ryzen 7 3700x kühlen

3125b schrieb:
Ich würde auch irgendwas Richtung Fuma 2 empfehlen. Der 3700X ist effizient, ich habe auf meinem einen NH-U14S, der aber leider mit 140mm Lüfter und ohne Offset die Verriegelung des PCIe Slots blockiert und fast auf der Grafikkarte liegt, was ziemlich nervig ist. Bei einem Bekannten habe ich einen Mugen 5 auf dem 3700X verbaut, der ist viel kompakter und völlig ausreichend. Der Fuma 2 bietet etwas mehr Kühlleistung und ist ähnlich kompakt wie der Mugen 5, beide sind auch nur 155mm hoch, sodass du eigentlich mit keinem Gehäuse Probleme hast. Das Montagesystem ist wie das von Noctua.
Als Gehäuse könnte man sich auch das Phanteks P400A (mit Mesh Front) überlegen.

ok, ich denke ich werde mir dann den fuma 2 holen. den finde ich optisch auch recht angenehm
Ergänzung ()

Croftout90 schrieb:
Ich würde dir als Gehäuse auch das Pure Base 500 empfehlen. Ich habe es gerade da, für nen PC eines Kumpels, und für dieses Geld ist das schon sau gut.
Ansonsten ist Gehäuse immer eine Frage... Mein Gehäuse ist beispielsweise scheiß teuer, aber vom Aussehen her mit dem ganzen Bling-Bling ist es genau das, was ich wollte. Wenn du kein RGB brauchst, dann einfach das Pure Base 500 mit nem zusätzlichen Pure Wing 2.
könntest du mir dein gehäause mal verlinken?
 

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jdiv schrieb:
Was ich noch anmerken wollte: Mir gefällt beim Fuma 2 nebst dem vergleichsweise günstigem Preis die sehr einfache Installation, niedrige Kühlerhöhe, die sorgenfreie RAM-Kompatibilität und für mein Empfinden niedrige Geräuschkulisse. Beim CB Test schnitt er glaube ich auch recht gut ab 😃👍

Kommst auf 74 C wenn die cpu voll ausgelastet ist oder beim ganz normalen zocken?
Ergänzung ()

@Croftout90 könntest du mir vielleicht ein paar cases für unter 150 euro empfehlen die optisch aber auch von der Funktionalität etwas hermachen? 300 euro sind mir dann schon ein bisschen zu viel.

hier mal die Komponenten die ich mir kaufen möchte: Mein pc
 
Zur Ryzen Temperatur

Es wird zu sehr auf die Werte der Tools geachtet. Wichtig ist, dass die maximale Temperatur nicht erreicht wird - gilt für CPU und Grafikkarte. Auf die Temperatur hat der Kühler einen entsprechenden Einfluss. Der boxed Kühler kann die kleinere Oberfläche nur über die hohe Drehzahl des Lüfters ausgleichen und selbst dann kommt er nicht an die großen Tower-Kühler heran. Selbst eine Wasserkühlung kommt an Grenzen, da kommt dann so etwas wie der Alphacool Eiszeit 2000 Chiller in Spiel. Spätestens wenn die Wärme/Hitze nicht mehr schnell genug abgeführt werden kann ist Schluss. Unter normalen Bedingungen ist aber alles kein Problem.

Die Temperatursensoren geben übrigens immer den Peak-Wert einer der vielen Sensoren zurück und keinen Durchschnitt. Wird gespielt und es werden nicht alle Kerne ausgelastet, dann boosten einige Kerne höher, die dann natürlich auch heißer werden. Bei Prime sind alle Peak-Wwerte logischerweise niedriger, auch wenn der Durchschnitt höher liegt.

Die Lüfterkurve also so einstellen, dass wenn die CPU an die maximale Temperatur herankommt der/die Lüfter mit 100% drehen - besser vorher. Die Punkte für den Leerlauf und geringe Belastung muss jeder selbst festlegen, lieber ruhiger dafür höhere Temperatur oder mehr Drehzahl dafür leiser. Es hängt ja auch von den anderen verbauten Komponenten, wie Kühler, Grafikkarte, usw., und dem Luftstrom ab.

Ryzen taktet innerhalb kürzester Zeit sehr schnell hoch und runter, wodurch sich die Temperaturen schnell ändern. Über 'step up time' sollte sich einstellen lassen, dass eine kurze Takt-/Tempartursteigerung ausgeglichen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
cool and silent schrieb:
Der Kühler hat doch im Winter bei CPU unter Last auch nur Temperaturen, die nicht weit über den Lufttemperaturen im Sommer weg liegen. Das kann nie gescheit funktionieren, da drehen einfach die Lüfter wild rauf und runter, ohne dass es etwas sinnvolles bewirkt.

Sie drehen eben nicht wild rauf und runter, weil die Temperaturspitzen der CPU-Kerne gar nicht am Kühler ankommen.

Die Kühlertemperatur folgt nur vergleichsweise träge der zugeführten Heizleistung, und genau die muss ja abgeführt werden. Damit ist die Regelgröße wesentlich stabiler und verlässlicher, als die CPU-Kerntemperatur, die im Grunde alleine keinerlei Aussagekraft hat (75°C unter Vollast -> kein Grund, die Lüfter weiter aufzudrehen, 75°C im Leerlauf -> Alarmstufe Rot).

Jede verbleibende Unruhe kann man dann durch Nachbearbeitung auffangen (z.B. träge folgende Lüfterdrehzahl, Drehzahlsenkung wird erst nach Zeitverzögerung und/oder Unterschreitung einer Hystereseschwelle freigegeben).

So eine Regelung wäre jedenfalls am zuverlässigsten, wenn es darum geht, der CPU gleich bleibende Kühlungsbedingungen zu servieren. Wem die resultierenden Drehzahlen im Sommer nicht passen, der muss entweder das Problem an der Wurzel packen (Hitzestau im Gehäuse), oder eine höhere Zieltemperatur festlegen.

Mit 60°C Zieltemperatur am Kühlkörper wäre man schätzungsweise immer noch deutlich besser dran, als mit dem Boxed-Kühler im Sommer. Und die Regelung würde unter Normalbedingungen (Teillast, Zimmertemperatur <25°C) kaum noch einen Anlass sehen, überhaupt die vorgegebene Mindestdrehzahl (z.B. 500 U/min) zu überschreiten.
 
Hauro schrieb:
Zur Ryzen Temperatur

Es wird zu sehr auf die Werte der Tools geachtet. Wichtig ist, dass die maximale Temperatur nicht erreicht wird - gilt für CPU und Grafikkarte.

Richtig, Bravo! Klarer und deutlicher kann man es nicht ausdrücken. Beim Erreichen von 95°C verliert man bei Ryzen 3000 Performance, da sich die CPU deutlich einbremst.



Hauro schrieb:
Die Lüfterkurve also so einstellen, dass wenn die CPU an die maximale Temperatur herankommt der/die Lüfter mit 100% drehen - besser vorher. Die Punkte für den Leerlauf und geringe Belastung muss jeder selbst festlegen,

Jein, theoretisch ergibt sich diese Folgerung aus der o.a. Überlegung zum Erreichen der max. Temperatur. Praktisch ist es so, dass Temperaturen nahe der 95°C auf ein Problem irgendwo in der Kühllösung hindeutet. Lüfter auf 100% werden das dann in den meisten Fällen auch nicht lösen. Man muss dan die Problemquelle, z.B. Wärmestau im Gehäuse, Montagefehler beim Kühler oder Overclocking-Einstellungen finden und beseitigen.
Ergänzung ()

JMP $FCE2 schrieb:
Mit 60°C Zieltemperatur am Kühlkörper wäre man schätzungsweise immer noch deutlich besser dran, als mit dem Boxed-Kühler

Mit 60°C am Kühler läuft ein Ryzen 3000 unter Volllast ins thermische Limit von 95°C. Man kann das so einstellen, und laufen lassen, schön ist es aber nicht, da Performance verschenkt wird.
 
cool and silent schrieb:
Mit 60°C am Kühler läuft ein Ryzen 3000 unter Volllast ins thermische Limit von 95°C. Man kann das so einstellen, und laufen lassen, schön ist es aber nicht, da Performance verschenkt wird.

Dafür gibt es fließende Übergänge. Setzt man z.B. eine Lüfterkurve mit folgenden Punkten:

0-35°C -> 500 U/min,
50°C -> 800 U/min,
60°C -> Höchstdrehzahl,

...dann werden unter Normalbedingungen die 50°C niemals überschritten, weil ein Overkill-Kühler wie der NH-U12A eben auch schon bei 800 U/min den Boxed-Kühler in Grund und Boden kühlt.
 
EinFisch schrieb:
Kommst auf 74 C wenn die cpu voll ausgelastet ist oder beim ganz normalen zocken?
Mit altiviertem PBO und zwei Cinebench R20 Multi direkt hintereinander. Beim Zocken hat sie noch nie die 70 Grad überschritten (COD MW). Habe bis jetzt bei keiner Anwendung Temps über 75 gesehen 👍
 
@Croftout90 warum kostet das meshify Gehäuse eigentlich 140 euro. abgesehen von der größe, hat es irgentwelche besonderen features die andere gehäuse nicht haben?
 
EinFisch schrieb:
ok, danke. Sieht halt extrem hässlich aus...

Das finde ich auch.

Bei mir sieht der Rechner aktuell so aus. Meine Komponenten siehst du in meiner Signatur. Ja ich weiß, dass der Kühler nicht so gut abgeschnitten hat und preislich nicht gerade billig ist. Das war mir egal und mit meinem 3700x hat der ehrlich gesagt leichtes Spiel. Sorry - das Bild Gehäuse spiegelt gerade sehr auf dem Foto weil gerade die Sonne rein scheint.

IMG_20200308_140210.jpg
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EinFisch schrieb:
@Croftout90 warum kostet das meshify Gehäuse eigentlich 140 euro. abgesehen von der größe, hat es irgentwelche besonderen features die andere gehäuse nicht haben?
Weil Fractal was die Preisgestaltung angeht einen an der Marmel hat ^^
Bei den Preisen gehts nicht nur um Features sondern auch um die Verarbeitungsqualität und Materialstärke.
 
Welche Grafikkarten-Leistungsklasse ist denn geplant ?

Je sparsamer die Grafikkarte, desto unwichtiger sind die Kühlungseigenschaften des Gehäuses -> einfach irgendwas nach gewünschter Optik und Ausstattung aussuchen, und dann Tests lesen.
 
EinFisch schrieb:
@Reziel heißt das ich sollte mir lieber etwas anderes als fraktal kaufen?
Nein das nicht, die Fractal Gehäuse sind gut aber mMn für das gebotene zu teuer.
Da gibt's viele andere die besser bzw. gleich gut sind fürs Geld.

Bis 90€ z.B.
https://geizhals.de/phanteks-eclipse-p400a-digital-schwarz-ph-ec400atg-dbk-a2111451.html
oder
https://geizhals.de/lian-li-lancool-ii-a2177725.html

Bis 150€
https://geizhals.de/phanteks-eclipse-p600s-anthracite-gray-ph-ec600pstg-ag01-a1974015.html
 
JMP $FCE2 schrieb:
Welche Grafikkarten-Leistungsklasse ist denn geplant ?

Je sparsamer die Grafikkarte, desto unwichtiger sind die Kühlungseigenschaften des Gehäuses -> einfach irgendwas nach gewünschter Optik und Ausstattung aussuchen, und dann Tests lesen.

Ich möchte eine gigabyte rtx2080s OC verbauen.
Hier mal mein system
 
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