Okay. Ich kann immer noch nicht nachvollziehen, wo der Stecker Probleme macht.
ElisaMüller schrieb:
Das Problem ist, dass AMD selbst vorschlägt 6000MHz zu verwenden
Aber das macht AMD doch gar nicht. Die sagen, bei der aktuellen Ryzen-Generation darf man den RAM bis 5600 laufen lassen. Alles darüber ist Overclocking.
Dass der Sweetspot bei 6000 bis 6200 liegt, ist jetzt blöd, aber so ist es nun mal. Der Chip wurde nicht dafür designt, dauerhaft bei diesen Taktraten zu laufen, auch wenn das quasi „um die Ecke“ liegt. Es kann laufen, aber garantiert wird es nicht.
ElisaMüller schrieb:
Kaufst du dir eine neue CPU und Mobo und die 6000MHz booten nicht, kuckst du blöd in die Röhre.
Selber Schuld. AMD garantiert nicht, dass das System bei diesen Frequenzen funktioniert.
ElisaMüller schrieb:
Bei meinem Asus B650 musste ich mich entscheiden zwischen 30s RAM training bei jedem boot, oder einem instabilen Betrieb.
Ok, notiert: Kein Asus-Mobo kaufen.
Ich habe hier ein Gigabyte B850. Das RAM-Training wird immer nur ein Mal nach einem BIOS-Update durchgeführt. Das kann ich nicht verhindern, weil die Standardeinstellungen nach dem Update geladen und dann ein Neustart durchgeführt wird. Er macht dann sein Training und erst danach kann ins BIOS um Memory Context Restore wieder zu aktivieren. Das System läuft stabil mit EXPO 6000.
ElisaMüller schrieb:
aber als jemand der "ziemlich früh" eine 120GB SSD boot disk hatte, finde ich es schon irgendwie lächerlich, dass ich heute massiv länger brauche zum Windows booten als im Jahr 2010.
Aber dafür läuft die Hardware insgesamt schneller.
Du musst dir nur klar machen, dass die Hardware heute näher an der Grenze betrieben wird als früher. Der Sicherheitsfaktor ist kleiner geworden, man ist jetzt näher im Grenzbereich. Das RAM-Training gibt es ja aus genau diesem Grund.