Test RAM zu teuer? Weniger kaufen?: So viel Leistung kostet nur ein RAM-Modul auf Ryzen 9000X

Apocalypse schrieb:
Um die 400€ für den 9800x3D vs um die 200€ für den 9600x

Eben. Und in welcher Welt ist das nun "quasi das gleiche"!?
Zumal die 400€ für den 9800X3D sehr optimistisch sind. Der liegt eher wieder bei so ~430-450€ derzeit.
 
@MaverickM In der Welt wo ich ebenfalls 400€ für 32GB RAM ausgeben muss und dann ne Kiste habe die immer noch langsamer ist als der 9800x3D mit 16GB für 200€.

Ein System kostet mehr als nur die Kosten einer CPU. ;-)
 
metoer schrieb:
@SavageSkull
Der Sinn wäre wenn ich 64GB will, aber nicht zwingend brauche, jetzt einen 32GB Riegel zu kaufen und in 2-3 Jahren wenn sich die Preise normalisiert haben einen zweiten dazu.
Dann gibt es dieses Modell nicht mehr und du hast nachher Kompatibilitätsprobleme. Dann kannst du gleich 2x8GB oder 2x16GB kaufen. Dann hast du Dual-Channel und gibst auch nicht mehr Geld aus. Der Ram wandert dann in ein anderes System.

Aus meiner Sicht ist dieser Test sinnfrei. Egal was du machst, bei den Preisen hast du immer einen Nachteil im Geldbeutel. Glück für alle, die derzeit keinen neuen PC brauchen. Notebooks gibts ja noch bezahlbar.
 
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alphatoxisch schrieb:
@AMD-Flo weil der Test SC mit DC bei unterschiedlicher RAM-Ausstattung vergleicht (16GB vs. 32GB). Meine Interpretation ist, dass die Leistungsunterschiede stärker auf den gesamtverfügbaren RAM als auf die Anzahl der belegten RAM-Bänke zurück zu führen sind.


War hier schon öfter verlinkt, ist aber gerade in Games widerlegt -- gibt sicher Ausnahmen. Aber wie geschrieben: Einiges (Aktuelle) kommt sogar mit 8GB RAM recht okay klar, sofern ne Grafikkarte mit genug VRAM in der Kiste steckt -- und kein 8GB-Model, das zusätzlich Auslagerungen erzwingt...
 
Mag sein; dass müsste jeder dann im Einzelfall für sich prüfen, aber für eine allgemeine Empfehlung dürfte es auf 16GB RAM und eben die Grafikkarte, die man sich eben noch leisten kann hinauslaufen.

Mit nur 8GB anstelle 16GB beim Arbeitsspeicher zu "starten" bringt 100€ Einsparung bei der Anschaffung (DDR5) und in den meisten Fällen dürften +100€ Budget für z.B. die Grafikkarte den erzwungenen Kompromiss beim RAM (falls 8GB) nicht ausgleichen.

Ich komme zu dem Schluss, dass 16GB RAM für >90% der Anwender (hier: Gaming & co.) der "Gold-Standard" sind. Wer heute von einer älteren Plattform mit z.B. 32GB DDR4 kommt und jetzt(!), warum auch immer, auf was neues wechseln möchte, der kann diese Erkenntnis in seine Konfiguration mit einbeziehen und konsequenterweise von 32GB "zurück" auf 16GB wechseln.
Ergänzung ()

Ich quantifiziere den Gedankengang 16GB vs. 32GB im Sinne einer P/L-Relation, die wir hier in unserer "Bubbles" seit Jahren im Bereich der GPUs ohnehin gewohnt sind.

Großzügig gehen wir davon aus, dass der Leistungszwachs in Anwendungen und Spielen für 32GB anstelle von 16GB RAM +10% im Schnitt betragen.
Egal zu welchem Preisniveau (also ob 16GB 200€ oder "nur" 25€ kosten) bedeutet doppelter RAM grob gesagt auch doppelten Anschaffungspreis (+90-100%).

Wer würde für 10% Leistungszuwachs 90-100% Aufpreis zahlen? Ich verstehe ja, dass auch ein Placebo-Effekt sehr mächtig sein kann, aber wie gesagt, in der Beurteilung der Grafikleistung im Sinne von FPS/Euro ist man ja auch im Stande jedes "Mü" in der Änderungsrate zu ermitteln, aber beim RAM scheint dies oftmals nicht möglich...
 
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Spriti schrieb:
Bei 720P. Bei WQHD dann wahrscheinlich im Bereich der Messtoleranz 2%.
glaube ich weniger, Ram hat nur bedingt was mit der Grafik Leistung zu tun, betrifft wohl eher die Game Leistung, kann mir vorstellen das es kaum Unterschied macht in welcher Auflòsung das Game läuft, denn Nachladen usw muss das Game immer
 
Svennc schrieb:
Weil das nicht der Sinn der Manöver-Übung gewesen ist. Der Sinn der Übung ist der gleiche wie bei HW Unboxed: "Wieviel Leistung büßt man ein, wenn man in der aktuellen Speicherkrise ein 16GB-Modul verbaut -- um in Zukunft ein weitere Modul nachzurüsten, wenn die Preise wieder runter sind?"

Über den Sinn kann man streiten. Das war aber die Vorgabe.


Wieviel Unterschied 16GB vs 32GB machen, hatten u.a. HW Unboxed für Games auch schon nachgeschaut. Plotspoiler: Einiges läuft selbst mit 8GB noch "okay". Voraussetzung ist aber idealerweise eine GPU mit mehr als 8GB VRAM... Wie man sich vorstellen kann, sind einige erschwinglichere Gaming-PCs in den Läden bereits auf 16GB RAM gedowngradet. Auch beliebt in der Klasse: eine 5060 mit 8GB...
ok, wenn beide umstände (halb so viel ram und nur halb so schnell) in der fragestellung gleichzeitig untersucht werden, dann kann man es so machen. ich pers. würde jedoch, wenn ich kein geld für 32gb hätte, zu 2 x 8 gb greifen, anstatt 1 x 16 zu verbauen. aber das macht jeder wie er es für richtig hält.

aber spannend was die ram krise / ki hype uns so beschert
 
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Pro_Bro schrieb:
ein Teil wird wohl auch auf 16 vs. 32 zurückzuführen sein.
@Volker Erstmal den Test finde ich wirklich toll, danke dafür.

Wie sich das im Vergleich zu einem 32 GB Riegel verhält, wäre auch sehr interessant. Sofern, das in der Anschaffung sich überhaupt rechnet.
 
Was war wen es teil ein W10/W11 Sicherheit 'feature' ist das nicht optimal implementiert ist? Vielleicht ist die unterschied grosser mit Linux?

Ich weis, sind meistens W10/11 users hier, aber dennoch, ich bin ein bisschen neugierig.
 
Fujiyama schrieb:
Es war seit dem letzten Test absehbar, das auch bei den normalen CPUs genauso wenig herumkommt, das Thema ist auch hier völlig aufgebauscht. Es wurde jahrelang mal wieder Bullshit in den Foren behauptet, der Unterschied ist nicht der Rede wert bzw für 99 % der PC Gamer ohne Relevanz.
na ja, das hängt wie immer sehr vom spiel ab. Es gibt halt spiele die leben von RAM bzw laufen mit mehr RAM deutlich flotter. Wenn man die in den benchmark hinzufügen würde, dann wären da größere auswirkungen zu sehen.
 
Auch @Volker: Gibt's die Möglichkeit, hier mit einem 9800 X3D und (oder) einem 9900 und einem Ultra 7 265K ein paar Anwendungen zu testen? Meine Annahme ist, das man hier den Unterschied zwischen einem 32 GB Riegel und 2 x 16GB deutlich stärker sieht, aber gerade bei dem X3D wäre es spannend, wie sich der extra Cache hier auswirkt.
Und als andere Frage: wie wirkt sich denn hier Memory Kompression aus?
 
alphatoxisch schrieb:
bei dem Preis habe ich mich dann gleich für 64GB RAM entschieden
So ist es. Jetzt überlege ich, ob ich nicht einen der zwei Ringel verkaufen kann, und dann ein gemachter Mann bin.💰💶🤑

Würde bei der Kombination 5800x3d auf b450 PCIe 3.0 und 9070xt nur 1 × 32 GB DDR4-3200 dual rank bremsen?🤔



Aber war da nicht was, dass die Radeons mehr Arbeitsspeicher (Menge und evtl Durchsatz) brauchen, als Geforces? @Volker mit was wurde überhaupt getestet? Vermutlich mit einer 5090 damit die nicht der Flaschenhals ist? Aber lassen sich die Ergebnisse überhaupt auf Grafikkarten mit weniger Videospeicher übertragen, bzw ab welcher Menge wirkt es sich aus? Halb so großer VRAM muss wohl öfters nachladen. Gelten die Ergebnisse auch bei PCIe 4.0 oder nur bei teuren 5.0 Mainboards und Festplatten. Oder wenn man gar eine SATA SSD verwenden? Ich vermute, wenn alles high end ist, kann weniger RAM besser kompensiert werden, als wenn das restliche System auch Kosten optimiert / günstiger ist.
 
Danke für den ausführlichen Test Volker! Bin leider erst jetzt dazu gekommen ihn vollständig zu lesen. Gruß
 
Single Channel hat hier durchaus seine Berechtigung vor allem wenn man für das eingesparte statt einem 9600X einen 7800X3D kauft und weniger FPS Verlust hinnehmen muss, dazu noch fast so schnell ist wie ein 9800X3D.
1770107516516.png
Der wird vom 9600X eigentlich nur in der Singlecoreleistung in Anwendungen um 20% geschlagen, Multicore liegen sie gleich auf.

https://www.computerbase.de/artikel...hnitt_die_schnellsten_gamingcpus_empfehlungen
Dito schrieb:
Dann gibt es dieses Modell nicht mehr und du hast nachher Kompatibilitätsprobleme.
Es wird aber einen Nachfolger geben. Am Ende ist es wurscht, die Entwicklung bleibt ja nicht stehen.
Meine Crucial Bal Sports harmonieren sehr gut mit dem Nachfolger. Das eine ist single Rank der andere Dual.
Beide erreichten von Anfang an den maximalen Takt den der Ramcontroller der CPU mitmacht und die selben Timings.
2021 war die Vollbestückung noch etwas langsamer als die einzelnen Kits, inzwischen sind beide Betriebsarten gleich schnell.
Da muss man auch nicht mit Unterschieden zwischen DDR4 und 5 kommen. Ich hab im Sept./Oktober allen Bekannten gesagt kauft euch Ram und da laufen viele 2x8+2x16GB einwandfrei obwohl es auch nicht genau die selben Module sind (aber Hersteller). Auf DDR3 funzte das ebenso.

Eng wird es in der Tat wenn man den Ram ans Maximum treiben will. Da kommt es darauf an ob man deswegen bereit ist für so eine Spielerei auf CPU Leistung in Form eines X3D Prozessors zu verzichten.
Ein Thema das bei knapper Kasse wohl eher hinten ansteht.

Aber wer von dem Geld für den zweiten Riegel einen X3D kauft den juckt es ja eh nicht ob der Ram mit 5600 läuft oder 6000.
 
A.Xander schrieb:
... statt einem 9600X einen 7800X3D kauft und weniger FPS Verlust hinnehmen muss, ...
Der wird vom 9600X eigentlich nur in der Singlecoreleistung in Anwendungen um 20% geschlagen, Multicore liegen sie gleich auf. ...
???
Warum soll ich für den 7800X3D mehr Geld ausgeben, wenn er mit dem 9600X im Multicore gleich aufliegt und er vom 9600X in der Singlecoreleistung in Anwendungen um 20% geschlagen wird?
 
@Fika
Probiers doch einfach aus und Steck ein Riegel ab, entweder es läuft flüssig oder nicht.

Es wird sich bestimmt auch ein Intel System finden wo Ma ebenfalls nen Riegel raussteckende kann.
Ich gehe übrigens auch davon aus das es auch bei 3 oder 4 Riegeln keine signifikanten Leistungseinbrüche zu verzeichnen sind .

@Shadak
Ja es gibt Fälle wo der RAM ne deutlichere Rolle spielt. Aber selbst dann ist es kein Weltuntergang, da selbst dann immernoch genügend Leitung vorhanden ist für ein flüssiges Spielen. Das gilt auch für die Ausreißer hier im Test. Wird ja oft so getan als könne man nicht spielen nur weil etwas Leistung fehlt.
 
drSeehas schrieb:
Warum soll ich für den 7800X3D mehr Geld ausgeben
Es ist doch recht eindeutig das ich mich aufs Gaming beziehe.
Wenn du nur die Singlecoreleistung benötigst, ist das ja deine Sache.
Im Artikel geht es um teuren Ram und in Sachen Gaming lässt sich das Geld besser investieren als in einen überteuerten zweiten Ramriegel.
Wenn es darum geht ist man dann bei dem 9600X mit einem Riegel immer noch gut unterwegs in Anwendungen, da ist dann zb. eine 9070 statt einer 9060XT 16GB drin.
 
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Apocalypse schrieb:
In der Welt wo ich ebenfalls 400€ für 32GB RAM ausgeben muss

Ah, also gut. In keiner. Denn der RAM hat jetzt mal so gar nichts damit zu tun, was die CPU kostet. Aber gut, dass wir darüber geredet haben... :rolleyes:
 
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