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News Stop Killing Games: Petition zur Rettung von Spielen braucht Stimmen

CyrionX schrieb:
Müsste man mal ernsthaft drauf ankommen lassen, ebenso der dreck mit den urhebergebühren die man auf nahezu allen datenträgern zahlt.... man könnte ja.

Ich finds traurig das dieses Thema erst jetzt kurz vor schluss wirklich ernst genommen wird, und das kreide ich auch der CB redaktion an, wie auch allen anderen größeren seiten, sowas hätte man von anfang an mit verbreiten sollen. Schliesslich zahlen wir ja für den kauf geld, und ja das was Ubisoft mit TheCrew 1 gemacht hat ist für mich nichts anderes als DIEBSTAHL. Mach das mal als kleiner Bürger, mit pech kommt dann der knast, aber die großen können und dürfen sich einfach alles erlauben und bekommen kein ärger, dem muss man ein riegel vorschieben, es kann einfach nicht sein das wir spieler uns immer unterordnen müssen. Ein Offlinepatch hätte wahrscheinlich aber den Stein nicht ins rollen gebracht, ergo hat es trotz allem ein gutes, jetzt liegts an der spielerschaft zusammenzuhalten.
Und diejenigen die meinen es sei nicht so schlimm dies das, ja nur solange bis es euch selbst nicht erwischt...
 
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Hab auch mal direkt unterzeichnet
 
QXARE schrieb:
Was hat das mit Rettung von Spielen zu tun? Die Aufrechterhaltung solcher Services ist mit Kosten verbunden, ja selbst das Umschreiben der Engines für den lokalen Gebrauch kann massiv ausarten. Wer soll das bezahlen?

Man weiß als Konsument ganz genau worauf man sich beim Kauf einlässt. Das betrifft Software und Hardware zugleich und ist zudem überall gang und gäbe... Nur die Spieler könnten ihre Spiele retten...
Was kostet es Unternehmen, einen Patch für Offline oder zum selber Hosten bereitzustellen?
Die Studios würden am liebsten 1h vor dem 9 Titel von CoD, den alten offline nehmen um noch mehr zu verkaufen.
 
Hab auch mit meinen beiden (Frauchen!) mir zur Verfügung stehenden Stimmen gevotet! :daumen:
 
QXARE schrieb:
Was hat das mit Rettung von Spielen zu tun? Die Aufrechterhaltung solcher Services ist mit Kosten verbunden, ja selbst das Umschreiben der Engines für den lokalen Gebrauch kann massiv ausarten. Wer soll das bezahlen?
Cracking Groups machen das sogar unentgeltlich und müssen dafür Reverse engineeren. Wenn man sowas bei der Entwicklung beachtet und im Zweifelsfall den Server Part öffentlich zugänglich macht, ist das keine Frage des Geldes. Alles möglich, nur der Wille fehlt.

Und bei Firmen, die Psychologen einstellen um Spielsucht zu triggern, würde ich jetzt nicht an den mündigen Konsumenten appellieren.
 
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Ganz ehrlich: Müssen wir wirklich jeden digitalen Pfurz gesetzlich regeln? Wenn ein Spielserver abgeschaltet wird, dann ist das Spiel halt tot. Game over. Ich hab das beim Kauf doch schon schwarz auf weiß – ob EA, Ubisoft oder sonst ein Publisher, irgendwann drehen sie den Hahn zu. Wartungskosten, Serverbetrieb, Geschäftsinteressen… das ist keine Überraschung, sondern Teil des Deals.

Und nein, ich brauche keine gesetzliche Lebenserhaltungsmaschine für jedes x-beliebige Online-Game von 2009. Die wenigsten Titel verdienen Museumsstatus – das meiste ist Fast Food, kein Kulturgut. Klar, bei wirklich besonderen Spielen könnte man Ausnahmen schaffen. Aber 99% davon dauerhaft retten zu wollen? Sorry, das ist nicht nur utopisch, das ist digitaler Messi-Wahnsinn.

Wer Spiele mit Ewigkeitsgarantie will, soll Brettspiele sammeln.
 
Das sind selbstgemachte Probleme.
Ihr gebt den Unternehmen doch Recht, wenn ihr Gamepass, Spieleabos usw abschließt und Konsolenspiele rein digital kauft. Damit gibt man den Unternehmen doch grünes Licht dafür, dass ihr Spiele wie Fastfood seht und die Lebensdauer keine 3 Monate betragen muss.

Wir sind sogar schon so weit dass nicht mal die neue PS5 ein Laufwerk hat, damit ist der Kunde vollkommen den Publishern ausgeliefert.

Einfach mal selber hinterfragen warum das alles so ist wie es ist.

Und damals haben ja auch alle den Trend der Spiele keys voll mitgemacht, keiner wollte mehr DVDs. Jetzt sind die Konsequenzen dieses Verhaltens da.
 
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Finde die grundlegende Idee gut, aber ich bin kein Fan von Ross und wie er und seine Community diverse Sachen handhaben.
Befürworter die jemanden der eine andere Meinung hat (in wie weit das was die Person gesagt hat Stimmt oder nicht sei mal dahingestellt) irl stalken und bedrohen ist für mich nunmal ein no-go.


@AbstaubBaer
zu den Missinformationen sei zu erwähnen, dass sich diverse Entwickler zu Wort gemeldet haben und einige der Bedenken nicht so abwegig sind (z.B. Tyler F. Cloutier).
Mit ein Grund wieso das so ins Stocken gekommen ist liegt an der Sache wie Ross und seine Community mit Thor umgegangen sind. Gronkh, Pietsmiet und viele andere Content-Creator hatten damals, und haben wahrscheinlich auch immer noch, kein wirkliches Interesse daran sich zu der Bewegung zu äußern weil man damit rechnen muss, dass man bei ein wenig Kritig mit in den Shitstorm gezogen wird.
Einige kleinere haben sich geäußert, wurden fertig gemacht und die haben vorher nicht mal was von Thor oder dessen Videos gewusst.

Es ist Fakt, dass es seit August letzten jahres in den meisten Discords der deutschen Content Creator still um das Thema geworden ist und niemand das nochmal aufgegriffen hat.
Bei Pietsmiet wurde das im Discord einmal ende August angesprochen und danach erst wieder vor 1 oder 2 Tagen. Bei Phunk im Discord sogar nur im letzten Jahr.
Das zeigt für mich, dass selbst von den Befürwortern wohl nur bedingtes Interesse daran besteht.

Bevor Ross auf Thor zeigt, sollte der sich lieber mal fragen was er und die Community zwischenzeitlich gemacht haben. Viel Engangement war meiner Empfindung nach zumindest nicht dabei. Und fehlendes Engangement der eigenen Leute ist wohl nicht die Schuld einer anderen Person.



Hylou schrieb:
Der Kerl ist einfach "full of shit" und hat dagegen gewettet, weil er selber ein GAAS am laufen hat und nicht nicht schlau gemacht hat was genau das ganze bewirken soll.
Kann verstehen, dass einige seine Art nicht mögen. Der hat teilweise eine merkwürdige Sichweise auf Dinge oder wie der mit etwas umgeht. Fand ihn auch am anfang recht interessant, schaue inzwischen aber eher nur noch den Frettchen zu.

welches spiel?
An Rivals ist er nicht aktiv beteiligt und ist davon abgesehen auch kein GaaS, genauso wenig wie dem seine 2, die laufen ohne Probleme auch im offline modus.

Syrato schrieb:
Was kostet es Unternehmen, einen Patch für Offline oder zum selber Hosten bereitzustellen?
Hängt davon ab wie umfangreich das ganze ist. Im worst case muss man vieles komplett umschreiben. Kann man also nicht wirklich abzuschätzen. Von ein paar stunden und einigen hundert-tausend dollar bis hin zu vielen Millionen ist alles möglich. https://x.com/TylerFCloutier/status/1938421611474128981
 
Zuletzt bearbeitet: (Typo)
Fluffypuff schrieb:
Aber 99% davon dauerhaft retten zu wollen? Sorry, das ist nicht nur utopisch, das ist digitaler Messi-Wahnsinn.
Manche Spiele müssen aber eine Ewigkeitsgarantie haben.

Ich kann dir sogar ein paar aufzählen:

Stalker
Half Life 2
Death Stranding
Medal gear Solid

usw

Du kannst jetzt nicht einfach behaupten Spiele sind allgemein nur Fastfood. Wenn alle Spiele irgendwann nur noch für 3 Monate da sind, dann ist die Qualität automatisch auch beschissen. Denn welcher Spieleentwickler würde sich noch 5 Jahre lang Mühe machen gute Spiele zu entwickeln wenn die Lebensdauer 3 der 4 Monate ist und danach ist es down. Das ist eine Sache wo man mal ein bisschen weiterdenken sollte
 
Die kulturelle Anerkennung von Videospielen ist längst erfolgt – bereits 2008 wurde der damalige G.A.M.E.-Bundesverband (heute game – Verband der deutschen Games-Branche) in den Deutschen Kulturrat aufgenommen.

Vor diesem Hintergrund wirkt die Petition eher wie ein Aktionismus mit der Gießkanne: Sie zielt an bestehenden Entwicklungen vorbei und ignoriert, dass es längst etablierte Strukturen zum Erhalt von Spielen gibt – sei es durch Archivierung, Emulation oder die Arbeit von Institutionen wie dem Deutschen Spielearchiv.

Aus meiner Sicht ist die Initiative in ihrer jetzigen Form überflüssig.
 
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QXARE schrieb:
Was hat das mit Rettung von Spielen zu tun? Die Aufrechterhaltung solcher Services ist mit Kosten verbunden, ja selbst das Umschreiben der Engines für den lokalen Gebrauch kann massiv ausarten. Wer soll das bezahlen?
dynamisch Skalierbare Cloudsysteme gibt es nicht erst seit Gestern und die meisten Anbieter haben ihre Onlinedienste auch schon lange da hinein verschoben. Nichts spricht dagegen ein paar Instanzen für ein altes Spiel laufen zu lassen, dass nur noch 100 Leute spielen.

Alternativ könnten die Hersteller auch die Serversoftware veröffentlichen, damit entsprechende Fangruppen Private Server einrichten können....bzw. direkt SDKs für private Server bei Release veröffentlichen. Die Kosten wären minimal.
 
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Ich bin tatsächlich dagegen. Ich glaube, dass zu viele Regeln es Einzelpersonen und kleinen Teams schwerer machen, etwas zu entwickeln.

Die Regel für sich betrachtet wirkt erstmal sinnvoll, jedoch landet sie auf dem Haufen aller bereits existierenden Regeln und erschwert damit die Entwicklung im Allgemeinen.

Ich würde also eher von einer Verpflichtung absehen, da die Nachteile die Vorteile nicht überwiegen.
 
DerDoJo schrieb:
Alternativ könnten die Hersteller auch die Serversoftware veröffentlichen
nicht, wenn diverse Lizenzen drin hängen die nicht für diesen Verwendungszweck ausgelegt sind.

Kann man bei künftigen Entwicklungen durchaus berücksichtigen. Bei bestehenden Entwicklungen kann das aber dazu führen, dass das zu kostenintentiv wird und einige Projekte abgeschrieben werden weil die unrentabel werden würden.
 
@Gorasuhl dann plant man das zukünftig ein.
 
Syrato schrieb:
Was kostet es Unternehmen, einen Patch für Offline oder zum selber Hosten bereitzustellen?
Die Studios würden am liebsten 1h vor dem 9 Titel von CoD, den alten offline nehmen um noch mehr zu verkaufen.
Würde mal auf 5-6 stellige Beträge tippen, je nach Komplexität.

Diablokiller999 schrieb:
Cracking Groups machen das sogar unentgeltlich und müssen dafür Reverse engineeren. Wenn man sowas bei der Entwicklung beachtet und im Zweifelsfall den Server Part öffentlich zugänglich macht, ist das keine Frage des Geldes. Alles möglich, nur der Wille fehlt.

Und bei Firmen, die Psychologen einstellen um Spielsucht zu triggern, würde ich jetzt nicht an den mündigen Konsumenten appellieren.
Es geht hier nicht um die Umsetzbarkeit, sondern um den Kostenfaktor. Mod Groups verbessern Spiele auch unentgeltlich und fixen Bugs, ist das jetzt der Freifahrtschein für Entwickler die Qualitätssicherung einzustellen? Einige der Großen tun dies bereits erfolgreich, dank der Spieler, unter anderem auch der Mod Groups, welche diese Vorgänge und Verhalten weiters bestärken, wo wir wieder beim Thema wären.

DerDoJo schrieb:
dynamisch Skalierbare Cloudsysteme gibt es nicht erst seit Gestern und die meisten Anbieter haben ihre Onlinedienste auch schon lange da hinein verschoben. Nichts spricht dagegen ein paar Instanzen für ein altes Spiel laufen zu lassen, dass nur noch 100 Leute spielen.

Alternativ könnten die Hersteller auch die Serversoftware veröffentlichen, damit entsprechende Fangruppen Private Server einrichten können....bzw. direkt SDKs für private Server bei Release veröffentlichen. Die Kosten wären minimal.
"dynamisch Skalierbare Cloudsysteme".... klingt natürlich super, kosten aber trotzdem genug Geld. Und ja, sehr viel spricht dagegen Instanzen für nur 100 Leute aufrecht zu erhalten. Wer soll diese Wartungskosten bezahlen, schließlich sollen diese Systeme ja auch reibungslos funktionieren?

"Serversoftware veröffentlichen" klingt ebenso schlüssig und leicht, aber selbst dieser Prozess könnte mit immensen Kosten verbunden sein, rein schon aus der Sicherheitsperspektive.
 
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