News Streitgespräch auf Re:publica 25: Inwieweit die Telekom absichtlich das Netz verlangsamt

@DLMttH

Da habe ich mich etwas unglücklich ausgedrückt - ich meine, wenn das Telefon im Splitter steckt. Das VoIP mit entsprechendem Internet geht ist klar, wenn man es möchte. Ich hatte schon die Voraussetzung, dass das Telefon im Splitter steckt bei meinen Kommentaren.

Ich habe mich auf den "klassischen" Aufbau mit Telefon, und Splitter bezogen.

Das war meine Wissensbasis
Annex B = Telefonie über Splitter, analog, keine Trennung vorhanden
Annex J = Telefonie nur über VoIP machbar, somit Trennung vorhanden - mutmaßlich nicht erlaubt, wegen Notrufen etc.


Dass VoIP an sich mit jedem Internet geht, was schnell genug ist, ist klar.
 
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luckysh0t schrieb:
Das VoIP mit entsprechendem Internet geht ist klar, wenn man es möchte
Und das möchte man: 1&1 realisiert seit mind. 20 Jahren entsprechende Tarife, anfangs gerade mit dem Argument, dass man keinen Telekom-Telefonievertrag und dementsprechend auch keinen Splitter brauchte. Und vor 20 Jahren war das natürlich alles Annex B und mit Zwangstrennung.
Aber das hat ja noch nie jemanden gestört? Es gibt ja auch keine Pflicht, überhaupt einen Festnetzanschluss zu besitzen...
 
Hier mal wie es mit einem Vodafone Anschluss aussieht im gleichen Haus:
123.png


Web-Schecki schrieb:
Es gibt ja auch keine Pflicht, überhaupt einen Festnetzanschluss zu besitzen...
Ist nicht in jedem Vertrag ein Festnetzanschluss mit bei? Ich habe immer gesagt das wir keine Nummer brauchen aber man bekommt sie immer oft sogar 3 nutzen seit vielen Jahren kein Haustelefon mehr
 
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@DLMttH aber leider nicht bei Telekom oder Vodafone Kabel in meiner Region. Vodafone DSL bietet das und dann deutlich Günstiger.
 
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Telekom VDSL 250 (185 effektiv):

Betroffen... (Telia Packetloss, MSFS2024..., Win Updates, ...schonmal gepostet...)
{
"cdn-cgi": {
"local-free-v4": [
"IPv4",
"colo=EWR",
"Newark, New Jersey, United States"

],
...
 
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arvan schrieb:
Und VDSL2 wird in Deutschland immer noch als Annex B geschaltet, weil der untere Teil des Spektrum nicht so relevant ist
Das Annex bei VDSL2 ist nicht vergleichbar mit dem Annex bei ADSL. Bei VDSL2 Annex A/B/C/D geht es um die Region: Nordamerika, Europa, Japan, oder China. Dementsprechend wird hier natürlich immer VDSL2 Annex B genutzt. Das ist aber nur zufällig der gleiche Buchstabe wie das hier vorher genutzte ADSL-Annex, und sagt nichts über den Frequenzbereich des ersten Upstreambands (US0) aus.

DLMttH schrieb:
VDSL hat aber so viel mehr Reserven, dass die unteren Träger wiederum nicht genutzt werden.
Die unteren Träger können zumindest teilweise auch bei VDSL2 genutzt werden. Die Telekom macht das bei Super Vectoring mit dem US0-Typ M (entspricht ADSL Annex M). Da wird also nur noch der Frequenzbereich für POTS ausgespart, und nicht mehr der für ISDN.

Den POTS-Bereich auch noch zu nutzen, ist bei VDSL2 nicht möglich, weil es sowas wie einen US0-Typ J nicht gibt.
 
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WetMar schrieb:
@DLMttH aber leider nicht bei Telekom oder Vodafone Kabel in meiner Region. Vodafone DSL bietet das und dann deutlich Günstiger.
Ist bei mir so ,habe meinen Anschluss ohne Telefonie und spare damit einige €uros.
 
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Bringt ein Wechsel zu einem anderen Anbieter bei DSL überhaupt etwas? Die nutzen dann doch auch Telekomnetz, also kaufen sich ein/mieten es?! Oder geschieht das Peering soweit "hinten", dass man dann bereits im eigenen Netz von 1&1, Drillisch oder wem auch immer ist?
 
MrThompson schrieb:
Bringt ein Wechsel zu einem anderen Anbieter bei DSL überhaupt etwas?
Ja.
MrThompson schrieb:
Die nutzen dann doch auch Telekomnetz, also kaufen sich ein/mieten es?!
Ja, aber nur die letzte Meile.
MrThompson schrieb:
Oder geschieht das Peering soweit "hinten", dass man dann bereits im eigenen Netz von 1&1, Drillisch oder wem auch immer ist?
Genau. Wobei 1&1 und Drillsch das gleiche ist und die auch nicht überall ins eigene Netz gehen, weil sie nicht überall erschlossen haben. o2 und Vodafone sind da die sichere Bank.
 
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slrzo schrieb:
Müsste die Bundesnetzagentur nicht relativ einfach überprüfen können, ob die Peeringverbindungen der Telekom "ausreichend" sind?
laut PeeringDB hat die DTAG gerade eine 110G-Verbindung zum DE-CIX (vor wenigen Monaten waren es noch 10G (!!!)). Zum Vergleich: Dt. GF: 400G, Vodafone 2x 600G.
 
@Nebula123 Das ist halt keine Prüfung, ob das ausreichend ist. Die ganzen privaten Sachen sind da ja nicht eingerechnet.
 
Nebula123 schrieb:
laut PeeringDB hat die DTAG gerade eine 110G-Verbindung zum DE-CIX (vor wenigen Monaten waren es noch 10G (!!!)). Zum Vergleich: Dt. GF: 400G, Vodafone 2x 600G.
Ja zum DE-CIX ist die Anbindung nicht gut. Denke, dass wird auch einer der Punkte sein, an dem sich die Probleme am deutlichsten erkennbar machen. Falls die Seite die man erreichen möchte hauptsächlich nur über DE-CIX geroutet wird hat man ein Problem.

Global gesehen hat die Telekom vermutlich hohe Peering-Kapazitäten (hauptsächlich aus Kostengründen innerhalb des eigenen Konzerns). Was nicht darüber geroutet werden kann sondern über "Drittanbieter" ins Telekom-Netz muss hängt einfach.
 
Nebula123 schrieb:
laut PeeringDB hat die DTAG gerade eine 110G-Verbindung zum DE-CIX (vor wenigen Monaten waren es noch 10G (!!!)). Zum Vergleich: Dt. GF: 400G, Vodafone 2x 600G.
Die haben schon seit 2022 110G am DECIX, den habe ich bisher aber nur in Sende Richtung genutzt gesehen. ;)
 
Nebula123 schrieb:
laut PeeringDB hat die DTAG gerade eine 110G-Verbindung zum DE-CIX (vor wenigen Monaten waren es noch 10G (!!!)). Zum Vergleich: Dt. GF: 400G, Vodafone 2x 600G.
Das sagt absolut gar nichts aus. Der meiste Traffic wird heutzutage via PNIs ausgetauscht, IXPs machen da sogar den kleinsten Teil aus.
 
fdsonne schrieb:
Frag ich den Telekom DNS funktioniert das und ich bekomm das irgendwo lokal. Frag ich Cloudflare (1.1.1.1) -> ist es auch lahm.
da frag' ich lieber einen öffentlichen, unzensierten DNS-Server, als den zensierten Telekom-DNS
 
Die Bundesnetzagentur ist leider sehr Telekom-Freundlich, selbst wenn daran was wahres sein sollte (wovon ich glatt ausgehen würde) wird die Bundesnetzagentur da nichts machen, die Telekom ist immer noch zu einem gewissen Teil ein Staatskonzern und daher muss der geschützt werden.
 
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