SSD stribt - Warum?

calippo schrieb:
Wenn es eine klassische Festplatte wäre, ja. Aber wie ich oben ausgeführt habe, durch Zellverschleiß gibt es keinen Datenverlust. Warum etwas ersetzen, nur weil grad 0,0001% der Kapazität flöten geangen sind? Ja, macht Sinn.
 
therealcola schrieb:
Meine Samsung 850 250gb SSD hat auch schnell auf 90% abgebaut bei 670 Tagen laufzeit.

Jetzt guckt euch mal das unerwartete an... Kingston 1722 Tage und immernoch 92%. ( Doppelt soviele read / write Vorgänge wie die Samsung )
Die Samsung 850 Evo hat 3D-TLC-NAND. Die Kingston HyperX 3K hat 2D-MLC, 25nm. Da ist die doppelte Lebensdauer normal.
Das ist unabhängig davon, ob es sich um eine Samsung oder Kingston SSD handelt.

Eine Kingston A400 wird damit aber auch nicht besser. ;)
 
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@Samurai76
Ja, deswegen soll er das im Auge behalten und erst wenn es in diesem Tempo so weiter geht ersetzen - eine Sicherung hat er ja.
 
Samurai76 schrieb:
Warum etwas ersetzen, nur weil grad 0,0001% der Kapazität flöten geangen sind? Ja, macht Sinn.
Der Abfall innerhalb einiger Tage sieht schon ein bisschen komisch aus. Im Spielerechner würde ich mir da keine Kopf machen. In einem Produktivsystem eines Selbstständigen kann ein Ausfall während der Arbeitszeit schnell mehr Ärger bedeuten als ein geregelter Vorabtausch, auch wenn alle Daten gesichert sind.

Die SSD war 5 Jahre im Betrieb, ist längst aus der Abschreibung, da kann man auch mal auf Verdacht austauschen.
 
Eine 850 Pro hat 10 Jahre Herstellergarantie.
 
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calippo schrieb:
Produktivsystem und keine 100€ Kosten für den Ersatz? Da würde ich nicht lange überlegen und das Teil tauschen. Kann man ja immer noch in einem anderen privat genutzten Rechner nutzen und in der Freizeit beobachten, wie sich der Zustand verändert.

Warum sollte ich die selber bezahlen?
 
Ich wiederhole gerne meine Aussage von weiter vorne - die SSD ist weit weg davon defekt zu sein und Samsung als Hersteller wird mit genau diesen Hinweis auch einen Garantiefall ablehnen. Was bisher damit passiert ist, ist komplett normal im Laufe der Lebenszeit.
 
Problem ist halt, wenn er jetzt wirklich drauf warten will bis die Platte aussteigt, dauert es eine ganze Weile bis er aus dem Garantietausch bei Samsung eine neue Platte hat. Zu ihm beamen kann Samsung die jedenfalls nicht ;)
Schlimmstenfalls wollen sie die alte SSD, mit den dann darauf noch erhaltenen Produktivdaten, auch noch zurueck, bevor ueberhaupt eine neue rausgeschickt wird. Wenn Samsung dann noch eine Diagnose macht geht schnell nochmal der ein oder andere Tag drauf.
Dann ist er mehrere Tage ohne seinen Server, und die Daten muessen auch erstmal wieder zurueckgespielt werden. Und Murphy sagt, dass das System zum schlimmstmoeglichen Zeitpunkt aussteigen wird ;)

Deswegen sollte der TE sich eine neue kaufen, und dann am Wochenende einen Austausch vornehmen, in einer Zeit wo das System nicht gebraucht wird.
Generell sollten gewisse Ersatzteile vorhanden sein. Bei einer Selbstbaukiste mindestens Datentraeger und Netzteil, das sind aus meiner Erfahrung die Teile die am haeufigsten ausfallen.

Ist das ganze natuerlich nur eine unwichtige Proeddelkiste kann man natuerlich drauf warten bis die Platte verreckt.
 
Ranayna schrieb:
Ist das ganze natuerlich nur eine unwichtige Proeddelkiste kann man natuerlich drauf warten bis die Platte verreckt.

Genau das ist der Knackpunkt. Wir wissen nicht, was genau da läuft, wie wichtig der Zugriff ist, wie viel der TE grundsätzlich mit seinem Geschäft erwirtschaftet, wie teuer ein Worst Case Szenario sein könnte und das gehört auch nicht unbedingt in ein öffentliches Forum.

Ranayna schrieb:
Deswegen sollte der TE sich eine neue kaufen, und dann am Wochenende einen Austausch vornehmen, in einer Zeit wo das System nicht gebraucht wird.

Wäre es meine Kiste mit Produktivdaten für den Job, dann würde ich die SSD tauschen und eine weitere als Ersatz in den Schrank legen (bei der aktuellen ggf. problematischen Verfügbarkeit und dem Preis so einer SSD müsste ich da nicht lange überlegen)

Borderland555 schrieb:
Warum sollte ich die selber bezahlen?

Du kannst die SSD aus dem Betriebsvermögen auch entsorgen und aus dem Anlagevermögen streichen oder in den Schrank legen und vergammeln lassen.

Oder halt zu einem vertretbaren Preis ins Privatvermögen übernehmen und dort ggf. weiter nutzen.
Solche Fragen kann man ja mal mit dem Steuerberater klären.
Ich würde sagen, dass eine 256GB SSD mit bald 2000 Betriebstagen kaum noch nennenswerten Restwert hat.
 
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