Sind wir allein im Universum?

Sind wir alleine im Universum?

  • Ja

    Stimmen: 59 15,1%
  • Nein

    Stimmen: 332 84,9%

  • Umfrageteilnehmer
    391
  • Umfrage geschlossen .
Falls E.T. doch mal auf der Erde landen sollte und "wir" ihn fangen sollten, so würden "wir" ihn bestimmt umbringen, um was zu "lernen".
Dann nehmen die Abstand von uns und kein ausserirdisches Leben will was mit uns zu tun haben.

Unsere Mentalität dultet doch fast kein anderes Leben neben uns, ausser unser irdisches...
Dann wären wir wirklich allein.


Das könnte ich mir auch noch gut vorstellen.
 
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Das denke ich auch. Ein Wesen, was uns den vermeintlichen Rang der Krone der Schöpfung abläuft, betrachten wir instinktiv als gefährlich oder gar Feind.
Aber dazu wird es nicht kommen, weil es unwahscheinlich ist, dass so hochtechnisierte fremde Wesen, die es trotz aller Hürden schon bis zu uns geschafft haben, dann einfach so abstürzen würden.

Also gibt es nur 2 Möglichkeiten. Sie beobachten uns schon länger, sind daher nicht naiv und SIE entscheiden, wann und ob Kontakt aufgenommen wird und nicht wir.
Oder sie sind uns ähnlich und aggressiv. Dann dürften wir aber wenig Chancen haben. Die paar A-Bömbchen schrecken sicher kein Alien ab, da werden die höchstwahrscheinlich noch ganz andere Erfahrungen mit anderen Zivilisationen gemacht haben. ^^
Aber ich vermute, wir werden uns erst garnicht über den Weg laufen. Was ich nicht weiß, macht ich nicht heiß. Das gilt sicher auch für Aliens. :)
 
wobei...
wenn man sich die alten kulturen und religionen so ansieht, könnte man auf den trichter kommen das schonmal kontakt zustande kam. sogut wie jede kultur spricht von "gottgleichen" menschen, sei es jesus, mohammed, buddha, die pharaonen usw. usf.
oder diese dinge die von diesem verrückten däniken immer wieder ans tageslicht gezerrt werden wie diese in den berg gemeisselte figur die richtung himmel winkt. etc.
entweder.. sind diese ganzen dinge sehr "blumig geschilderte" ereignisse, sprich alltägliches aber sehr viel dazu gedichtet, oder aber natürliche dinge in die zuviel reininterpretiert wurde.. oder eben.. das da tatsächlich mal jemand geschaut hat "wie weit wir sind und hin und wieder n stubser in eine richtung gab".

wenn ich aber von dingen wie "ufo sichtungen" höre, muss ich fast lachen. denn mit aller größter wahrscheinlichkeit sind solche dinge irdischerem ursprungs als alles andere. wenn man bedenkt das die stealthbomber der us airforce die heutzutage im einsatz sind schon in den 70ern entstanden und seitdem weiter entwickelt wurden, und mitlerweile fast 40 jahre verstrichen sind, möcht ich nicht wissen was die seitdem da alles in ihren labors haben.
 
@KL0k
Das kann durchaus möglich sein. Aber damals herrschten auch andere Zeiten, die Menschen waren einfach und fremden eher aufgeschlossen (vor Kolumbus^^) und diese Reiche sind auch längst wieder untergegangen.
In der heutigen hochtechnisierten Zivilisation, Zeit und den ganzen negativen Erfahrungen mit unserer eigenen Art und Mitgeschöpfen hingegen, wären die Aliens wohl naiv die gleiche Tour zu wiederholen. Vielleicht sind sie ja auch selbst inzwischen untergegangen oder sie zeigen sich nicht aus Schutz vor uns selbst, bzgl. höherer Technik. ;)
 
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Vielleicht erreicht uns ja mal irgendwann eine Sonde, die vor tausenden von Jahren irgendwo abgeschickt wurde?! :)
Aber die Wahrscheinlichkeit, dass er unsere Erde "streift" ist natürlich auch schon wieder fast unmöglich.

EDIT: Ich meinte natürlich Sonde - nicht Satellit... :D
 
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Und die Wahrscheinlichkeit, das wir ihn als solchen mitbekommen wohl auch, sowohl technischerseits, als auch geschwindigkeitsmäßig. :p
Selbst unsere Voyager und Pioneer Sonden (die mit der goldenen Platte) haben jetzt nach 30 Jahren immernoch nicht mal das nächstgelegene Sternensystem erreicht, sondern schweben im schwarzen Raum zwischen den Sonnensystemen irgendwo rum, wenn überhaupt noch.
Dein Satellit müsste also mindesten mehrere Jahrtausende geflogen sein, wenn nicht Mio. Jahre.
Zumindest auf linearem Wege. Auf einem anderen Wege würden wir ihn garnicht erkennen.

Am 15. August 2006 gab die NASA bekannt, dass Voyager 1 eine Entfernung von 100 AE (15 Mrd. km) erreicht hat. Bei der derzeitigen Geschwindigkeit der Sonde von etwa 1,6 Millionen Kilometer pro Tag, könnte der interstellare Raum innerhalb der nächsten zehn Jahre erreicht werden.
Man muß sich mal die Zahlen durch den Kopf gehen lassen und ... absolut nichts zu den Entfernungen im Universum.
 
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-oSi- schrieb:
Wenn man der M-Theorie von Ed Witten Glauben schenken kann, gibt es sogar 11 Dimensionen. ;)
[...]
Auch wenn ich jetzt ein kleines Fass aufmache und laenger ueberlegt habe ob ich das nun posten soll:
Die Quantenphysik operiert beispielsweise schon seit Jahrzehnten erfolgreich in einem (abzaehlbar) unendlich (also deutlich mehr als 11 Dimensionen:D) dimensionalen Raum (dem sog. Hilbertraum) und liefert die beste Vorstellung der Natur die der Mensch sich bisher ausgedacht hat.
Darum und um dieses potentielle "Vorstellungsproblem" kuemmert sich populaewisseschaftlich m.E. aber kaum einer, warum weiss ich auch nicht. Bei der Stringtheorie (die nicht mal experimentelle Bestaetigung findet) kommen kommen immer wieder grosse "ohs" und ahs" weil die Raumzeit in gewissen Groessenordnungen aufeinmal 10 oder wegen meiner auch 11 Dimensionen haben soll.

Es geht hier um mathematisch abstrakte sauber definierte Strukturen die benutzt werden um unsere Natur in den jeweiligen Rahmenbedingungen der theorie zu beschreiben. Die sind sind allgemeiner als unsere "naive" und innewohnende Vorstellung (Leider in der Physik m.E. auch leider nicht so eindeutig wie in der Mathematik). Das geht prinzipiell schon beim "Ortsraum" R^3 los, nur den koennen wir uns halt vorstellen und bei der 4 Dimensionalen Raumzeit funktioniert das ansich auch noch relativ gut. Bei der Raumzeit faengt die Abstraktion aber dann auch schon an

Man muss das ganze etwas enspannter sehen glaub ich;)
 
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Entspannt bin ich. Wir diskutieren hier ja noch kultiviert. :D

Sie sagen doch selber von sich, dass das nur eine Theorie ist.
Und ob das noch was mit Physik zu tun hat oder schon Philosophie ist, wissen sie auch nicht.

Wie die Welt wirklich ist, werden wir wohl nie genau wissen.
Wir können nur versuchen sie uns mit dem bestehenden Wissensstand zu erklären.

Ob es nun 10, 11, mehr oder weniger Dimensionen gibt, kann ich nicht sagen.
Ich bin kein Physiker, nur ein interessierter und wissbegieriger Mensch.

Die String-Theorie und die davon resultierende M-Theorie versuchen die Welt zu erklären und
den Makrokosmus (Einsteins Relativitäts-Theorie) und den Mikrokosmus (Quanten-Mechanik) miteinander zu vereinen.
Da sich beide (Mikro-/Makrokosmus) widersprechen, aber dennoch miteinander agieren/existieren können, muss es eine Art "Weltformel" geben.
Das ist nur eine Möglichkeit, wie es sein kann.
 
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Du bist entspannt, das weiss ich:)...es war nicht so auf dich bezogen, sondern eher das die potentiellen 11 Dimensionen ein anscheinend immer ein Highlight sind aber unendlichdimensionale Raeume die in der Physik schon lange an anderen Stellen gegenwertig sind nicht wirklich beachtet wird.

Die Stringtheorie will die allgemeine Relativitaetstheorie (hier muss man noch etwas genauer sein) mit der Quantenfeldtheorie verknuepfen. Die Quantenfeldtheorie hat als eine Grundlage die Quantenmechanik, ist also umfassender.

Physik hat auch nicht den Anspruch die Welt zu erklaeren sondern diese zu beschreiben. Das ist ein wichtiger Unterschied und grenzt insbesondere die Physik auch klar von der Philosophie ab. Die Physik hinterfragt die Natur nicht sondern geht von gegebenen Tatsachen aus und zieht daraus weitere (beobachtbare) Schluesse. Insofern kann man eine Theorie auch nicht beweisen weil man nicht alle moeglichen Konfigurationen testen kann. Man muss den umgekehrten weg finden und eben Resultate finden die der Theorie wiedersprechen. Das entscheidet dann ueber "richtig" oder "falsch" bzw. im allgemeinen ueber eine gueltigen Naehrungsfall in einem bestimmten Grenzbereich. Um mal den Begriff der "Theorie" kurz zu umreissen.
Die Philosophie versucht imho hingehen die Welt als ganzes zu hinterfragen. Wenngleich es durchaus auch Bereiche gibt in denen Physik und Philosophie eng zusammenarbeiten. Dies sollte man aber immer bedenken.

Das mal eher als allgemeiner Hinweis ohne direkte Belehrung zu deinem Post weil ich nicht weiss wie du "erklaeren" "wie die Welt wirklich ist" gemeint hast. Ich stelle eben haeufig fest, dass hinter dieser Formulierung die Ueberzeugung steht, dass die Physik das Ziel habe alle Fragen unserer Welt zu klaeren.
 
MR.FReeZe hat ja die Möglichkeiten der Physik gut erklärt!
Es handelt sich in der Physik, wie in jeder anderen Naturwissenschaft auch, um eine beobachtende und beschreibende Wissenschaft. Wenn man es ganz genau nimmt, dann ist die einzige Wissenschaft, die wirklich etwas beweisen (und nicht nur beschreiben) kann, die Mathematik! Warum? Sie stellt einfach ihre eigenen Axiomen auf und definiert diese als richtig.
Alle anderen Naturwissenschaften basieren eben "nur" auf Experimenten (Beobachtungen) und darauf hin werden Theorien aufgestellt, die dann noch mal überprüft werden und dann als bewiesen angesehen werden!
Dabei versucht man bei den aufgestellten Theorien (und das sind eigentlich alle Sätze in der Physik (z.B. die Hauptsätze der Thermodymanik sind auch nicht bewiesen, sondern basieren nur auf Beobachtungen)) oft Dinge so zu Recht zu biegen, dass sie in das eigene Erklärmuster (dass man sie also mit bekannten Dingen beschreiben kann) fallen. Ist Licht eine Welle oder ein Teilchen? Es liegt irgendwo dazwischen... Aber wirklich vorstellen, was es wirklich ist, kann sich keiner!
Das gleiche haben wir in anderen Gebieten auch.

Und das bringt mich zum eigentlichen Punkt:
Man versucht alles mit Dingen zu erklären, die man schon kennt (Licht: Welle - Teilchen). Deswegen finde ich viele Erklärungsversuche bezüglich extraterrestrischen Lebens oft einfach nur lächerlich. Vor allem dann, wenn die Lebewesen menschenähnlich denken, handeln und aussehen.
Den einzige sinnvolle Erklärung für ein solches Auftreten wäre, dass der Mensch die idealste, widerstandsfähigste und leistungsstärkste Form im gesamten Universum ist und in der Evolution fast zwangsläufig "der Mensch" entsteht. Aber daran zweifle ich vehement und hoffe auch, dass das nicht stimmt, wenn ich mir mal den Menschen so anschaue ;).
Was jetzt aber nicht heißt, dass ich glaube, dass wir alleine im Universum sind. Nur, dass die Lebensform, vielleicht etwas ganz anderes ist, was wir uns nicht einmal vorstellen können!
Kennt jemand von euch das Kinderbuch "Fisch ist Fisch"?.
Es geht um eine Freundschaft zwischen eine Kaulquappe und einem Fisch. Nachdem die Kaulquappe zum Frosch geworden ist und Erfahrungen und EIndrücke an der Oberfläche gesammelt hat, kommt sie wieder in den Teich und erzählt dem Fisch von den faszinierenden neuen Dingen, die er gesehen hat. Die Bilder, die sich der Fisch zu den Erklärungen in den Gedanken malt, sind in dem Buch abgebildet. Man sieht einen Fisch mit 4 Beinen, Hörnern und Euter (Kuh), einen Fisch mit Schnabel, der in der Luft fliegt (Vogel),... (an der Rest erinnere ich mich nicht mehr ;)). Was man aber hier sehr gut ableiten kann, ist, dass sich alles auf den bisherigen Erfahrungs- und Eindruckbereich des Fisches bezieht.
Ich denke, dass es beim Menschen genauso zutrifft!

Ein weiteres Beispiel, wie beschränkt unser Vorstellungsvermögen ist (und das der Wissenschaft):
Stellt euch mal eine 2D-Welt (gemeint sind hier nur die räumlichen Dimensionen) vor, in der ein 2D-Wissenschaftler versucht die auftretenden Dinge zu erklären. Was er aber nicht weiß, seine 2D-Welt befindet sich in einem dreidimensionalen Universum. Einmal im Jahr fliegt eine Kugel aus dem Universum von hinten nach vorne durch die "Papierebene" also durch seine Welt. Aber was sieht er? Aus dem Nichts ensteht ein Punkt, der zu Scheibe und immer größer wird, dann wieder kleiner und dann wieder verschwindet.
Er versucht jetzt ganz eifrig, dieses Phänomen zu erklären und zu beschreiben. Jedoch wird er niemals auf eine Kugel kommen, denn die Dinge, mit denen er das Phänomen erklären will, stammen nur aus seiner 2D-Welt. Seine Theorien (und seien sie noch so logisch) werden niemals das wirkliche Ergebniss liefern.

Interessant ist jetzt die Frage, wie jetzt mein Rechner und Bildschirm in einer 4. räumlichen Dimension aussehen würden... (aber das ist jetzt ein ganz anderes Thema ;))
 
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Da wir von Geburt an nur 3-dimensionales Sehen gelernt haben, werden wir eine 4. Dimension gar nicht wahrnehmen können. Unser Gehirn ist ja eigentlich dumm... ;)

Oder uns fehlt (evolutionär gesehen) noch ein Sinnesorgan, was uns eine nächsthöhere Dimension wahrnehmen lässt?!

PS: Das mit dem Fisch gefällt mir!!! Genau so denken wir! :evillol:
 
Hallo,


Was wäre wenn wir wirklich mal Aliens begegnen bzw. finden?

-> Dann wären wir zusammen allein:cool_alt:
 
Naja, ich würd einmal blöd kuken :D
Und dann wegrennen, weil ich nicht weiß wie die mich begrüßen (scary movie3 :lol: )
 
Zum Thema menschenähnliches außerirdisches Leben einfach meinen vorherigen Post lesen.
Wenn ich solche Fotos von der Erde mache, dann finde ich auch Steine/Felsen die die Silhouette eines Menschen zeigen (insbesondere, wenn die Auflösung "nicht besonders gut" ist).
Der Kommentar darunter disqualifiziert ja die These schon einmal total. Könnte auch von der Bildzeitung kommen... Aber ist die "Sun" nicht auch so etwas in der Richtung?
 
Ein passender Spiegel Artikel dazu ist auch schon erschienen...

Generell sehen wir das, was wir als Menschen sehen wollen. Ob es nun ein Kornfeld ist, welches die Umrisse von Italien hat oder ein Schneehaufen, der aussieht wie ein Eisbär. Miteinander verglichen wird viel, die absurdesten Dinge werden in einen Bezug zueinander gesetzt. Ich will nicht sagen dass es kein Leben da draußen geben kann oder gibt, aber bei einem Umriss der im Ansatz dem eines Menschen entspricht gleich von einem "Marsmenschen" zu reden ist einfach übertrieben und unüberlegt.

Wenn ihr euch die Fotostrecke in dem Spiegel Artikel anschaut, dann werdet ihr feststellen, dass es womöglich nicht das erste Indiz für ausserirdisches Leben ist. Was man auf so ein Bild gibt, das bleibt jedem selbst überlassen. Dennoch sollte man die Punkte Vernunft und Realismus in sein Urteil mit einbeziehen.
 
Mit solchen Konturen und einer passenden Überschrift dazu, lassen sich gute Einnahmen erzielen.

Ich kann mir kaum vorstellen, das in Wissenschaftskreisen ernsthaft diskutiert wird, dass es sich hierbei um Leben handeln könnte.
 
@Fu Manchu
Stimmt! :)

@oSi
"Der Mensch ist das einzigste Lebewesen, was seine eigene Lebengrundlage bewusst zerstört" - könnte es somit heißen... ;)
 
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