News Schnellere App-Starts in Windows 11: CPU-Boost laut Microsoft-Entwickler kein „Cheating“

Andy

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habs nur überflogen aber "whot?!"
ich bin immer kritisch wenn wieder mal was beschönigt wird oder man vera**cht wird aber das is doch ein völlig legitimer move dass die CPU was schafft wenns was zu schaffen gibt

das is so als würd man sagen "ja der Auto-Hersteller sagt das Fahrzeug leistet 900 Nm aber das schafft es ja nur durch hohe Drehzahl und Spritverbrauch" ... ähm ja, logisch...
 
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Das wäre ja so, als würde man im Auto beim Überholen kurz Vollgas (oder -Strom oder so) geben. Undenkbar. Totale Schummelei.
 
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Freunde das ist ja nicht der Punkt. Natürlich ist das ein MumpitzMove. Die sollen den ganzen nutzlosen Schrott im Hintergrund rausreissen und zusätzlich boosten.
Beim überholen gibt man auch kein Vollgas, wenn einem irgendwer einen Betonklotz an die Anhängerkupplung gehängt hat, der auf der Straße bremst und tiefe Rillen zieht.
 
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Ein bahnbrechender Anfang wäre doch mal performante Software….

Edit: Aber wo das Cheating sein soll? Ist jeder übertaktete PC das dann auch?
 
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Bei der ganzen Diskussion, würde mich eigentlich mal interessieren, warum man das bisher nicht gemacht hat?
 
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Gibt es das bei Windows nicht schon seit Jahren?
Ich dachte gerade deshalb ist einiges vom Scheduling aus der CPU in Richtung BS gewandert, um präzisere Kontrollen über das PowerLimit im millisekunden Takt machen zu können.
 
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Naja, das Konzept nennt sich halt "Race to Idle" und ist auch nichts Revolutionäres, sondern schon ewig bekannt.

Es kann halt durchaus effizienter sein, punktuell kurz Vollgas zu geben (was auch die Kühlung nicht wirklich merkt), um möglichst schnell wieder im Idle zu sein anstatt die CPU die Arbeit länger bei Teillast erledigen zu lassen.

Wundert mich eher, dass Microsoft das schon jetzt erst für sich entdeckt und nicht schon längst das Standardverhalten des Schedulers ist.
 
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Das ist wie beim Automatikgetriebe, wo beim Beschleunigen kurz runtergeschalten wird. Finde jetzt nicht, dass das Cheating ist.
 
knoxxi schrieb:
Ein bahnbrechender Anfang wäre doch mal performante Software….
Dass das Startmenü und andere Fenster die Webview oder React nutzen auf windows-native umprogrammieren etwas länger dauert sollte schon klar sein... wenn die das jetzt schnell vibe coden und buggy auf den Markt bringen ist der nächste Shitstorm vorprogrammiert

Ist doch nett, dass Microsoft das Thema von allen Richtungen angeht.
 
Natürlich ist das Cheating.
Vor allem verbraucht es mehr Strom. UND verkürzt die Lebensdauer des Prozessors.
 
Rickmer schrieb:
Dass das Startmenü und andere Fenster die Webview oder React nutzen auf windows-native umprogrammieren etwas länger dauert sollte schon klar sein...
Gibts Indizien, dass so etwas in Arbeit ist?
 
Andy schrieb:
Alle modernen Betriebssysteme machen es, inklusive macOS und Linux.
Das was Microsoft beschrieben hat ist ein: "Wir steuern die Prozessoren in die höchsten Powerstates, noch bevor das Betriebssystem anfängt irgendwas zu tun (Startmenü öffnen, Prozess starten, ..). Die typischen Govonor für moderne Intel (pstate) und AMD (EPP) verhalten sich nicht so. Die Governor überlassen das mehr oder weniger der CPU selbst die Powerstates zu wählen, wobei auch Windows entsprechende Governor kennen sollte. Ein Boost auf Verdacht wäre mir nicht bekannt.

PhilosKTO schrieb:
Das wäre ja so, als würde man im Auto beim Überholen kurz Vollgas (oder -Strom oder so) geben. Undenkbar. Totale Schummelei.
Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich..
An sich ist es eher so, dass das Windows Auto den Turbolader immer hochdreht, wenn der Fuß am Gaspedal minimal mehr Leistung vorgibt. Beim Stromer wäre es dann jedesmal ein Vorheizen der Batterien, nur das System ist viel träger und die Analogie noch mehr im Eimer.

mibbio schrieb:
Naja, das Konzept nennt sich halt "Race to Idle" und ist auch nichts Revolutionäres, sondern schon ewig bekannt.
[...]
Wundert mich eher, dass Microsoft das schon jetzt erst für sich entdeckt und nicht schon längst das Standardverhalten des Schedulers ist.
Es wäre Job vom Governor und nicht Scheduler. Zudem Rave to Idle schon lange verwendet wird, was Windows bekommen soll ist ein "Boost on Action". Also für einige Aktionen wird als aller erstes die höchste Leistung vom Prozessor gefordert und dann erst Last drauf gegeben. Egal wie hoch die im zweifelsfall ist. Klassische Governor lassen sich wenige Milisekunden Zeit um Last zu erkennen und dann die Prozessoren in Stufen nach oben zu regeln.

gartenriese schrieb:
Das ist wie beim Automatikgetriebe, wo beim Beschleunigen kurz runtergeschalten wird. Finde jetzt nicht, dass das Cheating ist.
analog wie PhilosKTO
 
Old and busted: Intel nimmt die Brechstange.
New an hot: MS "optimiert" ein "Betriebssystem" mit der Brechstange.

Zu Zeiten, in denen Strom an vielen Stellen immer noch mit teuren Ressourcen in einem preislichen Allzeithoch (Straße von Hormus-Zwinkersmiley hier einfügen) erzeugt wird, geht M$ voll im Trend von Nachhaltigkeit und Dienst am Kunden.
 
Da ich kein Windows nutze kann es mir wurscht sein. Es ist in meinen Augen auch kein cheaten.

Die Frage warum das Öffnen von absoluten Standard apps wie Outlook oder Edge jetzt aber generell relativ lange dauern muss und ob das nicht Mal an sich optimiert werden könnte ist eine ganz andere. 😉 Und die muss sich MS iwann mal stellen, während sich mein gratis cachyOS Instant anfühlt. Und mein kubuntu auf dem Arbeitsrechner ist auch sehr schnell.
 
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Doping laut Radsportlern kein Cheating. Bei Linux und Mac geht es darum Vorgänge zu beschleunigen. bei Microsoft geht es darum mangelhafte Arbeit zu kaschieren. Allein was dieser ganze Webviewkäse an Leistung frisst....
 
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Hätte das nie als "Cheating" beschrieben. Ich hab ne CPU ja nicht aus jux eingebaut, die soll ruhig was leisten.

Eher würde ich mich fragen warum vieles länger dauert wenn ich scho ne starke CPU verbaut hab. Also her mit der Leistung.

Mir ist auch völlig egal wie Microsoft das hinbekommt. Ich hasse nur diese Denksekunden und wenn die dann verschwinden, ist das doch gut.
 
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Stahlseele schrieb:
UND verkürzt die Lebensdauer des Prozessors.
Über hohe P-States moderner Prozessoren auf Werkseinstellungen bekommst du deren Lebenszeit nicht klein. Zumindest nicht in Zeitrahmen, die die Prozessoren sowieso unattraktiv werden lassen weil ihre Leistung, Effizienz und Befehlssatzerweiterungen veraltet sind.
 
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