"Reste-PC" rührt sich nicht

Beim Mainboard dürfte es sich um ein Chaintech AIV5 handeln - siehe die letzte von mir verlinkte eBay-Auktion.
Das Manual ist bei Chaintech derzeit nicht mehr herunterladbar. Der Dateiname für Downloads in 2005 findet sich noch bei Google (aiv5.zip). Die Suche danach auf eMule wird fündig, ist aber mit der üblichen Vorsicht zu genießen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Blizzard & der Kritiker

Also wo ich die Teile draufstecke ist mir schon klar. ;) Auch das mit der Beschriftung.
Aber leider gibt es da keine. Deshalb ja meine Frage:
Auf welche der 2 Pin-Leisten kommt das drauf? Und wenn ich das weiß:
Wo auf dieser Leiste?

@ Interlink

Thx! Das ist scheint echt das Board zu sein! Wie hast Du das rausbekommen?? Hast Du ne FCC-Nummer gefunden? :daumen:
Ich hätte nur ne Seriennummer des Bords im Angebot. Die klebt auf dem äußersten Kartenslot. Hab aber auch erst ergoogelt, das es auch darüber geht. Nur leider nichts gefunden, wie man die Seriennummer erfolgreich für die Suche benutzt. Also teile bitte Dein Wissen mit mir!
 
Einfach auf eBay die Auktionen zu Sockel-A - Mainboards nach "mATX" (für Mikro-ATX") durchsuchen (einschließlich Artikeltext). Auf der ersten Ergebnis-Seite der Suche wird man fündig (Auktionen aufrufen, Abbildungen anschauen).
 
Interlink schrieb:
Einfach auf eBay die Auktionen zu Sockel-A - Mainboards nach "mATX" (für Mikro-ATX") durchsuchen (einschließlich Artikeltext). Auf der ersten Ergebnis-Seite der Suche wird man fündig (Auktionen aufrufen, Abbildungen anschauen).

Hab ich getan. Und was finde ich hier? Fotos von Mainboards.
Sorry, aber ich steh grad auf der Leitung.
Was hat das mit dem Power Switch zu tun?
 
Oh Gott, das überfordert mich alles. Jetzt hab ich's auch begriffen. :D
 
So, hab mich gestern mal per Mail an einen Verkäufer bei eBay gewand, der genau dieses Mainboard mit Manual verkauft. Und tadaaaaaa.....:

Anhang anzeigen Pinbelegung Chaintech AIV5.doc

Die Pinbelegung!:D
Ich werde das jetzt mal testen, ob die Kiste jetzt wenigstens anläuft.
 
So, jetzt bin ich ein Stückchen weiter.
Wie erwartet bootet der Rechner nicht, sondern bleibt sofort nach einem hohen kurzen und einem längeren und tieferen piepsen hängen.
Angezeigt wird dann folgende Meldung:



Award BootBlock BIOS v1.0
Copyright (c) 1998, Award Software, Inc.

BIOS Rom checksum error

detecting floppy drive a media...
insert system disk and press enter


Und nun?
Eine Startdiskette nimmt er nicht.
Wenn ich "Entf" beim starten drücke, passiert auch nichts.
 
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Die korrekteste Deutung für die Fehlermeldung ist hier tatsächlich ein Defekt des BIOS - EEPROMs bzw. ein Versagen der ansteuernden Hardware.

Man sollte aber erst einmal den CMOS - Speicher löschen, in dem das BIOS sich die Setup-Einstellungen und somit auch Infos zur vorhandenen Hardware merkt. Steht da Müll drin, hat der Selbsttest gelegentlich ein vorzeitiges Ende mit einer unzutreffenden Fehlermeldung.

Solange man nicht weiß, wo der diesbezügliche "Clear CMOS" - Jumper auf dem Board ist, kann man zum Löschen auch die Batterie herausnehmen. Bei der Gelegenheit gleich nachmessen, ob die Batterie noch ihre ca. 3V hat, da ein geregelter Betrieb mit leerer Batterie nicht möglich ist.
Nach einigen zehn Sekunden bis Stunden ist der CMOS - Speicher leer, man kann die Batterie wieder einsetzen und das BIOS kann beim nächsten Booten die Hardware frisch einsortieren.

Leuchtet die LED am Diskettenlaufwerk sofort nach dem Anschalten des Netzteiles, ist übrigens häufig das Datenkabel verkehrt herum gesteckt.

Edit: Ich sehe gerade, dass das Board keine separate Batterie fürs CMOS - RAM hat ...
Edit2: Fehler, links neben dem BIOS - Baustein steckt sie senkrecht in einer Halterung. In der Nähe ist auch eine schwarze Steckbrücke ("Jumper"), die vermutlich fürs "Clear CMOS" vorgesehen ist. Vorsichtige Naturen entfernen den Netzteil-Anschlussstecker, stecken die Brücke in die andere Position, warten ein paar Sekunden, stecken die Steckbrücke wieder zurück in die Ausgangsposition, schließen das Netzeil wieder an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe folgendes gemacht:

"Clear CMOS" - Jumper umgesteckt, gewartet und zurück in die Ausgangsposition gesteckt
Übrigens stimmt hier die MB-Anleitung scheinbar nicht. Die Jumper steckten lt. Manual schon in der "Clear CMOS-Position". Also hab ich's einfach als Fehler gewertet und ignoriert.
Das mit der Batterie fällt auch aus, da das Board schon Jahre OHNE selbige gelagert wurde. Also wenn der Speicher nicht leer ist... ;)
Floppykabel hatte ich bereits umgesteckt. Fiel mir nach dem Posten auch ein, das da ja irgendwas mit Floppy und LED und Kabel war....

Ergebnis:
Keinerlei Veränderung. Selbe Fehlermeldung an der selben Stelle und den Selben Pieptönen.
 
Ohne Batterie läuft der PC praktisch nie korrekt hoch, da der Inhalt des CMOS - RAM dann ein Zufallsprodukt ist, welches bei jedem Anlegen der Versorgungsspannung frisch ausgewürfelt wird. Wenn man Glück hat, kann man im BIOS - Setup irgendwelche Defaults (Ausgangswerte) laden. Sollte der Batterietyp "CR2032" o.ä. sein, könnte ich die bei mir z.B. aus dem Fahrradtacho oder dem IR - Fieberthermometer ausleihen. :cool_alt:
 
Interlink schrieb:
Ohne Batterie läuft der PC praktisch nie korrekt hoch, da der Inhalt des CMOS - RAM dann ein Zufallsprodukt ist, welches bei jedem Anlegen der Versorgungsspannung frisch ausgewürfelt wird.

:watt: Du sprichst in Rätseln...
Nur damit ich das richtig verstehe:
Du glaubst, der Rechner ist auch während des Betriebs ohne Batterie??
Ähhhmmmm.........natürlich hatte er nur für die Zeit der Lagerung keine und erfreut sich jetzt einer solchen.

Aber lange rede kurzer Sinn.
Gehe ich Recht in der Annahme, das mich wohl nur ein neuer Bios-Chip weiterbringen wird?
Und dazu mal noch ne gaaaaaaaaaaanz dumme Frage:
Es gibt doch diese leeren Bios-Chips zu kaufen.
Kann ich da irgendwie selbst ein neues,passendes Bios draufklatschen?
Eigentlich kann ich mir das schwer vorstellen, da der ja ohne Bios ist und sich somit sicherlich absolut null tun wird, wenn ich den PC einschalte. Richtig?
 
1. Ja, hatte gedacht, dass Du es ohne Batterie versucht hast.

2. Wenn die Ansteuerung des BIOS - EEPROMs insgesamt korrekt funktioniert, dann kommt man mit einem neuen BIOS - EEPROM weiter. Zur Programmierung benötigt man entweder ein passendes Programmiergerät im Haus oder nimmt einen BIOS - Programmierservice in Anspruch.
Aber: Du kannst nur mit recht hohem Aufwand + Know-How überprüfen, ob das Board überhaupt noch in der Lage ist, das BIOS korrekt zu lesen. Bei der ungewissen Aussicht auf Erfolg und den Kosten von gut 20 Euro ist das Mainboard eigentlich reif für den Elektronikschrott.
 
Interlink schrieb:
Du kannst nur mit recht hohem Aufwand + Know-How überprüfen, ob das Board überhaupt noch in der Lage ist, das BIOS korrekt zu lesen. Bei der ungewissen Aussicht auf Erfolg und den Kosten von gut 20 Euro ist das Mainboard eigentlich reif für den Elektronikschrott.

Mag sein, aber ich denke, das das Board in Ordnung ist. Wie gesagt, das war ja alles zum Testen beim Fachhändler.
Ich hatte mich nur nicht für ein neues BIOS entschieden, weil ich eh mein System aufrüsten wollte.
Ich werde mir das nochmal überlegen. Andererseits gibt es weitaus günstigere Anlaufstellen zum Erlangen eines neuen BIOS-Chips. Knapp 10 € ist momentan das Günstigste, was ich gefunden habe.
http://www.bios-shop.com/index.php/cPath/28_68
Natürlich ist das wie Pokern. Aber es kann auch gut gehen.
Ich glaube, das Risiko mgehe ich ein.

Interlink schrieb:
Du kannst nur mit recht hohem Aufwand + Know-How überprüfen, ob das Board überhaupt noch in der Lage ist, das BIOS korrekt zu lesen.

Und wie könnte ich das rein Theoretisch bewerkstelligen?
 
Wer den Ehrgeiz hat, solche Fehler hundertprozentig zu orten, benötigt einen teueren Messgerätepark und Know-How auf Ingenieursniveau. Für Dich also "no way". Ebensowenig für den typischen Computerladen, denn die Reparatur sollte den Preis eines aktuellen Oberklasse-Mainboards auch nicht annähernd erreichen. Dein Fachhändler hat die weitere Analyse rechtzeitig abgebrochen.

Falls Du dennoch den Programmierservice in Anspruch nimmst: Das alte BIOS - EEPROM würde ich mitschicken. Wenn es noch programmierbar und verifizierbar sein sollte, ist mit einiger Wahrscheinlichkeit das Board defekt ...
 
Ich habe mich jetzt zu dem waghalsigen Schritt entschieden, es mit einem neuen BIOS-Chip zu versuchen. Falls es dann nicht klappt, weiß ich wenigstens, dass ich alles mögliche getan habe und nicht ein funktionstüchtiges Mainboard beerdigt habe.
Sobald ich den Chip eingebaut habe, heißt es dann:
Start and Pray!:cool_alt:
 
So, lang hats gedauert, aber ich habe nun den pssenden BIOS-CHIP eingebaut.
Ergebnis:
Beim Hochfahren ein einziger kurzer Beep und er bleibt beim testen nach Laufwerken hängen und zeigt folgendes an:

"Primery IDE channel no 80 conductor cable installed
Floppy disk(s) fail (40)"

Was nun? kann mir da jemand weiterhelfen?
 
du hast beim ersten IDE-anschluss/kanal kein 80-poliges ide-kabel verwendet
 
Ok, das 80-polige Kabel ist jetzt dran, aber trotzdem steht da jetzt noch: "Floppy disk(s) fail (40)" und es geht nicht weiter. Ein Floppy-Laufwerk habe ich aber gar nicht dran.:confused_alt:
 
Zuletzt bearbeitet:
hast du den floppycontroller im bios deaktiviert?
 
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