Studieren ab 16

Scarred

Commander
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Hi,

Ich war heute auf einer sehr interessant Veranstaltung der Technischen Universität Berlins. Das Thema war "Studieren ab 16". Das ist ein kostenloses Programm der TU den es den Schüler ermöglicht schon frühzeitig Veranstaltung zu besuchen. Das ganze ist für Schüler/innen die sich in der Schule langweilen,überdurchschnittlich begabt sind oder einfach sich erproben wollen. Man kann an verschiedenen Veranstaltungen teilnehmen und für diese Zeit bekommt man absolviert bekommt man einen Leistungsnachweis den man später ins Studium einbringen kann. Zum Beispiel ein Schüler hat dort schon soviele Lernpunkte erworben das er schon fast die halbe Bachelor Zeit für sein späteres Physik Studium raushat und demnäch nur die Hälfte der Zeit später in seinem Studium absolvieren muss. Toll oder?


Ich finds klasse und werde da dieses Semester einsteigen. Muss mich nochmal informieren was ich mache aber allg. finde ich dieses Programm klasse.


Gibts bei euch sowas auch ? Was haltet ihr davon ?
 
Das gibt doch schon sehr lange (an jeder Uni) das man da bis zu 4 Semester mitstudieren kann und sich die beim Studienanfang dann voll anrechnen lassen kann.

Man brauch dazu aber eine Erlaubniss der Schule.
 
Kann durchaus sinnvoll sein, ich sehe allerdings auch Eltern, die ihren mäßig begabten Sprössling dahin treiben um bei den Kollegen und Freunden dann anzugeben - Ergebnis, Kind möglicherweise verhaltensgestört!
Erinnert mich irgendwie an die USA und von da ist schon lange nichts gutes mehr gekommen.......
 
Halte ich für sinnvoll, da kann man schonmal schauen ob es einem gefällt.

Aber Vorsicht: In Fächern wie Physik sind auch schon die Erstsemestervorlesungen ziemliche Hammer...
 
Mit 16 hatte man doch grade Trigonometrie und 2D-Funktionen, oder? Also für naturwissenschaftliche Fächer stelle ich mir das sehr schwierig vor, mit dem Stoff der Klasse 10 da zurecht zu kommen. Da muss man schon ein gewisses Talent mitbringen, damit die Vorlesungen überhaupt etwas bringen.

Ich könnte mir vorstellen (ist nur ein Vorurteil), dass die geisteswissenschaftlichen Fächer da leichter sind, weil keine harten Fakten vorausgesetzt werden, sondern eher ein Lernsystem, was man in der Oberstufe lernt.

Grundsätzlich muss man selbstständig arbeiten können, lärmresistent sein und sich darauf einstellen, dass man mit Stoff bis über beide Ohren voll bedient wird.
 
Diese Programme sind in dem Sinne schon ein alter Hut und gibt es quasi an fast jeder Uni.

Ist auch sinnvoll weil sich auf diese weise wirklich hochbegabte Jugendliche "frei" auslasten koennen wie es ihnen beliebt. Also grade im naturwissenschaftlichen (manchmal auch im Ingenieur-) Bereich gibt es solche Studenten. Die "meisten" die diese Programme nutzen steigen imho in der Oberstufe damit ein. Drunter ist es schon extrem selten.
Grade im Naturwissenschaftlichen Bereich finden sich ja die meisten Intelligenzbestien die schulisch einfach nur unterfordert sind

Sicher haben diese Jugendlichen von der Schule ausgegangen einen genauso geringen Wissenslevel, aber aufgrund der Intelligenz ist das in dem Sinne unwichtig sowie nicht mit "normalen" Schuelern vergleichbar da sie komplett neue und "komplizierte" Zusammenhaenge eben schnell verstehen.

Ich halte sehr viel von den Programmen, aber erwaehnen ist allerdings, dass es fuer Schueler gedacht ist die sich aufgrund ueberdurchschnittlicher Intelligenz global (also in allen Faechern) in der Schule langweilen und nicht langweilen weil sie vllt. Physik oder Mathematik ganz cool finden aber den Rest langweilig. Fuer diese Leute ist Schule quasi (laestiges und langweiliges) Hobby (mein ich jetzt nicht negativ).

Dazu kommt, dass diese Schueler in der Uni Zeit verbringen in der sie ansich die Schule besuchen sollten und infolge dessen dort Unterrichtszeit verpassen. Das muss eben mit der Schule abgesprochen werden (das dort das Leistungslevel gehalten wird. Die muessen schliesslich erstmal noch Abi machen).

Also: Das ganze ist keine Spassveranstaltung und fuer den "normalen" Schueler nicht vorgesehen. Ich hab selber solche Schueler in Physik und Mathe an der Uni "gesehen" (sofern mal sie denn mal sieht weil sie so beschaeftigt sind mit allem). Das ist einfach jenseits von gut und boese wie intelligent da manche sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kenn jemand, der hat das gemacht und keine Probleme soweit damit gehabt. Ist aber auch so'n "Schul-/Lernfreak". Für mich wäre das nichts gewesen, bin nicht so der Typ, der mittags nach der Schule dann noch Lust gehabt hätte, für das Studium zu lernen^^
 
Ansonsten gibt es zu diesem Thema noch die Fernuni in Hagen. Deren Veranstaltungen haben universitäres Niveau, erfordern aber nur sehr wenige Präsenzzeiten.
 
Na ja, die hat mit diesem Thema so gut wie überhaupt nichts zu tun. Hier geht es darum, dass begabte Schüler bereits mit dem Studieren beginnen können, bevor sie Abitur, also die Berechtigung zum Studium, haben. Fürs Einschreiben an der FernUni Hagen brauch man ja bereits Abitur. Ist also eine ganz andere Baustelle.
 
Nein da kannst du dich auch ohne Abi einschreiben, musst mal anrufen wenn du das vorhast.

@MR.RFeeZe
Die Meisten Hoxhbegabten sind aber flächenbegabt und eben nicht in allen Fächern gut ;)
 
Pandora schrieb:
[...]
@MR.RFeeZe
Die Meisten Hoxhbegabten sind aber flächenbegabt und eben nicht in allen Fächern gut ;)

Oder in gar keinem :P
Der Begriff "hochbegabt" ist eh so lala, die gängigen Intelligenztests können ja kaum das ganze Spektrum von Intelligenz abdecken, Stichwort z.B. assoziatives Lernen...
 
Die Meisten Hoxhbegabten sind aber flächenbegabt und eben nicht in allen Fächern gut
Deine Aussage enthält einen Widerspruch.;) Das korrekte Wort wäre "inselbegabt".

Das gibt doch schon sehr lange (an jeder Uni) das man da bis zu 4 Semester mitstudieren kann und sich die beim Studienanfang dann voll anrechnen lassen kann.
Bei uns auf der Uni gibt es soetwas nicht.

Ich bin allerdings auch kein Befürworter solcher Programme. Die Ausbildung der sozialen Kompetenzen bleibt nämlich vollkommen auf der Strecke. Auch mit dem Sammeln von Erfahrung sieht es nicht so gut aus.
 
Sherman, den Gedanken hatte ich zuerst auch (mit "inselbegabt"), eventuell meint Pandora aber auch, dass Hochbegabte in keinem Fach besonders schlecht seien (flächendeckend also ordentliche Noten) im Gegensatz zu den meisten anderen Schülern, bei denen die Notenspanne weiter auseinandergeht. Gleichzeitig aber nicht in allen Fächern super Noten, wie sich das manch einer vllt sonst vorstellt, wenn er denn Begriff "hochbegabt" hört.
 
Nein ich mein schon Inselbegabt wobei das dann schon ein wenig extrem wäre, ich meinte einfach nur das die
meisten Hochbegabten nicht in allen Fächern die absoluten Überflieger sind sondern eben nur in den Bereichen
die sie interessieren.
zb alles 2~3 und mathe physik glatt 1 oder so.
 
Naja, wie auch immer, gerade die Zeit von der 10. bis zur 13. Klasse ist doch mit das Beste, was das Leben in jungen Jahren zu bieten hat (Partys, Freunde, Freund/in etc., das ganze Teenagerzeug eben) und dann wegen einem später 12-18 Monaten kürzerem Studium diese Zeit nur mit Lernen zu verbringen :(
Wie gesagt, war ICH nicht der Typ dafür, aber wer das möchte, nur zu, dafür ist das Angebot ja gedacht.
 
Gibt es schon etwas länger soweit ich das weiß, aber leider sind wir noch nicht informiert worden...:(

Und stimmt die Oberstufe ist echt eine der geilsten Zeiten im Leben!
 
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