SD-Karte nach Urlaub nicht mehr lesbar -Wie Datenrettung

sgrund

Ensign
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Hallo,

meine Tochter war im Urlaub hatte in ihrer Canon-Kamera eine neue Micro-SD-Karte von SanDisk mit 256GB.
Am vorletzten Tag war abends noch alles in Orfnung. Morgens ging die Kamera nicht mehr an. Tot. Es geht gar nichts mehr.
Seitdem sind die Daten auf der Karte auch nicht mehr lesbar, auch nicht mit Kartenlesegeräten, egal ob intern oder extern.
Sind die Daten (Fotos und Videos) noch zu retten oder nicht. Was meint ihr?
 
Nur für professionelle Datenretter. Das kann teuer werden
 
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Kommt drauf an wie viel ihr basteln / zahlen wollt.
Wenn der Controller tot ist, kann man den speicher direkt auslesen, wie hier beschrieben:
https://ripitapart.com/2020/07/16/r...sis-of-sandisk-high-endurance-microsdxc-card/
Dazu muss man die Rueckseite aufkratzen und die Debugpads direkt verkabeln

WIrd sie noch erkannt, oder gar nicht mehr?



Ich habe das mal testweise / zum lernen vor jahren gemacht und wuerde schon eher dazu raten, das jemanden gegen Geld machen zu lassen

Das sieht doch recht fein aus
https://www.cbltech.de/datenrettung/microsd-karte-daten-wiederherstellen
 
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sgrund schrieb:
Seitdem sind die Daten auf der Karte auch nicht mehr lesbar, auch nicht mit Kartenlesegeräten, egal ob intern oder extern.
Was heißt das genau? Das könnte hier evtl. wichtig sein. Wird die Karte erkannt (Datenträgerverwaltung etc.), aber ohne lesbares Dateisystem? Wird die Karte einfach gar nicht mehr erkannt? Etwas anderes?
 
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Die Tochter war in Japan. Die Karte wird im Dateimanager erkannt, auch die Verzeichnisse. Gleichzeitig sagt das System wenn man auf das Laufwerk drauf klickt dieses müsse neu formatiert werden da kein Dateisystem erkennbar sei.
1000309364.jpg
 
Das ist aber was anderes als
sgrund schrieb:
Seitdem sind die Daten auf der Karte auch nicht mehr lesbar,
Hier könnte man mit Rescue Programmen selbst versuchen was zu retten.

Hat die Karte einen Schreibschutz Schieber? Dann auf lock stellen vor weiteren Versuchen
 
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Nimm ein Live-Linux und schau damit ob Du die Karte auslesen und die Bilder zur Seite kopieren kannst. @sgrund

Warum ein Live-Linux? Weil das nicht gleich wegen jeder Kleinigkeit die SD Karte formatieren will.
 
Mit sowas kenne ich mich überhaupt nicht aus.
Man braucht dann ja auch ggfs einen externen Datenträger wo die geretteten Daten drauf kopiert werden können.
 
Oder einfach auf den internen Datentraeger des PC kopieren. Linux kann auf NTFS schreiben.

Anyway.
Hat die Karte, wie schon nachgefragt, einen Schreibschutzschalter?
Wenn nein weil MicroSD steck das Ding in einen SD Adapter und leg da den Schreibschutz um.
Dann greif Dir PhotoREC oder ein anderes Programm was "verlustig" gegangene Dateien von einem Datentraeger kratzt. Ein Beispiel steht weiter oben, ich persoenlich wuerde PhotoRec nehmen oder R-Undelete Home. Meinen Favoriten R-Studio bzw. DMDE waeren wohl zu heftig.

PhotoREC hat mit qphotorec_win.exe eine grafische Benutzeroberflaeche.

1790119341452.png
 
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Mein Tipp wäre noch, die ganzen Datenrettungsversuche an einem Image des Karte zu machen und das original nicht dafür anzurühren.
 
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sgrund schrieb:
Die Tochter war in Japan. Die Karte wird im Dateimanager erkannt, auch die Verzeichnisse. Gleichzeitig sagt das System wenn man auf das Laufwerk drauf klickt dieses müsse neu formatiert werden da kein Dateisystem erkennbar sei. Anhang anzeigen 1762710
Und welche Fehlermeldung kommt, wenn du den DCIM-Ordner öffnen willst? Normalerweise ist es nämlich gar nicht erst möglich, die Ordnerstruktur überhaupt zu sehen, wenn das Dateisystem zerstört ist und er nach Formatierung fragt.
 
Bevor man an Datenretter denkt, sollte man sich erst einmal fragen, wie wichtig die Daten tatsächlich sind.
Das kann teuer werden und kommt nur für Firmen in Frage, auf denen unersetzliche Daten auf den Platten sind.
 
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sgrund schrieb:
Am vorletzten Tag war abends noch alles in Orfnung. Morgens ging die Kamera nicht mehr an. Tot. Es geht gar nichts mehr.
Was bisher noch gar nicht rüberkam: Ist die gesamte Kamera "tot" oder funktioniert die Kamera noch, aber nicht mehr die eingelegte Micro-SD-Karte? Denn, wenn die gesamte Kamera "tot" ist, wie sieht es denn um den Zustand der Batterien oder der Akkus aus? Nicht, dass diese bloß ersetzt werden müssten.
 
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