Schülerrechte?!

@Piktogramm:
Ich bin kein sehr kritischer Schüler, sonst würde ich mich viel früher um ein Gespräch bemühen, warum ich immer die gleiche Note habe.

Gut, dann werde ich ihn morgen mal fragen, ob er mir Tipps und eine Erklärng geben kann.
 
Nur mal so, es gibt (vielleicht nicht in jedem Bundesland) einen Fachbereichsleiter... also ein Französischlehrer ist der Vorsteher der Fachbereichsgruppe Französisch und für solche Probleme ein Ansprechpartner.

Schlecht ist das wenn das euer Lehrer sein sollte.

Ich kenn das auch von früher, es war der Mathelehrer bei dem alle Klassen mindestens eine Note abgerutscht sind wenn nicht mehr und dagegen war nichts zu machen, er war Fachbereichsleiter und stellvertretender Rektor...

Einige zeit später hat er aber aus einer 3 eine 2 gemacht, weil ich mich über die wirre Bewertung meiner Arbeit bei einem anderen Lehrer beschwert habe, der es nicht für nötig hielt überhaupt nur ein Wort mit mir zu wechseln und meitne das sei alle "pumpitz" was ich da rede...

Nach der Korrektur war das ein riesen Theater, er heulte rum ich hätte ihn ja mal ansprechen können :freak:

Hätten mehr Schüler diesen Mut gehabt, hätten sie auch ihre Noten bekommen und für mich wäre es danach leichter gewesen^^


Wenn es zu einer Diskussion kommt solltet ihr das ansprechen das die bitte objektiv sein sollen egal wie beliebt er ist, weil es um eure Zukunft geht und so eine Benotung in der Oberstufe über Jahre eure Abschlussnoten ruiniert.

Reihenfolge:

geschlossen mit dem Lehrer sprechen, unterricht verweigern und diskutieren.

Kommt nichts dabei raus, Klassenlehrer drauf ansprechen, den kann mana uch vorwarnen das man das mit dem Fachlehrer mal ausdiskutieren wird.

Wenn sich ncihts tut wäre der Fachbereichsleiter der nächste und dann die Schulleitung.

Danach kommt nur das Ministerium, dem man dann peinlich genau schildern sollte was vorliegt und was man schon alles versucht hat.

Wichtig ist halt das mehr als 50% besser mehr als 75% dahinter stehen!
 
Zuletzt bearbeitet:
@Wattebaellchen:

Er ist auch Fachsprecher.
Bei uns an der Schule ist es irgendwie üblich, das Schüler bei Lehrern, die eine bestimmte Position vertreten, es schwerer haben, warum auch immer.
Aber mal sehen was das Gespräch morgen ergibt. ;)
 
Da steckt sicher mehr System hinter als Du Dir vorstellen kannst.
Glaubst Du ernsthaft, dass er eine Begabtenklasse nur in Bezug auf Grammatik (Auswendiglernen) benotet? Ein begabter Schüler sollte auch offen für die Bereiche sein, die für ihn unwichtig erscheinen und nicht einfach davon ausgehen, dass das, was er am besten kann auch am höchsten bewertet wird. Eine Begabtenklasse möchte doch schließlich gefordert werden?!

Ich finde auch, dass das "Problem" in der 10. Klasse vernachlässigbar ist. Viele Lehrer möchten Faulheit ungern durch gute Noten unterstützen, denn Faulheit kann man in der Oberstufe nicht gebrauchen.

Ich habe mich übrigens immer tierisch über Leute aufgeregt, die bei der Rückgabe der Klassenarbeiten gleich zum Lehrer gelaufen sind und Vergleiche mit den Arbeiten von Mitschülern angestellt haben. Nach dem Motto "er hat's auch falsch - aber Punte bekommen". Du hast dadurch doch keine Anspruch auf eine bessere Note. Vielmehr kann er die Note, der "zu gut" bewerteten Arbeit noch ins Negative kippen. Unsere Lehrer haben das größtenteils auch durchgehend so gehandhabt. Trotzdem gab es Personen, die sowas ihre komplette Schulkarriere so gehandhabt haben - und das nicht nur bei den Arbeiten der Sitznachbarn, sondern bei 3/4 der Klasse!
 
Hallo!

Folgende Punkte möchte ich dir raten ... :)

1. REDET MIT DEM LEHRER!

2. Wendet euch gemeinsam an den Klassenleiter und dann an den Direktor. Den Klassenleiter zu übergehen, ist nicht sehr ratsam, denn der Direktor wird euch wahrscheinlich auch erst zu diesem zurückschicken, weil er sich nun mal auch noch mit anderen Aufgaben befassen muss. In erster Linie ist der KL und nicht der Direktor für die Probleme der Klasse zuständig.

3. Lasst euch doch vor(!) dem Schreiben der Arbeit einen Bewertungsmaßstab geben. Als Lehrer ist man dazu verpflichtet, vor dem Schreiben der Arbeit einen Bewertungsmaßstab anzulegen. Dieser soll verhindern, dass nach Gutdünken bewertet wird. Er muss ihn euch nicht unbedingt geben, aber es muss sicher sein, dass einer existiert und nicht erst im Nachhinein erstellt wird. Bittet den Lehrer doch, einen z. B. beim Klassenleiter zu hinterlegen.

4. Beim Elternabend kann man dieses Thema auch ansprechen. Ein Lehrer muss die Verteilung der Noten (Erstellen des Bewertungsmaßstabes) bzw. die Art/Form der Bewertung begründen können.

5. Von einer Beschwerde beim Regionalschulamt (wie im Forum u. a. vorgeschlagen) würde ich euch abraten. Dabei ist die Gefahr einer Rufmordklage sehr hoch. Wenn noch keinerlei Beschwerde gegen den betreffenden Lehrer vorliegt und die Gründe für diese Beschwerde recht objektiv sind... ja, dann spart mal schon - quasi.:rolleyes: Es bringt nichts, nur Ärger. Und ob es danach besser wird?

6. Beachtet auch, dass es dem Lehrer freigestellt ist, welche Art Aufgaben er in die Arbeit einbaut. Auch wenn sie euch doof erscheint... wenn sie so unwichtig war, wieso haben sie dann so viele falsch?:confused_alt:

7. Es gibt Lernziele. Die müssen euch klar sein/gemacht werden.
Die Lernziele, die er anstrebt, müssen mit der Arbeit geprüft werden können. Wenn er etwas völlig anderes prüft, als er verlangte, habt ihr das Recht, dass die Ergebnisse fallen gelassen werden. Bloß der Grund ... Ja, die Aufgabe war so blödsinnig. Die anderen waren schwerer. Und außerdem ist das, was da gefragt wurde gar nicht wichtig. ... reicht da wohl kaum. Redet auch darüber.

Also: Redet mit dem Lehrer!
Aber nicht in der Form: Sie sind an allem Schuld!

Viele Lehrer finden es gut, wenn die Schüler von allein auf die Idee kommen, gemeinsam die Lernziele abzustecken. Bei der Behandlung eines Themas erstellt die Klasse gemeinsam mit dem Lehrer einen Plan.
Was sind unsere Grundlagen / Voraussetzungen?
Was wollen wir erreichen? Was sind unsere Ziele?
Wie können wir das kontrollieren?

Bittet ihn doch darum. Das bringt wirklich was. Probiert es aus! ;)

Ansonsten wünsche ich euch viel Erfolg bei der Lösung des Problems! :)
 
gib dir nur mühe, auch wenns nur ne 3+ ist. eventuell wirds ja noch ne 2 ;).

die gute mathelehrerin in meiner gym. oberstufe dachte, wenn sie jedes mal meine hausaufgaben kontrolliert und mich bei fast jedem kurztest mit NUR anderen 5-6 schülern einsammelt und benotzt, würde mich das weiterbringen.
die noten ( 3+ bis 4+, ja die letzten 2 jahre am gymnasium waren in mathe der hass! ) wurden schlechter, meine laune auch. das ich dann nur noch 4er hatte, war unausweichlich!

mit der reden ging absolut nicht. selbst die eltern hatten bei der keine chance.
ich musste es hinnehmen.

aber ich hab dann den spieß umgedreht und dann war sie machtlos :P.
 
Bist du dann Direktor geworden? :D lol

Man darf sich nichts gefallen lassen. Oft reicht schon ein Blick ins Schulgesetz.
Aber die meisten sind zu faul. "Ach naja, das bringt ja eh nichts, Schluck ich lieber."
Selber schuld!
 
nein ich bin kein direktor geworden, aber du bringst mich da auf eine idee :D:D:D

ich hab dann durchgerechnet wie oft ich maximal benotet werden kann und welche erste note ich brauch, damit ich einen bestimmten schnitt halte und meine ruhe habe. den rest kannst du dir denken.
die lehrerin konnte nichts dagegen machen und musste mich dann gezwungener maßen in ruhe lassen. ich war anwesend, habe meine aufgaben erfüllt und das wars. benotungen waren mir nach der 1. arbeit egal. ich hatte ja in der ersten arbeit meine nötige punktzahl erreicht.
die war so krass drauf, die wollte mich eine kurarbeit schreiben lassen, nachdem ich mehr asl 1 woche im Krankenhaus lag und mit 3 frischen op-nähten nur meinen krankenschein abgeliefert hab.
da war ich schon ein wenig perplex!

hab dann lieber für meine leistungsfächer mehr gemacht!
 
Zuletzt bearbeitet:
Chrisibär schrieb:
Denk dir nix "*who cares" und beende die Schule (auf die Schulnoten schaut keiner mehr), und warte aufs Uni oder Berufsleben, obwohls da auch nicht immer "fair" zugeht, thats life ;)

;) so siehts aus! Da braucht man nichts hinzuzufügen.
 
Ja mit dem Gedanken kann ich auch leben, Französisch gehört mit Kunst zu meinen schlechtesten Fächern ( 3 ), die ich nächstes Jah nicht mehr habe, da ich sie abwähle :D
Na dann who cares :)
 
Irgendwie sehe ich hier in keinster Weise irgendeine Unfairness. Warum auch ? Der Lehrer hat bezüglich der Benotung grobe Richtlinien, die er innerhalb eines Rahmen auslegen kann, wie er will und nur weil keiner eine gute Note hat, heisst es nicht, dass es unfair ist. Gerade das ist eines der größten Probleme der Bildungssysteme, dass viele Lehrer tendenziell leichtere Aufgaben stellen, wenn die ganze Klasse versagt.
 
bei extrem fällen, kann man auch einen anwalt einschalten. so hat es mein freund gemacht, aber wie gesagt, nur bei extrem fällen. ;)
 
Ich würde mich in so einem Fall an die Schulleitung und das Landesschulamt wenden. Das ist zwar in den meisten Bundesländern das entsprechende Ministerium, sollte aber wirken.

Die normalen Auswirkungen sollten sein, dass der betreffende Lehrer für die nächsten paar Klausuren mit Entwurf jeder Klausur auch zu definieren hat, was er als Antwort erwartet und welcher Teilaspekt der jeweiligen Antwort wieviele Punkte wert ist.
Damit ist ein nachträgliches umverteilen der Punkte - etwa um bestimmte Schüler auf eine bestimmte note zu setzen - nicht mehr möglich.

Außerdem werden zumindest deine Arbeiten entsprechend des vorher definierten Schlüssels von einem zweiten Lehrer gegenkorrigiert. Damit kann dann ausgeschlossen werden, dass der Lehrer dir richtige Sachen als falsch anstreicht oder dich anderweitig bevor- oder benachteiligt.

Zumindest in Berlin werden übrigens Klausuren, die auffällig aus dem Rahmen fallen vom zuständigen Vorgesetzten/Rektor durchgesehen. Das erkennt man im Normalfall an den zusätzlichen (im falle einer Korrektur durch die Schulleitung grünen) Kommentaren.

Da Bildung aber generell Landesangelegenheit ist, wäre es sinnvoll, wenn du dich innerhalb des entsprechenden Bundeslandes genauer informierst.
 
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