Sporadische VDSL Verbindungsabbrüche

Tenobaal

Ensign
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Hallo zusammen,

ich habe seit geraumer Zeit (ca. einem Jahr) mit einer instabilen VDSL-Leitung zu kämpfen. Zuvor lief der Anschluss etwa drei Jahre lang völlig problemlos (es sind mir keine Ausfälle aufgefallen). An der Hardware habe ich nichts geändert – es hängt nach wie vor eine FritzBox 7590 an der Leitung.

Als mir die Instabilität erstmals auffiel, hatte ich laut Router-Log teilweise im 15-Minuten-Takt Verbindungsabbrüche. Ich habe daraufhin eine Störung bei der Telekom gemeldet, wobei tatsächlich Fehler auf der Leitung festgestellt wurden. Ein Techniker sollte vorbeikommen, erschien jedoch nicht, da er das Problem angeblich per Fernzugriff beheben konnte.

Danach wurde die Verbindung zwar besser, allerdings treten Verbindungsabbrüche mittlerweile wieder wöchentlich auf und erzeugen folgende Meldungen im Router-Log:

09.05.26 – 13:10:45: DSL-Synchronisierung beginnt (Training).

09.05.26 – 13:10:30: Internetverbindung wurde getrennt.

09.05.26 – 13:10:29: DSL antwortet nicht (Keine DSL-Synchronisierung).

Besonders ärgerlich ist, dass dies oft genau dann passiert, wenn ich im Homeoffice an einem Meeting teilnehme oder ein Ranked Match in LoL spiele. Es dauert jeweils 3 bis 5 Minuten, bis die FritzBox wieder verbunden ist – was extrem nervig ist.

Ich habe daraufhin erneut eine Störung bei der Telekom gemeldet. Diesmal leider ohne Erfolg, da meine Leitung laut deren Prüftools „stabil“ sei. Mir wurde stattdessen geraten, einen neuen Router zu kaufen, um das Problem zu beheben.

Ich vermute jedoch eher, dass es an der Hausverkabelung liegen könnte. Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus mit 6 Parteien. Außerdem habe ich gelesen, dass DLAN-Geräte (Powerline) im Haus die VDSL-Leitung stören können. Wäre sehr dankbar, wenn sich jemand meine Diagnoseinformation aus der FritzBox ansehen könnte, um das Problem eingrenzen. Vielen Dank im Voraus!
 

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Am häufigsten sind Powerlan Adapter, TAE Dose/Anschlusskabel zum Modem/Router daran Schuld.
 
Kabel zur TAE Dose hab ich schon getauscht. Hat keine Verbesserung gebracht.
 
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Powerlan Adapter vorhanden (Nachbar)? Die TAE Dose kann auch nach vielen Jahren Probleme machen, mal versuchen die Kontakte zu reinigen. In der Dose auch die Schrauben vom Anschlusskabel überprüfen ob die noch fest sitzen.
 
Wie viele Dosen hast Du bei Dir daheim? Ich spreche von TAE-Dosen.

Ich hatte über Jahre Probleme mit meiner Leitung. Es gab ständig Abbrüche. Keiner konnte erklären woher es kam.

Am Ende hat sich herausgestellt, dass in der Wohnung eine zweite Dose vorhanden war, welche übertapeziert wurde und niemand gesehen hat.

Nachdem der Diagnosetechniker dies herausgefunden hatte, wurde die Dose deaktiviert. Seitdem keine Probleme mehr gehabt.

Zuletzt gab es solch eine Störung, weil der Anschluss eines Nachbarhauses gestört war. Dort hatte sich ein Kabel an der Außenfassade gelöst, so dass die Adern keinen richtigen Kontakt mehr hatten. Dies hatte zufolge, dass in meiner Straße auf einmal 10 Häuser, statt DSL 250, nur noch DSL 16 hatten. Auch das hat ein Techniker durch Zufall gefunden.
 
Soweit mir bekannt ist, gibt es nur eine TAE Dose in der Wohnung. Habe die Wände an verdächtigen Stellen mal auf Hohlräume abgeklopft... nix gefunden. Ich schraube die TAE Dose bei mir auf und schaue nach, ob dort Drähte lose sind.
 
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Tenobaal schrieb:
Ein Techniker sollte vorbeikommen, erschien jedoch nicht, da er das Problem angeblich per Fernzugriff beheben konnte.
Dieses Vorgehen kenne ich. Gleiches bei mir. Sichere dir die Logs und melde erneut eine Störung. Ich musste mehrfach den Kundendienst der Telekom stören.
Wird das original Fritz!-Kabel von der TAE Dose bis zur Box verwendet? Das war dem Telekomkollegen beim letzten Hausbesuch wichtig.

Treten Abbrüche bei Regen oder Gewitter auf?
Die Telekom tauschte eine 250er Linecard im Kasten an der Hauptstraße ... stabiles Internet bei Regen usw. war die Folge. :daumen:

Nach Monaten erneut Abbrüche, Tageszeit und vom Wetter unabhängig ...Tausch der TAE Dose im Gebäude ...stabiles Internet für ca. 6 Monate. :daumen:

Wieder Abbrüche...Tausch eines Adernpaares auf bzw. in der Zuleitung vom Kasten an der Hauptstraße in mein Gebäude ...die Folge: stabiles Internet seitdem.
 
Zuletzt bearbeitet: (Edit)
Gelöschter_User schrieb:
Dieses Vorgehen kenne ich. Gleiches bei mir. Sichere dir die Logs und melde erneut eine Störung. Ich musste mehrfach den Kundendienst der Telekom stören.
Wird das original Fritz!-Kabel von der TAE Dose bis zur Box verwendet? Das war dem Telekomkollegen beim letzten Hausbesuch wichtig.
Was eine Odyssee. Ich habe die Befürchtung, dass sie mein Problem nicht ernst nehmen. Ein Timeout pro Woche ist für die normal. Das Kabel zur TAE war original von der FB. Damit sind die Probleme auch aufgetreten.

Blöderweise löscht die FB sämtliche Logs beim Restart. Dieser wurde heute von der Hotline angetriggert. Daher habe ich aktuell keine "Beweise". Hatte gehofft man kann aus dem Spektrum (siehe Bild) was auslesen. Habe Gemini gefragt, ob das Bild irgentwelche Rückschlüsse auf Verbindungprobleme erlaubt. "Sie" meinte, der Einbruch bei 350kHz wäre eventuell von DLAN verursacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beweise musst du auch nicht sammeln. Die Abbrüche sieht der anbiieter ja. Wenn du aber 1x pro woche ein disconnect hast , wird da kaum jemand was machen.

Würde mir einen mobilfunkstick von der firma holen den du als ausfallschutz nimmst.

Aber ich hatte auch vor kurzen mehrere tage das auf der leitung soviele fehler waren das ich das internet mehrere tage nicjt nutzen konnte. Wohne aber in Hamburg

Ggf war es aber auch eine flächendeckende störung.

Der einbruch auf 350khz kann dlan seln abse auch eine andere störung durch elektrogeräte

Kann auch das Netzteil der fritzbox sein. Die halten ja leider nicht ganz so lanhe
 
Zuletzt bearbeitet:
Tenobaal schrieb:
Mir wurde stattdessen geraten, einen neuen Router zu kaufen, um das Problem zu beheben.
Das war auch ein Argument des Kundendienstes in meinem Fall. Ich habe eine andere Box als Master installiert und die bisherige Hauptbox als Fehlerquelle ausgeschlossen.
Vanguardboy schrieb:
Wenn du aber 1x pro woche ein disconnect hast , wird da kaum jemand was machen.
Wenn der Anbieter Gefahr läuft einen Kunden zu verlieren, ist vieles plötzlich möglich.
 
Tenobaal schrieb:
Hatte gehofft man kann aus dem Spektrum (siehe Bild) was auslesen.
Das Spektrum sieht aktuell perfekt aus.
Mach mal den Min./Max. Schalter unter dem Graifk vom Spektrum an und poste dann in regelmäßigen Abständen erneut das Spektrum. Idealerweise wäre ein Screenshot direkt vor dem Verbindungsabbruch, da man dort noch am ehesten sieht wenn was auffällig ist.
Tenobaal schrieb:
Habe Gemini gefragt, ob das Bild irgentwelche Rückschlüsse auf Verbindungprobleme erlaubt. "Sie" meinte, der Einbruch bei 350kHz wäre eventuell von DLAN verursacht.
Das ist DPBO, also ein absichtlicher "Einbruch".
Sag Gemini mal sie soll dir erklären was DPBO ist im Bezug auf DSL und plötzlich wird er/sie/es seine Meinung dazu ändern.
 
Melde mich nochmal zurück. War im Telekom Support Forum unterwegs. Dort wurde mir geraten die Leitung zwischen TAE und Hausanschluss zu tauschen, weil diese wohl nicht dem aktuellen Standard für VDSL entspricht. Macht das Sinn? Es sind zwei Adern (rot,schwarz) aufgelegt.
 

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@Tenobaal Ist in der Tat nicht das perfekte Kabel. Wie lang ist die Strecke vom Telekom-Kasten im Haus bis zur TAE?

Wenn das Kabel durchgängig im Leerrohr liegt, also leicht zu tauschen ist, würd ich einen Tausch gegen Cat6 oder Cat7 schon empfehlen. Fernmeldekabel J-2Y(St)Y geht auch gut, aber nicht zu verwechseln mit dem bei dir verlegten J-Y(St)Y.

Vielleicht kannst du das Modem ja auch leicht in der Nähe des Telekom-Kastens anschließen und damit das Kabel als Problem ausschließen?
 
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Tenobaal schrieb:
Dort wurde mir geraten die Leitung zwischen TAE und Hausanschluss zu tauschen, weil diese wohl nicht dem aktuellen Standard für VDSL entspricht. Macht das Sinn?
Macht nur Sinn wenn:
  • die Leitungskapazität an der Telefondose bei dir in Wohnung deutlich schlechter ist als am Hausanschluss (das zu prüfen ist im Normalfall Aufgabe der Telekom)
  • im Spektrum Beeinträchtigungen erkennbar sind, die bei einem besseren Kabel ggf. geringere Auswirkungen haben

Beides sollte man normalerweise vor dem Kabel ziehen prüfen.
 
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je nach länge bekommt man eine höhere und bessere leitungskapazität, aber heist nicht das die Abbrüche davon dann aufhören.
 
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