Naja, schon ME1 war "Rollenspiel Light" wenn man mal ehrlich ist. Da ist zB Borderlands mindestens genausoviel RPG.
Ja, ME2 hat die Rollenspiel Elemente quasi entgueltig getilgt. Ich war da am Anfang auch eher skeptisch, vorallem weil ich kein so guter Shooter Spieler bin und mir in ME2 oefter mal die Munition ausging.
Aber was waren das denn fuer Rollenspielelemente? Das limitierte Inventar welches auch noch extrem umstaendlich war? Die Waffen und Ruestungen, von denen mindestens 80% einfach nur Schrott waren? Der Skilltree, in dem man am Ende sowieso das allermeisste gelevelt hatte?
Der Rest vom Spiel, die ganze Inszenierung, hat das mehr als Wett gemacht. ME2 ist mein Lieblingstitel der Trilogie.
Vom Gameplay ist ME3 ist ja quasi das gleiche wie ME2. Die Story von ME3 ist auch garnicht schlecht. Viele alte Straenge werden aufgegriffen und aufgeloest.
Aber das Ende... das grauselige Ende... Ab der Citadel funktioniert fuer mich die Story nicht mehr. Das "Sernenkind" Ende setzt dem dann noch die Krone auf. Zugegeben, dieser Eindruck kommt aus der originalen Version, zum Director's Cut von ME3 konnte ich mich noch nicht durchringen.
ME Andromeda habe ich abgebrochen, als ich mehrere Sequencebreaker Bugs hatte. Ich hab den ersten Planeten viel erforscht und wohl auch schon eine Storymission erledigt. Dann musste ich zur Basis zurueck, da was machen, und dann zum Planeten zurueck. Und es kam eine dramatische Cutscene die wohl die Einleitung fuer die Storymission war, die ich schon laengst erledigt hatte. Als dann die DLC gecancelt wurden, wodurch viele im Spiel angedeutete Plotthreads versauern mussten (Turian Ark, anyone), konnte ich mich auch hier nicht wieder durchringen es nochmal anzufangen.
Das Gameplay selber hat mir durchaus gefallen.
Ich bin leider ziemlich schlecht in Taktikspielen. Ich habe XCom gespielt, aber das wurde mir irgendwann zu schwer, vorallem weil ich nicht damit leben will wenn ein Teammitglied stirbt

Ich warte mal ab wie das hier vom Schwierigkeitsgrad so wird.