MR.FReeZe hat ja die Möglichkeiten der Physik gut erklärt!
Es handelt sich in der Physik, wie in jeder anderen Naturwissenschaft auch, um eine beobachtende und beschreibende Wissenschaft. Wenn man es ganz genau nimmt, dann ist die einzige Wissenschaft, die wirklich etwas
beweisen (und nicht nur beschreiben) kann, die Mathematik! Warum? Sie stellt einfach ihre eigenen Axiomen auf und definiert diese als richtig.
Alle anderen Naturwissenschaften basieren eben "nur" auf Experimenten (Beobachtungen) und darauf hin werden Theorien aufgestellt, die dann noch mal überprüft werden und dann als bewiesen angesehen werden!
Dabei versucht man bei den aufgestellten Theorien (und das sind eigentlich alle Sätze in der Physik (z.B. die Hauptsätze der Thermodymanik sind auch nicht bewiesen, sondern basieren nur auf Beobachtungen)) oft Dinge so zu Recht zu biegen, dass sie in das eigene Erklärmuster (dass man sie also mit bekannten Dingen beschreiben kann) fallen. Ist Licht eine Welle oder ein Teilchen? Es liegt irgendwo dazwischen... Aber wirklich vorstellen, was es wirklich ist, kann sich keiner!
Das gleiche haben wir in anderen Gebieten auch.
Und das bringt mich zum eigentlichen Punkt:
Man versucht alles mit Dingen zu erklären, die man schon kennt (Licht: Welle - Teilchen). Deswegen finde ich viele Erklärungsversuche bezüglich extraterrestrischen Lebens oft einfach nur lächerlich. Vor allem dann, wenn die Lebewesen menschenähnlich denken, handeln und aussehen.
Den einzige sinnvolle Erklärung für ein solches Auftreten wäre, dass der Mensch die idealste, widerstandsfähigste und leistungsstärkste Form im gesamten Universum ist und in der Evolution fast zwangsläufig "der Mensch" entsteht. Aber daran zweifle ich vehement und hoffe auch, dass das nicht stimmt, wenn ich mir mal den Menschen so anschaue

.
Was jetzt aber nicht heißt, dass ich glaube, dass wir alleine im Universum sind. Nur, dass die Lebensform, vielleicht etwas ganz anderes ist, was wir uns nicht einmal vorstellen können!
Kennt jemand von euch das Kinderbuch "Fisch ist Fisch"?.
Es geht um eine Freundschaft zwischen eine Kaulquappe und einem Fisch. Nachdem die Kaulquappe zum Frosch geworden ist und Erfahrungen und EIndrücke an der Oberfläche gesammelt hat, kommt sie wieder in den Teich und erzählt dem Fisch von den faszinierenden neuen Dingen, die er gesehen hat. Die Bilder, die sich der Fisch zu den Erklärungen in den Gedanken malt, sind in dem Buch abgebildet. Man sieht einen Fisch mit 4 Beinen, Hörnern und Euter (Kuh), einen Fisch mit Schnabel, der in der Luft fliegt (Vogel),... (an der Rest erinnere ich mich nicht mehr

). Was man aber hier sehr gut ableiten kann, ist, dass sich alles auf den bisherigen Erfahrungs- und Eindruckbereich des Fisches bezieht.
Ich denke, dass es beim Menschen genauso zutrifft!
Ein weiteres Beispiel, wie beschränkt unser Vorstellungsvermögen ist (und das der Wissenschaft):
Stellt euch mal eine 2D-Welt (gemeint sind hier nur die räumlichen Dimensionen) vor, in der ein 2D-Wissenschaftler versucht die auftretenden Dinge zu erklären. Was er aber nicht weiß, seine 2D-Welt befindet sich in einem dreidimensionalen Universum. Einmal im Jahr fliegt eine Kugel aus dem Universum von hinten nach vorne durch die "Papierebene" also durch seine Welt. Aber was sieht er? Aus dem Nichts ensteht ein Punkt, der zu Scheibe und immer größer wird, dann wieder kleiner und dann wieder verschwindet.
Er versucht jetzt ganz eifrig, dieses Phänomen zu erklären und zu beschreiben. Jedoch wird er niemals auf eine Kugel kommen, denn die Dinge, mit denen er das Phänomen erklären will, stammen nur aus seiner 2D-Welt. Seine Theorien (und seien sie noch so logisch) werden niemals das wirkliche Ergebniss liefern.
Interessant ist jetzt die Frage, wie jetzt mein Rechner und Bildschirm in einer 4. räumlichen Dimension aussehen würden... (aber das ist jetzt ein ganz anderes Thema

)