Sinnvolle Geldanlagen für die Zukunft?

Tagesgeldkonto ist keine "Geldanlage", sondern eine Geldvernichtungsmaschine (Zinssatz 1,7%, bei gefühlten 5% Inflation). Das gute am Tagesgeldkonto ist, dass man das Geld aus den Augen hat und nicht so schnell in Versuchung kommt es für noch unnötigere Konsumgüter zu verscherbeln.

Sinnvolle Geldanlage für die Zukunft? Das Eigenheim.
Kleine Vermietung in den ersten Jahren nebenbei, um die Steuern zu drücken und Investitionen abzuschreiben. Und wenn die Lage vom Haus günstig ist, bissel Photovoltaik um den steigenen Stromkosten entgegen wirken zu können.

Mit Aktien kannste jetzt schon rumspielen und dich genau informieren. Leg dir ein kostenloses Musterdepot bei ariva.de an und sammele Erfahrung. Mit echtem Geld steigt man am besten nach einem Börsencrash ein, derzeit sind die Kurse der renomierten Unternehmen viel zu hoch.

Ansonsten kann ich auch nur empfehlen, möglichst wenig Geld in Unterhaltungselektronik zu investieren, die sind wie Badbanks.
 
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Unu schrieb:
Die 2,75% auf Tagesgeld bekommst du ja wohl nur für ein paar Monate als typisches Lockangebot...danach erheblich weniger, das reicht dann bestenfalls zum Inflationsausgleich, wenn überhaupt. Als "Geldanlage" kann man das nicht bezeichnen, schon gar nicht "für die Zukunft".

Es gibt Banken die bieten entsprechende 2,7% auch dauerhaft ohne irgendwelche Haken an. Nicht die Verbrecherbanken Raiffeisen/Sparkasse/Hypo etc.
 
Also bei der Bank of Scotland und der VTB gibt es zur Zeit 2,7 % Zinsen aufs Tagesgeld, ohne zeitliche Begrenzung.
 
Man muss nur flexibel sein ... 2,7% aufem Tagesgeldkonto. Wenn die dann meinen es zu senken, ist das Geld doch schnell abgebucht und es wird wo anders eins eröffnet.
Fertig ist die Sache, wer natürlich keine Lust auf so etwas hat oder sonst was muss sich halt was anderes suchen.

Wer sein Geld sicher anlegen möchte splittet es eh sehr weit, heißt u.a. andere Devisen, aber auch Grundstücke etc.
 
@ Sebbo
Dein VL-Fondssparen bei der Union ist schon ok. Natürlich kosten Ausgabeaufschlag - fällt immer an wenn du Anteile kaufst, also jeden Monat sowie Depotgebühren Rendite. Die einzig sinnvolle Alternative für die VL-Anlage bieten Banksparpläne, da du dort meist keine Gebühren hast. Hier gibt es aber kaum Anbieter - schon gar nicht überregional ...

Immobilie = Geldanlage?! Na, wer in der falschen Region kauft, der betreibt wirklich Geldvernichtung. Bei der Immobilie zählt immer nur Lage, Lage, Lage. Wenn es also nicht Hamburg, Frankfurt a.M., Stuttgart oder München investiert, für denn sind dann Immobilien nur bedingt zu empfehlen.
 
_killy_ schrieb:
Immobilie = Geldanlage?! Na, wer in der falschen Region kauft, der betreibt wirklich Geldvernichtung. Bei der Immobilie zählt immer nur Lage, Lage, Lage. Wenn es also nicht Hamburg, Frankfurt a.M., Stuttgart oder München investiert, für denn sind dann Immobilien nur bedingt zu empfehlen.

Werterhalt ist bei Immobilien i.A. immer gegeben. Als Anlage i.S.v. Wertsteigerung kann man überall ins Klo greifen ;).
 
Also da mag ich vehement wiedersprechen, da diese Aussage schon lange nicht mehr stimmt. Ein Werterhalt einer Immobilie ist nur in wirtschaftlich attraktiven Regionen gegeben. Es gibt sehr viele Regionen in Deutschland, da sind die Immobilien unverkäuflich, da dort niemand mehr leben möchte (egal ob Ost oder West).

Als Indikator für die Preisentwicklung:
http://immobilienbewertung.immobilienscout24.de/karten/#kaufpreisentwicklung_wohnung

Dort sieht man Regionen wo die Immobilienpreise bis zu 20% gefallen sind ... von 2009 auf 2010. Nix Werterhalt also!

edit:
Mal ein Beispielobjekt:
1A Lage - im Niemandsland
20 Zimmer
1.000m² Wohnfläche
1.000m² Grundstück
für 90.000 € ...
http://www.immobilienscout24.de/expose/62118640

In Hamburg z.B. wird man für diesen Preis noch nicht einmal ein unbebautes Grundstück in der Größe bekommen ...
 
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Sebbo- schrieb:
Kann das jemand etwas näher erläutern?

Habe ein Depot bei Union Investment (wg. meinen VL die in einen Fonds gehen). Wenn ich das richtig sehe, kann ich dort aber nur in Fonds anlegen und keine bestimmten Aktien kaufen.
VL kannst du - wenn du dich für Fonds entscheidest - nur in Aktien- nicht aber in Misch- oder Rentenfonds investieren. Zu den Union Investment Fonds sage ich mal nichts, da mußt du Dir selbst eine Meinung zu bilden ABER überlege, dass du für jeden Kauf, sagen wir mal 50 Euro pro Monat, 5% Ausgabeaufschlag entrichtest.

Das heißt anstelle von 600,- Euro die in den Fonds fließen könnten, sind es effektiv bloß 570,- Euro. Auf die ganzen sieben Jahre der Einzahlperiode sind das also 180 Euro, die dir allein an Ausgabeaufschlag durch die Lappen gehen, dabei sind die Kosten für's Depot und die Verwaltungsgebühren des Fonds noch nicht einmal eingerechnet.

Da du schon bei Union Investment bist, würde sich ein Anruf beim Vermittler lohnen um im Gespräch mal über den AA zu diskutieren.
Fondsvermittler hingegen stellen sich zwischen dich und die depotverwahrende Stelle und geben dir meist 100% Rabatt auf den AA. Dafür nimmst du in Kauf, dich komplett selbst um dein Investment zu kümmern, also keine Beratergespräche etc pp. Aber mal ehrlich, wie oft hast du dich mit dem Berater der Union Investment über deine VL unterhalten, seit dem sie laufen?
Gute Anlaufstellen für Fondsvermittler sind Fondssupermarkt, Fondsvermittlung24 oder auch AVL-Investmentfonds.
 
Ich hatte gestern zu Informationszwecken einen Versicherungsmakler hier, der neben vielen anderen Themen auch über die Riester-Rente mit mir gesprochen hat. Seiner Meinung nach wäre diese in meiner Situation (nicht verheiratet. reativ gutes Einkommen) sinnvoll. Folgendermaßen hat er es mir vorgerechnet (hoffe ich kriege die Zahlen noch zusammen):
Wenn ich 125 Euro mtl. spare (sind rd. 4 % meines Bruttos) spare ich 1.500 € pro Jahr.
Dann bekomme ich noch die volle Zulage von 154 Euro und kann zusätzlich bei der Steuererklärung rd. 450 Euro wieder bekommen, sodass ich tatsächlich nur ca. 1.050 € Netto spare über das Jahr gesehen aber tatsächlich sind es 1.654 Euro.
Aufs Monat gesehen sind das dann 137 Euro die gespart werden aber effektiv zahle ich nur 87,50 Euro.

Hört sich ja eigentlich ganz gut an, oder stimmt etwas nicht zu den Zahlen?

Zur Thematik Steuern hat er folgendes gesagt: Steuern müssen nicht auf den Eigenanteil des gesparten Betrags gezahlt werden sondern nur auf die Zulagen. Und vor Eintritt in die Rente kann man bis zu 30 % des Vermögens entnehmen, den Rest muss man sich dann als Rente auszahlen lassen.

edit: Achja empfohlen hat er noch meine 40 Euro VL vom Arbeitgeber mit in die Riester zu stecken, so dass ich effektiv nur noch 47,50 Euro selber zahle für einen Sparbetrag von 137 Euro.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Zahlen stimmen so, aber noch einmal als Hinweis:
- Du verkaufst Dich für lumpige 154 € Förderung / Jahr die nächsten 30-60 Jahre lang an den Staat und die Versicherungswirtschaft
, macht in ganzen 30 Jahren mickrige 4620 Euro Förderbetrag ohne Zinseffekt
- die Versicherungswirtschaft garantiert nur den eingezahlten Betrag inkl. Fördergeld (154 €/J.+VL), das ist sehr wenig, sie schichtet deswegen in schlechten Zeiten gnadenlos in total sichere Staatsanleihen, auch zu 0% Zinsen, um (google nach Probleme DSW Riesterfond, stellst Du beitragsfrei, fallen auch weiterhin die jährlichen Verwaltungskosten an
, - bei einigen Anbietern sind die Verwaltungskosten / Jahr höher als die staatliche Zulage von 154 €
- die 450 Euro Steuerersparnis pro Jahr (Sonderausgabenabzug) holt sich der Staat bei der Auszahlung dann in voller Höhe (und mehr) wieder zurück
- die VL kann man auch andersweitig anlegen und nicht bis 60 Altersjahre warten müssen, bis sie auch zur Auszahlung an Dich kommen ("was man hat, das hat man")

Kritiken zur Riesterrente im Netz: link 1, link 2, link 3, link 4 , link 5
link 5 schrieb:
..Das dicke Ende

Und nun wird es Zeit für die schlechte Nachricht: Von der guten Zinsen hat man im Alter unter Umständen ziemlich wenig. Wie viel genau, das steht erst fest, wenn zum Rentenbeginn die Konditionen für die Auszahlung vereinbart werden. Das Problem dabei: Weil die Rente lebenslang fließen soll, weiß die Bank nicht, wie lange das Geld reichen muss. Sie muss daher eine Versicherung abschließen, die die Rentenzahlung ab dem 85. Geburtstag übernimmt. Ohne diese Versicherung dürften die Banken gar keine Riester-Produkte auflegen. Doch wie viel die Police kosten darf, das hat der Gesetzgeber nicht festgelegt. Ursprünglich hatten die Schöpfer der Riester-Rente an eine Begrenzung auf zehn bis 15 Prozent des Sparkapitals gedacht, so ist es zumindest in den Gesetzentwürfen zu lesen. Am Ende wurden dann gar keine Limits gesetzt. Die Versicherer haben freie Bahn und kassieren im Schnitt 30 Prozent des Sparkapitals, wie "Öko-Test" ausgerechnet hat...

Du verlierst bei der Riesterrente über 4% Deines Bruttoeinkommens die Anlagehoheit.
Wer das mangels Alternativen (Rendite, steuerliche Abzugsfähigkeit) für jährlich 154 Euro machen möchte , bitte schön.
Der Versicherungsmakler ist sicher eine gute erste Anlaufstelle. Aber er verkauft Versicherungen - muss sie verkaufen, es sei denn, er berät auf Honorarbasis. Lass Dir die Unterschiede zwischen guten und schlechten Riesteranbietern von ihm aufzeigen (!) und vorrechnen, um zu erkennen/erahnen, worin die Qualitätsunterschiede bestehen !
 
Erstmal danke für die ausführliche Antwort.

- die Versicherungswirtschaft garantiert nur den eingezahlten Betrag inkl. Fördergeld (154 €/J.+VL), das ist sehr wenig, sie schichtet deswegen in schlechten Zeiten gnadenlos in total sichere Staatsanleihen, auch zu 0% Zinsen, um (google nach Probleme DSW Riesterfond, stellst Du beitragsfrei, fallen auch weiterhin die jährlichen Verwaltungskosten an
, - bei einigen Anbietern sind die Verwaltungskosten / Jahr höher als die staatliche Zulage von 154 €
Das ist aber ein Worst Case Szenario, oder? Nach unterschiedlichsten Berechnungsmodellen die der Kollege dabei hatte war die Rente meist deutlich über der garantierten Rente. Und die Basisdaten aus diesen Modellen haben sich generell schon plausibel angehört.

Du verlierst bei der Riesterrente über 4% Deines Bruttoeinkommens die Anlagehoheit.
Wer das mangels Alternativen (Rendite, steuerliche Abzugsfähigkeit) für jährlich 154 Euro machen möchte , bitte schön.
Aber was sind die Alternativen? Da meine Lebensgefährtin nicht mehr in die gesetzliche Rentenkasse einzahlt kann sie nicht riestern und hat daher eine private Rentenversicherung abgeschlossen, die meiner Meinung nach schlechter als die Riester ist (da keine Förderung und nicht steuerlich absetzbar).

Lass Dir die Unterschiede zwischen guten und schlechten Riesteranbietern von ihm aufzeigen (!) und vorrechnen, um zu erkennen/erahnen, worin die Qualitätsunterschiede bestehen !
Wo genau kann es denn da wesentliche Unterschiede geben? Soweit ich weiß arbeitet er für den Deutschen Ring / Signal Iduna.
 
Kaufe Öl in Massen und lagere es ein - bei den steigenden Spritpreisen und der Verknappung wird dies die einzige Anlage werden, die in Zukunft Gewinn fahren wird.
Spass beiseite...

Es gibt keine einzige Anlage, die die beste ist - sonst würden alle diese einzige beste Anlage nutzen und dann?
Streuung ist wichtig:
- Tagesgeldkonto: 2,7% Zinsen sind doch nicht schlecht (mind. 3 Monatsgeälter sollten es schon sein) und man kommt relativ leicht an sein Geld ran (möglichst auf monatliche/vieteljährliche Verzinsung achten)
- Aktienfonds: hier geht immer was und es gibt gute Angebote bei monatlicher Einzahlung (fahre damit relativ gut bei aktuell fast 6,8% Zinsen)
- Staatsanleihen: immer wieder gerne empfohlen, aber auch hier gibt es natürlich einige Fallstricke
- Festanlage: bei höheren Summen über einen längeren Zeitraum auch nicht zu verachten
- Bausparverträge: gut im Hinblick auf ein zukünftiges (modernes) Eigenheim

nur bei allem was mit Rente, Riester & Co. zu hat, würde ich die Finger von lassen
viele Wege führen nach Rom und Fakt ist einfach: je mehr Kapital man investieren, desto mehr Gewinn kann man machen
ein gewisses Risiko besteht bei jeder Investition und/oder Anlage
 
Naja mittlerweile habe ich rd. 6 Monatsgehälter auf Tagesgeldkonten/Kreditkartenkonten liegen.
Die Habenzinsen sind ja leider mittlerweile überall wieder gesunken (Tendenz anscheinend weiter steigen), sodass man sich da mit 2-2,4% zufrieden geben muss.

Ich bin zwar keineswegs der Typ der sein angespartes Geld auf einmal für sonstwas ausgeben würde, aber so eine Riesterrente ist ja schon auch nochmal was anderes.

Klar ist man dann abhängig vom Staat und vom Versicherer aber wenn die Konditionen stimmen hat man ja zum Renteneintritt mindestens die garantierte Rente und wahrscheinlich noch einiges mehr, je nach wirtschaftlicher Entwicklung und Anlage des Geldes (laut Aussage des Maklers hat die Signal Iduna die letzten Jahre immer mit > 4 % verzinst).

Da ich das Geld (zumindest im der momentanen Situation ohne Kinder/Immobilien etc.) theoretisch relativ locker über habe überlege ich ob das nicht doch mehr Sinn macht, anstatt irgendwann 20 Monatsgehälter auf diverse Tagesgeld/Festgeldkonten verteilt zu haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit 20 Monatsgehältern auf kurz- oder mittelfristigen Festgeldkonten kann man aber Familienplanung machen (EFH, ETW, Auto usw.), was mit den Geldern im Riesterrentenvertrag kaum mehr geht (kaum beleihbar).
Überdenke deshalb die Reihenfolge Deiner finanziellen Zukunftsplanung!
Ausserdem schadet es nicht, meine links von oben durchzuarbeiten.
 
Muss nicht unbedingt eine Staatsanleihe sein, kannst dir auch Anleihen von Unternehmen holen.
 
Streuung ist wichtig (wurde weiter oben schon gesagt), aber man kann es nicht oft genug wiederholen.

Einen Teil aufs Tagesgeldkonto, das kann nie schaden.

Mit Aktienfonds bin ich eher schlecht gefahren. Besser finde ich direkt in Aktien zu investieren. Je nach Budget dein Aktiendepot aufteilen und Aktien von verschiedenen Bereichen kaufen (Ernährung, Banken, Chemie, Auto, IT, Gold, Öl, usw.) Man muss natürlich aufpassen und kann nicht wie bei Fonds sich um nichts kümmern. Gute Seiten sind

http://www.boerse-frankfurt.de/de/start
http://www.finanznachrichten.de/
http://www.wallstreet-online.de/

Zusätzlich Anleihen kaufen. Müssen nicht unbedingt Staatsanleihen sein, Unternehmensanleihen sind genauso gut. Allerdings immer auf die Verzinsung schauen. Ich persönlich finde Anleihen zwischen 4-5 % am besten.
 
Im Moment ist dieser Thread kaum sinnvoll zu beantworten - ich versuche es mal so:

Im Moment ist eine sichere Anlage in die Zukunft eine autarke Hütte in der absoluten Pampa mit Solaranlage und Wasseraufbereitung. Dazu ein Sturmgewehr (und Fall-Back-Waffen) dazu 5000 Schuss Munition, ein paar Europaletten mit Lebensmitteln (Trockenfleisch, Doesen etc.), Antibiotika und Drogen (als Handelsware) und ein paar Goldmünzen als sicheres Zahlungsmittel.
Entschuldigt den Witz - aber genauso kommt es mir gerade vor!
Alle Welt rennt überall hin in der Hoffnung ihr Geld überhaupt noch irgendwo "sicher" unter zu bekommen und nimmt sogar Negativzinsen in Kauf.

Dazu die Inflation - die heutige Nachricht, dass die EZB unbegrenzt (! - das ist für mich mit ein paar VWL Kenntnissen ein Schlag ins Gesicht) Staatsanleihen kaufen will macht mir geradezu Angst. Ich besitze keine Sachwerte. Mein ganzes Polster (das ganz okay ist) fußt auf Bargeld und minimal Heuschrecken-Fonds.
Das schmilzt gerade richtig beängstigend. Mein toller "Heuschrecken-Fonds" hat im letzten Jahr noch ganze 2,75% Zinsen abgeworfen.

Aber falls es für dich moralisch vertretbar ist: mit den Bösen fährt man immer gut.
Waffenindustrie, Uranminen, Monsanto (die sind schlimmer als die ersten beiden zusammen) werden so schnell nicht kaputtgehen. In schlechten Zeiten eher noch aufstreben.
Dazu reizt mich die Sache mit der Offshore Energie sehr - im Moment ist die Vergütung phänomenal. Aber das ist reine Spekulation. Ein "falscher" Gesetzesentwurf aus Berlin oder Brüssel und man kann sich mit diesem Papieren ... ach egal.
 
Ich würd ggf in Uhren investieren.
Rolex oä

Wertverfall ist eher selten, meist steigen die im Preis (sofern natürlich ungetragen OVP usw)
Die nehmen wenig Platz weg und sind im Fall der Fälle auch schnell mal von A nach B gebracht.
Zudem tauchen Kauf und Verkauf nirgendwo auf, wenn Du nicht willst :D
 
Oh das stimmt.
Hab eine verdammt gute Oris (immer noch Welten unter Rolex aber schon teuer genug um ein Kenianisches Dorf ein Jahr lang rundum zu versorgen) - und obwohl ich sie ständig trage (bin wohl der einzige Mensch, der mit mehreren tausend Euro Uhr am Handgelenk den Rasen mäht oder Unkraut zupft) ist sie noch genau das selbe wie zum Kauf wert. Extremes Glück gehabt - dieses Modell ist im Wert gehörig gestiegen.

Also: wenn es um Sicherheit geht ist so etwas immer gut. Selbst wenn morgen die Welt untergeht und wieder Tauschhandel eingeführt wird, kannst du noch bei einem Bauern einen Sack Lebensmittel dafür kaufen. Mach das mal mit einer Siemens oder VW Aktie. Aber Rendite ist dort wirklich nicht. Und der Luxusmarkt ist 2008 auch schonmal derbe zusammen gebrochen. Damals war Louis Vitton beinahe insolvent (wie geht das? Mit einer verkauften Tasche sind doch die Produktionskosten für 100 weitere gedeckt!) und viele Produkte unverkäuflich. Restwert ist immer da. Aber im Prinzip auch Spekulation. Und schwer zu Bargeld zu machen. Käufer musst du erstmal finden und Pfandhaus (wenn es jemals so schlimm kommt) gibt dir bei einer 10.000€ Uhr vielleicht ganze 1000€.
 
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