Ryzen 3700X knapp 90 °C unter Last i.O.?

Servus, keine Ahnung ob es schon genannt wurde, aber beim Ryzen 3xxx spielt es eine enorme Rolle wie und in welche Richtung man die Wlp aufträgt, da die Hitzeentwicklung unter dem Heatspreader nicht mittig erfolgt sondern die einzelnen Cores rund herum um den IO Die liegen.

Verlinke dir mal das Video von IgorsLab.
Erklärt alles richtig spitze danach weißt du wie du die 90Grad weg bekommst.


Richtiges Auftragen WLP Ryzen 3xxx

Edit : Hitzezonen Ryzen3xxx
 
@RaptorTP

Ich habe mir folgende Ergebnisse für Cinebench mulit notiert:

PPT Auto, Vcore Auto, PBO off:
4706 Punkte

PPT 65, Vcore Auto, PBO off:
4415 Punkte

PPT 65, Vcore -0.1 Volt, PBO off
4556 Punkte

Ich gehe davon aus, dass er durch die gesenkte Vcore bei Volllast nicht so schnell ins Amperelimit kommt und dadurch höher takten kann.

Ab einer Vcore von -0.15 fallen die Punkte unter 4000.
 
HAL8999 SP3 schrieb:
äh warum genau?

Hatte Dragon Center nur als Beispiel genommen weil es gut zu sehen war. beim z. B. Ryzen Master verhält es sich ähnlich.
Ergänzung ()

und natürlich habe ich normalerweise nicht zwei Tools gleichzeitig auf ....andert aber am Temperaturunterschied der Tools nichts...

Wenn du zwei Tools gleichzeitig offen hast, greifen beide mit unterschiedlichen Herangehensweisen die Sensoren und Taktlungen der Komponenten ab. Die führt zu Messungenauigkeiten da die Tools auch unterschiedliche Messintervalle haben. Besonders Dragon Center gibt für die CPU auch keine genauen Werte aus. Zuverlässig sind daher nur die genannten wobei ich ryzen Master für die CPU klar bevorzugen würde.
 
Bono35 schrieb:
Wenn du zwei Tools gleichzeitig offen hast, greifen beide mit unterschiedlichen Herangehensweisen die Sensoren und Taktlungen der Komponenten ab. Die führt zu Messungenauigkeiten da die Tools auch unterschiedliche Messintervalle haben. Besonders Dragon Center gibt für die CPU auch keine genauen Werte aus. Zuverlässig sind daher nur die genannten wobei ich ryzen Master für die CPU klar bevorzugen würde.

Was ist gleichzeitig? - Was macht der Unterschied von 1ns oder 1us oder 1ms?
Wieviel Werte liefert denn so ein Sensor - alle x ns oder us oder ms?
Wie greifen die Tools auf die Werte der Sensoren zu?
Was genau sind Messungenauigkeiten?
Kennst Du die Messintervalle der Tools?
Was für Werte werden da überhaupt erzeugt?
Woher weisst Du das z.B. das eine Tool keine genauen Werte ausliesst, das andere schon?
Hast Du die SW dazu geschrieben?

Also nur mal so als Anregung - Annahme - Der Sensorwert wird alle 10ms ausgelesen und in ins RAM geschrieben, da haben jetzt beide Tools eine Menge Zeit den gleichen Wert auzulesen , vermutlich wird es eine Windows API sein... bei einen Core hätte man dann 4 Millionen Takte Zeit (bei 4GHz) den gleichen Wert zu lesen....
 
HAL8999 SP3 schrieb:
Also nur mal so als Anregung - Annahme - Der Sensorwert wird alle 10ms ausgelesen und in ins RAM geschrieben, da haben jetzt beide Tools eine Menge Zeit den gleichen Wert auzulesen , vermutlich wird es eine Windows API sein... bei einen Core hätte man dann 4 Millionen Takte Zeit (bei 4GHz) den gleichen Wert zu lesen....
Nein, Windows fragt diese Werte nicht ab, das machen die Tools. Du kannst davon ausgehen, dass die maximale Frequenz für Aktualisierungen weit unterhalb der CPU-Taktfrequenz liegt!
 
@iamunknown

soll trotzdem mal schauen was die CPU "wirklich" zieht ;)

Bei mir hat diese Einstellung nicht so pralle funktioniert.
 
iamunknown schrieb:
Nein, Windows fragt diese Werte nicht ab, das machen die Tools. Du kannst davon ausgehen, dass die maximale Frequenz für Aktualisierungen weit unterhalb der CPU-Taktfrequenz liegt!

Danke genau das meinte ich, daher ist überhaupt kein Problem wenn 2 oder von mir aus auch 10 Tools darauf zugreifen... und meine mal gelesen zu haben das es eine "API" gibt die den SW Programierern gewisse Befehle zur Verfügung stellt um diese Werte zu "erhalten" , ob das eine Window API ist oder ob das Ding einen anderen Namen hat...sei es drum... und klar Tools benutzen die API nicht Windows als solches ....
 
HWMonitor wird dir keine richtigen Werte geben, der ist nicht für Ryzen aktualisiert worden.

Du musst HWInfo64 benutzen.
 
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@RaptorTP

Es sind ca. 3,5 % weniger Punkte. Ggf. ist die Differenz jetzt anders, weil ich zwischendurch mehrer BIOS-Updates gemacht habe. Ich bin aber aktuell zufrieden und habe keine Lust nochmal alles durchzutesten. Meine Lüfter am CPU-Kühler laufen mit 550 RPM und er kommt nicht über 70°C. Wenn ich irgendwann mal irgendwo im CPU-Limit hänge, kann ich es ja wieder umstellen. Wobei ich nicht denke, dass ich die 2-3 FPS dann bemerken würde.

Beim Auto wähle ich den Sportmodus auch nur, wenn ich schnell fahren möchte ;)
 
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HAL8999 SP3 schrieb:
Was ist gleichzeitig? - Was macht der Unterschied von 1ns oder 1us oder 1ms?
Wieviel Werte liefert denn so ein Sensor - alle x ns oder us oder ms?
Wie greifen die Tools auf die Werte der Sensoren zu?
Was genau sind Messungenauigkeiten?
Kennst Du die Messintervalle der Tools?
Was für Werte werden da überhaupt erzeugt?
Woher weisst Du das z.B. das eine Tool keine genauen Werte ausliesst, das andere schon?
Hast Du die SW dazu geschrieben?

Also nur mal so als Anregung - Annahme - Der Sensorwert wird alle 10ms ausgelesen und in ins RAM geschrieben, da haben jetzt beide Tools eine Menge Zeit den gleichen Wert auzulesen , vermutlich wird es eine Windows API sein... bei einen Core hätte man dann 4 Millionen Takte Zeit (bei 4GHz) den gleichen Wert zu lesen....

Naja - Ryzen Master z,b, erlaubt den Cores einer Ryzen CPU in den Ruhezustand zu gehen - Core Parking nennt sich das und dabei vollständig auf 200 mhz runterzutakten. Ryzen Master bildet somit das effektive Verhalten der CPU realistisch ab.

HW Monitor weckt PERMANENT die Cores auf und zwingt diese mindestens im Non Boost Takt zu takten, wenn das Ryzen Balanced Profil ausgewählt ist in den Energieeinstellungen. Dies verfälscht in HW Monitor selber schon Temperatur, Vcore und Takt werte und zudem in Ryzen Master mit, da dort die CPU natürlich auch keine realistischen Messwerte durch das aggressive Verhalten von HW Monitor (oder auch Dragon Center z.b.) anzeigt. Daher kommt es zu nicht realistischen Werten - Fehlmessungen. Passiert auch wenn man HW Info und Ryzen Master gleichzeitig laufen lässt - denn beide Tools haben unterschiedliche Messintervalle. HW Info misst in 1 Sekunden Abständen - Ryzen Master in Echtzeit/wenige Millisekunden Abstände. Auch das verfälscht.

Die Sensoren liefern Temperatur Werte - wie die Taktung ermittelt wird - keine Ahnung ich denke durch Auslesen des Multis. Nur kann ein Sensor diese Werte nur an ein Tool gleichzeitig reporten. Sind mehrere "Köche" am Werk, kommt es zu zeitlichen Verzögerungen und Ungenauigkeiten. Im Falle von HW Monitor, das offenbar auf antike Intel Architektur ausgelegt ist, sogar zu künstlicher Last auf der CPU welche die CPU abseits ihres realen Verhalten laufen lässt (Cores aufwecken, Stock Takt forcieren), kommen sogar Werte wei abseits der Realität zu Stande, da die CPU nichtmal korrekt in Idle States gehen kann und unter Last Leistung kostet was keine realistischen Ergebnisse zulässt. Da kommt Einiges zusammen. Von daher - für AMD Ryzen gilt: Ryzen Master nutzen zum Monitoring und man ist auf der sicheren Seite. Drittanbieter Tools sind eher ungenau respektive lesen nicht schnell genug aus - oder "sticheln" die CPU um ÜBERHAUPT Werte zu erhalten oder sind schlicht nicht korrekt an Ryzen angepasst....von daher - Schuster bleib bei deinen Leisten.

Und den Begriff "Margin of Error" solltest Du schon kennen. Konsultiere zum Thema auch mal Reddit. Da haben einige Entwickler sich auch zu diesem Thema geäußert - mit der Konklusion: Nutze für nen Ryzen die passende SOftware fürs Monitoring - also Ryzen Master.

Natürlich habe ich keine derartige Software geschrieben -man kann sich ins Thema fachlich aber einlesen. Da auch meine Empfehlung an Dich das ebenfalls zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
okay Du hast keine meiner Fragen beantwortet....

Dann kommt zwei Absätze das stehen so Sachen wie:

"verfälscht", "keine realistischen Werte" "agresseves verhalten" "Misst in Echtzeit" Der Sensor reportet, Margin of Error, antike Intel Architektur, etc
Ich habs 10 mal gelesen ich konnte keine ersthafte technische Erklärung für Deiner These alle anderen Tools sind falsch finden.

Bono35 schrieb:
Konsultiere zum Thema auch mal Reddit.

nein nicht wirklich, ich lese lieber mal ein Datenblatt wo ein Temperatursensor beschrieben ist, ich habe Dir mal einen Link von einer STM MCU eingefügt die erklärt, wie das so zum Beispiel funktioniert. Vom Ryzen Habe ich noch kein Datenblatt gefunden wo ich die exakte Beschreibung der Sensoren gefunden habe. Da ist das auch erheblich komplexer.

https://www.st.com/content/ccc/reso...df/jcr:content/translations/en.DM00035957.pdf

In diesem Fall wird eine der Temperatur proportionale Spannung an dem Sensor ausgelesen und mittels eines ADC in einen digitalen Wert umgewandelt. Diesen Wert kann man zum Beispiel auf einem Display anzeigen (mit einem bischen SW dazwischen natürlich).

Themen bei einem solchen Ansatz sind Genauigkeit, Kalibrierung, wie oft lese ich den Wert aus, wie schnell ist mein ADC, Offset etc......

Würde mich nicht wundern wenn es in einem Ryzen im Prinzip genauso geht. Nur da wird der Wert vermutlich ständig in Register(weisst Du eigentlich was das ist?) geschrieben. Und da gibt es vermutlich nicht einen Sensor sondern eine ganze Menge.
Diese Werte werden für die Steuerung der CPU/ Multis /Spannungen/ Load Core leveling, etc benötigt sind also sowieso da. Eine SW liest die einfach nur aus.... wieso soll sich ein SW Monitoring Tool in diese Mechanismen "einmischen". und irgendwelche Idle Zustände, Boost und Core Parking soll eine Auslese SW tool beeinflussen? Warum?


Bono35 schrieb:
Natürlich habe ich keine derartige Software geschrieben -man kann sich ins Thema fachlich aber einlesen. Da auch meine Empfehlung an Dich das ebenfalls zu tun.


tschuldigung aber ich muss jetzt ein bischen Schmunzeln....
 
HAL8999 SP3 schrieb:
wieso soll sich ein SW Monitoring Tool in diese Mechanismen "einmischen". und irgendwelche Idle Zustände, Boost und Core Parking soll eine Auslese SW tool beeinflussen? Warum?

Weil sie die Cores aufwecken, um anzufragen wieviel Spannung/Takt gerade läuft. Das war vor ein paar Monate mal ein Problem.

Ein Auszug vom Reddit Link:
We have determined that many popular monitoring tools are quite aggressive in how they monitor the behavior of a core. Some of them wake every core in the system for 20ms, and do this as often as every 200ms. From the perspective of the processor firmware, this is interpreted as a workload that's asking for sustained performance from the core(s). The firmware is designed to respond to such a pattern by boosting: higher clocks, higher voltages.

Ryzen Master und, soweit ich weiß, HWiNFO machen das nicht (mehr). Deshalb sind das auch die empfohlenen Auslesetools.

CPU-Z wurde auch als eines der Programme genannt, dessen Monitoring die Spannung nicht beeinflusst.
 
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Tonks schrieb:
Weil sie die Cores aufwecken, um anzufragen wieviel Spannung/Takt gerade läuft. Das war vor ein paar Monate mal ein Problem.

Ein Auszug vom Reddit Link:

Ok macht für mich erstmal überhaupt keinen Sinn ,aber gut. Also wenn ich das richtig verstehe was du mir sagts ist das um dem Sensor Wert auszulesen ein Core im Idle aufgeweckt werden muss damit man den Sensorwert überhaupt erst lesen kann? Hm ich hätte jetzt gedacht wenn man einen Sensorwert von einem Core liest schreibt man den in ein Register was natürlich immer lesbar ist und selbst wenn ein Core in Idle geht .Also Register und Core haben eine jeweils eigene Versorgung sinnvollerweise sogar der Sensor. Aber genau so ist es nicht gemacht, ok.

>>basically nil as the core is sleeping and gated. It is not possible to report out the state of the core in this sleep state >>without waking the core, probing the status, and killing the power savings of cc6. Therefore, MOST tools can only >>show you the last clock and voltage of the core before the core went to cc6. So if you were at full 4.5GHz+ boost @ >>1.48V, then the core went to sleep, many tools might show the core(s) stuck at that value. The tool just doesn't >>know any better.

Okay da der Wert nicht gelesen werden kann nimmt man entweder den letzten den hatte oder man weckt den Core auf - beides verfälscht das Ergebnis.

Aber der Ryzen Master müsste dieses Problem doch auch haben, wie der Ryzen Master dieses Problem umgeht bleibt der AMD Mann uns schuldig... und wie CPU-Z dieses Problem löst auch
Ergänzung ()

ist ein bischen so wie: Mann und Frau liegen im Bett-> Er: Schatz schläfts Du schon -> Sie: keine Antwort -> Er rüttelt Sie wach -> Sie: Warum hast Du mich geweckt ->Er: Ich wollte wissen ob Du schläfst...


Da gibt es Tools, die das nicht ein bischen inteligenter lösen ? Unfassbar ....

so nach demn Motto : if Core Idle
then use (lasttemp - temp reduction)

und mit einen Wert (tempreduction) den man mit einem kleveren Algorithmus bestimmt.
 
Zuletzt bearbeitet:
HAL8999 SP3 schrieb:
ist ein bischen so wie: Mann und Frau liegen im Bett-> Er: Schatz schläfts Du schon -> Sie: keine Antwort -> Er rüttelt Sie wach -> Sie: Warum hast Du mich geweckt ->Er: Ich wollte wissen ob Du schläfst...

Ja, genau.

Wie es der Ryzen Master genau macht weiß ich nicht, aber es kann sein dass es auf Daten der CPU zugreifen darf, dass anderen nicht AMD-Programmen verwehrt ist.

RM mittelt auch viele Werte.
 
Tonks schrieb:
Wie es der Ryzen Master genau macht weiß ich nicht, aber es kann sein dass es auf Daten der CPU zugreifen darf, dass anderen nicht AMD-Programmen verwehrt ist.
Das kann nicht sein. Es gibt kein Rechtemanagement für die Register - Abseits vom OS.
 
Wobei die Unterschiede unter Vollast erklärt die Idle Problematik nur bedingt -fällt mir gerade nur so auf...
 
mach ich aber nicht mehr heute, ich muss mal schlafen :)
 
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