Strom im Tank 2.0

AW: CO2 das große Politikum

Sologruppe schrieb:
Klar, wer in der Woche 30km fährt, kommt damit gut aus. Vertreter oder Pendler, die täglich 200 oder 300km machen (auch im Winter!), sehen das schon ganz anders.

100 km am Tag sind mit dem Auto kein Problem, auch nicht im Winter oder in den Alpen. Somit ist ein Großteil der Bevölkerung grundsätzlich abgedeckt.
Die paar % die Vertreter darstellen, welche Langstrecke fahren müssen, können ja weiterhin auf Alternativen setzen.
 
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Hallo

hallo7 schrieb:
Somit ist ein Großteil der Bevölkerung grundsätzlich abgedeckt.
Was machen wir mit dem Großteil der Bevölkerung, der sich einen Neuwagen für 20.000€+ nicht leisten kann ?

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Überflüssiges Zitat entfernt

Du spielst darauf an das eAutos noch recht teuer sind?

Dir ist Bewusst das dies bei jeder neuen Technologie so ist. Flachbildschirm Fernseher, Smartphones, Internet, die ersten Autos vor 100 Jahren, Solarmodule. Am Anfang ist es immer teuer und nur was für Leute mit viel Geld und/oder Sonderanwendungen. Nach und nach wird es dann billiger. Und gerade bei eAuots sagt dir jeder Experte, das sie aller Wahrscheinlichkeit nach im laufe des nächsten Jahrzehnts durchweg billiger als Verbrenner sein werden. Weil sie Konstruktionsbedingt einfach simpler und billiger zu bauen sind.
 
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Hallo

Mir ist klar das neue Technologien mit der Zeit günstiger werden, aber ich glaube nicht daran das es schon in 10 Jahren gebrauchte E-Autos für 5.000€ in großen Mangen geben wird.
Ich glaube das hautpsächlich weil ich nicht davon überzeugt bin das E-Autos mit Akkus als Energiespeicher die Technologie der Zukunft sein wird.

Grüße Tomi
 
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Das E-Autos bereits billiger sein könnten beweisen einige Unis. Aber das viele Zusatzgewicht der Akkus wirkt sich meist als Nachteil aus.
 
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...ich glaube nicht daran das es schon in 10 Jahren gebrauchte E-Autos für 5.000€ in großen Mangen geben wird.

Gebrauchte e-Autos werden in ca 5 Jahren sogar unter EUR 500,- abgegeben, weil diese nur noch zum Brötchenholen taugen, wenn nämlich die ersten Akku-Fahrzeuge in die Jahre gekommen sind (Nissan Leaf, e-Smart, e-Golf............). Ein neuer Akku ab ca Jahr 2022 (EUR 10-20.000,- je nach benötigter Größe ) wird noch zu teuer sein, um das Auto für weitere 5-7Jahre verläßlich flottzukriegen und ein möglicher Akkurestwert wird verhältnismäßig unerheblich sein.
 
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Hallo

ModellbahnerTT schrieb:
Das E-Autos bereits billiger sein könnten beweisen einige Unis.

Meinst du diesen Schuhkarton, maximal 150km Reichweite und die Ladedauer liegt bei knapp 5-10 Stunden https://de.wikipedia.org/wiki/E.GO_Life
Ich frage noch einmal: Was machen Menschen die einer Stadt wohnen, Ladekabel aus dem dritten Stock aus dem Fenster werfen ?
Mit einem Benziner/Diesel/Gas/Wasserstoff angetriebenen Auto fährt man zur Tankstelle und kann in ein paar Minuten wieder wegfahren.
E-Autos mit Akkus muss man mehrere Stunden an der Ladestation (die evtl. weit entfernt ist) stehen lassen und kann sehen wie man nach Hause und in ein paar Stunden wieder zur Ladestation kommt.
E-Autos mit Akkus sind aktuell hauptsächlich für Menschen mit viel Geld und eigenem Haus (mit Platz für eine Ladestation) wirklich geeignet, für die breite Masse ist das noch nichts.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Hallo

Mir ist klar das neue Technologien mit der Zeit günstiger werden, aber ich glaube nicht daran das es schon in 10 Jahren gebrauchte E-Autos für 5.000€ in großen Mangen geben wird.

Nun, davon abgesehen ob das der Fall sein wird oder nicht: Warum muss es in 10 Jahren gebrauchte eAutos für 5k geben? Die Technik wird sich genauso gut durchsetzen wenn es erst in 15 Jahren erreicht ist.
Ergänzung ()

Tomislav2007 schrieb:
Ich frage noch einmal: Was machen Menschen die einer Stadt wohnen, Ladekabel aus dem dritten Stock aus dem Fenster werfen ?
Und warum fängst du mit dem schwierigsten Use-Case an zu argumentieren? Ein Schritt nach dem anderen. Alter Falter, wie kurzsichtig manche hier sind...
 
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Hallo

Kallenpeter schrieb:
Warum muss es in 10 Jahren gebrauchte eAutos für 5k geben?
Damit sich die breite Masse, die nicht reich ist, E-Autos leisten kann.

Kallenpeter schrieb:
Und warum fängst du mit dem schwierigsten Use-Case an zu argumentieren?
Der Großteil der Menschen wohnt nun einmal in Städten, die wenigsten Menschen haben ein Haus und den Platz für eine Ladestation.
Wie soll man E-Autos zum Durchbruch verhelfen wenn man nicht an die Menschen in Städten denkt und E-Autos nur etwas für einen kleinen gut betuchten Kreis bleiben ?

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Hallo


Damit sich die breite Masse, die nicht reich ist, E-Autos leisten kann.
Und? Wenn das fünf Jahre später der Fall ist geht die Welt unter?

Tomislav2007 schrieb:
Wie soll man E-Autos zum Durchbruch verhelfen wenn man nicht an die Menschen in Städten denkt und E-Autos nur etwas für einen kleinen gut betuchten Kreis bleiben ?
Ganz Einfach: Mit Zweitwagen mit eigenem Parkplatz, das sind schonmal mehrere Millionen Kunden. Lass sich die Technik doch erstmal dort ausbreiten, wie sie einfach zu integrieren ist. Deine Argumentationsweise ist einfach richtig stumpf....
 
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Hallo

Kallenpeter schrieb:
Ganz Einfach: Mit Zweitwagen mit eigenem Parkplatz
...
Deine Argumentationsweise ist einfach richtig stumpf....
Ach so jeder kauft sich einen Zweitwagen inkl. Parkplatz, erzähl das mal der breiten Masse die sich mit Ach und Krach den Erstwagen leisten kann/konnte, ganz abgesehen davon das wir in Städten jetzt schon kaum Parkplätze haben.
Da sieht man was unüberlegt und stumpf ist.

Kallenpeter schrieb:
Lass sich die Technik doch erstmal dort ausbreiten, wie sie einfach zu integrieren ist.
Die Intergration von Wasserstoff ist viel einfacher, wir haben ein flächendeckendes Tankstellennetz, einfach auf jede Tankstelle einen zusätzlichen Wasserstofftank inkl. Zapfsäule stellen, so wie es Total und Shell vorhaben.

Grüße Tomi
 
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Ich kann jedem nur raten sich mit Climate/GEO-Engineering mal zu befassen. Gabs letztens ganz offiziell eine Konferenz dazu in Berlin.

Wie weiter oben im Fred schon berichtet, kann die Wissenschaft aktuell nicht mal genau den anthropogenen Anteil an der Klimaerwärmung benennen, weiß aber ganz genau wie das 2 Grad Ziel erreicht werden soll?
Da stimmt doch was nicht. Wie offensichtlich soll es denn noch sein?

Climate/Geo-Engeneering zusammen mit den CO2 Politiken ist ein Mega Zukunftsmarkt.
Wer das nicht sieht und weiterhin brav das allseits bekannte aber nie wissenschaftlich bewiesene CO2 Narrativ vertritt, der soll das gerne machen, aber sich später halt nicht wundern, wenn nichts mehr im Garten wächst, oder Versicherungsbeiträge ins unermessliche steigen...
 
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Hallo

Schackeline schrieb:
Wie weiter oben im Fred schon berichtet, kann die Wissenschaft aktuell nicht mal genau den anthropogenen Anteil an der Klimaerwärmung benennen, weiß aber ganz genau wie das 2 Grad Ziel erreicht werden soll?
Da stimmt doch was nicht. Wie offensichtlich soll es denn noch sein?
Der Witz ist zu glauben, das wir mit E-Autos das ausgleichen können: https://www.google.de/search?rls=co...b..4.6.494...0i13k1j0i8i13i30k1.0.Xfk-QA8uSpI oder https://www.google.de/search?rls=co...5.345...0i13k1j0i24k1j0i13i30k1.0.tH-InCoyrmI

Schackeline schrieb:
Climate/Geo-Engeneering zusammen mit den CO2 Politiken ist ein Mega Zukunftsmarkt.
Mit gigantischen Wachstumsraten, weil die Leminge den Unsinn glauben und brav mitmachen/kaufen.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Hallo


Ach so jeder kauft sich einen Zweitwagen inkl. Parkplatz, erzähl das mal der breiten Masse die sich mit Ach und Krach den Erstwagen leisten kann/konnte, ganz abgesehen davon das wir in Städten jetzt schon kaum Parkplätze haben.
Da sieht man was unüberlegt und stumpf ist.
Ich glaube mein Post war ziemlich einfach zu verstehen und sowas habe ich nicht gesagt. Es gibt Millionen Zweitwagen mit eigenen Parkplatz. Dieser -bereits existierende- Markt, wird dem eAuto zum Durchbruch verhelfen.

Tomislav2007 schrieb:
Die Intergration von Wasserstoff ist viel einfacher, wir haben ein flächendeckendes Tankstellennetz, einfach auf jede Tankstelle einen zusätzlichen Wasserstofftank inkl. Zapfsäule stellen, so wie es Total und Shell vorhaben.
Toll. Wasserstoffautos brauchen drei mal so viel Energie wie Elektroautos. Wer zahlt freiwillig das Dreifache beim Tanken, wenn den Leuten schon bei 10cent günstigeren Diesel das Wasser im Mund zusammenläuft. Wird sich nicht in der breiten Masse durchsetzen.
 
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Hallo

Kallenpeter schrieb:
wird dem eAuto zum Durchbruch verhelfen.
Da darfst du gerne von träumen aber wunder dich nicht wenn es anders kommt.

Grüße Tomi
 
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Wegen der Erschwinglichkeit der Fahrzeuge und der teils nicht vorhandenen Lademöglichkeiten sowie der Ladedauer abgesehen, warum sollten sich denn die, bei denen das keine Rolle spielt, nen E-Auto kaufen?
Wo Geld und Co keine Rolle spielt, wird sich wohl er was in Teslas Preisregion gekauft, der Rest wird doch sicherlich lieber den dicken Verbrenner fahren wollen.
Da muss der Staat aber schon extrem an Benzin/Diesel Steuer und jährlicher KFZ Steuer schrauben, um die meisten Leute zum Wechsel zu bringen. Warum sollte man freiwillig von einem bewährten System wechseln wollen? Ohne starken finanziellen Anreiz macht das wohl nicht unbedingt die Masse. Kenne sehr viele Leute, die sich lieber nen Gebrauchtwagen zwischen 10-30€ kaufen, als nen Neuwagen. Wenn die Leute schon viel Geld aufn Tisch legen, wollen se auch irgendwas mit viel Ausstattung, Komfort und so und das ist gerade bei den kleinen Stromern ja so ne Sache. Die sind ja nicht teuer wegen ihrer Sonderausstattung.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Überflüssiges Zitat entfernt

Komisch das nie darauf eingegangen wird das Wasserstoff drei mal so Energieintensiv ist. Danke das du mir recht gibst.


Scheitel schrieb:
Wegen der Erschwinglichkeit der Fahrzeuge und der teils nicht vorhandenen Lademöglichkeiten sowie der Ladedauer abgesehen, warum sollten sich denn die, bei denen das keine Rolle spielt, nen E-Auto kaufen?
Die Beschleunigung eines Ferraris im Familienauto, das sofort verfügbare Drehmoment eines Elektromotors, weil es sich nach Zukunft anfühlt. Letzteres sagt ungefähr jeder der mal einem Tesla gefahren ist.

Ansonsten wird auf lange Sicht der Preis entscheidend sein. Laufende Kosten und Unterhalt eines eAutos sind schon heute geringer, wenn auch noch die Anschaffungskosten unter denen eines Verbrenners liegen. Außerdem sind Fahrverbote ebenfalls ein Thema....
 
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Hallo

Kallenpeter schrieb:
Komisch das nie darauf eingegangen wird das Wasserstoff drei mal so Energieintensiv ist. Danke das du mir recht gibst.
Komisch das du nie darauf eingegangen bist das die benötigten Rohstoffe bei steigender Akku Herstellung knapp und deutlich teurer werden. Danke das du mir recht gibst.

Wird Lithium das neue Öl? http://www.faz.net/aktuell/finanzen...autos-wird-lithium-das-neue-oel-15189821.html
Dieses Metall wird zum Problemkind der Elektromobilität https://www.welt.de/wirtschaft/arti...rd-zum-Problemkind-der-Elektromobilitaet.html
Elektroautos: Rohstoffe für Magneten und Akkus werden knapp https://utopia.de/elektroautos-rohstoffe-werden-knapp-4074/
Den Elektroautos könnte bald der Saft ausgehen https://www.wired.de/collection/bus...ktion-geht-dem-elektroautos-bald-der-saft-aus
Die Lithium-Lücke http://www.focus.de/wissen/natur/ge.../rohstoffe-die-lithium-luecke_aid_519430.html

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Hallo


Komisch das du nie darauf eingegangen bist das die benötigten Rohstoffe bei steigender Akku Herstellung knapp und deutlich teurer werden. Danke das du mir recht gibst.
Das ist schwachsinn und zeugt von offensichtlicher nicht-ahnung. Auf die Rohstoffsache bin ich schon öfter eingegangen und sie ist nicht existent. Egal wie viel clickbait du verlinkst, es gibt gesicherte Förderbare Lithiumreserven für mehrere hundert Millionen eAutos.

Und bevor du weiter von der Ausgangsthematik ablenkst: Wasserstoffautos sind dreimal somenergieintensiv wie eAutos. Selbst wenn noch Verbesserungspotential da ist, wer bezahlt freiwillig das doppelte bei tanken?
 
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Kallenpeter schrieb:
Die Beschleunigung eines Ferraris im Familienauto, das sofort verfügbare Drehmoment eines Elektromotors, weil es sich nach Zukunft anfühlt. Letzteres sagt ungefähr jeder der mal einem Tesla gefahren ist.

Du hast aber schon gelesen, was ich schrieb?:
Wo Geld und Co keine Rolle spielt, wird sich wohl er was in Teslas Preisregion gekauft

Das trifft aber aktuell eben nur auf eine Minderheit zu.

Ja, am Ende wird der Preis entscheiden, es ist halt nur die Frage, wann das passieren wird. Persönlich kann ich nicht glauben, das innerhalb der nächsten 15 Jahre nen Mittelklasse Fahrzeug wie z.B. nen A4, C-Klasse oder 3er BMW als E Version günstiger ist, als nen vergleichbarer Verbrenner.

Fahrverbote hin oder her, die ganzen neuen Modelle, werden eben immer "irgendwie" die aktuelle Euronorm schaffen um nicht vom Fahrverbot belangt zu werden. Da kannste dir bei unserer Autolobby sicher sein.
 
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