[Studium] Das 'ideale' Net/Notebook

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b3nn1

Gast
Wollte dieses Jahr (WS) anfangen zu studieren und mache mir jetzt schon ein paar Gedanken dazu. Ein Gedanke dabei war, dass ich mir ein Net- oder Notebook für das Studium anschaffe. Dabei ist die Vielfalt natürlich sehr groß: Kleine Netbooks mit einem Atom und großer Laufzeit, Subnotebooks oder große Notebooks mit Power.

Doch die Frage die ich mir dabei stelle: Was braucht man wirklich? Welche Anforderungen hat man an das Gerät?

Mein angestrebter Studiengang: Elektrotechnik (Fachrichtung Automatisierungstechnik)
Gibt es da Programme, die besondere Leistung abverlangt?

Wie wichtig ist die Akkulaufzeit?
Ein Netbook mit 8+ Stunden Laufzeit ist nett, aber braucht man die 8 Stunden? Wie lange läuft bei euch durchschnittlich euer Notebook?

Bringt ein Gerät mit Touchscreen-Funktion (Richtung Tablet) einen Vorteil? Wenn man bei den Vorlesungen mitschreiben möchte, kann man dies entweder analog (Papier und Stift ;)) oder digital (speichern und immer dabei!) machen.

Einer meiner Favoriten ist z.B. das Acer Aspire Timeline 1820PTZ. Aber bräuchte das Gerät sowieso erst in 7-8 Monaten und bis dahin gibt es bestimmt besserer Geräte.
 
Ich würde erstmal abwarten, ob ein Note-/Netbook überhaupt Sinn macht. Siehe auch die Diskussion hier.

Und wie du schon selbst sagst: bis zum WS gibts wieder neue Geräte.
 
also ich studiere informatik und habe mir aus langeweile ein Asus g60j-jx042v gekauft.
Doch für das Studium reicht auch ein 600mhz Rechner ... die Programme die wir im moment benutzen sind alle kostenlos und haben recht kleine Anforderungen.

Kann mir nicht vorstellen das ihr Programme bekommt die nur gute PCs oder Notebooks schaffen.

Die meisten in der Uni Spielen, Chatten oder gucken Videos mit ihrn Notebooks/Netbooks.
Also bei mir muss ich so gut wie nichts mitschreiben. Alles was der Prof übern Beamer zeigt kann ich mir online runterladen.
 
Also ich würde ganz stark aufs Gewicht achten. Hab mir vor dem Studium einen 15,4" KLotz gekauft. Mittlerweile hab ich noch ein Netbook dazu, weil es einfach um Welten besser ist zum mitnehmen.

Von der Leistung her reicht es mir auch locker. Wir bekommen auch bei vielen Dozenten die Folien als pdf.
Manchmal hab ich es mir dann schon einen Touchscreen gewünscht, weil man dann ganz einfach kleine Notizen dazu machen kann. Alternativ empfehle ich einen Laserdrucker ;)

Wegen der Akkulaufzeit: Also 4 stunden sollte er schon durchhalten. Das sind 2 Vorlesungen + ein bisschen Luft. (der Akku wird ja auch nicht besser) In den großen Hörsäälen teilen sich immer 2 Plätze eine Steckdose, da ist Strom kein Problem. In den Seminarräumen geht dagegen ohne Akku nix. Kommt dann wohl drauf an, wie dein Studiengang aufgebaut ist.

Ich denke, mit dem Acer gehst du in die richtige Richtung.
 
Moin,
bevor ich mit meinem Studium angefangen hab, hab ich mir auch erst gedacht, bis dahin und dafür ein NB besitzen zu müssen. Zum Glück konnte ich mich solange nicht entscheiden, bis ich das Studium begann und feststellte, dass ein etwaiges NB für die Vorlesungen keinen wirklichen praktischen Vorteil hatte. Es beeindruckt natürlich, wenn im ersten Semester der halbe Hörsaal mit NBs befüllt ist, doch ebenso, wie schnell es sich im Laufe der Semester lichtet, warum nur..
Handfestes Papier mit allen möglichen Diagrammen, Skizzen etc beim Abschreiben oder Kurznotizen bei .pdf-Datein kann man meines Erachtens selbst mit sehr viel Übung am Tablet nicht sinnvoll ersetzen.
Allerdings ist es schon recht nett, ein NB zu besitzen, wenn man sich außer Haus mit Kommilitonen trifft, etwa zum Programmieren, Zusammenfassen oder einfach nur als Googlequelle. Aber wie gesagt, bis zum WS ist noch eine lange Zeit, also warte bloß ab!
Gruß
 
Hm... Bin hier in Göttingen..
Da brauchste auch kein Lappi, ausser du willst in der Info-Vorlesung was sinnvolleres machen -> surfen..
Viel Mathe und das ist n bissl schwer aufm Laptop - Wenn du mit CAD arbeiten wirst, dann schaff dir lieber n ordentlichen Rechner an .. - Ein Netbook ist aber nicht verkehrt für Vorlesungen, Lange zugfahrten(Stichwort Semesterticket) oder Präsentationen..
MfG
 
Also ich studier Elektrotechnik in Darmstadt, bis jetzt zum 3. Semester ist ein Notebook nicht wirklich nötig gewesen, wennauch ich eines besitze.
Gerade wenn man nicht alles an Skripts ausdrucken mag ist ein Notebook schon sehr praktisch, um mal dies und jenes nachzuschlagen in einer Übung oder anderen Veranstaltungen.

Ich würde zu einen richtig (Sub-)Notebook raten, hab zwar keine wirkliche Anwendungserfahrung mit Netbooks (nur das mir persönlich die Tastatur einfach viel zu klein ist), sodass ich nicht sagen kann ob Anwendungen wie Matlab, welches durchaus später öfters eingesetzt wird auf diesen flüssig läuft, besonders bei größeren Schaltungen.

Also Matlab wird hier zumindest eingesetzt, und das kann sicherlich Ressourcen fressen.

Praktisch ist es auch ein Mathe-Proggy zu haben um mal Funktionen darzustellen, oder andersweitige Rechnungen zu kontrollieren.

Also allgemein kann man sagen, für Vorlesungen ist ein Notebook relativ oft kontraproduktiv, da viel gespielt oder sonstwas getan wird.
Für Übungen kann es hingegen recht praktisch werden um Dinge nachzuschlagen, oder um sich mit Freunden zum lernen zammenzusetzen an der Uni.

Sofern man plant sehr viel an der Uni zu sein und fast ausschliesslich dort zu arbeiten/lernen etc, ist ein Notebook im Prinzip unerlässlich.


Achja Akkulaufzeit kann sehr wichtig sein, 8h brauchst jedoch meistens nicht. In Vorlesungssäälen sind Steckdosen Mangelware, jedoch an den meisten Orten wo sich die Studenten zum lernen Tümmeln, gibt es meistens genügend Steckdosen & auch Mehrfachsteckdosen. Zumindest ist das hier in Darmstadt so geregelt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also fuers Lernen in der Bib oder aehliches wuerde ich schon ein Notebook mit viel Akkupower nehmen.
Gleichzeitig halte ich die Atom-Dinger fuer ernsthaftes Office viel zu schwach. Da ist es eine Qual auch nur die banalsten Dinge zu erledigen. Habs selbst ausprobiert, da ich einen kleinen mobilen Office und Lesesklave wollte, da ich hier auf Arbeit viele Diplomarbeiten korrigiere.
Aber selbst das hat auf den Atoms nicht Spass gemacht.

Habe mir nun einen Acer 1810TZ gekauft, und muss sagen, die Dinger sind klasse. Halten ewig durch auf Akku (ca. 8h), wiegen nur 1,4kg, und haben ausreichend Leistung fuer jede denkbare Office-Anwendung. Und wenn du ein Importgeraet kaufst, kostet es nur ca. 380Euro.
Selbst einfache (ohne 3D) CAD Tools wie Eagle oder Ariadne (im Elektronikbereich) laufen tadelos, gleiche gilt fuer MatLab und Simulink (denke dies werden so die Tools sein die du brauchst).
Nebenbei haben sie einen HDMI und VGA (fuer Beamer) und kannst sie sinnvoll an die Stereoanlage haengen (dank Toslink und HDMI Ausgang, beide 5.1 faehig)

Die grossen Laptops im Bereich Desktop-Replacement sind wenig sinnvoll. Denn neben ewig viel Buechern und Skripten willst du eigentlich nicht noch 4kg Notebook mit dir rumschleppen.

Aber im zweifelsfall einfach warten bis das Studium anfaengt... dann kannst du deinen eigenen Bedarf besser abschaetzen.
 
Würde ich auch sagen. Erstmal warten, soe ein Netbook oder ähnliches ist in zwei-drei Tagen anch der Bestellung bei dir daheim.

Ich brauch bei meinem Studium fast gar keinen PC in der FH, weil ich erstens vom Papier weg viel besser lernen kann, und zweitens lenkt so ein Notebook doch sehr ab.

Ausserdem ist das Schleppen auch sehr nervig, auch wenns nur 2 kg sind.

Aber aus meiner Erfahrung kann ich dir noch eins mitgeben, zum Programmieren (und das wirst du, egal ob C++ oder S7) ist ein Netbook relativ unbrauchbar, das kleine Display, dass dir immer nur 5 Zeilen Programm anzeigt und die langsame CPU erschweren dir die Arbeit.
Leider sind die Rechner in unserer Hochschule in den PC-Räumen so langsam, dass mir nur das Netbook oder mein 17"-Klotz übrigblieben, wenn ich vor 7 heim wollte.
 
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Also ich studiere Ingenieurinformatik und ich finde einen Laptop sehr praktisch. Aber es stimmt schon, die meisten schauen während der Vorlesung damit nur Videos, chatten usw. Aber wenn man es richtig einsetzt, dann ist es echt praktisch, z.B. habe ich nurnoch Schnellhefter für Notizen dabei, die dicken Skripte bleiben alle im Notebook.
Beim Programmieren finde ich es auch besser, wenn man seine eigene Arbeitsumgebung hat.

Also an deiner Stelle würde ich meine Prioritäten so legen:

- Mobilität (der Akku muss bei mir schon mal 6-8 Std. halten)
- Größe (dass du dir nebenhin auch noch nen Block legen kannst und dir keinen Bruch hebst)
- Robustheit (wenn du es immer mit dabei hast, dann ist ein Anecken und Stoßen quasi unmöglich)
- Qualität des Geräts
- mattes Display (die Schminkspiegel kannst du voll vergessen)
- Die Leistung sollte für deine Arbeiten reichen, aber nicht die Höchste Prorität haben

Also ich hatte vorher ein paar Netbooks und war immer unzufrieden... vor allem mit den Displays... 600 pixel in der Höhe ist einfach zu wenig. An deiner Stelle würde ich was in Richtung der X-Serie von IBM/Lenovo ThinkPad nehmen, auch die gebrauchten sind oft von Zustand und der Qualität her wesentlich besser als die meisten Netbooks. Wenn du nicht so viel Geld hast, oder ausgeben willst, dann schau dir mal die Acer Travelmate Timeline Reihe an, die sind zwar auch teuerer als die Aspire Timelines, aber die Qualität ist eine ganz andere.
 
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