Test Steam Frame im Test: So gut ist Valves erste VR-Brille mit Inside-Out-Tracking

lpob schrieb:
@Cleric valve sagt die Mail gehen über 24h raus.
...
Interessant, dass es bei 256GB und 1TB gleich verteilt ist. Hätte angenommen die 1TB wählen weniger und werden daher mehr abgedeckt.
Spricht dafür, dass Valves Marktanalyse sehr exakt war, die werden ja Prognosen haben wie die Nachfrage der Varianten sein wird und entsprechend produziert haben.
 
themk schrieb:
Was genau hat es mit voller Kontrolle zu tun, wenn dir die Frame keine Möglichkeit gibt, auf App Level Berechtigungen zu steuern und zu sehen, worauf eine App zugreifen will? Oder bin ich da falsch informiert?
Ja, bist du. Ein freies Betriebssystem gibt dir auch freie Kontrolle darüber, was "Apps" (das nannte sich mal Anwendungen oder Programme, btw) auf dem Gerät tun können.

Du kannst einfach das Mikrofon ganz oder Anwendungsspezifisch abschalten.

Und wie bei einem normalen PC: du musst dich selbst kümmern. Wenn Software dein System kaputt macht oder Daten klaut oder sonstiges unerwünschtes macht, dann nennt sie sich das Malware. Sowas lädt man sich einfach nicht runter und führt es aus, dann macht es das nicht.
 
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Tevur schrieb:
Ja, bist du. Ein freies Betriebssystem gibt dir auch freie Kontrolle darüber, was "Apps" (das nannte sich mal Anwendungen oder Programme, btw) auf dem Gerät tun können.

Du kannst einfach das Mikrofon ganz oder Anwendungsspezifisch abschalten.

Es geht nicht um Linux Programme oder Android APKs, sondern native Steam Apps und die Steam API (technisch: Steamworks Kontext und initialisierte AppID). Diese können bspw auf Mikrofone (und evtl in Zukunft auch Kameras - zumindest möchten das die Kamera Accessory Entwickler erreichen) über die Steam API zugreifen. (mittels ISteamUser::StartVoiceRecording() und GetVoice())

Linux prüft jedoch nur das Programm, welches den eigentlichen (technischen) Zugriff durchführt.
Nicht, ob dieses Programm danach anderen Programmen eine API zur Verfügung stellt, mittels derer es diesen Zugriff effektiv weiterreicht.

Es wird auch nicht geprüft, ob innerhalb des weiterreichenden Programms eine Berechtigungsüberprüfung irgendeiner Art stattfindet.

Und Valve hat für seine APIs kein eigenes dokumentiertes Berechtigungssystem.

Sofern Valve die Berechtigungen also intern nicht separat überprüft, kann man als Nutzer über das System nichts konfigurieren. Keine bspw Mikrofonberechtigung einschränken. Aber macht Valve das?

Wenn es keine interne Überprüfung von Valve gibt, dann ist die Frage, wer aus Systemsicht auf das Mikro zugreift, wenn eine Steam-App die Steam API dazu verwendet: Die App, ein Valve Systemdienst oder der Steam-Client? Aber auch das ist nicht öffentlich klar dokumentiert. Man müsste mit einem Dev sprechen. (edit. Bei Steam Deck scheint das OS tatsächlich nicht eingebunden zu sein in den Zugriff per API. Soll heißen: Es kann auch keine Berechtigungen durchsetzen und Valve müsste es intern erledigen.)


Darüber hinaus gibt es gute Gründe, weshalb es bei Massenmarktgeräten mittlerweile üblich ist, dass man ein dem Nutzer zugewandtes, leicht bedienbares und aktives (bspw prompts) Berechtigungssystem implementiert. Bspw um Nutzer daran zu erinnern, wenn bestimmte Berechtigungen eingeholt werden sollen. Und auch Berechtigungen für einmalige Nutzung sind aus guten Gründen Teil der best practice.


Tevur schrieb:
Und wie bei einem normalen PC: du musst dich selbst kümmern. Wenn Software dein System kaputt macht oder Daten klaut oder sonstiges unerwünschtes macht, dann nennt sie sich das Malware. Sowas lädt man sich einfach nicht runter und führt es aus, dann macht es das nicht.

Das Problem an Malware ist, dass man sie nicht immer erkennt.... Gibt einige Fälle von zeitweise bei Steam durchgegangener Malware. Und soweit mir bekannt gibt es dafür auch keine große Transparenz von Valve dazu, was man alles umsetzt, um das zu prüfen. Fairerweise kann man das teils auch von Meta behaupten.

Die Idee, dass man sich um alles selbst kümmern kann ist angesichts der immer größeren Technikfülle und der Nutzung durch technisch unversierte Nutzer nur für wenige Nutzer realistisch umzusetzen.
 
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themk schrieb:
Wenn es keine interne Überprüfung von Valve gibt, dann ist die Frage, wer aus Systemsicht auf das Mikro zugreift, wenn eine Steam-App die Steam API dazu verwendet: Die App, ein Valve Systemdienst oder der Steam-Client?
Die "App" greift auf das Mikro zu. Die Steam-API dient zum Zugriff der Programme auf die Steam-Infrastruktur, Account, Shop, usw. nicht auf das System des Users.
Nochmal: du willst das ein Programm nicht auf das Mikrofon zugreift, dann kannst du das Mikrofon abschalten, auch per Anwendung. Das Berechtigungssystem wie unter Android brauchst du einfach unter Linux nicht, weil Linux anders funktioniert.

themk schrieb:
Die Idee, dass man sich um alles selbst kümmern kann ist angesichts der immer größeren Technikfülle und der Nutzung durch technisch unversierte Nutzer nur für wenige Nutzer realistisch umzusetzen.
Das hab ich schon gemerkt, dass wir hier eine fundamental andere Sicht auf die Dinge haben. :D
Zum Glück bietet der Markt jetzt für jeden ein passendes Gerät.
 
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🥺
Bildschirmfoto 2026-09-18 um 17.27.53.png
 
themk schrieb:
Erstens: Es ist egal ob wir von Apps oder OS reden. Es ist ein Produkt auf dem beides verwendet wird. Egal ob Meta oder Valve. Daher muss man beides betrachten.
Der Unterschied das OS ist drauf, da hast du keine Wahl zumindest bei Meta, und selbst wenn man es irgendwie ändern kann ist Default hier king, beim anderen hast du eine Wahl du musst nicht jede App installieren wenn eine zu viel Daten klaut kannst ne andere benutzen/kaufen oder drauf verzichten.
Ergänzung ()

themk schrieb:
Und wer dem ganzen dennoch nicht vertraut blockt entweder alle Meta Domains oder lädt einmal alles was er will runter, verzichtet auf Multiplayer und betreibt das Headset dann ohne WLAN bzw nur mit einer direkten Verbindung zum PC für Streaming.
Ja es gibt für Technisch begabte Möglichkeiten die Spionage zu verhindern, das ist aber kein gutes Argument, wie man auch bei dm LG TV Ding sieht speichern sich die Geräte ihre Spionagedaten und wenn man dann irgendwann doch mal online geht um das Gerät vielleicht up zu daten werden die Spionagedaten übertragen.

Auch wird beim LG TV kenn ich mich besser aus, aber wir reden hier ja beides mal von irgendwelchen Android clones und displays daher schon vergleichbar, es gibt dann updates und dann werden wieder 50x die Berechtigungen ab gefragt, und vielleicht das "ja überwache mich total, vorselektiert" wenn man es dann genervt weg klickt hat man den Haken irgendwann dran.

Valve selbst hört nichts ab verkauft keine Daten an Werbekunden, das macht aber Meta, diese Sandboxen sind btw auch nicht absolut sicher wie du es darstellst du kannst einem Program keine Berechtigung fürs Micro geben und es horcht es trotzdem ab.

https://tarnkappe.info/artikel/hint...herheitsmechanismen-umgehen-teil-1-36576.html

Und ja Meta selbst benutzte schon Apps um benutzer aus zu spionieren:
https://twinsilos.substack.com/p/zuckerbergs-120m-spy-app-how-meta
https://observer.com/2024/03/meta-facebook-compete-snapchat-class-action-document/

Der vergleich wäre jemanden die Kasse verwalten zu lassen der in der Vergangenheit schon Geld veruntreut oder gestohlen hat bei ner anderen Firma... würdest du das tun? Vielleicht nach ner sehr langen Zeit und beobachtet.

Du argumentierst das es hier unfair sei jemandem nicht zu trauen der sogar schon einen Dealer (Werbekunden hat) wo er die geklauten oder legal mit Dark Paterns erschummelten Daten weiter verkaufen kann, das man dem doch trauen soll.

Und die haben nicht nur irgendwelche Daten ab gegriffen sondern Daten die man auch End-to-End verschlüsseln kann, ja Snapchat hat das nicht automatisch aktiviert und das Protokoll ist auch fraglich, und vielleicht macht Snapchat da auch shady dinge, aber Meta hat etwas angeboten um bei Leuten heimlich egal ob nun client->server zu Snapchat oder end-2-end zwischen 2 Personen ab zu fangen bevor es verschlüsselt wird.

Letztlich läufts immer auch auf Vertrauen raus, weil es gibt mittel Leute dazu zu bringen irgendwas zu installieren oder zu zu stimmen, Stichwort Dark Patern, einfach mehrfach fragen, jeder der ein 2. mal die selbe Frage stellt bei nem Update oder was auch immer ist mit deiner Antwort nicht zufrieden und wird dich solange weiter fragen bis du zu stimmst.

Gleichzeitig wird die Überwachung lokal weiterhin gemacht oft, bis man dann einmal vielleicht aus versehen zu stimmt und dann wird nicht von der Sekunde an, sondern rückwirkend alles übertragen. Und das setzt voraus das sie nicht einfach so wie bei der App vermutlich illegal es trotzdem abfangen.

Ich traue einem zumindest Moralisch vorbestraften der einen Dealer an der Hand hat für die Daten weniger wie jemandem der das nicht hat...

Kann man das irgendwie vermeintlich umgehen (wenn man das Gerät nie updated, vielleicht), aber selbst dann, dann musst es danach kaputt machen, und darfst es nicht weiter verkaufen, weil dann wirds wieder ans Internet gesteckt... klar kannst hoffen das ein "werkreset" die daten löscht wirklich sicher kannst da aber nicht sein.

Selbst beim TV hab ich dann schon gedacht, muss die Einstellungen dann ab photographieren um dem Kunden gute Settings geben zu können die bei meinem alten Oled recht wichtig sind denn mit den Profiles die Vorgegeben sind sieht das ding aus wie Dogshit.
Ergänzung ()

themk schrieb:
zumal gerade Meta aufgrund der vielen Aufmerksamkeit die ihre Datenverarbeitung bekommen hat in dem Bereich (so mein Eindruck) viel getan hat.
Ja was haben sie denn viel getan? Irgendwelche für Marketing guten Android Features auch weiter gegeben, und Dinge gemacht um mit dem Gesetzgeber nicht in Konflikt zu kommen. Wo haben sie irgendwas gemacht das übers Gesetz hinaus ging? Das Popup das die Spionage aktiv ist?

Falsch gefühlte Sicherheit ist die schlimmste Unsicherheit, lieber bin ich paranoia ohne Grund als das ich mich absolut sicher fühle und es ist nicht sicher... oder noch anders lieber hab ich ein unsicheres System und weiß das es unsicher ist, das ist weniger gefährlich dann kann ich mich noch zensieren z.B. als falsch an Sicherheit zu glauben.

Das ziel von Meta ist doch nicht wie können wir solche Brillen verkaufen wo hoffentlich 99% der Leute alle Abhör deaktivieren und wir keine Daten bekommen, sind wir uns da einig? Während das Geschäftsinteresse von Valve wohl primär ist Kunden zu binden, ein Ökosystem zu haben wo Leute mehr Zeit drauf verbringen um Spiele zu kaufen.

Das Motto, wenn eine Dienstleistung nichts kostest bist du (und deine Daten) das Produkt, gilt hier auch, wenn etwas sehr günstig ist vielleicht sogar unter Herstellungskosten verkauft wird, bist du das Produkt.

https://mixed.de/meta-quest-3-herstellungskosten/
 
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themk schrieb:
Und wer dem ganzen dennoch nicht vertraut blockt entweder alle Meta Domains oder lädt einmal alles was er will runter, verzichtet auf Multiplayer und betreibt das Headset dann ohne WLAN bzw nur mit einer direkten Verbindung zum PC für Streaming.
Darauf möchte ich auch noch eingehen, ja das kann eine vermeintliche Lösung sein, wenn man es nie wieder online macht für Updates, aber dann vergleicht man eine Brille die deutlich eingeschränkt ist in ihrer Funktion man z.B. keine Youtube Videos anschauen kann (standalone) mit einer wo man das sicher anschauen kann... dann hat hier die Steam Machine eben deutliche Features die für so jemand eine Meta nicht hat.

Und wenn wir schon solche Hacks als Lösung anbieten, 1. das OS kann sehr wohl das Micro auf Mute stellen 2. wenn du hier Paranoid bist, lässt sich sicher auch das Microphon raus nehmen.

Oder du benutzt es auch wie hier nur zum Streamen und dann deaktivierst einfach das bluetooth audio device / microphone? Ich bin mir nicht sicher wie das geregelt wird aber wird das dann als bluetooth Micro erkannt das kannst du deaktivieren.

Zum Meta, ist das ein physischer Schalter der das Microphon vom Strom weg nimmt oder sowas in der Art oder ist es nur ein Signal das das Os veranlasst es softwareseitig zu deaktivieren? Wette auf letzteres, dann ist es ja kein deut besser wieder nur simulierte Sicherheit, also schlimmer als sich unsicher zu fühlen und vorsichtiger damit um zu gehen.

Laut K.I. mit vorbehalt:
Correct: the Quest 3’s microphone mute control is an operating-system/software mute, not a guaranteed physical privacy switch.
Ist nur ein Komfort Feature das du nicht im UI irgendwo in ner Schaltfläche auf Mute stellst.
 
Tevur schrieb:
Die "App" greift auf das Mikro zu. Die Steam-API dient zum Zugriff der Programme auf die Steam-Infrastruktur, Account, Shop, usw. nicht auf das System des Users.

Das ist nach meinem Kenntnisstand nicht korrekt. Ich hab doch vorhin extra die Steam API Schnittstellen erwähnt, mittels derer die API Zugriff auf das Mic bereitstellt. Ich habe auch erwähnt, dass Zugriff auf die Kameras angedacht ist (von dem ColorPassthrough Hersteller erwünscht, weil es diverse neue Möglichkeiten eröffnen würde.) Bist du Programmierer oder gar Dev oder hast du Erfahrung mit der Steam API und Recherche dazu betrieben? Habe nicht den Eindruck, dass das der Fall ist.

Die Steam API dient auch dem Zugriff auf bspw. Sensoren. Wozu macht Valve das? Ganz einfach: Weil die Entwickler dadurch Plattform-agnostisch programmieren können. Soll heißen, dass sie nicht für jedes einzelne Endgerät und OS extra Code schreiben müssen. Stattdessen verwenden sie einfach die Steam API. Machen sich nur mit dieser und den von ihr zur Verfügung gestellten Funktionen und Objekten vertraut, anstatt bspw die Spezifika der Linux-Mikrofon-Implementierung verstehen zu müssen.

Ich hab mir das jetzt auch noch mal genauer angesehen.

Hier findest du die Dokumentation zum Mikrofonzugriff über die SteamAPI:
https://partner.steamgames.com/doc/features/voice?
Und auch interessant die Funktion, mittels derer die eigentlichen Daten an die App gegeben werden:
https://partner.steamgames.com/doc/api/ISteamUser#GetVoice

Das ist eindeutig kein OS spezifisches Objekt, das hier übergeben wird. Sondern effektiv ein binärer Datenstream. Die Steam API abstrahiert also von der tatsächlichen Implementierung. Dadurch sieht aber auch das OS nicht mehr, was im inneren vor sich geht.


Tevur schrieb:
Nochmal: du willst das ein Programm nicht auf das Mikrofon zugreift, dann kannst du das Mikrofon abschalten, auch per Anwendung. Das Berechtigungssystem wie unter Android brauchst du einfach unter Linux nicht, weil Linux anders funktioniert.

Das was du Mikrofon nennst, ist in Linux ein virtuelles Objekt welches an ein Programm vergeben wird. Linux hat keinen Einblick darin (siehe oben), wie dieses Programm dann weiter mit dem Mikrofon vorgeht. Wenn es wie im Falle von SteamWorks die Daten des Mikrofons einfach anderen Programmen zur Verfügung stellt, bekommt Linux das nicht mit.

Wenn du im normalen Linux Interface auswählst, das ein Programm einen Mic-Zugriff haben soll, dann bedeutet das nur, dass Linux diesem Programm selbst keine Berechtigung auf die Nutzung eines solchen Objekts gibt. Nicht, dass kein anderes Programm, das diese Berechtigung hat, die Daten weiterreichen könnte.

Was funktionieren sollte ist ein globales Abschalten des Mic. Sollte man erwähnen.
 
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blackiwid schrieb:
"Langer Post ;-)"

Ich geb dir grundsätzlich Recht, dass man Meta bzgl. Social Media nicht trauen sollte.

Meine Argumentation verläuft so:
Es geht nicht um Social Media sondern um Quest.
->
Quest kann man in vieler Hinsicht gut untersuchen. Und auch die Architektur und den Zweck dahinter verstehen.
->
Es gibt keine wirklich bedeutenden Hinweise auf Abuse.
Bestenfalls gibt es noch hier und da Lücken, die Forscher weiter ausleuchten könnten.
(bspw. die Frage, ob Logfiles später hochgeladen werden)

Darüber hinaus: Man hat die Quest 2 Übertragungen später teils entschlüsseln können. Und dort ergab sich dann auch nichts in den gefundenen Messages.


Tevur schrieb:
Ok, dieses Forum wird echt immer mehr zum sozialen Plumpsklo.

Viel Spaß mit deinen Monologen.

Ziemliche Frechheit von dir eigentlich. Ich habe mich extra bemüht, weil du nicht auf meine Argumentation eingehst, dir mehrmals den Sachverhalt zu erklären. Paraphrasiere es extra, gehe auf mehrere Aspekte davon ein und versuche es verständlich zu erklären. Deswegen schreibe ich diese langen Texte. Und weil ich es selbst besser verstehen will. Dass sie Monologe bleiben, und nicht zu Dialogen werden, liegt daran, dass du nicht darauf eingehst.

Wenn du auch nur Ansatzweise Ahnung von OS Berechtigungssystemen oder Programmieren hättest könntest du auch auf das, was ich geschrieben habe, technisch eingehen. Es kann sein, dass ich irgendwas nicht korrekt verstehe. Aber das was du schreibst ist nur Beleidigung auf unterstem Niveau. Wie wärs wenn du mal auf das technische eingehst anstatt Begriffe zu verwenden, die jeder Mensch, der schon mal vor einem PC saß, nutzen kann, selbst wenn er sie nicht versteht?

Wenn du nicht programmierst und das Zeug nicht ausreichend verstehst, sag es halt. Was ist daran verkehrt?
 
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Bleiben wir einfach beim Konsens das du keine Anhaltspunkte gefunden hast das Meta die in den Nutzungsbedingungen Kamera und Audiodaten beim Crash tatsächlich auswertet. Wäre mir auch egal. Sie dürften es.
 
Tevur schrieb:
@themk
Ist dir das Konzept, dass man die volle Kontrolle über sein Gerät, inklusive seines Betriebssystems haben kann, dass man es benutzen kann, ohne Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen zustimmen zu müssen, so fremd und unverständlich?

Und ja, ich weiß, dass das nicht für den integrierten Steam Client gilt, der ist aber für den Betrieb der Frame genauso wenig Pflicht, wie die Zusatzdienste bei Meta
hmm.. wobei das eher ein theoretischer GEdanke ist mit der vollen Kontrolle über sein Gerät..

99% der User werden davon keinen Gebrauch machen..
ist also nett darüber zu reden, aber in der Praxis irrelevant

und Steam-Client/Store nicht verpflichtend.. das gleiche..
ja, muss man nicht machen
aber wie jemand vorher schon geschreiben hat, ist es im Moment sehr schwer (für die meisten User wohl nicht möglich) Spiele aus anderen Quellen auf der Frame zum laufen zu bringen (Gog z.b.)

auf der anderen Seite ist man auch bei Meta nicht gezwungen den Store zu nutzen..
schon seit der Oculus Go (Vorgänger zur Oculus Quest 1) konnte man per Sideloading Dinge auf der Quest installieren
das ist auch heute noch möglich

Also Accoutnzwang (?) hin oder her:
in der Praxis ist das für 99% der User irrelevant, da sie sowieso den Store nutzen wollen

und wie weiter vorne auch erwähnt wird:
Smartphones,
jeder 2te Haushalt hat mittlerweile Stsaubsaugroboter mit Lidar in der Wohnung rumfahre, wo dann der Grundriss der Wohnung an den (chineischen) Server geht...
die Rasenmähroboter die seit 1-2 Jahren mit Lidar unterwegs sind, mappen das Grundstück (und die Nachbarschaft) gleich mit - landet auch auf irgendwelchen Servern
die sind so genau - selbst die Telefonleitung in 8m Höhe wird noch gemapped
Autos fahren mit 8 Kameras bestückt rum und zeichnen alles mögliche auf um es wetierzuleiten..

ich denke VR-brillen sind da im Moment noch eher ein kleines Problem
 
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Du sprichst von dem Vorteil, die Steam-Frame ohne Account zu betreiben..

Is ja super, wenn das geht.. ist aber halt eher ein Gedankenexperiment, als dass das jemand machen wird.

Es wurde von Testern schon angemerkt, dass (derzeit) außer Steam ned wirklich was drauf zum Laufen zu bekommen ist.

Dann taugt das Argument halt in der Praxis derzeit nicht als Unterscheidungsmerkmal zur Quest
Ergänzung ()

Tevur schrieb:
sozial der tiefste Abgrund ist, die Haltung der 1% ständig mit Whataboutisms, Strohmännern und eurem eigenen Unverständnis zu diskretitieren?
hab ich das gemacht?
ich hab angemerkt, dass in der Praxis das alles von wenig Relevanz sein wird, weil für viele gerade der Steamstore ja das Hauptargument für den Kauf ist.

Das hat nix mit diskretitieren zu tun.

Wenn man das Thema ernst nimmt, dann gehts nicht darum ob das Gerät ohne Account betrieben werden kann.
Das will im Fall von Steam ja eben eh praktisch kein User.
Das ist ne Nebelkerze..

Jeder will Steam nutzen --> also ist das wahre Thema, wie es MIT Account ausschaut, wie hier DAtenschutz gehandhabt wird etc..
Dito bei Meta (dort ists tatsächlich anders, da man eine Quest auch ohne Standalone zu nutzen eigentlich betreiben kann, weil es eben den STeamstore gibt -> VirtualDesktop )

die Frame ohne Steamstore hingegen wird schwierig
 
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Kraeuterbutter schrieb:
Das will im Fall von Steam ja eben eh praktisch kein User.
Äh, doch...
Ich (und andere, die die Frame der Quest vorziehen) wollen das Gerät und dessen Betriebssystem ohne Account betreiben.
Ob eine einzelne Software dann einen Account benötigt, ist eine völlig andere Sache.

Ob du das verstehst, ist dein Problem, aber anderen dann wieder Nebelkerzen zu unterstellen ist genau das, was du zitiert hast.
 
@Tevur Gibt es ne VR-Version von Tux Racing?!
Nicht?
Welche Spiele willst du dann auf einer ohne Account eingerichteten Frame spielen?
Klar, die Team Beef Engineports wird man wohl theoretisch auch mit den Spieldateien von den Original-CDs oder von Gog befüllen können, aber ansonsten sind alle VR-Sachen immer an irgendwelche Accounts gebunden, zum einen alles von Meta oder Pica und dann natürlich Steam.
Wo gibt es denn VR-Titel außerhalb von Steam? Die nativen VR-Titel gibt es (neben den genannten) nur dort, weil eh keine andere Plattform VR fördert und wenn du UEVR nutzen willst… das meiste mit der Unreal Engine 5 findest du auch in Steam und nicht anderswo…

„Ich könnte die Frame auch ohne Steam-Account nutzen…“ ist doch eine rein akademische Aussage, das machen drei Hardcore-Linuxer und niemand sonst. Deinem Avatar zufolge also noch zwei andere… :P
 
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ich bleib dafür.. in der Praxis werden die aller aller meisten Frames mit Steam Account verknüpft werden..
kaum jemand wird sie sich kaufen um dann STeam nicht zu nutzen
 
das sind doch Spitzfindigkeiten..
wenn praktisch 100% der genutzen Software den STeamaccount benötigen,
sich drauf aufhängen das Steam ja "eine Software ist" und es deshalb was anderes sei
tss
 
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Kraeuterbutter schrieb:
sich drauf aufhängen das Steam ja "eine Software ist" und es deshalb was anderes sei
tss
Doch, es ist ein sehr großer Unterschied, ob eine Hardware, ein Betriebsystem oder eine Anwendungs-Software DRM hat.
Und nein, es benötigt nicht 100% der Software einen Steam-Account. Aber bei manchen Menschen sind sowas wie Fakten einfach nicht mehr Teil der Weltanschauung.
 
@Tevur Es ist ein VR-Headset, das ist eine Nische die bisher nur proprietär AS FUCK! supportet wurde!
Playstation-gebunden, Oculus/Meta-gebunden oder eben Titel aus Steam.
Erst seit kurzer Zeit explodiert die Zahl an VR-Mods/Ports, aber auch da ist es einfach so, dass das zugrundeliegende Spiel in der Regel eben nur in Steam verfügbar ist!

Klar, wenn du nur 2D-Titel spielen willst kriegst du sicher auch die von Gog irgendwie auf die Brille oder könntest sogar dein externes CD-Laufwerk anschließen und Rebel Assault 1 auf der Brille spielen…

Aber wird das etwas sein was mehr als eine handvoll Freaks machen wird?!
Nö, dafür ist die Frame viiiiel zu teuer, wer die sich kauft tut das wegen einem grundlegenden Interesse an VR-Dingen.

„Ja, die Spiele brauchen alle Accounts aber das Headset nicht, haha Gotcha!” ist doch keine ernstzunehmende Aussage!
 
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Tevur schrieb:
Und nein, es benötigt nicht 100% der Software einen Steam-Account.
hab ich nicht geschrieben..
ich hab geschrieben "praktisch 100% der Software"
 
Artikel-Update: Steam Frame soll mit bis zu 45 Watt laden, im Test waren aber nur knapp 30 Watt nachweisbar. Mit dem Update auf SteamOS 0.3.0 hat Valve in diesem Punkt jetzt aber nachgebessert: Steam Frame erreicht beim Laden in den Modi „Aus“ und „Standby“ jetzt das beworbene Niveau.
 
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