News Skoda Epiq: Neues Elektro-Einstiegsmodell ab 25.900 Euro

Zwenki schrieb:
Kommen nächstes Jahr mit ID.1 (vermutlich ID.UP und Pendants von Skoda/ Seat (hoffentlich). Ich find es gut, dass die BEV Lineups nun endlich auch mal nach "unten" abgerundet werden. Und vor allem nicht immer nur SUV.
Oh ja darauf bin ich auch schon sehr gespannt.
 
... wobei man da auch realistisch bleiben muss. Die Reichweite im Kleinstsegment wird eher noch ne Ecke niedriger liegen mit Batteriegrößen bis max. um die 61 PSh - würde sogar sagen eher kleiner. Je nach Anforderung kanns aber natürlich trotzdem interessant sein.
 
SonyFriend schrieb:
Es hat wohl leider nur die bestehende Praxis gezeigt, dass viele PlugIn eben keine Ladestation kannten.
Die alten Plug-In hatten auch einen sehr sehr sehr stark eingeschränkten Use Case:
  • Geringe Reichweite - d.h. fast täglich laden
  • Geringe Ladegeschwindingkeit - d.h. öffentliches Laden kaum sinnvoll möglich (Blockierungsgebühr; Häufigkeit)
  • Eigentlich sollte man über 80% Elektrisch fahren, damit sich es lohnt (Mehrkosten, Mehrverbrauch auf der Autobahn durch höheres Gewicht etc.)
Oft wurde der Elektromotor nur als Boost genutzt. Man hat damit eher die Beschleunigung eines 6-Zylinders mit dem Verbrauch eines 4-Zylinders (+ dass es bei Firmenwagen oft Malus ab 2Liter Hubraum gibt und es 50% Steuervorteil gab).

Privat würde ich mir nie im Leben einen Plug-In Hybrid kaufen. Damit vereint man die Nachteile beider Antriebswelten. Entweder BEV oder Verbrenner (z.B.: Wohnanhänger etc.).
SonyFriend schrieb:
Ist doch immer das gleiche: ich will nicht nach 300km Autobahn ne Pause von 30 Min machen, und dann auch noch dort, wo Platz ist, ich laden kann und mich unterstellen kann, es warm ist und ich nen Kaffee bekomme.
Genau wie immer, die Diskussion ist müßig.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Incanus
end0fseven schrieb:
der eGolf eine alte Plattformen ist. Und trotzdem ist das Auto relativ Effizient
das kann ich bestätigen, zumindest im Stadtverkehr ist der super effizient. Da schaffe ich es teilweise auch unter 10kWh auf 100km. Im Sommer zeigt er mir vollgeladen 245km an. Die angezeigte Reichweite stimmt dann auch sehr gut. Im Winter zeigt er vollgeladen dann meist so 180-200km an.

Die Reichweite geht aber runter, wenn man auf der Autotbahn fährt. Da der eGolf aber nur als 2. Auto fungiert und nicht als Reiseauto, konnte ich das noch nicht wirklich messen, wie weit der bei 120kmh so kommt.
end0fseven schrieb:
Und das Auto lädt auch von 10-80% in 26-30 Minuten.
das stimmt nicht so wirklich. Kann auch gar nicht sein. Mein eGolf hat den CCS Anschluss und kann mit maximal 40KW laden.

Bei einer leeren 35kwh Batterie dauert es also ca. ne Stunde bis der voll ist.
Wenn man den von 20-80% auflädt und konstant mit 40KW laden kann, dann dauert es ca. 30-40 Minuten.

Problem ist hier eher der Winter: da ist die Batterie arschkalt und hat kein BMS. Da wird also nix vorkonditioniert oder so. Das dauert dann ewig.

Ist jetzt in meinem Fall nicht mehr so das Problem, da eine heimische Wallbox vorhanden ist und der Wagen eh immer voll genug ist.
 
Child schrieb:
Ist das eine dieser verrückten imperialen Einheiten? Pfund (nein keine 500g) pro Quadratstunde?

Ne, Spaß beiseite. Typo? Ansonsten Aufklärung erbeten.
 
Pferdestärkenstunden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Alphanerd
@Child die Einheit PSh ist veraltet, und wird nicht mehr (wirklich) verwendet.
Warum verwendest Du so veraltete Einheiten?
(Der Umrechnungsfaktor ist der gleiche wie von PS in kW)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Alphanerd
@S.a.M. Ich bin eben alt. Kann mich an den ganzen neumodischen Kram nicht gewöhnen. Ein Pferd kann man sich noch gut plastisch vorstellen - aber was ist ein Watt? Oder gar eine Wattstunde?
 
@Child jo, bin auch nicht mehr soo jung, die Angabe oben haste ja umgerechnet, oder?
Wieviel leistet Ein Pferd leistet ein kleiens gleichviel wie ein großes, wie schauts mit dem Alter vom Pferd aus?
Was sagt auch z.B. 300PS wirklich aus und was 220kW? Für die große Merheit sind das wohl bloße Zahlen zum Vergleichen und nicht mehr.

zum Topic:
Mit dem Auto wird der E-Antrieb für mehr Menschen erschwinglich werden, mit mehr oder weniger Anpassungen der Mobilität, vorallem in ein paar Jahren, wenn davon auch welche den Weg auf den Gebrauchtwagenmarkt gefunden haben.
Ein 1:1 Wechsel (von Verbrenner zu Elektro) ohne sich anzupassen, wird es nicht geben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Zwenki, Spawn182 und Alphanerd
S.a.M. schrieb:
Wieviel leistet Ein Pferd leistet ein kleiens gleichviel wie ein großes
Wieviel ein einzelnes Pferd leistet ist selbstverständlich von der Marke abhängig. Da werden unterschiedliche Pferde verbaut. Sprich: Opel = kleine Pferde. BMW = große Pferde. Die Größe der Herde verhält sich zwar meist ähnlich - das ist aber nicht notwendigerweise der Fall.
 
Vigilant schrieb:
Ihr dreht euch im Kreis, in dem Pro- und Contra-Argumente in Dauerschleife wiederholt werden. Ob BEV oder (noch) Verbrenner sinnhaft ist, hängt von den jeweiligen Anforderungen und Bedingungen vor Ort ab. Es gibt (aktuell) kein absolutes, übergreifendes K.O.-Kriterium für eine der beiden Technologien.
Korrekt. Wer viel Langstrecke fährt und im Zweifelsfall in eine Flasche pinkelt der braucht einen Diesel-Passat. Wer Geld hat einen neuen, wer weniger Geld hat eine alte Schüssel. Wer Langstrecke fährt und damit leben kann alle 3-4 Stunden mal für 20 Minuten Pause zu machen, der nimmt eine Elektro-Reiskutsche (ja - da muss man dann auch gebraucht mind. 25-40K€ hinlegen). Wer das Geld hat 2 Autos zu nutzen sollte für die ganzen Kurz- bis Mittelstrecken ein e-Auto kaufen FALLS er ein neues Auto braucht, ansonsten sein altes tot-fahren.

Ich bin kein Autofetischist: 95% der Strecke wird mit dem Zoe gefahren - bis hin zu 3 Stunden (hin und zurück) und wenn ich mal beruflich einmal im Monat die 500KM am Stück reiße, dann nehme ich den alten Ford. Es bringt finanziell einfach nichts für die paar Fahrten einen ID7 oder P7+ oder so zu kaufen. Es reizt mich sehr, ich hab die Kohle, aber es wäre wirtschaftlich totaler Unsinn. Aber ich muss zugeben, ich freue mich immer wenn ich zum Zoe zurück kann.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Zwenki, Spawn182, getexact und eine weitere Person
getexact schrieb:
Problem ist hier eher der Winter: da ist die Batterie arschkalt und hat kein BMS. Da wird also nix vorkonditioniert oder so. Das dauert dann ewig.
Ein BMS hat der selbstverständlich trotzdem. Kaum ein Akkupack mit mehreren Zellen kommt ohne BMS.
Nur eben ohne Konditionierung.

Ich war erstaunt, dass selbst frühe ID3 und ID4 das nicht haben.
Ergänzung ()

DJKno schrieb:
Eigentlich ganz gut, 35/40Kw ist aber einfach zu wenig.
Ich fahre als Firmenwagen einen Plug In Hybrid mit 10Kw Akku, damit schaffe ich maximal 50km. Das trifft passend meine Strecke Zu Hause - Arbeit und zurück und ich kann täglich auf Arbeit laden.
Aber das können wohl die wenigsten und darum sollten da mindestens mal 60Kw verbaut sein
Moment... Dir reichen 10kWh(!) für 50km, also 2*25km.
Die durchschnittliche Pendelstrecke in Deutschland beträgt 17,2km, also 36km am Tag.
Trotzdem sagst du, ein 3,5 - 4x so großer Akku "einfach zu wenig" ist, obwohl er dich 5* die Woche über die durchschnittliche Pendelstrecke zur Arbeit bringt?

Ja, ich verstehe was ein Durchschnitt ist. Ja, ich verstehe, dass es Leute mit deutlich mehr Pendelstrecke gibt. Aber genauso gibt es auch Leute mit weniger Pendelstrecke. Und deswegen gibt es den Epiq mit einem kleinen 37kWh Akku und einem größeren 51kWh Akku.

So kann jeder passend zum eigenen use case kaufen, je nach Pendelstrecke, Lademöglichkeit und ob Westwagen oder Zweitwagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Spawn182, Gizzmow und Alphanerd
h00bi schrieb:
Moment... Dir reichen 10kWh(!) für 50km, also 2*25km.
Die durchschnittliche Pendelstrecke in Deutschland beträgt 17,2km, also 36km am Tag.
Trotzdem sagst du, ein 3,5 - 4x so großer Akku "einfach zu wenig" ist, obwohl er dich 5* die Woche über die durchschnittliche Pendelstrecke zur Arbeit bringt?
Ich bin da komplett bei dir. Das reicht für 90% der Pendler vollkommen aus. Aber der liebe deutsche möchte ja immer mehr als genug Puffer haben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Spawn182
h00bi schrieb:
Er kann ja über die "Maulweite" seines Geldbeutels beliebig viel Puffer erwerben
Solange die nicht 1200km weit bergauf mit Hänger fahren und in 2 Minuten betankt/beladen ist kaufen einige doch wieder den Diesel.

Dieses Szenario kommt nämlich alle 40 Schaltjahre oft vor und das Auto muss dafür gerüstet sein!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: BOBderBAGGER, Spawn182 und Gizzmow
Zurück
Oben