SSD als OS-Platte

Ben1804

Lt. Junior Grade
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Hey Leute,

hab grade meine neue Samsung 830 eingebaut und Windows 7 über den UEFI-Modus installiert.

Habe im Setup von Win7 meine alte Platte gelöscht und die SSD dann beide neu partioniert.

Die Installation ging wunderbar aber meine HDD wird nicht mehr erkannt.

Woran könnte das liegen?


Danke schonmal

mfg Ben
 
Ist in der Datenträgerverwaltung ein Laufwerksbuchstabe zugewiesen?
 
Wird die HDD im Bios erkannt? Wenn ja, ist in der Systemsteuerung/Verwaltung/Computerverwaltung/Datenträgerverwaltung ein Laufwerksbuchstabe für die Platte vergeben?
 
Ja da wird sie angezeigt jedoch ohne Laufwerkbuchstabe.
 
Dann klicke rechts auf die Partition und weise einen Buchstaben zu.
 
Ja. Zu langsam.
 
Ok hat funktioniert

Vielen Dank :D

Noch etwas anderes falls ich das hier noch posten darf.

Das war schon seit ich mein PC gekauft und selbst zusammengebaut habe so.

Wenn ich ihn gestartet habe kam das Mainboardlogo 3-5 mal bevor der PC piepst und er bootet.

Woran könnte das liegen.? (-> so macht die SSD nur halb so viel Spaß wenn der PC erst 2-3mal neustartet und imemr nur das Logo kommt und das erst bootet)
 
Du kannst im BIOS das Logo abschalten, das siehst du beim Booten (Fehler)Meldungen, die evtl. sagen würden, was nicht stimmt.
Außerdem kann es nicht schaden mal alle USB-Geräte, außer Maus und Tastatur, abzustecken und dann mal probieren, ob er normal startet.
 
Ok werd ich ausprobieren danke.
 
2-3 Neustarts?
Da könnte die erweiterte Speicher-Kontrolle im Bios aktiviert sein. Falls Du ein Mainboard hast das diese anbietet (was Du ja verschweigst, immer schön bei Hardware-bezogenen Fragen die Hardware nicht zu nennen^^).
 
Solltest Du das nach dem Zusammenbau nie gemacht haben, so wäre es mal eine gute Idee mit Memtest86 das RAM zu testen, denn RAM Fehler ist nicht so selten wie manche Leute annehmen. Dazu unbedingt von CD oder USB-Stick booten, min. 6 PASS abwarten und es darf dabei kein Fehler auftreten (also am Besten über Nacht laufen lassen).
 
Asus? Das hat sowas im Bios. Memory Re-Check oder ähnlich betitelt. Bedeutet aber auch im Umkehrschluss: Dein Bios befindet Dein RAM mit Deinen aktuellen Einstellungen für nicht stabil.
 
Ben1804 schrieb:
Habe im Setup von Win7 meine alte Platte gelöscht und die SSD dann beide neu partioniert.

Kurze Gegenfrage dazu: Hast du deine SSD partitioniert???
Falls ja, mach das schnellst möglich rückgängig. Wenn eine Partition voll läuft hast du eine angezogene Handbremse auf der SSD. SSDs sollte man nicht partitionieren.

Ich hoffe die anderen Probleme sind schon behoben?
 
Kurze Gegenfrage dazu: Hast du deine SSD partitioniert???
Falls ja, mach das schnellst möglich rückgängig. Wenn eine Partition voll läuft hast du eine angezogene Handbremse auf der SSD. SSDs sollte man nicht partitionieren.
Völliger Quatsch, wieso soll man SSDs nicht partitionieren, wenn man gute Gründe dafür hat.
Wenn die SSD als Ganzes fast voll ist, kann die Schreibgeschwindigkeit abnehmen, aber wenn auf einer Partition noch genug frei ist kannst du auch mit voller Geschwindigkeit auf eine fast volle Partition schreiben, weil die Flashblöcke nicht den Partitionen fest zugeordnet sind, so wie das bei Festplatten der Fall ist.
 
So ganz völliger Quatsch ist es nicht, denn auch bei SSD nimmt die Performance mit steigender Fragmenation der Dateien ab, wenn auch aus anderen Gründen. Aber je voller eine Partition wird, umso mehr fragmentieren die Dateien eben.

Warum nimmt die Performance bei starker Fragmentierung ab? Die Zugriffszeit die bei HDDs die Performance in den Keller zeith, ist nicht der Grund aber die Verringerung der Länge der einzelnen Zugriffe. Eine SSD ist ja intern ein RAID 0 über die Kanäle des Controllers. Bei 4k Zugriffen erreicht man nicht annährend die Geschwindigkeit wie bei großen Zugriffen über viel 100kB, wie man es bei ATTO sieht, auch wenn dort i.d.R. immer mit 4 Overlapping I/O gemessen wird und die Werte daher noch höher als in der Praxis sind.
Jeder Zugriff geht maximal über die Größe des Puffers (typsicherweise 128/256kB) oder eben die Länger der Datei bzw. des Dateifragments. Dateifragmente die einem Ganzen Vielfachen der Puffergröße entsprechen sind also unbedeutend aber wohl auch ehr selten. Der Effekt ist aber natürlich deutlich weniger auffällig als bei einer HDD und rechfertigt daher auch keine Defragmentierung, aber wirklich voll sollte man eben eine Partition, wie auch die ganze SSD eben besser nicht werden lassen. Bei der Systempartition mag das ja auch keine Betriebssystem.

Partitionieren ist also immer eine zweischneidige Sache und bringt bei einer HDD viel weniger Vorteile als bei einer HDD, wo man damit verhindern kann, dass sich die Dateien über einen zu großen Adressbereich verteilen und damit zu große Kopfbewegungen nötig werden. Das spielt bei einer SSD ja auch keine Rolle und lässt sich auf NAND Ebene sowieso nicht realisieren, da der Controller die Anordung der Daten im NAND selbstständig und ohne Rücksicht auf Partitionsgrenzen sowieso sändig wechselnd vornimmt. Wer also partitioniert weil er verschiedene Betriebssysteme unterbringen möchte, der kommt darum nicht herum und muss es machen. Wer es nur aus Gewohnheit macht, der sollte es sich nochmal gut überlegen, denn oft verschätzt man sich bei der Größe und hat dann eben auf einer Partition noch reichlich Platz frei während es auf der anderen schon sehr eng wird, gerade bei den eben doch recht limitierten Kapazitäten der SSDs.
 
peter83 schrieb:
SSDs sollte man nicht partitionieren.

Dann erklär mir mal, wie ich eine SSD ohne Partition formatieren soll? :D

Du meinst, man sollte nicht mehr als eine Partition anlegen, denn eine Partition braucht man auf jeden Fall. Mehrere Partitionen finde ich auf SSDs auch nicht sinnvoll, aber sie schaden auch nicht wirklich - bis auf das angesprochene Problem, dass eben eine Partition voll sein kann, während eigentlich noch genügend Platz auf der SSD vorhanden wäre.
 
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