriert
- Dez. 2006
- Beiträge
- 691
AW: Rainbow Six: Vegas (PC)
Review:
Positiv:
Negativ:
Zu Rainbow Six selbst:
Rainbow Six ist ein fiktives Einsatzkommando das, im Gegensatz zu manch anderen Spezialeinheiten die nur National operieren, International agiert. 1998 erschien das erste Rainbow Six Videogame das außer der Namensgebenden Sondereinheit nichts mehr mit dem neuesten Spiel am Hut hat. Zwar war das erste RS Game ebenso ein Spiel wo man ebenso in einer 3D Perspektive sein Team steuerte, jedoch lag hier das Hauptaugenmerk viel mehr auf der eigentlichen Planung der Einsätze, als auf dem eigentlichen Einsatz selbst. Gerade dadurch das man hier auf einer Blaupause des Einsatzortes seinen Teams(!) Anweisungen geben konnte, war für damalige Verhältnisse einzigartig und so fand das Spiel sehr schnell eine große Fangemeinde, die oft mehr Zeit darin verbrachte die Blaupausen zu studieren, als dann den eigentlichen Einsatz durchzuführen. Stück für Stück hat jedoch Ubisoft jene Planungsphasen dem Spiel entnohmen und das Spiel zu einem reinen 3D-Shooter degradiert der nur noch rudimentäre Taktikoptionen bietet.
Zum Spiel selbst:
In Rainbow Six Las Vegas übernimmt man die Steuerung von Logan Keller, der ein Gruppenleiter eines Rainbow Six Teams ist. Ihm zur Seite stehen einige der besten Spezialisten der Welt, welche schon etliche Male ihre Fähigkeiten im Kampfeinsatz bewiesen haben.
Rainbow Six untypisch gibt es diesmal keine Blaupausen vor dem eigentlichen Kampfeinsatz und ebenso wenig hat man nun die Möglichkeit sich die verschiedenen Waffengattungen die es im Spiel gibt ausführlich anzuzeigen zu lassen und Hintergrundinformationen über die Waffe einzuholen. Für das Zubehör gilt übrigens das selbe. Ein Einzeiler ist hier schon das Höchste der Gefühle. Zwar hat man die Möglichkeit im späteren Verlauf zwischen den Einsätzen die Waffen zu tauschen, diese Option ist aber Halbherzig gelöst, da man hier auf Gedeih und Verderb eine Entscheidung treffen muss und sozusagen Blind entscheidet welche Waffen/Zubehör/... man mitnimmt, da man hier immer wieder absolut keine Informationen während dem Flug zum Einsatzort erhält welche Waffengattung zu bevorzugen wäre.
Fazit:
Ich habe das Spiel vor ein paar Tagen durchgespielt und mußte mir erst einmal meine Gedanken darüber machen. Ubisoft hat dem Spiel derart viele Eigenschaften der Vorgänger herausgenohmen das ich mir zuerst nicht klar war ob es sich noch um ein Spiel der Rainbow Six Reihe handelt ob ob hier Ubisoft bloss einen billigen Abklatsch der Serie (Lockdown?!)abgeliefert hat.
Fakt ist das uns hier ein Spiel vorliegt das mit der Grundidee der Rainbow Six Reihe absolut nichts mehr zu tun hat. Dennoch ist es ein guter, wenn auch nicht hervorragender, Shooter der durch seine dichten Gefechte für kurze Zeit unterhält. Der Singleplayer Modus hätte ein wenig mehr Abwechlung benötigt, vielleicht ein kurzer Abstecher in eine andere Gegend. Nach den ersten paar Hotel Missionen habe ich mir ein wenig Erholung gewünscht, hier hätte vielleicht ein weiterer Abstecher nach Mexico nicht geschadet. Story technisch ist definitiv zu wenig drinnen. Hier zeigen Spiele wie F.E.A.R & Co wie es richtig gemacht wird und Ubisoft sollte hier schleunigst dafür sorgen das Rainbow Six nicht durch eine weitere 08/15 Story in's Bodenlose fällt
Zwar gibt es eine Wendung im Spiel, jedoch hätte ich mir gewünscht das es im Spiel mehr Emotionen gibt. So war ich zum Schluss eigentlich eher über die Beweggründe der Quelle alle Jenes gelangweilt als Überrascht. Hier hätte vielleicht eine Tutorialmission in welcher die Lage zwischen den einzelnen Teamkameraden geschildert wird, eher dafür gesorgt das man sich bis zum Schluss die richtigen Fragen stellt. Warten wir also alle auf einen weitern Teil der Serie und hoffen das es Ubisoft mit der neuen Engine besser macht.
PS:
Im Spiel gibt es an etlichen Stellen große Werbeplakate zu Produkten aus dem täglichen Alltag. Offensichtlich geht hier UBISOFT den selben Weg wie manch andere Firmen und verdient sich so ein paar extra Münzen dazu.
Review:
Positiv:
- Gefechte die auch einmal Länger dauern als es sonst in Shootern üblich ist
- Animationen der Crew - Mitglieder
- Abwechlungsreiche Schauplätze, trotz Wiederholung der Thematik
Negativ:
- Nur noch oberflächliche Taktikoptionen
- Abstürze*
- Auto - Save System -> kein freies Speichern
- Relativ hohe Systemanforderungen
- Keine Planungsphase oder Blaupausen der Einsatzorte
- Teammitglieder schleppen unendlich viel Ausrüstung/Munition/... mit sich
Zu Rainbow Six selbst:
Rainbow Six ist ein fiktives Einsatzkommando das, im Gegensatz zu manch anderen Spezialeinheiten die nur National operieren, International agiert. 1998 erschien das erste Rainbow Six Videogame das außer der Namensgebenden Sondereinheit nichts mehr mit dem neuesten Spiel am Hut hat. Zwar war das erste RS Game ebenso ein Spiel wo man ebenso in einer 3D Perspektive sein Team steuerte, jedoch lag hier das Hauptaugenmerk viel mehr auf der eigentlichen Planung der Einsätze, als auf dem eigentlichen Einsatz selbst. Gerade dadurch das man hier auf einer Blaupause des Einsatzortes seinen Teams(!) Anweisungen geben konnte, war für damalige Verhältnisse einzigartig und so fand das Spiel sehr schnell eine große Fangemeinde, die oft mehr Zeit darin verbrachte die Blaupausen zu studieren, als dann den eigentlichen Einsatz durchzuführen. Stück für Stück hat jedoch Ubisoft jene Planungsphasen dem Spiel entnohmen und das Spiel zu einem reinen 3D-Shooter degradiert der nur noch rudimentäre Taktikoptionen bietet.
Zum Spiel selbst:
In Rainbow Six Las Vegas übernimmt man die Steuerung von Logan Keller, der ein Gruppenleiter eines Rainbow Six Teams ist. Ihm zur Seite stehen einige der besten Spezialisten der Welt, welche schon etliche Male ihre Fähigkeiten im Kampfeinsatz bewiesen haben.
Rainbow Six untypisch gibt es diesmal keine Blaupausen vor dem eigentlichen Kampfeinsatz und ebenso wenig hat man nun die Möglichkeit sich die verschiedenen Waffengattungen die es im Spiel gibt ausführlich anzuzeigen zu lassen und Hintergrundinformationen über die Waffe einzuholen. Für das Zubehör gilt übrigens das selbe. Ein Einzeiler ist hier schon das Höchste der Gefühle. Zwar hat man die Möglichkeit im späteren Verlauf zwischen den Einsätzen die Waffen zu tauschen, diese Option ist aber Halbherzig gelöst, da man hier auf Gedeih und Verderb eine Entscheidung treffen muss und sozusagen Blind entscheidet welche Waffen/Zubehör/... man mitnimmt, da man hier immer wieder absolut keine Informationen während dem Flug zum Einsatzort erhält welche Waffengattung zu bevorzugen wäre.
DOOM läßt grüßen...
Hat man sich also Notdürftig ausgestattet (man kann nur für sich selbst die Ausrüstung auswählen) und ist am Einsatzort angekommen, so werden die ersten Unterschiede zu den bisherigen RS Games sichtbar. Die Einsatzorte sind in kleine Bereiche unterglieder, so das man sich oft von einem Teilbereich zum nächsten vor kämpft und dazwischen den Ladebalken anstarren darf. Die Karten der Einsatzorte könnten direkt aus dem ersten DOOM Spiel sein, so wenig Informationen sind darauf ersichtlich und man fragt sich hier immer wieder ob Einsatzkräfte im realen Leben mit ebenso wenig Informationen auskommen müssen wie unser Team im Spiel....M-E-D-I-C....
Nachdem man sich also mit der Steuerung seiner Kameraden vertraut gemacht hat, man kann sein Drei-Mann-Team durch drücken der Leer-Taste durch die Gegend hetzen, weiters ihr den Befehl erteilen Schalldämpfer zu verwenden, Agressiv/Passiv zu agieren, Räume auf vier mögliche Arten zu betreten, wovon drei Vernünftig sind und eine in den meisten Fällen ein Garant dafür ist das man eine Kugel in den Kopf bekommt und das Sie den dritten Mann im Team heilen sollen falls er wieder in's Gras gebissen hat. RS unerwartet heißt es Game Over wenn man einmal selbst sterben sollte. Wieso unsere Kameraden uns selbst nicht heilen können bleibt wohl auf Ewig ein Rätsel.Deckung ist Alles...
Genretypisch bewegt man seinen Charakter mit den WASD Tasten (Gamepads werden aber ebenso unterstützt) und kann durch drücken der rechten Maustaste in Deckung gehen wenn man sich gerade in der Nähe einer ebenen Fläche befindet. Aus der Deckung heraus kann man dann gezielte Schüsse abgeben in dem man kurz seine Deckung verläßt oder einfach in's Blaue schiesen um so seine Deckung nicht zu verlassen, jedoch auf Kosten der Treffgenauigkeit. Ist da wer?
Die K.I hat zwar keinen Oscar verdient, aber Sie erledigt das Notwendigste so das man sich nur selten über Lücken wundern muss. F.E.A.R kann aber Rainbow Six Las Vegas das Wasser nicht reichen. Hier sind noch immer zu viele Fehler der K.I sichtbar als das die K.I sich mit der von F.E.A.R schmücken könnte. Zwar ist es noch immer möglich alleine durch die Missionen zu schreiten, jedoch gelangt man hier immer wieder an Stellen wo es nur durch ein gemeinsames Vordringen, oft sind das Stellen wo man 4 ~ 5 Gegner gleichzeitig in's Visier nehmen muss, möglich ist weiter zu kommen. Rainbow Six Las Vegas arbeitet sehr viel mit Scripts und so kommt es immer wieder vor das man zuerst keinen Gegner sieht bis man einen bestimmten Trigger auslöst. Das mag den Einen stören, wenn man allerdings nicht wie ein Marathonläufer durch die Level hetzt dann sollte man ohne gröbere Probleme durch die Missionen kommen.Rainbow Six Moorhuhn
Probleme gibt es oft nur dann wenn einer unser Teamkameraden sich in ein System hackt und wir ihn in der Zwischenzeit beschützen müssen. Oft werden hier dann in immer kürzer werdenden Abständen Gegnerhorden auf uns gehetzt so das man hier früher oder später Bekanntschaft machen wird mit dem Auto-Save-System von Rainbow Six Las Vegas. Ein freies Speichern gibt es im Spiel nicht. Es wird an bestimmten Stellen gespeichert. Mal sind diese Punkte vernüftig gewählt, mal sind sie derart schlecht Platziert das man sich erst Minutenlang durch die selben Gegnerhorden durchballern muss bis man einen neuen Speicherpunkt erreicht und dann erst einmal eine Pause einlegt um sich zu erholen.Es war einmal ein Rainbow Six Game das...
Zu der Story selbst kann man eigentlich nur sagen das Sie ein wenig langsam in's Rollen kommt und das Sie erst Interessant wird wenn es eh schon zu spät ist. Hier waren die bisherigen Rainbow Six Spiele Storylästiger. Hier hätte man das Ganze viel Actionlästiger in Szene setzen können. Zwar kommt es Hin und Wieder vor das die Entwickler zeigen was möglich wäre, dies kommt aber defintiv zu kurz. Hier sollte Ubisoft definitv nachbessern...Konsolen Port oder nicht Port, das ist hier die Frage?!
Technisch gesehen gibt es bis auf regelmässige Abstürze, die ich jedoch meiner Hardware (Nvidia 8800 GTX+ Core 6800 Extreme + EVGA SLi 680i Board) zuordne, außer dem großen Hardwarehunger wenig zu Meckern. Das Spiel sieht stellenweise sehr Schick aus, im Detail sind hier vorallem die Animationen unseres Teams sehr detailiert in Szene gesetzt, jedoch erreicht es nicht den Detailgrad den ich mir erwartet hätte. Naja vielleicht ändert sich das mit dem nächsten Teil, der ja auf der U3 Engine basieren soll. Das Ubisoft hier sichtbar die Details im Vergleich zur X-Box 360 heruntergedrecht hat sieht man vor allem in den Abschnitten wo man viel im Dunkel sich Schritt für Schritt vor Kämpfen muss. Manche Texturen wirken hier als wären sie noch aus dem ersten Rainbow Six.Fazit:
Ich habe das Spiel vor ein paar Tagen durchgespielt und mußte mir erst einmal meine Gedanken darüber machen. Ubisoft hat dem Spiel derart viele Eigenschaften der Vorgänger herausgenohmen das ich mir zuerst nicht klar war ob es sich noch um ein Spiel der Rainbow Six Reihe handelt ob ob hier Ubisoft bloss einen billigen Abklatsch der Serie (Lockdown?!)abgeliefert hat.
Fakt ist das uns hier ein Spiel vorliegt das mit der Grundidee der Rainbow Six Reihe absolut nichts mehr zu tun hat. Dennoch ist es ein guter, wenn auch nicht hervorragender, Shooter der durch seine dichten Gefechte für kurze Zeit unterhält. Der Singleplayer Modus hätte ein wenig mehr Abwechlung benötigt, vielleicht ein kurzer Abstecher in eine andere Gegend. Nach den ersten paar Hotel Missionen habe ich mir ein wenig Erholung gewünscht, hier hätte vielleicht ein weiterer Abstecher nach Mexico nicht geschadet. Story technisch ist definitiv zu wenig drinnen. Hier zeigen Spiele wie F.E.A.R & Co wie es richtig gemacht wird und Ubisoft sollte hier schleunigst dafür sorgen das Rainbow Six nicht durch eine weitere 08/15 Story in's Bodenlose fällt
Zwar gibt es eine Wendung im Spiel, jedoch hätte ich mir gewünscht das es im Spiel mehr Emotionen gibt. So war ich zum Schluss eigentlich eher über die Beweggründe der Quelle alle Jenes gelangweilt als Überrascht. Hier hätte vielleicht eine Tutorialmission in welcher die Lage zwischen den einzelnen Teamkameraden geschildert wird, eher dafür gesorgt das man sich bis zum Schluss die richtigen Fragen stellt. Warten wir also alle auf einen weitern Teil der Serie und hoffen das es Ubisoft mit der neuen Engine besser macht.
3D-Shooter mit leichten taktischen Ansätzen, dem jedoch in der Mitte des Spiels die Puste ausgeht auf Grund einer 08/15 Story.
PS:
Im Spiel gibt es an etlichen Stellen große Werbeplakate zu Produkten aus dem täglichen Alltag. Offensichtlich geht hier UBISOFT den selben Weg wie manch andere Firmen und verdient sich so ein paar extra Münzen dazu.
Zuletzt bearbeitet:
(Typos fixt)








