@ bite
Echt?
Betrugsanzeige? Erstmal den Vorsatz nachweisen. Der Staatsanwalt schlägt sich auf die Stirn und lacht. Kannste gleich vergessen. Sonst könntest Du 99% der Werbungsanbieter wg. Betrugs verklagen. Siehe Fernsehwerbung und was davon übrig bleibt, wenn man's mal ausprobiert.
Rabatz schlagen? Der Verkäufer wird den Kunden bitten, zu gehen. Mit Recht.
Rechtsstreit? Unsichere Angelegenheit. Es steht Aussage gegen Aussage, dazu kommt das Problem, das laut und leise sehr subjektive Begriffe sind. Mit ein wenig Pech hat man einen Richter, der a) keine Ahnung von Technik und b) auch keine Lust hat, etwas darüber in Erfahrung zu bringen. Der will dann nur wissen, ob die Ware ordnungsgemäß funktioniert. Hat man dann keinen Gutachter, der genau das sagt, was der Richter versteht und ernst nimmt, bleibt man nachher auf den Verfahrenskosten sitzen.
Ist ja subber, wenn in Deiner Welt alles so läuft, wie Du das willst, aber die Risiken und Nebenwirkungen sollten nicht unter den Tisch fallen.
Muss man deswegen resignieren und die Schnauze halten? NATÜRLICH NICHT! Anstatt jedoch das rote Cape und die Kalashnikov herauszuholen, könnte man etwas probieren, das anscheinend im Zeitalter der Ungeduld und des ich-habe-aber-Recht-also-kann-er-mich-mal verloren zu gehen scheint:
FREUNDLICH und BESTIMMT darum ersuchen, dass die Ware getauscht wird, weil sie in keinster Weise den Anforderungen entspricht und möglicherweise sogar defekt ist. Nicht lockerlassen. Notfalls Chef einschalten und diesem sachlich erklären, dass man enttäuscht ist und was ganz anderes erwartet hat.