Skylake Mainboard aus der sicht von NVMe

M

m.Kobold

Gast
Es gibt U.2 (64GB/s) M.2 (32GB/s) SATAe (16GB/s) und zuletzt SATA ports(6GB/s) .

Aus sicht von NVMe gibt es bis jetzt ja nur die Intel Lösung mit U.2 die ja angeblich nur für Enterprise server systeme gedacht ist.

Die neuen SATAe Ports sind ja auch nur Augenwischerei oder? Die Ports sollen ja abwärtskompatible zu SATA sein, nur bringt es dann überhaupt meine 830 Samsung SSD darüber anzuschließen?

Sollte ich jetzt bei einen Mainboard kauf auf diesen U.2 anschluß achten? Braucht man denn wirklich überhaupt diese 64GB/s?

Eigentlich wollte ich mir dieses Mainboard kaufen: http://geizhals.de/gigabyte-ga-z170x-ud3-a1306480.html?hloc=at&hloc=de

Was ich vom Mainboard erwarte sind USB 2.0/3.0/3.1 Anschlüsse hinten am Mainboard. Unterstützung von den neuen und schnellen NVMe SSDs. SLI unterstützung und OC von CPU/DDR4.

Ich zocke sehr viel und habe auch eine Creative x-fi Soundkarte, diese Gaming Mainboards sind doch dann auch nichts wirkliches oder? Onboard Sound kann doch nur schlechter sein... und Gaming Lan Anschluß ist doch auch nur fake, das der Ping runtergeht halte ich für ein Gerücht oder funktioniert das wirklich?

Hier meine Filterliste die ich bei Geizhals nutze... vielleicht kann mir ja jemand ein besseres Board für mich nennen, als das von Gigabyte... http://geizhals.de/?cat=mbp4_1151&xf=3784_2-Way-SLI~7064_2&sort=p#gh_filterbox
 
m.Kobold schrieb:
Braucht man denn wirklich überhaupt diese 64GB/s?

Wohl kaum. Wenn ich mir SSD´s wie die Intel P3700 ansehe, die mit 2,8GB/sec lesen und 1,9GB/sec Schreibrate "vor sich hindümpeln", dann ist man noch meilenweit von den Maxima der o.g. Schnittstellen entfernt. Was hilft die leere und breite Autobahn, wenn das Auto nicht so schnell fährt? ;)
 
@Sound-Fuzzy
Du verdrehst hier GB(yte) mit Gb(it).

Die 2.800 MB/s der Intel P3700 entsprechen ca. 22 Gb/s. Darum ist eine PCIe 3.0 4x Anbindung mit 32Gb/s genau richtig ;)

@m.Kobold
Leider gibt es momentan keine M.2 NVMe SSD am Markt. Die Intel 750 kann man als U.2 oder PCIe Version kaufen. Was spricht gegen die PCIe Version? Man spart sich sogar das Strom- und Datenkabel ;)
 
SATA hat 6Gb/s, nicht 6GB/s. Das ist ein Unterschied um den Faktor 8. Und das sind Brutto-Werte :rolleyes: ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
okay mit GB/s meinte ich auch Gigabit nicht byte, wußte nicht das das B klein muß bei Bit.

Mein problem ist der Platz, daher möchte ich keine weitere PCIe Karte haben, wenn möglich.

Wenn ich in zukunft mir 2 Grakas in SLI hole, behindert die Karte nur den Luftstrom.
 
Richtig, aber ich habe das "B" bewusst groß geschrieben.
Die verlinkte SSD ist auch ein Extrembeispiel, welches wohl in heimischen PCs nie zum Einsatz kommt.
Wie gesagt: Handelsübliche, massentaugliche SSDs sind noch weit vom Datendurchsatz der hier genannten Schnittstellen entfernt. Ein Mainboard deshalb dafür auszulegen ist Quark, zumal besonders die Schreibrate für den Normaluser vollkommen irrelevant ist (denn welche Quelle stellt die Daten so schnell zur Verfügung, außer einer zweiten, vergleichbaren SSD?). Da zählt eher die Arbeitsweise des Controllers, die Zuverlässigkeit etc., aber niemals die Datenrate. Insofern sind solche Standard zwar fürs gute Gewissen hilfreich, technisch für den typischen User haben sie aber keinerlei Relevanz!

P.S.: Die Ironie in meinem letzten Beitrag nicht erkannt? ;)
 
Sleipnir! schrieb:
@m.Kobold
Leider gibt es momentan keine M.2 NVMe SSD am Markt. Die Intel 750 kann man als U.2 oder PCIe Version kaufen. Was spricht gegen die PCIe Version? Man spart sich sogar das Strom- und Datenkabel ;)

Strom und Datenkabel spar ich mir auch bei ner M.2 SSD, mir stellt sich nur die Frage ob es jetzt Sinn macht wenn ich mir beim Mainboard kauf extra ein Board hole für nen U.2 Port oder ob der U.2 eh nur für Enterprise gedacht ist und ich mit M.2 besser in Zukunft fahre.
Ergänzung ()

Sound-Fuzzy schrieb:
Richtig, aber ich habe das "B" bewusst groß geschrieben.
Die verlinkte SSD ist auch ein Extrembeispiel, welches wohl in heimischen PCs nie zum Einsatz kommt.
Wie gesagt: Handelsübliche, massentaugliche SSDs sind noch weit vom Datendurchsatz der hier genannten Schnittstellen entfernt. Ein Mainboard deshalb dafür auszulegen ist Quark, zumal besonders die Schreibrate für den Normaluser vollkommen irrelevant ist (denn welche Quelle stellt die Daten so schnell zur Verfügung, außer einer zweiten, vergleichbaren SSD?). Da zählt eher die Arbeitsweise des Controllers, die Zuverlässigkeit etc., aber niemals die Datenrate. Insofern sind solche Standard zwar fürs gute Gewissen hilfreich, technisch für den typischen User haben sie aber keinerlei Relevanz!

Häh, NVMe SSDs sollen in Oktober schon erscheinen, sorry aber was du da erzählst ist kompletter unfug.

Wenn du mir nicht glaubst dann guck dir mal den Artikel an:
https://www.computerbase.de/news/storage/solid-state-drives-toshiba-startet-in-die-nvme-aera-mit-drei-ssd-serien.51093/
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Sound-Fuzzy schrieb:
Richtig, aber ich habe das "B" bewusst groß geschrieben.
(...)
Handelsübliche, massentaugliche SSDs sind noch weit vom Datendurchsatz der hier genannten Schnittstellen entfernt.
(...)
P.S.: Die Ironie in meinem letzten Beitrag nicht erkannt? ;)
Ersteres kaufe ich dir nicht ab weil man es einfach nicht groß schreibt.
zum zweiten Teil hier eine kleine Rechenaufgabe: Wie weit sind aktuelle Consumer-SSD von der aktuellen SATA-Datenrate entfernt?
Zum dritten Teil: Welche Ironie? Du hast lediglich fleißig beim Zahlenmischmasch mitgemacht ohne den Anfängerfehler zu korrigieren.
 
m.Kobold schrieb:
Es gibt U.2 (64GB/s) M.2 (32GB/s) SATAe (16GB/s) und zuletzt SATA ports(6GB/s) .
Das GB für Gigabyte steht und hier von Gb (Gigabit) die Rede ist, wurde ja schon geklärt. Aber U.2 hat auch nur maximal 32Gb/s, genau wie M.2, da beides maximal 4 PCIe Lanes erlaubt und derzeit eben maximal PCIe 3.0 geht, was eben nur bis 8Gb/s geht. PCIe 4.0 ist derzeit noch kein finaler Standard, fällt also noch unter "ungelegte Eier".
m.Kobold schrieb:
Aus sicht von NVMe gibt es bis jetzt ja nur die Intel Lösung mit U.2 die ja angeblich nur für Enterprise server systeme gedacht ist.
NVMe braucht nur eine PCIe Anbindung, egal wie viele Lanes diese hat und ob diese Lanes in einem normalen PCIe Slot stecken, an einem M.2 Slot oder über U.2 oder SATA Express über ein Kabel an die SSD geführt werden.

Die Intel 750 ist ja auch nicht die einzige NVMe SSD, es ist nur die einzige für private Endkunden, unter den Enterprise SSD gibt es mehr Auswahl und gerade auf dem aktuelle FMS werden auch mehr vorgestellt.
m.Kobold schrieb:
Die neuen SATAe Ports sind ja auch nur Augenwischerei oder?
Ja, denn es erlaubt nur 2 PCIe Lanes, als PCIe 2.0 sind damit gerade so 200MB/s mehr als bei SATA 6Gb/s möglich, dafür lohnt sich der derzeitige Aufpreis für PCIe SSDs nicht. Mit PCIe 3.0 sieht es besser aus, aber schon eine SM951 128GB schafft 2000MB/s lesen, mehr als die etwa 1600MB/s die PCIe 3.0 x2 maximal real schafft, begrenzt also schon heute. Für mich eine Totgeburt, zumal die breiten Stecker auch nicht wirklich hilfreich sind, U.2 ist da wesentlich praktischer.
m.Kobold schrieb:
Die Ports sollen ja abwärtskompatible zu SATA sein, nur bringt es dann überhaupt meine 830 Samsung SSD darüber anzuschließen?
Abwärtkompatibel ja, weil jeder Stecker ja auch zwei SATA Ports enthällt, aber das sind beim Anschluss von SATA SSDs eben einfach nur SATA Ports und die hängen dann an einem SATA Host Controller wie andere SATA Ports auch. Daher bringt es für die 830er nichts ob sie an einem SATA Port hängt der Teil eines SATA Express Ports ist oder an einem anderen SATA Port des gleichen SATA Host Controllers.
m.Kobold schrieb:
Sollte ich jetzt bei einen Mainboard kauf auf diesen U.2 anschluß achten? Braucht man denn wirklich überhaupt diese 64GB/s?
Erstens hat U.2 nur 32Gb/s und zweitens gibt es kaum Z170er Mainboards mit U.2 Ports, das ASUS Z170-WS ist wohl bisher das einzige, aber es gibt ja auch M.2 auf U.2 Adapter.
m.Kobold schrieb:
Unterstützung von den neuen und schnellen NVMe SSDs. SLI unterstützung und OC von CPU/DDR4.
Das sollten die Z170 alle unterstützen, die Z170 Boards können das fast alle, zumindest die höherwertigen die bisher erschienen sind.
m.Kobold schrieb:
Onboard Sound kann doch nur schlechter sein...
Darüber gibt es unterschiedliche Meinungen und vermutlich viel mehr Vorurteile als fundierte Aussagen.
e-Funktion schrieb:
SATA hat 6Gb/s, nicht 6GB/s. Das ist ein Unterschied um den Faktor 8. Und das sind Brutto-Werte :rolleyes: ;)
Faktor 8 stimmt nicht, denn je nach Bitkodiereung ist es ein wenig mehr (bei 128b130b) oder Faktor 10 bei 8b10b.
 
@holt
Danke für deine Antworten.

Also unterm strich kann ich mir für jeden M.2 Port einen adapter für U.2 holen, dann muß ich beim Mainboard kauf ja zum glück darauf keine Rücksicht geben.

Hier bei dem MSI board wird mit 64 Gb/s geworben...
http://www.msi.com/product/mb/Z170A-GAMING-M5.html#hero-overview

Unter Punkt 5
"Twin Turbo M.2 64Gb/s + Turbo U.2 ready"

Keine Ahnung was das für eine Propaganda Webung von MSI ist, mit Twin Turbo meinen die bestimmt dann 2x M.2 SSDs in Raid0 und Hypen damit ihr Mainboard!?
 
U.2 ist primär als Enterprise Lösung gedacht ja. Denn es ist auch Hot-add fähig bzw. je nach Backplane im Server sogar hot-plug, sprich im laufenden Betrieb austauschbar. Das geht mit PCIe Karten und M.2 Modulen natürlich nicht.

M.2 kann je nach Last, Position und Airflow Temperaturprobleme bekommen. Bei U.2 und PCIe Karten ist genug Platz für Kühlkörper.

Im Desktop Segment ist U.2 eigentlich nur interessant wenn du case modden willst oder wenn du aus welchen Gründen auch immer eine U.2 SSD deutlich günstiger bekommst als das M.2 Modell oder die PCIe Karte.
 
OB ein M.2 Anschluss 10, 16 oder 32 Gb/s ist ist reichlich uninteressant. Wie oft kopiert denn bitteschön jemand bespielsweise 20GBoder 50GB grosse Dateien? und wen interessiert das, ob dies 20, 12 oder nur 8 Sekunden dauert? Diese sehr seltenen Kopiervorgänge sind das einzige mal, wo diese grosspurigen Angaben ausgenutzt werden. Bei SSDs geht es um die grossartigen Zugriffszeiten und das lesen von überall verstreuten kleinen Dateienschnipseln, beim Crystal Disk benchmark etwa sind diese Qualitäten unter "4k read/write" zu finden...eine aktuelle SSD schafft dort in der Regel iwas zwischen 40-120 MB/Sekunde, sehr teure PCIe-SSDs für mehrere Tausend euro schonmal 200-300 MB/sek. das heisst, selbst für diese Performance Monster würde im normalen Betrieb also keiner den Unterschied zwischen sata3 und einem 32Gb/s Port merken. In jedem Fall ist ein M.2 10Gb/s Port völlig ausreichend, grosse Kopiervorgänge werden halt auf 1000MB/Sekunde gecappt, ist ja nun nicht wirklich langsam, oder^^
Im Betrieb gibt es keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Port-Geschwindigkeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein 10Gb/s M.2 Steckplatz hängt aber am PCH, was zusätzlich die Latenz erhöht und damit auch weniger kurze Zugriffszeiten schafft.
Das nächste ist, dass 10Gb/s Slots oft nicht bootfähig sind.
Und zu guter letzt isses sinnfrei sich einer der schnellsten SSDs am Markt zu kaufen und dann nur mit halber Geschwindigkeit zu betreiben.
Wenn du nur SATA II im Rechner hast kaufst du ja auch keine 850 Pro sondern ne BX100.

Und ja ich stimme dir zu. Im normalen Alltags-Mausschubser-Betrieb merkt man das nicht. Spürbar wird der Schritt erst durch NVMe.
Aber bei Ladezeiten in Spielen und Anwendungen merkt man das schon.
 
Ich freu mich auf diese neue Festplatten generation.

@m.Kobold Ich schwanke auch gerade noch hin und her mit dem Board.

Ich überlege mir auch ein Gigabyteboard zu holen, weil ich mit denen noch nie Probleme hatte.

Was hälst Du / Was haltet ihr denn von den beiden hier:

Gaming 5
Gaming 7

bzw. kann mir einer sagen was für einen Vorteil ich überhaupt durch das Gaming 7 hätte vergleichen zum 5.er
 
Holt schrieb:
Faktor 8 stimmt nicht, denn je nach Bitkodiereung ist es ein wenig mehr (bei 128b130b) oder Faktor 10 bei 8b10b.

Du schmeißt hier wild die Umrechnung von Bit und Byte mit dem Overhead des Kodierverfahrens in einen Topf.


8b10b-Kodierung (bei SATA3 in Verwendung) ergibt einen Overhead von 20%:

6000Mbit/s Brutto * 0,8 = 4800Mbit/s Netto
4800Mbit / 8 bit = 600MByte/s Netto.

Wenn du auf ein anderes Ergebnis kommst teile mir bitte deine Rechnungsschritte mit. Runtergerechnet auf Netto hast du schon recht. Aber wir sollten uns dann doch erst mal auf etwas einigen. Ich bezog mich doch Explizit auf den Brutto-Wert.
 
Zuletzt bearbeitet:
sebbo#84 schrieb:
Ich freu mich auf diese neue Festplatten generation.

@m.Kobold Ich schwanke auch gerade noch hin und her mit dem Board.

Ich überlege mir auch ein Gigabyteboard zu holen, weil ich mit denen noch nie Probleme hatte.

Was hälst Du / Was haltet ihr denn von den beiden hier:

Gaming 5
Gaming 7

bzw. kann mir einer sagen was für einen Vorteil ich überhaupt durch das Gaming 7 hätte vergleichen zum 5.er

Gaming Boards sind wohl nur interressant wenn man die Onboard Soundkarte benutzen will.
Weil ich ne X-FI PCIe Karte nutze, hab ich mir jetzt dieses board geholt http://geizhals.de/gigabyte-ga-z170xp-sli-a1306478.html
Ergänzung ()

GEZ-Verweigerer schrieb:
OB ein M.2 Anschluss 10, 16 oder 32 Gb/s ist ist reichlich uninteressant. Wie oft kopiert denn bitteschön jemand bespielsweise 20GBoder 50GB grosse Dateien? und wen interessiert das, ob dies 20, 12 oder nur 8 Sekunden dauert? Diese sehr seltenen Kopiervorgänge sind das einzige mal, wo diese grosspurigen Angaben ausgenutzt werden. Bei SSDs geht es um die grossartigen Zugriffszeiten und das lesen von überall verstreuten kleinen Dateienschnipseln, beim Crystal Disk benchmark etwa sind diese Qualitäten unter "4k read/write" zu finden...eine aktuelle SSD schafft dort in der Regel iwas zwischen 40-120 MB/Sekunde, sehr teure PCIe-SSDs für mehrere Tausend euro schonmal 200-300 MB/sek. das heisst, selbst für diese Performance Monster würde im normalen Betrieb also keiner den Unterschied zwischen sata3 und einem 32Gb/s Port merken. In jedem Fall ist ein M.2 10Gb/s Port völlig ausreichend, grosse Kopiervorgänge werden halt auf 1000MB/Sekunde gecappt, ist ja nun nicht wirklich langsam, oder^^
Im Betrieb gibt es keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Port-Geschwindigkeiten.

Selten soviel Müll gelesen. Episch :)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ach Kobold, du weisst doch nicht mal, was der Unterschied zwischen 4k und sequentiellem lesen/schreiben ist....les dir mal deine letzten Posts und deine Fragen durch und frag dich, wer Müll schreibt. Du bist echt der Prototyp des ahnungslosen aber selbstbewussten Dummschwätzers. Und jetzt husch husch weg. Aber wirklich.
 
m.Kobold schrieb:
Also unterm strich kann ich mir für jeden M.2 Port einen adapter für U.2 holen, dann muß ich beim Mainboard kauf ja zum glück darauf keine Rücksicht geben.
ja und da es noch fast keine Board mit U.2 Buchsen gibt, bleibt Dir praktisch nur die Wahl über U.2 oder direkt eine M.2 SSD zu nehmen.
m.Kobold schrieb:
Keine Ahnung was das für eine Propaganda Webung von MSI ist, mit Twin Turbo meinen die bestimmt dann 2x M.2 SSDs in Raid0 und Hypen damit ihr Mainboard!?
Werber sind eben krative Menschen, dass wird schon in den Stellenausschreibungen verlangt :evillol:

Aber ich denke auch, damit wollen sie die beiden M.2 Slots mit PCIe 3.0 x4 hervorheben, auch wenn die sich dann den DMI3 Flaschenhals teilen müssen. Zumindest habe ich noch kein Z170er Board gesehen, bei dem die M.2 Slot nicht am Chipsatz hingen.

h00bi schrieb:
U.2 ist primär als Enterprise Lösung gedacht ja.
SFF-8639 war für Enterprise gedacht, seid es in U.2 umgetauft wurde, dürfte der Fokus sich klar Richtung verschoben haben, sonst hätte man kenen griffieren Namen dafür gebraucht, auch wenn das eben klar Enthusiasten HW ist und mit der Intel 750 bisher genau ein SSD Model für Heimanwender mit der Schnittstelle verfügbar ist.
h00bi schrieb:
je nach Backplane im Server sogar hot-plug, sprich im laufenden Betrieb austauschbar.
Für Hot-Plug braucht man immer eine Backplan, da nur so die korrekte Reihenfolge in der Kontakte geschlossen werden auch sicher eingehalten werden kann. Wenn man die Stecker von Hand aufsteckt, ist das eben kaum möglich. Das bei einige Pins die Kontakte etwas länger sind, zeigt ja an das diese unbedingt zuerst kontakt bekommen müssen.

h00bi schrieb:
M.2 kann je nach Last, Position und Airflow Temperaturprobleme bekommen. Bei U.2 und PCIe Karten ist genug Platz für Kühlkörper.
Das ist der große Vorteil von U.2 gegenüber M.2, außerdem könnte man auch weit größere Kapazitäten realsieren. SSDs im PCIe Karten Format müssen übrigens ebenso einen kühlenden Luftstrom haben und sollten nicht gerade zwischen zwei heißen Grakas eingeklemmt sein, bieten aber die gleichen Vorteile ohne die Notwendigkeit von Kabel wie 2.5" U.2 SSDs, aber eben weniger Spielraum bei der Platzierung.

h00bi schrieb:
Im Desktop Segment ist U.2 eigentlich nur interessant wenn du case modden willst oder wenn du aus welchen Gründen auch immer eine U.2 SSD deutlich günstiger bekommst als das M.2 Modell oder die PCIe Karte.
Das sehe ich anders, denn ob U.2 oder PCIe Karte sollte man nicht nur unter optischen Aspekten entscheiden, die U.2 2.5" kann man ja u.U. besser gekühlt in einem Laufwerksschacht vorne hinter dem Frontlüfter unterbringen, während die PCIe Karte ggf. im Sandwich von zwei heißen Grakas stecken müsste, dann wäre schon aus terminschen Aspekten U.2 der Vorzug zu geben.

Oder man hat nur einen PCIe 3.0 x8 Slot, will aber zwei SSDs wie die Intel 750 verbauen, dann kann man von den PCIe Karten nur eine einbauen, mit einer Supermicro AOC-SLG3-2E4 (die hat im Gegensatz zu günstigeren AOC-SLG3-2E4R einen PLX PEX 8718 chip) aber zwei im U.2 Format!
GEZ-Verweigerer schrieb:
OB ein M.2 Anschluss 10, 16 oder 32 Gb/s ist ist reichlich uninteressant.
Das ist Deine Meinung, aber das dürften nicht wenige User anderes sehen und wenn man Deiner Argumenation folgt, braucht man auch gar keine PCIe SSD, denn die maximal 200MB/s die man bei 10Gb/s gegenüber SATA 6Gb/s real mehr hat, lohnen den Aufpreis dafür dann auch auch nicht.

h00bi schrieb:
Ein 10Gb/s M.2 Steckplatz hängt aber am PCH, was zusätzlich die Latenz erhöht und damit auch weniger kurze Zugriffszeiten schafft.
Das tun die ganze M.2 Slots der Z170er Boards aber auch, zumindest bei allen mit denen ich mich bisher beschäftigt habe. Nur bei den wenigen Z97er Boards mit PCIe 3.0 x4 angebundenen M.2 Slots und den X99er Board mit entsprechenden M.2 Sots hängen diese entweder direkt oder über einen PLX Chip an Lanes der CPU.
h00bi schrieb:
Das nächste ist, dass 10Gb/s Slots oft nicht bootfähig sind.
Das halte ich aber für ein Gerücht, welches wohl dem Umstand geschuldet sein dürfte, das da wohl auch einige eine Samsung OEM PCIe M.2 SSD ohne Option ROM (XP941, SM951) verbaut haben, die UEFIs der Boards das Booten von diesen aber nicht unterstützt haben. Das haben die meisten Hersteller zuerst nur für die Mainboards mit entsprechend angebundenen M.2 Slots gebraicht und dann allenfalls nach und nach für andere Boards mit dem gleichen Chipsatz.
h00bi schrieb:
Und zu guter letzt isses sinnfrei sich einer der schnellsten SSDs am Markt zu kaufen und dann nur mit halber Geschwindigkeit zu betreiben.
Oder nur einem Drittel, wie bei einer SM951 in einem M.2 Slot mit PCIe 2.0 x2 (10Gb/s). Andererseit sind die Samsung OEM SSDs die billigsten M.2 PCIe SSDs, Plextor und Kingston verlangen mehr für ihre M.2 PCIe SSD, obwohl diese noch langsamer sind.
h00bi schrieb:
Wenn du nur SATA II im Rechner hast kaufst du ja auch keine 850 Pro sondern ne BX100.
Da wäre ich mir bei einigen hier auch nicht so sicher :evillol:
 
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