- MechBuster - schrieb:
Zum Rest, des Themas !?… Hater, oder nicht Hater das ist hier die Frage…
Warum nicht: Fanboy, oder nicht Fanboy, das ist hier die Frage...
Ja, jedes aktuelle Spiel das scheitert (und nein, ich meine damit nicht StarCitizen, denn es ist ja kein aktuelles Spiel), das scheitert nur an Hatern... es scheitert nie daran, dass sich die Leute ein gutes Spiel wünschen würden, aber schlicht enttäuscht werden.
Da muss ich sagen: Chapeau, Ubisoft! Die fangen ja schon damit an, verkaufte Spiele gar nicht mehr auf Steam auszuliefern, vermutlich um dem vorzubeugen...
Alphanerd schrieb:
Es ist schon lustig, dass hater heute das sind, was früher Kritiker hieß.
Es ist nicht lustig, es ist bezeichnend für die heutige Diskussionskultur. Es ist auch vor allem ein Mittel, um jede Form von Kritik mundtot zu machen bzw. abzuschmettern, ohne sich damit beschäftigen zu müssen. Und gerade bei der Spieleentwicklung: Nein, es kann nicht sein, dass wir als Hersteller versagt haben, es sind die Hater. Es müssen die Hater sein. Ohne sich mal zu fragen: Warum hassen die Leute mein Produkt denn?
Nein, die Leute wollen nicht hassen, also nicht die breite Masse. Nehmen wir Mass Effect Andromeda früher - als ob die Fans von Mass Effect sich sagten "Ach Leute, wir haben jetzt drei super Spiele gehabt, lasst uns das nächste doch einfach mal scheiße finden...". Mir geht es ja sogar andersrum oftmals: Ich habe Dragon Age 2 mir schön geredet und über dieses krasse Level-Recycling hinweggesehen, habe viele Schwächen ignoriert, aber die Tatsache, dass ich es nur ein einziges Mal durchspielte, spricht einfach für sich...
Dabei spielt es keine Rolle, ob eine Kritik aus Hass oder aus Liebe zu einem Produkt kommt - es kommt nur darauf an, ob die Kritik angemessen ist oder nicht, was die Kritik ausdrückt. Aber in heutigen Diskussionen (und dabei meine ich nicht zwingend hier und bei Themen wie "Mein PC geht nicht mehr an, ich brauche Hilfe") spielen Inhalte immer weniger eine Rolle, es geht überwiegend nur noch darum, wer etwas sagt...