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NewsSteigende RAM-Preise: Frameworks Notebooks und der Desktop werden noch teurer
Framework hebt erneut die Preise für die eigenen Laptop- und Desktop-Systeme an. Bei DDR5 liegt der Aufschlag pro GB gegenüber der letzten Preisrunde im Dezember bei bis zu 60 Prozent, bei LPDDR5X steigen die Kosten pro GB RAM gegenüber der ersten Preisanpassung im Januar um weitere bis zu 16 Prozent.
Bei den Preisen schießt sich AMD selbst bald ins Bein, wenn sie da keine Subventionen anbieten. Wenn ich 3k€ für ein Framework Desktop ohne SSD zahlen soll, kann ich auch gleich auf eine Nvidia DGX Spark Alternative für ein paar hundert Euro mehr zurückgreifen.
Und Framework ist noch einer der günstigeren Anbieter, wenn man auf zumindest rudimentäre Erweiterbarkeit wert legt.
Das wird einen harten Einschnitt im PC Markt geben, die Leute noch mehr zu Handy und Tablet treiben.
Ich beiß mir bei jeder News in den Hintern, erst bei den RAM Preisen, dann bei den GPUs nur um wenige Tage die alten Preise verpasst zu haben. Wollte dieses Jahr eigentlich mal wieder aufrüsten nach 5 Jahren, aber solange nix kaputt geht werde ich einen Teufel tun als diese Mondpreise zu bezahlen.
Wenn man das System hauptsächlich für KI nutzen will vielleicht, aber ansonsten haben Ryzen AI Max+ und DGX Spark komplett unterschiedliche Zielgruppen. Systeme mit Strix Halo sind ganz normale x86 PCs mit vergleichsweise starker iGPU und NPU (KI-Tauglichkeit ist da eher Nebensache), während die DGX Spark zum einen keine x86 CPU hat, es ist also kein Windows drauf lauffähig, und die Kiste ist primär für KI-Anwendungen gedacht und nicht für normale Desktop-Nutzung (und bisschen Gaming).
Ich gehe Wetten ein, dass Preise sich auf hohem Niveau auch dann einpegeln werden, wenn die RAM-Nachfrage abnimmt. Bei anderen Produkten ist dies nach dem Corona-Schock auch meistens so passiert.
Stattdessen darf man hohe Compute-Leistung künftig monatlich buchen und bis auf weiteres abhängig vom Anbieter bleiben. Alle anderen zahlen horrende Preise.
Da gehen die Preise aber auch hoch, am Ende wirds über alle Geräteklassen wohl eher so aussehen das die Leute ihre länger nutzen oder auf den Gebrauchtmarkt ausweichen.
Ansonsten bleibt dann nur noch per Finanzierung kaufen, könnte mir vorstellen das es dann eine neue Welle an 0% Angeboten geben wird.
Oder die höheren Preise halt zahlen. Ich glaube nicht, dass so viele auf den Gebrauchtmarkt ausweichen werden. Und so viel billiger wird der ja dann auch nicht sein, außer die Leute wollen die Sachen freiwillig verschenken. ^^
Dann Rüste mal einen Core i7 1 Gen weiter auf, ich bin beim Maximum (Bis auf CPU vll)
Leistungstechnisch wird es hoffentlich passen, solang die Hardware nicht kaputt geht. Wie gesagt das Ding ist 16 Jahre alt.
Gut, dass ich aktuell nicht aufrüsten muss.
Könnte aber die Hälfte von meinen 2x16GB für das doppelte verkaufen, für die ich das gesamte Kit damals gekauft hab ^^
Averomoe schrieb:
Ich gehe Wetten ein, dass Preise sich auf hohem Niveau auch dann einpegeln werden, wenn die RAM-Nachfrage abnimmt. Bei anderen Produkten ist dies nach dem Corona-Schock auch meistens so passiert.
Das glaube ich wiederum nicht.
Aktuell werden so abartig viele Fertigungskapazitäten aufgebaut, dass die Hersteller ruck zuck auf ihrem Speicher sitzenbleiben, wenn die Nachfrage auch nur minimal einbricht.
Und dann wird das Zeug irgendwann wieder verscherbelt weil die Nachfolge Gen den Lagerplatz benötigt und so weiter und so fort.
Speicher ist eben ein Schweinzyklus
@R O G E R
Naja du könntest immer noch gebraucht auf Haswell oder Broadwell gehen und hättest weiterhin deinen DDR3.
Demnach würdest du zumindest nicht unter den Speicherpreisen leiden (auch wenn dein "neues" System dann auch schon seine 12 Jahre auf dem Buckel hätte)
Das Stimmt ich hoffe mal das der Schweinezyklus diesmal nicht so lange dauert.
Wollte eigentlich bei Zen6 bzw. Nova-Lake mal in ein neues System investieren.
Aktuell werden so abartig viele Fertigungskapazitäten aufgebaut, dass die Hersteller ruck zuck auf ihrem Speicher sitzenbleiben, wenn die Nachfrage auch nur minimal einbricht.
Wo bitte werden denn aktuell abartig viele Fertigungskapazitäten aufgebaut? Die großen drei halten sich da doch stark zurück, um noch lange etwas von den aktuellen Preisen zu haben. Und wenn etwas aufgebaut wird, dann ist das alles mit SoP 2028+.
Steinigt mich, aber die preise werden nie wieder so niedrig sein wie sie mal waren..
Ich denke eher das 300€ standard preis für 32gb ddr5 sein werden, wenn sie dann irgendwann sinken sollten.
Bei den meisten Unternehmen, die "nur" User sind glaube ich das auch. Viele werden ihre Hardware einfach länger und länger benutzen in der Hoffnung, dass sie nicht kaputt geht.
Bei uns im Unternehmen sind die Laptops alle geleased und nicht gekauft. Die IT ist dazu übergegangen beim kleinsten "Defekt" den Leasing-Tausch vorzuziehen. Excel macht komische Dinge -> Laptoptausch, OneDrive synchronisiert nicht -> Laptoptausch.
Solche Leasing-Verträge könnten den Schmerz für Systemhäuser noch ein wenig hinauszögern, aber ich fürchte, die brauchen den Umsatz von Neu-Käufen.
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Zum News-Topic:
In meiner Wahrnehmung gehört Framework zu den "Guten" in der Branche, die auch den Kunden im Blick haben, nicht nur die Gewinnmarge.
Das Problem an der ganzen Misere ist ja, dass der KI-Kaufrausch massiv die Herstellungskapazitäten überschreiten. Man kann nur hoffen, dass sich Angebot und Nachfrage bald wieder angleichen.