Sind Büchermuffel dumm?

amit ist dann nicht gemeint, dass sie nicht wissen, was es bedeutet, wenn sich Leute in die Luft sprengen, sondern, dass sie nciht verstehen, warum sie es tun.

Das ist bestimmt ein eigenes Thema Wert, aber trotzdem an dieser Stelle. Du kennst die Beweggründe warum sich Menschen das leben nehmen und versuchen andere mit in den Tod zu reißen? Ich kanns nicht verstehen.

Ich glaube gerade das muß man wirklich nicht verstehen und kann trotzdem von sich behaupten nicht Dumm zu sein. Und Gott sei dank bestimmt mein Alltag nicht die sorge vor Selbstmordattentäter.
 
@iceman
Verstehen ist in dem Kontext vielleicht das falsche Wort, aber man sollte den Hintergrund kennen, vor dem diese Taten geschehen. Man sprengt sich ja nicht aus Langeweile in die Luft, sondern, weil man etwas zeigen möchte.
Man könnte auch andere Beispiele nehmen: Warum hat Merkel den Dalai Lama empfangen, obwohl China dieses kritisierte? Warum kritisierte China dieses Treffen? Haben die Absagen der chinesischen Politiker wirklich etwas mit dem Besuch des Dalai Lamas zu tun?
Ich könnte dir auch viele andere Besispiele nennen, aber ich hoffe mal, dass du auch mit diesem einen verstehst, was ich meine.

@eXekutus
Ich habe ARD, ZDF und WDR stellvertretend für objektive Berichterstattung gemeint. Als ich letztens auf Pro7 mal Nachrichten sah war ich doch ein wenig verwundert darüber, dass der Sorgerechtsentzug von Britney Spears, sofern ein solcher überhaupt Einzug in die Abendnachrichten halten sollte, noch vor einem schweren Unfall kam.
 
Menschen die keine Bücher, bzw. sonst nix (keine Tageszeitung, keine Zeitschriften, nicht im Internet etc.) lesen sind logischerweise nicht so gebildet wie diejenigen, die es tun. Es heisst ja nicht umsonst: Lesen bildet :)

Dass diese Menschen allerdings dümmer sind (also die, die nicht lesen) als andere halte ich für nicht richtig. Aber dies liegt wohl eher an meiner Definition des Begriffs "Dummheit".

Ich habe auch schon seit meiner Schulzeit (ca. 17 Jahre her) auch kein einziges Buch mehr gelesen. Lese aber dafür ab und zu mal in der Tageszeitung, in der c't und das meiste (täglich mehrere Std.) im Internet - da dies einfach das aktuellste Medium ist und ich immer gerne topaktuell informiert bin. Dass einer der viel/mehr liest auch besser schreiben bzw. sich ausdrücken kann (da man gewisse Formulierungen bzw. Schreibweisen unterbewusst automatisch beim lesen aufnimmt) sollte klar sein. Kleines Beispiel: Habt ihr nicht auch früher (oder auch jetzt noch - für die jüngeren) immer Spicker für die nächste Arbeit in der Schule geschrieben und ihn dann bei der Schulaufgabe, etc. nicht bzw. wenig gebraucht, weil ihr fast alles, was ihr auf den Spicker geschrieben hattest noch wusstet ... mir ging es so. Erstes musste man es ja lesen, zweitens es aufschreiben und drittens nochmal lesen, damit man schauen konnte ob man keine Fehler gemacht hatte und wo was steht ;)
 
@H€553

Das kann ich mir gut vorstellen das viele nicht die hintergründe von den täglichen nachrichten kennen (da möchte ich mich auch gar nicht ausschließen). Regelmäßiges "aktives" Nachrichten schauen, lesen würde da wohl schon reichen. Direkt nach einem langen Urlaub könnte man schließlich auch nicht mehr über tagespolitische Themen voll mit diskutieren.
 
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