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News Stop Killing Games: Petition zur Rettung von Spielen braucht Stimmen

DerAnnoSiedler schrieb:
Man stelle sich mal vor, die Mona Lisa wäre 1525 geschreddert worden, weil Leonardo da Vinci sich auf einen unvorteilhaften Publisherdeal eingelassen hätte - ne Lizenz ausgelaufen; Publisher keinen Bock mehr zu Supporten, Mona Lisa 2 stand sowieso schon kurz vor Release und dann konnte man eben nichts mehr anderes machen als Schreddern.
Schlechtes Beispiel! Den die Mona Lisa war eine Auftragsarbeit, keine laufende Dienstleistung!
Ich kann sagen "Maler, male mir ein Bild!" und das gehört dir. Du bist Eigentümer. Sie zu schreddern wäre Diebstahl, weil es mein Eigentum ist.
Und die Leistung ist auch irgendwann abgeschlossen. In einem vorgeben Rahmen.
Aber hier erwirbst du nicht die Eigentumsrechte am Code! Sondern nur die Nutzungsrechte! Das also so, wen du dir die Mona Lisa ausleihst, um sie auszustellen!
Und das hat ja nichts mit Bock zu tun... sonder mit kosten. Beispiel: es sind 20 Jahre vergangen, deine Ehefrau, deine Mona Lisa hat Graue Haare bekommen, das passt nicht mehr zum Bild!! Also fährst du zu Leonardo. Und natürlich bessert er das nach! Aber nicht umsonst!

Und ncohmal, du bist nicht der Eigentümer vom Code! So wenig wie du der Eigentymer von der Fitness kette bist, für das du ein Abo hast, damit do dort Trainieren kannst! Aber wen die Kette schließt, hast du kein Anrecht mehr die Geräte, das Gebäude weiter zu verwenden. Das zeigt die Absurdität.

Besseres Beispiel: Bücher! Bücher haben auch Eigentümer. Bücher haben aber auch Rechte inhabler. Der Eigentümer vom Buch, kann den Inhalt, die Geschichte, die dem Autor, Verlag, gehören, nutzen... Nicht aber die Geschichte selber kopieren, verändern, verbreiten...
Film Ähnlich...

Und diese Namens und Nutzungrechte sind in der Regel nicht unendlich.... Shakesbear... Faust.... ältere Literatur oft... LORD angeblich soll bald "frei" werden... Sprich ab dann ist es ein allgemein gut. Aber das ist oft nicht der Fall. Wen ich mir ein aktuelles Buch kaufe. Dann erwerbe ich das Buch und damit das recht es zu lesen. Ich darf es weder kopieren, oder inhalte für etwas anders Verwenden. Ich kann es verkaufen, es ist übertragbar.

Aber schon das geht bei Software oft nicht. Und bei Live as Service Game noch schwerer. Denn da, bin kein Jurist, Vertragsarten ist auch etwas her, aber dort hat man eine Dienstleistung, wo die Software Teil davon ist. Also ich Miete einen Zugang zu Software.

https://en.wikipedia.org/wiki/Live_service_game

Daher... ich bin auch der Meinung, Live Service Games, für die man für eine Service bezahlt, sollte dieser Service abgeschaltet wird, der allgemeinheit zur verfügung gestellt werden. Zumindest sollte der weiterbetrieb möglich sein. Aber so banal wie nen Bild, was einen Eigentümer, einen Schöpfer und Besitzter hat, so einfach ist es halt auch nicht.
 
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Habu schrieb:
Mir fällt sonst kein Bereich ein, wo das so geregelt ist
Mir fällt auch kein anderer Bereich ein, zumindest keiner der eine so breite Masse betrifft wie es bei Software der Fall ist.


Das ist zwar Niesche einer Niesche, aber gibt es. Diverse Fahrzeughersteller vertreiben einige exklusive Fahrzeuge wie spezielle hypercars, oder auch sehr limitierte Sammerstücke nur über spezielle Leasing Verträge.
An solche Fahrzeuge kommt man aber auch als Normalverbraucher nicht ran, selbst gut betuchte haben es schwer, weil die Hersteller ihre Liste haben nach der die Entscheiden wer sich bewerben darf und wer nicht.
Zum einen können die mit der Leasing die Zahlen der eigenen Bank etwas aufbessern, zum anderen behalten die damit die volle Kontrolle über das Fahrzeug.
Wenn denen nicht gefällt was du mit dem Fahrzeug machst, oder aus jedweden anderen Gründen, können die dir das jederzeit wieder wegnehmen. Und die gehen, soweit ich informiert bin, auch nie in privaten Besitz über.
Wieso die das so machen weiß ich nicht.
 
Taxxor schrieb:
Genau deswegen ja, damit die die auch irgendwann alle noch spielen kannst und nicht die Hälfte plötzlich nicht mehr spielbar sind, weil sie z.B. von Steam verschwunden sind und es keine Möglichkeit mehr gibt, sie runterzuladen
Nö. Das ist der SSD-Stapel.:p Der Epic-Stapel kommt noch obendrauf. Und wenn Epic offline geht auch egal, hab noch nie einen Cent für dieses Onlinegedöns bezahlt.
 
@Gorasuhl Verdammt, warum muss es immer einen passenden Vergleich mit Autos geben? :D

Aber können sie auch nach einer Woche ohne Angabe von Gründen das Fahrzeug wegnehmen und das kassierte Geld trotzdem komplett behalten?
 
lynx007 schrieb:
Schlechtes Beispiel!
Ich hab nicht mit Museum angefangen und ja; genau das sollte aus meinen Text doch hervorgehen ;).

Im Ernst, wenn es bei anderen Werken wie Bilder oder Büchern gängige Praxis wäre diese zu zerstören, hätten wir diese Diskussion gar nicht nehr, denn dann gäbe es seit Jahrunderten entsprechende Regelungen zum Erhalt des kulturellen Erbes ;).

lynx007 schrieb:
Auch habe ich die Petition unterzeichnet. Aber wir müssen uns schon der Sache so annäheren wie es real ist. Und Real kostetn Server Geld, Aufwendung... udn irgendwann ist es nicht mehr kostendeckend.
"Gibt uns den COde, die REchte" ist aber auch unrealistisch,
Realität ist, niemand (auch die Petition nicht) fordert:
  • Weiterbettieb der Server
  • Code
  • Rechte
?

Gefordert ist: Videospiele in einem funktionalen (spielbaren) Zustand zu belassen
Was keines der von dir aufgeführten Punkte bedeutet.
 
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@Habu
puh, gute Frage. Das wird denke ich mal vertraglich (oder evtl. muss man das nicht weil schon per gesetz) geregelt sein was in einem Fall der Vertragsauflösung passiert.

Was ich mich bei dem ganzen eher frage ist, wie bekommen die das zurück? Man nehme mal an, dass sich jemand aus den Emiraten das Fahrzeug irgendwo in seine private Sammlung gepackt hat.
Die könnten dann ja nur hingehen und das an die Behörden melden und sobald das evtl. mal beim Zoll auftauchen sollte beschlagnahmen lassen.


DerAnnoSiedler schrieb:
Realität ist, niemand (auch die Petition nicht) fordert:
  • Weiterbettieb der Server
  • Code
  • Rechte

Noch einmalz gefordert ist:
* Videospiele in einem funktionalen (spielbaren) Zustand zu belassen
Rechtlich, wenn es um Lizenzen bezüglich assets oder code dritter geht, kann das durchaus eintreten.

Und das FAQ ist dahingehend recht genau und sagt, entweder das Spiel wird bevor ein Gesetz in Kraft tritt eingestellt oder es muss eine Ausnahmeregelung geschaffen werden.
Games like these would need to be either retired or grandfathered in before new law went into effect.
 
Kommt doch mal am besten alle wieder runter. Ist anscheinend zu warm draußen.

Diese Vergleiche sind doch nur zur Veranschaulichung. Hier wird immer davon ausgegangen, dass man ja das "Spiel" gekauft hat. Das hat aber niemand.
Wer das möchte, nimmt ein paar Millionen in die Hand und kauft das komplette Spiele inkl. Code und aller Lizenzen vom Hersteller ab. Dann gehört es einem Selbst.
Alles andere ist ein Nutzungsrecht, das leider irgendwann entzogen werden kann, wenn der Betrieb der Software nicht mehr kostendeckend ist. So ist es nunmal, die Welt dreht sich weiter und wer weiß, welch absurde Dinge da noch kommen.
Leben wir damit.

Und um noch einen richtig abwegigen Autovergleich zu bringen.
Ich kann heute auch keinen Golf 1 GTI mehr neu bei VW kaufen, auch wenn ich das gern machen würde. Gibt's nicht mehr.
 
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DJKno schrieb:
Alles andere ist ein Nutzungsrecht, das leider irgendwann entzogen werden kann, wenn der Betrieb der Software nicht mehr kostendeckend ist.
Oder auch einfach so... ohne die Kostenfrage. Schließlich kann das ja auch ohne Angabe von Gründen und zu jeder Zeit passieren. Das passt aber in keinen rechtlichen Rahmen in Europa, deswegen haben wir ja die Petition hier bei uns und nicht in den USA, wo es mit Verbraucherrechten eher finster aussieht.

Weil wir gerade bei Autovergleichen sind: VW hat nicht mit der Einstellung der Serie sämtliche bereits verkauften Fahrzeuge untaugllich gemacht. Da gibt es sicher noch bessere Autovergleiche... ;)
 
"Gefordert ist: Videospiele in einem funktionalen (spielbaren) Zustand zu belassen
Was keines der von dir aufgeführten Punkte bedeutet."

Das würde wen ich dieser Fomulierung (blind) Folge bedeuten, das ich unendlich Lange für ein Spiel bezahlen muss. Denn Live Service Games brauchen, Service. Und Service sind Aufwendungen.

Korregiert mich, aber das ist hoffentlich nicht die Forderung. Weil das wäre Juristisch dumm, da nicht umsetzbar. Ich dachte es sei gefordert, das wen die Dienstleistung endet, das man selbst im Prvaten, die Dienstleistung fortführen darf und kann. Das ergäbe Sinn. Wobei auch schon da man Nutzungsrechte, an die algemeinheit abgibt, was praktsich einer Enteignung darstellt. Was ja als Kulturgut, vielicht umsetzbar wäre.

Aber ich kann icht von einem Hersteller verlangen undenlich eine "Leistung" zur verfügung zu stellen. Das wäre Juristisch kaum bis nicht umsetzbar. Und falls doch, würde niemand mehr Liveservice Games in europa anbieten. Fände manche nciht so schlecht. Würde aber halt dazuführen das bestimmte Produkte in der EU gar nciht mehr angeboten werden.
 
DerAnnoSiedler schrieb:
Was ist ein "Ersatz-publisher"?
Spiele sollen nach Supportende irgendso weiter spielbar sein - völlig ohne Support von irgendjemanden. Die Petition fordert nicht mehr und nicht weniger.
Derjenige, der den Server zur Verfügung stellt und betreibt. Oder glaubst du, die Spiele kommen einfach so aus der Steckdose?
Ergänzung ()

DJKno schrieb:
Und um noch einen richtig abwegigen Autovergleich zu bringen.
Ich kann heute auch keinen Golf 1 GTI mehr neu bei VW kaufen, auch wenn ich das gern machen würde. Gibt's nicht mehr.
OT:
Aawww, das waren noch Zeiten. Mein erstes Auto war ein Golf 2, aber mein Dad hatte einen 1er. Da brauchte man für Reparaturen quasi nur Hammer und Schraubenzieher. Und Muckis für Lenkung und Fensterheber. :daumen:
 
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Fluffypuff schrieb:
Hier braucht es dringend einen staatlichen Eingriff.
Den braucht es definitiv.
lynx007 schrieb:
Und Service sind Aufwendungen.
spielbarer Zustand bedeutet im Prinzip, offline Modus oder Z.b auch die Freigabe von Server Software damit Fans das Spiel weiter spielen können.
Niemand verlangt das die Studios die Spiele für immer betreiben. Es geht hier darum, dass Studios die Spiele nicht unbrauchbar machen sollen.
 
@lynx007
ich weiß, das ist nicht bei der ECI selbst verlinkt und ärgert auch einige.

Schau mal in das FAQ, oder im zweifel gibt es auch einige Videos von Ross, da wird mehr beschrieben.

Das Problem ist halt nicht einfach mal so gelöst, so wie die Initiative es einem übermitteln will. Da sind einige Rechtsbereiche die hier reinspielen und auch sehr viele Nuancen die man beachten muss, wenn es soweit ist.

Ich hätte mich gefreut, wenn es einen Anhang gäbe und nicht eine flickenteppich Lösung wie das jetzt der Fall ist. Ist aber nunmal so und damit müssen alle leben.
Wenn es nichts werden sollte, dann muss man das beim nächsten Versuch strukturierter angehen.


Gibt einige gute Initiativen bezüglich Tierpelze, oder Käfighaltung und daran hätte man sich gut orientieren können. Die sind etwas präziser formuliert, mein weiß aus dem Text heraus um was es geht, was angestrebt wird und für mehr Informationen gibt es ein PDF in dem alles nochmal genauer erklärt wird inkl. einiger Beispiele was man sich als Lösung vorstellen könnte.


Edit: @LadyAlice
Ja, aber es gibt auch einige Entwickler die damit Probleme bekommen könnten.
Da dürften idr. ältere Spiele wie WoW von betroffen sein, weil man wahrscheinlich nicht mehr weiß was alles in dem Server an Drittsoftware reingepackt wurde. Und ob sich ein neu schreiben des Servers (und idr. auch teile des Client) loht gilt es abzuschätzen.
Wenn es sich nicht lohnt sieht die Initiative vor, dass man es mit einer Ausnahmeregelung versucht, wenn das nicht funktioniert sind diese Spiele einzustellen (zumindest in der EU).
 
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Wollte auch Unterschreiben, aber als Schweizer bin ich raus; kann mein Land nicht auswählen…
 
LadyAlice schrieb:
spielbarer Zustand bedeutet im Prinzip

Nein das kann vieles bedeuten und hoffentlich ist das auch in der Initative etwas präziser Dargestellt. Sonder passiert eines, der Parlamentarier schaut es sich als Jurist an, bekommt beim ersten Absatz kopfschmerzen, und legt das direkt in den Papierkorb.

Was viele nicht verstehen wollen, die bei meinem Devil-Advokatis das "schäumen" beginnen, ich möchte ja auch das die Iniative klapt. Selbst wen ich vom Herzen einen Anti-Kapitalistischen Ideal folgen würde, das ist kein Angriff, aber gerade dann müsste ich mich bei Initativen so weit der realität stellen, das es in der europäischen Kommission, die ja auch (wen nicht nur) Lobby interssen vertret, aussich auf Erfolg hat.

Ich habe es noch nicht gelessen, nur unterschrieben. Weil ich Videospiele auch als Gemeingut begreife. Insbesondere wen niemand mehr damit Geld verdienen kann. Aber das heist nicht das ich Eigentumsrechte und Verfügungsreche ausblenden kann. Und wen ich irgendjemand "Enteigne", und sei es nur um an sie "Verfügunsrechte" abzutreten, dann ist die Frage, wie bekomme ich das gesetzes Konform, Einfach und Wasserdicht durch. Auch, oder selbst wen es im Prinzip keinen Schadet, und im allgemeinen Interesse ist, muss ja ein Vorhaben juristisch umsetzbar sein. Das war nur der Punkt worauf ich hinauswollte.

@Gorasuhl
Ich kuck mir das jetz tauch interesse halbe mit ner Tase Kaffe mal auf YT an und schau auch ob da hoffentlich gute Juristen mit im Boot saßen. Aber ganz ehrlich... PC Life Service Games interresiert in der EU Kommision wohl keine Sau. Worum es mir nur ging, bei der Argumention manche hier, würde das von der "Konstruktion" her, nicht funktionieren.
 
lynx007 schrieb:
Nein das kann vieles bedeuten und hoffentlich ist das auch in der Initative etwas präziser Dargestellt.
Das ist genau deshalb so vage formuliert, weil das nicht Aufgabe der Initiative ist, sowas genau definieren. Das können Privatpersonen gar nicht leisten, dafür gibt es Gremien mit Experten aus den verschiedensten Bereichen. Schau doch erst mal wie der Weg von so einer Initiative bis zum fertigen Gesetzesentwurf abläuft und wofür es diese BÜRGERinitiativen gibt. Wenn man da eine juristisch lückenlosen Vorlage liefern müsste, die dann nach kurzem Überfliegen abgehakt wird und anschließend direkt im Gesetzbuch landet, könnte man den ganzen Schmu auch direkt sein lassen.

Es ist ein direktdemokratisches Mittel zur Abstimmung über öffentliche Anliegen. Es geht darum, dass sich die Leute, die sowas im Detail ausarbeiten KÖNNTEN, überhaupt erst mal damit beschäftigen.
 
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Habu schrieb:
Das ist genau deshalb so vage formuliert, weil das nicht Aufgabe der Intiative ist, sowas genau definieren.
Verständlich, nun kommt das aber.
Es sollte doch so formuliert sein, dass es möglist viele verstehen und wenn einige danach mehr Fragen haben als vorher, den Author darauf ansprechen und die Antwort ist "my lawyer told me it's well worded", dann weiß ich halt auch nicht weiter.
Wenn nach live schalten der Abstimmung noch viel mehr Leute danach fragen, wieso geht man den Umweg und erstellt eine Seite für ein FAQ anstatt den Text in ein PDF in den Anhang zu packen wo ihn jeder sieht? Auf der Initiative kann man einen, oder mehrere Vermerke setzten a là für mehr Informationen siehe Anhang.
Das ist wohl was einige daran Stört. Stellt euch mal vor, irgendwer hat die ECI gelinkt, ihr seit mit dem was ihr gelesen habt unzufrieden, habt Fragen und wisst nicht, dass es noch mehr Informationen gibt die zumindest einige Sachen besser erklären.

Die Initiative und die Idee ist gut, Umsetzung sagen wir mal verbesserungswürdig.
 
Gorasuhl schrieb:
Es sollte doch so formuliert sein, dass es möglist viele verstehen und wenn einige danach mehr Fragen haben als vorher, den Author darauf ansprechen und die Antwort ist "my lawyer told me it's well worded", dann weiß ich halt auch nicht weiter.
Bedeutet, dass Ross genauso wenig Ahnung von solchen Sachen hat, wie die meisten anderen Gamer (mich eingeschlossen).

Gorasuhl schrieb:
enn nach live schalten der Abstimmung noch viel mehr Leute danach fragen, wieso geht man den Umweg und erstellt eine Seite für ein FAQ anstatt den Text in ein PDF in den Anhang zu packen wo ihn jeder sieht?
Wer weiß, vielleicht der Anhang nicht für ein FAQ für die Interessieren gedacht? Oder Ross ist einfach extrem verplant? ^^

Die Fragen kommen doch vor allem von Spielern, die in der Materie sind. Die wissen, wie komplex die Angelegenheit ist. Politiker wissen nicht mal was Always-on bedeuten soll oder was ein MMOG ist, deswegen ist eine allgemeine, verständliche und unspezifische Formulierung an der Stelle schon sinnvoll. Ein Politiker sieht es geht um etwas, das man kauft, was vom Hersteller später ohne entsprechende Information vor dem Kauf funktionsunfähig gemacht wird. Damit kann man was anfangen, das versteht jeder. Wenn man da bereits genaue Vorgaben zur Umsetzung ohne ausreichend Spielraum macht, kann das Ganze eigentlich nur scheitern.

Außerdem muss ein Kompromiss gefunden, hier sind dann auch die Publisher gefragt. Die sollten natürlich ein Mitbestimmungsrecht haben, wie man am Ende "playable" definitiert.
 
Sorry. Es steht wirklich alles in der FAQ und das wichtigste auch im wirklich gut geschriebenen Artikel hier auf computerbase.

Iron Plague schrieb:
Derjenige, der den Server zur Verfügung stellt und betreibt. Oder glaubst du, die Spiele kommen einfach so aus der Steckdose?
Nein!
Der ganze Sinn und Zweck der Petition ist immer noch, dass die Spiele nach EOL OHNE Server, Support, Publisher, ... spielbar sind.

lynx007 schrieb:
Korregiert mich, aber das ist hoffentlich nicht die Forderung.
Natürlich ist es das nicht.

Vtl. mögen einem gewisse Publisher etwas anderes erklären wollen, aber natürlich ist auch ein Live-Service Spiel nur ein Spiel, das regelmäßig Updates erhällt.

Wieso sollte so ein Spiel in seiner finalen Form nicht (als Non-Live-Service) spielbar bleiben? Wegfall von Features, die sich nicht sinvoll umsetzen lassen, ist expliziet Okay

Gorasuhl schrieb:
Rechtlich, wenn es um Lizenzen bezüglich assets oder code dritter geht, kann das durchaus eintreten.

Und das FAQ ist dahingehend recht genau und sagt, entweder das Spiel wird bevor ein Gesetz in Kraft tritt eingestellt oder es muss eine Ausnahmeregelung geschaffen werden.
Du sollte schon den gesammten Absatz zitieren. Weiter:

"For the European Citizens' Initiative in particular, even if passed, its effects would not be retroactive. So while it may not be possible to prevent some existing games from being destroyed, if the law were to change, future games could be designed with "end of life" plans and stop this trend."

Also, es geht nur um neue Spiele. Müssten die Lizenzen dann eben zukünftig entsprechend geschlossen werden.
Edit: Ja, da ist die FAQ tatsächlich eben nicht genau; aber IMHO es kann eigentlich nur auf Ausnahmeregelungen für bereits laufende Live Service Games hinauslaufen; alles andere wäre ja niemanden geholfen?

In keinem Fall will jemand Rechte oder Code haben.

Edit 2:
Stelle gerade fest, die FAQ gibts ja auch auf Deutsch :hammer_alt:

Dort ist die Stelle sogar expliziet und nicht missverständlich.

Alte Spiele wo aufgrund Lizenzen ein EOL Plan unmöglich ist, sind in keinem Fall betroffen.

"Solche Spiele müssten bestandskräftig übernommen werden. Besonders was die EU-Initiative angeht, auch wenn diese erfolgreich ist, so muss man bedenken dass die Gesetzesänderung nicht retroaktiv wirkt. Aber während es ggf. nicht möglich ist, einige vorbestehende Spiele vor der Zerstörung zu schützen, so it es doch so dass nach der Gesetzesänderung Spiele in der Zukunft so entwickelt werden würden, dass ein Plan für das 'Lebensende' von Vornherein Teil des Prozesses ist. Lizenzverträge würden das dann von Vornherein berücksichtigen."
 
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DerAnnoSiedler schrieb:
Du sollte schon den gesammten Absatz zitieren. Weiter:
entschuldigung, aber das stimmt so nur bedingt. Hier der komplette Absatz

For existing video games, it's possible that some being sold cannot have an "end of life" plan as they were created with necessary software that the publisher doesn't have permission to redistribute. Games like these would need to be either retired or grandfathered in before new law went into effect. For the European Citizens' Initiative in particular, even if passed, its effects would not be retroactive. So while it may not be possible to prevent some existing games from being destroyed, if the law were to change, future games could be designed with "end of life" plans and stop this trend.

Not retroactive -> Alles so wie es beim Eintreten des Gesetztes bereits existiert bleibt unberührt.
Habe ich ein Spiel, das sich noch im aktiven Support befindet, bspw. ein WoW bekommt eine neue Erweiterung, dann müsste sich Blizzard als Publisher an die neue Gesetzesregelung halten, wenn sie das auch in der EU anbieten wollen würden. Gleiches würde die schon von einer simplen Aufgabe wie einfaches Bugfixing abhalten, weil die damit strenggenommen das Spiel modifizieren.

Und das macht keinen Sinn. Ich packe auch nicht einen Doppelvergaser auf unseren 79er Golf 2 und muss aufeinmal eine WLTC wie bei modernen Fahrzeugen ab 2023 machen lassen, sowie Euro 6e? einhalten.

Edit:
Danke für den Nachtrag. Ja auf deutsch steht das in der Tat expliziter. Allerdings steht das so nicht im originaltext und der ist für mich entscheidend, weil in Übersetzungen nicht selten einige Sachen verloren gehen. Indem Fall hat der Übersetzer halt biserl was dazu gedichtet. Weil das so nicht im original steht hat das halt einen bitteren Beigeschmack.
 
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