Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
von einer Seite ist das aber erst seit gestern so deutlich zu hören, dass auch die 4,5 Milliarden mit einiger Sicherheit nicht reichen. Kretschmann versucht zwar populistisch noch so was wie eine Zusicherung der Bahn zu bekommen, dass es bei 4,5 Milliarden bleibt: Wieder mal ein Schelm wer böses dabei denkt.
Wie kann man nur für so einen Bahnhof sein, bei dem man Unterirdisch ankommt macht doch gar kein Sinn sowas, die menschen möchten im Tageslicht ankommen und nicht unter der Erde, Durchgangsbahnhof recht und gut, aber nicht sowas.
Schonmal in Berlin gewesen? Der Hauptbahnhof dort hat mehrere Ebenen, eins überirdisch, für ausgesuchte Züge und S-Bahn sowie zwei unterirdisch für 90% des Fernverkehrs. Ich würde diesen Bahnhof weder als hässlich noch unpraktisch bezeichnen.
wo wäre deine private Kostengrenze (10 Milliarden?) bei dem Projekt bzw. welche Finanzierungsmöglichkeit würdest du akzeptieren: Wassergebühren um 50%, Parkgebührem um 100%, Gewerbesteuern um 30%, Schliessung von Kindergärten oder Schulen bzw. öffentlichen Einrichtungen..?
Einem Blankoscheck zur Finanzierung durch Stadt, Land und Bund zuzustimmen hat schon was arg durch geknalltes.
da ich mich nicht in der lage sehe nur annähernd die kosten für solch ein projekt abzuschätzen habe ich keine konkrete kostengrenze. (Edith: mir erschliest sich lediglich ein Sinn bei diesem )
Zum rest deines textes erwartest du hoffentlich keine antwort (nur kurz, einzig die parkgebühren halte ich für diskutabel) ausser vielleicht...den soli nach stuttgart umleiten.
@nicoc:
Du glaubst aber nicht ernsthaft, dass Geld aus einem Infrastrukturprojekt bei Nichtrealisierung in Kindertagesstätten gesteckt worden wäre? Die haben gegliederte Finanzen, "unterschiedliche Töpfe". Von Straßenbau zum KiTa? Ammenmärchen!
Und Steuern. Gut, die werden steigen. Und manche mögen behaupten, S21 sei daran Schuld. Dass diese so oder so angehoben worden wären (aber nicht Gewerbesteuer, geschröpft wird bei uns nur die Arbeiterklasse und der Mittelstand wirklich), dass sieht dann keiner. Naja, so ist das eben.
BTW: Denkt mal drüber nach, was die Demos nun an Mehrkosten für die Bahn durch Verzögerungen verursacht hat. Dann addiere die Einsatzkosten für die Hundertschaften an Polizei. Und nun addiere, was mehr als ein Jahr lang (!) durch die Demos den diversen großen und mittelgroßen Arbeitgebern an Kosten entstanden sind.
Das darfs nun von mir aus gerne mehr kosten. Wäre ja nur fair. Sowas kalkuliert ja keiner! Liegt die Planung ein Jahrzehnt zur Einsicht aus und bei Beginn flennen plötzlich alle. *kopfschüttel*
Das ändert nichts an den vorher genannten Punkten. WENN es denn so ist (was ich bezweifle). Ein riesen Umbauprojekt wurde sicher nie mit Summe 0 für Kosten beziffert. Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren, so denn es Bestand hat und nicht irgend ein Wischi-Waschi-Gelaber ist.
warum lesen nur die wenigsten mal richtig? Es war die Rede davon, dass Grube plötzlich und nur 1 Tag nach der Wahl sagt, dass die Kosten durchaus über 4,5 Milliarden (oder über 6 Milliarden) liegen können. Aber bis zum 27. November wurde steif und fest behauptet, dass die Kosten nicht über 4,5 Milliarden liegen. Es geht also nicht darum, dass ein Projekt Geld kostet sondern darum, dass aus 0% MwSt. (SPD) und 2% MwSt. (CDU) plötzlich 3% werden. Es geht um Lügen wie bei dem ganzen Projekt.
Und sollen wir in Zukunft deiner Meinung nach auf Demos verzichten, damit der Einzelhandel keine Einbußen hat. Ganz ehrlich: auf die Idee wäre ich als Demokrat nie gekommen. Aber vielleicht hast du Recht: man sollte Demonstrieren in Zukunft verbieten und Streiks sowieso.
P.S.
wenn Grube von Jahrhundert Projekt spricht meint er wahrscheinlich den Zeitraum an dem an S21 die Menschen verzweifeln.
Und sollen wir in Zukunft deiner Meinung nach auf Demos verzichten, damit der Einzelhandel keine Einbußen hat. Ganz ehrlich: auf die Idee wäre ich als Demokrat nie gekommen. Aber vielleicht hast du Recht: man sollte Demonstrieren in Zukunft verbieten und Streiks sowieso.
Das war niemals eine meiner Behauptungen. Und das wirst du auch nirgends herauslesen können.
Denn eins ist klar: Demokratie lebt von Pro und Kontra. Das ist mir klar. Aber muss es in einer Weise geschehen, welche nicht nur das Projekt behindert? Bzw. die Bauherren? Muss es das öffentliche Leben beeinflussen? Muss es tausende Arbeiter beeinflussen (die auch nur ihr Leben führen wollen)? Nein, muss es nicht. Es muss die Initiatoren beeinflussen. Die Leistungsträger eventuell. Aber bei weitem nicht alle.
Durch diese Aussage hast du dich ein Stück selbst disqualifiziert. Das war nie Bestandteil des Posts. Und Worte verdrehen ist hier nicht. Bitte achte darauf. Ich unterstelle ja auch keinem S21 Gegner, dass er ein "ungebildeter Hippie" (=> Aussagen polemisch, oft ohne eigenen Hintergrund. Oft ohne konkrete Argumente. Wer sagt, dass das Investment sich nicht amortisiert??) mit einem "Problem mit Fortschritt" sei. Nur weil der Verdacht nahe liegt.
Aber muss es in einer Weise geschehen, welche nicht nur das Projekt behindert? Bzw. die Bauherren? Muss es das öffentliche Leben beeinflussen? Muss es tausende Arbeiter beeinflussen (die auch nur ihr Leben führen wollen)? Nein, muss es nicht. Es muss die Initiatoren beeinflussen. Die Leistungsträger eventuell. Aber bei weitem nicht alle.
Diese Argumentation halte ich für sehr fragwürdig, gar demokratiefeindlich. Demonstrationen werden nun mal durchgeführt um ein größtmögliches öffentliches Interesse zu erzeugen.
Das geht meist zwangsläufig mit einer Behinderung bzw Beeinträchtigung Unbeteiligter einher.
Seis in einer Demonstration gegen ein Projekt mit S21 oder nur weil eine bestimmte Berufsgruppe mehr Gehalt wünscht.
Und sollen wir in Zukunft deiner Meinung nach auf Demos verzichten, damit der Einzelhandel keine Einbußen hat. Ganz ehrlich: auf die Idee wäre ich als Demokrat nie gekommen. Aber vielleicht hast du Recht: man sollte Demonstrieren in Zukunft verbieten und Streiks sowieso.
ich sag mal so...eine demo ist dafür da, dass sich die menschen gehör verschaffen können, wird diese forderung aber nicht von der mehrheit getragen so verliert eine demo für mich ihre demokratische grundlage.
Lügen kann man btw bei dem projekt ohne weiteres beiden seiten vorwerfen
Es wird ja auch gerne so getan als flughafen oder bahn, die beide geld zum verschenken haben an dem projekt nichts zahlen...
Ein riesen Umbauprojekt wurde sicher nie mit Summe 0 für Kosten beziffert. Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren, so denn es Bestand hat und nicht irgend ein Wischi-Waschi-Gelaber ist.
Dein Diskussionstil ist nicht nur unterirdisch, Du hast den Thread offensichtlich auch nicht verfolgt. Denn hier wurde schon mehrfach diskutiert, warum die Verantwortlichen vor über zehn Jahren von 0,- Euro Steuergelderbeteiligung gesprochen haben und nun der Steuerzahler doch die Zeche zahlt.
zu verlangen das Demos dort stattfinden wo sie keinen stören kommt einem Demonstrationsverbot gleich. Man disqualifiziert sich in einem Gespräch auch nicht. Das kann man nur im Sport. Und man kann Lügen nicht beiden Seiten vorwerfen. Die Gegner haben Behauptungen aufgestellt (wenn auch da oder dort nicht ganz korrekt. Obwohl mir keine bekannt sind). Nur die Lügen der Politiker und der Bahn haben Konsequenzen für uns Alle (bzw. nicht für die, die glauben sich aus den Konsequenzen heraus halten zu können). Glaubst du z.B., dass der EnBw Lügen Deal keine Konsequenzen hat. Der wird das Land noch teuer zu stehen bekommen. Mal schauen wie diese Schuldenlast refinanziert wird.
Wobei 73 Seiten schon ziemlich viel sind und mir ist in der Diskussion auch entgangen, dass angeblich keine Beteiligung des Landes bei der Finanzierung vorgesehen war. Klingt in meinen Ohren unglaubwürdig. Von daher, kann ich Merles Einwand schon verstehen.
Selbst 4 Milliarden einfach zu verbrennen wäre besser investiert als in Griechenland
@Topic - was mich mehr erstaunt hat, als das Ergebniss ansich ist die sehr geringe Wahlteilnahmen. Am Anfang war ich auch unsicher ob ich überhaupt gehen sollte, wie auch viele im Freundes- / Bekanntenkreis, aber im Endefekt sind alle die ich kenne gegangen. Trotzdem war die Beteiligung ja ehr unterdurchschnitt.
Eigentlich schade, einerseits wird nach mehr direkter Demokratie gefragt, gut dann kommt was zu S21 - nicht gerade für jeden das "non-plus-ultra" Thema, aber hingehen sollte man trotzdem. Selbst mit diesem Wisch den man ne Woche vorher per Post zugestellt bekommen hat, konnte man sich für Pro oder Contra entscheiden und abstimmen.
die Krux ist ja ein bisschen, dass nicht abgestimmt wurde ob das Land finanzieren soll (JA) oder nicht (NEIN) sondern darüber ob es aus der Finanzierung aussteigen soll (JA/NEIN). Bei ersteren wäre das Land auch bei nicht erreichen des Quorum aus der Finanzierung ausgestiegen (da ohne Quorum keine politische Handlung möglich ist). Beim 2. bleibt es bei der Finanzierung egal ob das Quorum erreicht ist. Hätte man natürlich am Anfang bzw. spätestens im Jahre 2009 machen müssen.
@Topic - was mich mehr erstaunt hat, als das Ergebniss ansich ist die sehr geringe Wahlteilnahmen.
Eigentlich schade, einerseits wird nach mehr direkter Demokratie gefragt, gut dann kommt was zu S21 - nicht gerade für jeden das "non-plus-ultra" Thema, aber hingehen sollte man trotzdem.
Das sehe ich anders.
mich Tangiert S21 ehr weniger.
Hab das zwar hier und da mitverfolgt, deswegen bin ich aber noch lange nicht in der Lage die Vor/nachteile Sinnvoll abzuwiegen.
Dafür kenne ich mich im Verkehrswesen usw. einfach zu wenig aus.
Ich würde ja nicht über S21 Abstimmen sondern über: gefällt mir die Gesamtsituation?
Einfach nur abstimmen, damit abgestimmt ist gibt für mich keinen sinn.
manche interessiert das Thema tatsächlich nicht. Da kann man nichts machen. Deswegen gab es ja auch die Idee die Sache auf Stuttgart zu begrenzen. Also auf die direkt Betroffenen. Da es ja aber um ein Bauprojekt von internationalem Interesse ging hätte man eigentlich Europaweit, oder zumindest Deutschlandweit, abstimmen müssen.
Wobei es bei der Abstimmung ja um Geld und nicht direkt um das Projekt S21 ging. Und da darf dann jeder abstimmen, dessen Steuergeld verwendet wird. Und da es um die finanziellen Verpflichtungen des Landes Baden-Württemberg geht, darf halt jeder wahlberechtigte BW'ler abstimmen. Denn zahlen müssen wir es nun alle, egal ob man nun neben dem Bahnhof wohnt oder weit davon entfernt.