Bei gebrauchten SATA SSDs / Festplatten mach ichs sogar so, dass die in eine externe Dockingstation kommen und nicht einfach an nen SATA Anschluss um sicherzustellen dass nicht aus versehen davon gebootet wird.
Sowas hier:
https://www.computerbase.de/preisve...-kartenleser-ib-1233cl-cr-61120-a3511850.html
bzw. sowas für M.2
https://www.computerbase.de/preisve...se-fuer-m-2-nvme-ssd-da-71120-1-a3770275.html
Und erst wenn der Rechner läuft wird die externe Dockingstation angeschaltet bzw. USB Kabel angeschlossen und das erste was ich dann mache ist alle Partitionen der SSDs/HDDs löschen neu erstellen und formatieren.
Und ich schaue auch gar nicht nach was bzw. ob da überhaupt Daten drauf sind. Manche Sachen sind nämlich so verboten, dass der bloße Besitz strafbar ist. Daher wird was auch immer da drauf ist so schnell wie möglich gelöscht.
Krassestes Beispiel ist KiPo. Beim Worst Case Szenario kauft man ne Festplatte / SSD z.b. bei eBay oder Kleinanzeigen und es ist KiPo drauf. Das Problem ist jetzt folgendes: Sobald man die HDD/SSD hat bzw. über sie verfügen kann ist man der Besitzer. Und KiPo besitzen ist strafbar. Selbst wenn man sofort nachdem man das entdeckt hat zur Polizei geht, denen die Platte gibt und alles erklärt, man hat sich des Besitzes von KiPo strafbar gemacht und es wird sofort automatisch gegen einen ermittelt. Im besten Fall wird das eingestellt und im Worst Case bekommt man ne Hausdurchsuchung, alle elektronischen Geräte werden beschlagnahmt und man wird verurteilt.
Das sowas passiert ist zwar unwahrscheinlich, aber eben nicht unmöglich. Die Gesetzeslage ist da nämlich sehr schlecht für Leute die sowas entdecken und dann einfach nur der Polizei melden wollen.
Daher, fremde Datenträger immer so schnell wie möglich komplett plattmachen, partitionieren, formatieren und nicht lange rumschnüffeln was da für Daten drauf sind, damit man sich selbst keinem Risiko aussetzt.
Neben KiPo könnten auch Terrorismus Daten drauf sein oder aber (das ist für Deutschland nicht so relevant) wichtige Firmendaten oder wirtschaftlich wichtige Daten oder Konstruktionspläne. Das zählt dann in manchen Ländern schon als Wirtschaftsspionage / Geheimnisverrat mit teils drastischen Strafen.