Test Steam Frame im Test: So gut ist Valves erste VR-Brille mit Inside-Out-Tracking

Puschi schrieb:
Also ich sehe überhaupt keine Vorteile gegenüber der Quest 3 (nicht S).
Der größte Vorteil ist kein Meta.

Hier mal ein Video von GN zur Steam Frame im Vergleich zur Quest mit startpunkt bei den Privacy Themen.

Meta kann die Hardware extrem subventionieren, weil die unmengen an Daten sammeln. Und jetzt bitte nicht mit pihole etc. kommen, sowas macht nichtmal 1% der Kunden.

Im Vergleich zur Index ist die Frame gar nicht mal soo teuer. Mir ist es zu teuer, bin aber auch kein VR Spieler :D
 
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Randnotiz schrieb:
So ein Videostream frisst vielleicht 30-50 Mbit/s an Bandbreite, wenn es gut sein soll, USB2 ist auf 450 ausgelegt.
Guter Punkt, dachte irgendwie bei 2.0 an schlechtere Werte. Dann muss man wohl einfach abwarten, ob/wie Valve das implementiert.
Randnotiz schrieb:
Latenz und andere Störquellen, gerade wenn man in einem großen Wohnblock wohnt, oder viele Geräte um einen über Funk kommunizieren, fällt mir da immer wieder ein.
Genau das ist doch unter anderem der Punkt des Dongles; eine dedizierte Verbindung über das 6GHz Netzwerk, welches bisher ja idR. nicht verbreitet ist. Aber klar, mag Situationen geben wo jedewede Funkverbindung probleme macht. Denke aber mit dem Dongle wird es für die meisten funktionieren. Latenzen sollen ja super sein.
 
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Alphanerd schrieb:
Du schreibst, valve hat nicht mehr Output, weil sie nur 350 MA haben und längst nicht alle davon Spiele-Entwickler sind.
Ich schrieb das aber als Antwort auf die Frage was all die Entwickler den ganzen Tag täten. Es ging nicht um den "Output" der Firma allgemein, sondern um den Output der Angestellten.

Also da fragt jemand sinngemäß "was machen die vielen Leute den ganzen Tag". Ich antworte "so viele sind das gar nicht". Und dann kommst Du und sagst "es könnten aber mehr sein, wenn sie wollten".
 
Hätte mir gewünscht das Headset auch optional per Kabel zu betreiben um den Input Lag zu verringern und die Energieversorgung mit einfachen Mitteln zu sichern. Für Sim Racing Zwecke.
Naja zumindest hat die Steam Hardware einen recht geringen Input Lag über Streaming, und das Kabel kann manchmal schon bei anderen Games nerven.

Auch dass man die Hand Straps extra kaufen muss, ist suboptimal, denn ohne lässt sich das volle Potential der Controller nicht nutzen. Sehen auch schei*e aus, aber das ist zweitranging.

Geil wäre es auch gewesen, wenn man den "Compute" Teil einfach hätte ausklinken können, so dass man noch ein viel leichteres Headset gehabt hätte...aber das ist keine Kritik, da die Umsetzung ein Komplett anderes Design benötigt hätte.

Ich werde mir das Teil dennoch holen. Für sehr lange Sessions muss halt eine Powerbank her, oder die gute alte Index. Vermute mal, die Frame wird mit Steam VR wieder mit am besten performen. Das ist leider bei einigen andren Hersteller nicht so - nur bei denen die ebenfalls nativ über Steam VR laufen. Das meiste was mit eigenem Ökosystem daherkommt, erzeugt massiv Overhead (gibt aber dafür auch Bastellösung, die sich auch lohnen).
 
Schokolade schrieb:
dachte irgendwie bei 2.0 an schlechtere Werte. Dann muss man wohl einfach abwarten, ob/wie Valve das implementiert.
Wenn man auf einer PiMax Crystal Clear jetzt spielen würde und auch so ein Grafikschnösel ist, dann ist die USB-Verbindung sicherlilch nichts und WLAN bestimmt erst recht nichts.

Wenn man allerdings wie ich einfach gern in VR spielt, ohne dabei die höchsten Ansprüche zu haben (nutze ja selbst noch die alte Quest 1), dürfte das relativ schmerzfrei sein.

Schokolade schrieb:
Aber klar, mag Situationen geben wo jedewede Funkverbindung probleme macht. Denke aber mit dem Dongle wird es für die meisten funktionieren. Latenzen sollen ja super sein.
Davon gehe ich im Normalfall auch aus.

Kann mich noch an die Anfangszeiten erinnern, wo Internetkunden sich ihre WLAN-Router eher selbst dazu holen mussten und ich an der Ecke, wo ich damals wohnte, über die Straße zur Eisstiele, oder in die andere Richtung, zu den Glascontainern konnte und sogar noch 2,4GHz WLAN hatte.

Schöne Zeit.
 
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iSight2TheBlind schrieb:
Okay, nun noch meine andere übliche Werbung:

VR ist wirklich cool!
Wirklich wirklich cool!

TL,DR: Probiert es aus, es ist ein Erlebnis was mit nichts zu vergleichen ist und Gamer geben häufig mehr Geld für kleine und kaum bemerkbare Verbesserungen aus, scheuen es aber diesen Schritt ins Unbekannte zu machen.
TL,DR-Ende

Die Frame ist jetzt für Neueinsteiger leider recht teuer, aber wenn wir wirklich mal die aktuellen Gebrauchtpreise der Quest 3 (oder notfalls den Neupreis der doch deutlich schlechteren Quest 3S) nehmen, von ~350 Euro, dann ist das Erlebnis welches man für diesen für Gaminghardware doch eher geringen Preis bekommt enorm spektakulär!
Wenn man hier bei Computerbase oben in der Leiste den Reiter "Tests" nimmt und sich dort die ersten Tests zu Mäusen, Tastaturen und Monitoren anschaut landet man bei der Logitech G Pro X2 Superstrike Maus für ~170 Euro, der Turtle Beach Command Series KB7 Tastatur für ~200€ und dem Asus ROG Swift OLED PG27AQWP-W Monitor für ~1050 Euro.

Das sind sicher ein toller Monitor und eine tolle Maus (die Tastatur ist eher so-la-la), aber es sind halt am Ende doch nur Maus, Tastatur und Monitor.
Mit einer Gaming-Maus für 50€, ner netten mechanische Tastatur für 70€ und einem FreeSync-144Hz-1440p-Monitor ab 150 Euro (oder 500, wenn man ihm zumindest noch OLED gewährt) erreicht man ziemlich exakt dasselbe Ziel, der Aufpreis ist nur für Vorteile die man entweder nicht wirklich braucht oder die man niemals merken bzw. vermissen würde wenn man sie nie gehabt hätte.
Und das sind schon gehobenere Modelle, die Maus und Tastatur für jeweils nen Zehner von Dell tun's theoretisch auch und der Monitor für unter Hundert Euro eigentlich auch.

Mit VR hingegen erhält man ab ~350 Euro ein Erlebnis was nicht auf anderem Wege erlangt werden kann. Ein teurer Monitor ist nur ein teurerer Monitor, aber eine VR-Brille ist nicht einfach auch nur ein Monitor am Gesicht sondern ein Portal in eine ganz neue Spielewelt.
Rennspiele springen im Realismus um etliche Stufen nach oben, Flugsimulationen natürlich auch.
Horrorspiele sind nun HORROR!
Spiele die auf einem Monitor niemals Spaß machen würden werden plötzlich möglich und spaßig.
Vor einem riesigen Mech stehen ist nun ein Erlebnis!

Ein Shooter (z.B. Forefront, siehe oben) erfordert nun ganz andere Skills, weil eine ruhige Maushand nicht mehr ausreicht. Nachladen tut man nicht indem man auf "R" drückt sondern man zieht wirklich das Magazin aus der Waffe, greift ein neues von der Weste, steckt es in das Gewehr und lädt es durch. Per "R"-Taste nachzuladen war nie "cool", diesen Bewegungsablauf in VR aber zu perfektionieren und in einem Gefecht auf diesem Weg nachzuladen und einen Gegner doch noch zu erledigen ist ein Dopaminrush ohne Gleichen!

Ja, die Grafik ist bei den meisten VR-Spielen noch nicht auf dem Niveau von Battlefield 6 (wobei das nicht mehr ganz stimmt, siehe VR-Mods von z.B. Unreal Engine 5-Titeln), die Auflösung ist noch nicht zu 1000% treppchenfrei, aber hier werden doch die wenigsten von sich behaupten, dass sie erst heute mit Computerspielen angefangen haben. Es hat doch 2005 auch niemand gesagt, dass ihm Half-Life 2 zu hässlich sei, er wolle lieber warten bis die Unreal Engine 5 (oder 6 oder 7) erscheint, erst dann seien Computerspiele es ihm wert Zeit und Geld darin zu investieren.
Die "Leider zu hässlich"-Zeit bei VR ist lange vorbei, je nach Spiel (ob Standalone z.B. sogar noch auf einer Quest 2 berücksichtigt wird oder es reine PCVR ist) sind wir zwischen gut aussehenden Playstation 2-Titeln über sehr gut aussehende Xbox 360 Titel bis eben "Unreal Engine 5, hoffentlich hast du die passende Hardware", eine Phase wie beim Nintendo 64, wo es toll war dass es nun 3D gibt, kann sich aber trotzdem heutzutage keiner mehr anschauen, haben wir in VR schon lange hinter uns gelassen.

Und ja, man muss halt ein Headset tragen...
Aber Gamer tragen auch die andere Art von Headsets, ausufernde Kopfhörer mit Mikrofonen und auch das ist "unnatürlich", da stört sich aber niemand dran.
Wenn man ehrlich ist sind auch eine Maus in der Hand oder ein Gamepad zwischen den Fingern heute doch auch nur "natürlich", weil wir uns eben über Jahre oder Jahrzehnte daran gewöhnt haben.
In der Hinsicht ist ein VR-Headset mit getrackten Handcontrollern wesentlich natürlicher als eine Gamepad- oder Maussteuerung, weil man damit mit einer Pistole eben genau das tun kann - und muss - was man auch im echten Leben damit macht. Oder mit einer Angel, einem Ball, einem Bogen, einem Schwert oder in einem Spiel in dem man einfach Kisten aufeinander stapelt oder die Kollegen mit Tackern bewirft.

Einfach mal weniger Schiss haben und neues wagen, jeder Gamer hat schon mehr Geld für unsinnige "Verbesserungen" ausgegeben als für ein VR-Headset verlangt wird und es ist ein Schritt der imho eigentlich krasser ist als damals von 2D- zu 3D-Spielen, es ist eigentlich fast so groß wie der Schritt von "nicht (computer/video)spielen" zu "spielen" den wir alle irgendwann als Kinder gegangen sind.

Aber: Geht es langsam an, ihr werdet am ersten Tag keine Loopings in einem Kampfjet fliegen können oder es aber kurz darauf bereuen. Es ist für das Gehirn halt eine völlig neue Sache und so wie mir bei einem Kumpel vor dreißig Jahren bei meiner ersten Runde Wolfenstein oder Doom (ich es es nicht mehr genau) schnell übel wurde und heute nicht mehr, so muss sich euer Gehirn erst daran gewöhnen. Berücksichtigt das auch, wenn ihr mal irgendwo ein VR-Headset testet. So wie man auch Fahrradfahren erst erlernen musste und anfangs Stützräder nutzte, so gibt es in vielen VR-Spielen Hilfen um euch an diese Spiele zu gewöhnen und auf manche Titel sollte man ganz am Anfang einfach völlig verzichten.
Guter Beitrag. Welche Spiele oder was würdest du empfehlen wenn man vorher noch nie mit VR gespielt/gearbeitet hat? Ich wollte das VR HS hauptsächlich für MSFS24 und DCS nutzen. Also gemütlich MSFS24 eher noch nicht für den Start?
 
HAse_ONE schrieb:
Hier mal ein Video von GN zur Steam Frame im Vergleich zur Quest mit startpunkt bei den Privacy Themen.
META: wir sammeln alle Daten, auch Daten von denen wir noch nicht wissen, dass sie verwertbar sind
Steam: wir sammeln keine Daten, außer das reguläre Zeug in der Steam Anwendung
 
Schade das es keine deutlich günstigere Variante ohne Standalone-Funktion gibt. Ich möchte mit der Frame ausschließlich PCVR spielen.
Dann wäre es nicht schlecht, wenn sie ein Displayport-Anschluß hätte, das man optional ein DP-Kabel anschließen kann.
Denn wenn man eh ein Kabel anschließen muß um sie mit Strom zu versorgen, weil die Akku-Kapazität so gering ist; dann wäre doch gleich ein Displayportkabel an der Frame besser.
Also für den Simulator wäre das besser und ein Kaufgrund.

Was das spielen von allen anderen VR Titeln betrifft ist wireless besser.
Aber bei der geringen Akku-Kapazität kann man sich gleich zu Beginn eine Bauchtasche mit Powerbank umhängen und diese anschließen.
Das ist so ein enormer Komfortverlust. 2-3 Stunden Akku-Kapazität wären besser für PCVR. Aber damit käme ich oft auch nicht aus. Würde aber oft auch eher reichen.
Bei meiner Quest 3 kann ich zusammen mit dem Headstrap-Akku ca 3,5 Std. spielen. Und dann muß ich erst zur Bauchtasche mit Powerbank greifen, wenn ich länger spiele.

Schade ist auch die Auflösung. Die ist einfach nicht Zeitgemäß. Ein Plus an 400x400 Pixel hätte der Frame gut getan. So wie bei der Beyond 2 u. Dream Air SE.

Aufgrund des größeren FOV und fast identischer Auflösung gegenüber der Quest 3 soll das Bild wohl nicht so scharf sein wie bei der Quest 3.
Ich wollte die Frame eigentlich kaufen rein für SimRacing. Sie würde meine beiden Quest 3 eh nicht ersetzen.
Aber ich glaube ich lasse es. Die Frame ist viel zu teuer und hat zu viele Mankos.

Ich überlege mir nun doch eher die Pimax Dream Air SE für´s SimRacing zu kaufen. Aber ich mag Pimax nicht.
 
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Stuttdawg schrieb:
Hat jemand Erfahrungen mit der Pimax Dream Air oder der Crystal Light? Eventuell wird es davon eine gebrauchte oder eine neue Quest 3. Wobei mich bei Meta der Datenschutz schon etwas abschreckt.

Recherchiere mal zum Datenschutz bei Meta. Es haben schon jede Menge Leute das betrachtet und es gibt keine Beweise dafür, dass Meta bspw Mikrofondaten oder Kameradaten einfach so abgreift. Natürlich ist das anders, wenn du in einer Meta App bist die - wie nahezu jede andere App der Art auch - das Mikro verwendet um mit anderen zu kommunizieren und dazu die Daten über den Server der Firma sendet.

Crawler18 schrieb:
So ich habe jetzt einiges gelesen. Aber irgendwie werd ich jetzt nicht ganz schlau daraus.
Wie kann man das jetzt mit der Quest 3 vergleichen? Meta mal außen vorgelassen. Habe ich wirklich 400 Euro mehr Vorteile? Oder tuts die Quest3 schon lange weil die Unterschiede so marginal sind?
Ich spiele nämlich schon lange mit dem Gedanken mir ein VR-Headset zu holen.

Quest 3 hat:
  • integriertes Color-Passthrough
  • einfacher Wechsel (auch für dritte) zwischen Passthrough und VR durch zweimaliges Klopfen auf Headset
  • integrierter Distanzsensor für spezielle AR Anwendungen (bspw. das Spiel Shattered)
  • keine besonders wahrnehmbaren Verzerrungen im Passthrough Bild
  • einen 3,5mm Klinkenanschluss für Kopfhörer
  • Auswahl unterschiedlicher Headstraps
  • Auswahl unterschiedlicher Streaming-Lösungen, teils (Virtual Desktop) auch mit besserer Qualität als die Frame
  • diverse exklusive Titel
  • sehr weit entwickelte Software
  • eine für Einsteiger interessante Subscription mit der du Zugriff hast auf dutzende teils gute bis sehr gute Titel
  • handhabt Berechtigungen auf App Ebene
  • hat Handtracking und ermöglicht dadurch Steuerung mit Fingern und Gesten. Controller-freie Steuerung ist dadurch teilweise gut möglich. Hat auch eine virtuelle Tastatur
  • hat einen sehr einfachen Setup-Prozess
  • gibt es gebraucht für 300€ (würde aber gleich ein neues Facecushion mit einplanen)
  • klassisches VR Controller Layout, das mit allen Titeln sofort kompatibel ist
  • höheres PPD, dadurch schärferes Bild
  • deutlich längere Batterielaufzeit
  • deutlich kürzere Aufladezeit
  • sehr konfigurierbar mit QGO
  • hat ein paar Titel, die die AR Technik wirklich pushen (bspw Shattered)
  • Controller auch für kleinere Hände geeignet (Frame Nutzer haben teils Probleme obere Knöpfe zu erreichen)

Frame hat:
  • bessere Gewichtsverteilung (fällt bei Q3 mit gutem Headstrap weniger .. ins Gewicht)
  • offenes OS mit weniger Sorgen bzgl Ausspionierung
  • kommt mit Dongle und hat Foveated Streaming
  • höheres FOV
  • höhere Performance (wobei das OS vielleicht einen Teil davon wieder wegnimmt?)
  • etwas kühler als die Quest am Kopf
  • hat Eye-Tracking
  • HL Alyx gratis dabei
  • wohl etwas besseres Tracking der Controller hinter dem Kopf
  • Controller entspricht eher dem klassischen Layout für 2D Spiele
  • Support von vielen 2D Spielen direkt im Headset (finde ich sehr sinnlos eigentlich - zumal diese nicht mal 3D sind und die Performance noch nicht mal ans Steam Deck kommt)
  • hat einen High-End Chip aus dem Jahr 2023 (Quest 3 hat auf XR optimierten Chip aus dem selben Jahr).
  • Adapter für Add-Ons (den du dann gleich mit dem Color-Passthrough Addon zustopfen kannst)
  • ermöglicht Streaming nicht nur per Dongle sondern parallel auch WLAN, was wohl etwas den Empfang verbessert
  • hat ein paar Steam Titel die es nicht auf Quest gibt (Anm. mit diversen Tricks kann man viele Titel mittlerweile auch wo anders laufen lassen)

Ich würde an deiner Stelle jetzt eine gebrauchte Q3 128GB (nicht Q3s!) für 330€ holen und nächstes Jahr die Quest 4. Außer dir ist irgendein Feature der Frame extrem wichtig.
 
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Lev Arris schrieb:
Schade das es keine deutlich günstigere Variante ohne Standalone-Funktion gibt. Ich möchte mit der Frame ausschließlich PCVR spielen.

Ich überlege mir nun doch eher die Pimax Dream Air SE für´s SimRacing zu kaufen. Aber ich mag Pimax nicht.
Ich schwanke auch zwischen beiden da ich auch hauptsächlich MSFS24 und DCS spielen möchte aber es ist nun einmal mein erste VR Headset. Da würde mir die Flexibilität der Frame deutlich mehr passen, man möchte ja auch mal was anderes ausprobieren und ist neugierig. Dazu hat die Pimax ja auch so Ihre Probleme anderer Natur die mich dann abhalten. Aber für reines PCVR scheint die Pimax für den Preis dann doch die deutlich bessere Wahl.

themk schrieb:
Recherchiere mal zum Datenschutz bei Meta. Es haben schon jede Menge Leute das betrachtet und es gibt keine Beweise dafür, dass Meta bspw Mikrofondaten oder Kameradaten einfach so abgreift. Natürlich ist das anders, wenn du in einer Meta App bist die - wie nahezu jede andere App der Art auch - das Mikro verwendet um mit anderen zu kommunizieren und dazu die Daten über den Server der Firma sendet.
Naja steht halt in den Nutzungsbedingungen auch zum Crash Log. Ist mir ziemlich egal OB Sie es verwenden, du stimmst zu das Sie es nutzen dürfen. Mir persönlich reicht das.
 
@mydayyy Kommt ein wenig drauf an wie breit deine Genre-Interessen sind und wie schnell du zu deinem Wunschgenre möchtest ;) Und wie anfällig du für Motion Sickness bist!

Viele klassische VR-Demos sind üblicherweise stationäre Titel, also welche bei denen man erstmal sitzt oder ggf. auch steht und sich einfach nur umschaut. Oder - wenn man sich bewegt, dann bewegt man sich wirklich selbst im Raum, nicht mit den Analogsticks von einem Controller.

Und dann gibt es noch einen Aspekt den ich persönlich wichtig finde: VR in den Alltag einbinden, entweder um sich an die Motion Sickness zu gewöhnen bzw. sie dann zu besiegen, aber auch um die Brille nicht irgendwann nur noch in der Ecke liegen zu haben.
Deshalb sehe ich Beat Saber und Les Mills Body Combat als sehr gute Einstiegstitel.
Das sind Rhythmus- bzw. Fitness-Spiele und man steht einfach und zerhackt mit Laserschwertern im Takt der Musik Blöcke die auf einen zufliegen bzw. boxt Ziele kaputt. Sehr (!!!) gutes Fitnesstraining und etwas was dann auch dazu führt, dass man die Brille nicht nur für Spiele nutzt.
Um dann die Drehung des eigenen Körpers noch einzubinden gibt es viele Shooter, Space Pirate Trainer wäre da ein Beispiel.
@Kraeuterbutter hat da ein spektakuläres Video in seiner Tiefgarage gedreht, schon vor einigen Jahren.

Okay, wenn man dann nicht mehr automatisch kotzt weil man überhaupt eine Brille trägt kann man sich langsam vorantasten.
Wenn man als Beispiel mal die Frame nimmt, die hat ja Half-Life Alyx gleich mit dabei und dieses Spiel hat recht umfangreiche VR-Komfortfunktionen. Eine wichtige ist der Unterschied zwischen direkter Bewegung/Locomotion und Teleportation. Entweder zeigt man einfach mit dem Handcontroller dahin wo man hinmöchte, das Bild wird für einen Sekundenbruchteil schwarz und dann steht man an der Stelle - oder man läuft eben mit dem Stick dorthin. Letzteres, vor allem wenn man seitlich strafe't, ist wesentlich heftig für den Gleichgewichtssinn, aber da man im Spiel beides verwenden kann, kann man so alles mit er Stickbewegung steuern, bis einem etwas schwummrig wird und man dann zur Teleportation wechselt, bis man sich wieder besser fühlt ;)

Tipp: Ingwer (oder Medikamente gegen Reiseübelkeit) helfen, idealerweise bei den anfänglichen Sessions einfach immer ein wenig Ingwer einschmeißen^^

Zu deinen eigentlichen Spielen: Flugsimulatoren sind sogar eher verträgliche Spiele, denn da macht man üblicherweise ja nur das nach, was man in echt sowieso tun würde. Man sitzt, schaut nach vorne, bedient ggf. ein paar Hebel und Tasten. Keine plötzlichen Seitwärtsbewegungen und sowas.
Ich denke also, dass du da wahrscheinlich sogar recht gut direkt mit dem Spiel einsteigen könntest, aber dann bitte bedenken, dass dein erster Flug mit dem Airbus von Frankfurt nach Berlin sein sollte und nicht mit dem Kunstflugdoppeldecker eine krasse Flugshow hinzulegen - weil sonst legst ggf. du dich hin ;P

Und wenn man sich dann hochdosiert hat und seine "VR-Legs" bekommen hat kann man auch in Forefront Passagier in einem Hubschrauber sein der von einem betrunkenen Wahnsinnigen gesteuert wird der Raketen manuell ausreichen möchte. Mit Schrauben, Loopings und sonstigem Flightstickgezuckel.
 
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Ich bin noch unentschlossen, stehe aber erstmal auf der Liste. Alleine der Desktopmodus auf dem Gerät macht sie doch ziemlich einzigartig.
Randnotiz schrieb:
Latenz und andere Störquellen, gerade wenn man in einem großen Wohnblock wohnt, oder viele Geräte um einen über Funk kommunizieren, fällt mir da immer wieder ein.
Das läuft auf 6GHz - das kommt nichtmal durch die nächste Wand. Da wird nichts stören, wird ja dazu auch kaum genutzt.
Ergänzung ()

Elektrolyt schrieb:
Hätte mir gewünscht das Headset auch optional per Kabel zu betreiben
Geht bereits mit der letzten SteamVR Beta. Natürlich nur als encodierter Videostream.
 
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mydayyy schrieb:
Meta nutzt audiodaten allgemein und im crash log sogar "very small fragments“ von Kameradaten. Das die Quest so günstig ist liegt eben auch am Datenverkauf. Les dir gerne mal die Nutzungsbedingungen durch. Und da die immer mal wieder Leaks hatten kommt mir Meta nicht ins Hause. Hätte ich Kinder sowieso nicht.

Der Grund, weshalb die Quest so günstig ist, ist weil Meta eine rießige, sehr profitable Firma ist, die das relativ leicht subventionieren kann und weil sie mit ihrer VR / AR Strategie ihr Geschäftsmodell absichern wollten. Meta macht wie bekannt seit vielen Jahren ihr Geld über Social Media. Wobei zu ihrer Geschäftsstrategie gehört, keine Konkurrenz in dem Bereich aufkommen zu lassen. Was teils durch Aufkäufe (Instagram; WhatsApp) gelang - wofür die Firma zurecht kritisiert wurde - und was daher für sie auch wettbewerbsrechtlich immer schwieriger wurde.

Aus diesem Grund ist man, als man zu der Überzeugung gelangte, dass VR / AR das neue Smartphone (= ubiquitäres Gerät mit direkter Nutzung durch User) werden könnten, dazu übergegangen, der Entwicklung vorzukommen und seine Position nicht durch Aufkäufe, sondern durch Technologieentwicklung, abzusichern.

Man kann jetzt die Vormachtsstellung dieser großen Tech-Firmen kritisch sehen. Aber bitte bleib mal in der Realität. Erstens, wenn es direkt möglich wäre, Daten von Meta zu kaufen, wo finde ich dann die Website, auf der solche angeboten werden? Zweitens ist der Wert dieser Daten durch reine Nutzung der Quest nicht ansatzweise bei den paar hundert Dollar die sie subventionieren (kennt man überhaupt die Zahlen dazu?).

Bzgl. Terms of Sevice vermischt du genauso wei Gamers Nexus die ToS ganz unterschiedlicher Software. Im Gegensatz zu Valve bietet Meta auch KI Services und ein Social Media Programm an, welche mit der Quest kommen. Beides muss man nicht nutzen. Aber natürlich ist beides Teil der ToS der Quest.

Bzgl. crash log. Das finde ich noch am ehesten relevant. Andererseits ist das von dir erwähnte absolut logisch. Die Kamera wird für Tracking genutzt - und das Mikrofon kann bspw. aufzeichnen ob die Quest gerade gegen einen Gegenstand gestoßen ist. Dennoch kann man sich hier mehr Transparenz von Meta wünschen.

Bzgl. leaks: Würden die Quests soviele Daten abgreifen, wäre doch sehr wahrscheinlich, dass irgendein Security Researcher oder Whistleblower bereits darauf hingewiesen hätte. Es ist nicht so, als hätten sich Leute aus dem Sicherheitsbereich das Teil nicht schon näher angesehen. Abgesehen davon kannst du die Kontakte zu den Meta Servern blockieren lassen.

Wenn du den Sprachchat von Valve in Steam nutzt, werden dafür auch Server der Firma zwischengeschaltet. Beides US Unternehmen. Wenn du also von US Spionierung generell ausgehst, kannst du beiden nicht vertrauen.

Von Discord gibt es übrigens klare Aussagen über die Privatsphäre ihres Sprachchats auf Quest:
"F: Kann Meta meine Aktivitäten auf Discord sehen, weil ich die App auf Meta Quest nutze?

A: Nein. Die Nutzung der Discord-App auf Meta Quest ist wie die Nutzung von Discord auf jedem anderen unterstützten Gerät."

Quelle: https://support.discord.com/hc/de/articles/41412722792983-Discord-auf-Meta-Quest-Häufig-gestellte-Fragen-FAQ?utm_source=chatgpt.com#h_01KW0SVJ412XBC0EKFSPWMPA8M

(Discord ist zwar angeblich E2E verlüsselt aber hatte doch bzgl. Privatsphäre sein eigenes Debakel vor 1-3 Jahren oder?)
 
Zuletzt bearbeitet:
themk schrieb:
Auswahl unterschiedlicher Headstraps
Das ist ja positiv das man den wechseln kann auch wenn der alte Kaputt geht, aber bin ich blind oder haben 100% der Dinger an der Seite Plastikverkleidung? die Frame hat ja nicht nur so wie bei ner Skimaske solche Bänder es fehlt der obere Teil komplett.

Ich versteh gar nicht den Grund warum man bei Meta stattdessen solch ein Minderwertiges Plastikdesign das viel nerviger beim auf und absetzen ist entschieden hat, sie wiegt ja nur 100g mehr und nen Kabel braucht man auch nicht sogar noch weniger da längere Akkulaufzeit?

Letztlich sind das von dem Design her Skimasken mit eben Monitoren auf den gläsern, ich versteh nicht es gibt ja auch keine Skimasken mit festen Plastikhalterungen aus Festplastik ich versteh das das nötig war bei den schwereren Brillen aber das ist ja jetzt gegessen daher ist das nur ein Fehldesign.

Ein weiterer Punkt ist das Design heck wollte sagen auf Apple Niveau ist aber grad nochmal das Design der Apple Vision Pro geschaut und die hat ja auch feste Plastikteile dran, es ist damit mit abstand die best aussehende Brille. Klar vielen ist das egal da sie sie ja nicht sehen müssen wenn sie es aufm Kopf haben, aber Apple verkauft ja auch viel Zeug nur wegen dem Aussehen, also ganz so irrelevant kanns nicht sein.

Ich dachte schon vielleicht liegts an nem schwereren Kabel aber die Quest 3 hat ja auch nur Usb-c das schafft Valve auch mit nem elastischen Skimaskenband zu befestigen und ohne Band übern kopf.

Das ein riesen Schritt in mehr Ergonomie und das ist für mich einer der Hauptkritikpunkte an VR Hardware, das sind neue Maßstäbe / Standards die Valve hier setzt.

Alleine was das an Platz spart die Brille zu lagern mit einem elastischen Band vs dieser Monsterapareturen... ist mega nice.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tolles Produkt.
ALles in allem tut es mir für Valve sehr leid. Eine der wenigen großen FIrmen, die noch innovative Sachen ausprobieren. Ausgerechnet in dieser Zeit kommen sie mit all diesen Produkten.
 
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Bin ich eigentlich der einzige, der sich ärgert, dass Frame nicht auch als "Streaming only"-Variante angeboten wird?
Dann hätten die ganzen Preissteigerungen beim Speicher gar nicht so stark auf den Kaufpreis durchgeschlagen.
Die Hardwareanforderungen für die reine Stream-Decodierung sind vermutlich deutlich geringer und hätten sich bestimmt auch auf die Akkulaufzeit positiv ausgewirkt.

Meine Q3 habe ich fast ausschließlich im PCVR-Modus verwendet, da mich Standalone nicht wirklich interessiert.
 
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Gschaftlhuaba schrieb:
Bin ich eigentlich der einzige, der sich ärgert, dass Frame nicht auch als "Streaming only"-Variante angeboten wird?
Dann hätten die ganzen Preissteigerungen beim Speicher gar nicht so stark auf den Kaufpreis durchgeschlagen.
Die Hardwareanforderungen für die reine Stream-Decodierung sind vermutlich deutlich geringer und hätten sich bestimmt auch auf die Akkulaufzeit positiv ausgewirkt.
Soweit ichs verstanden habe, wird der SOC beim Streamen dazu genutzt das Bild zu interpolieren / verzerren in Relation zu den Tracking Daten, da man ansonsten die Latenz der Funkverbindung merkt.
 
@Heavynator Dass man fürs Streaming gar keine Rechenleistung braucht hab' ich auch gar nicht behauptet.
Aber vermutlich hätte man RAM und internen Speicher deutlich reduzieren und einen anderen SOC verwenden können, der eben keine aufwändige 3D-Geometrie berechnen können muss
 
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