Suche 5.1 System für neue Wohnung

Ok in dem Fall würdet Ihr mir den SVS SB-1000 empfehlen (weils ja Weiss sein muss) ich meine vom Preis her komme ich da trotz Zoll und teuren Portogebühren nur auf 50.- mehr wie beim Qube oder dem 8.2 von Canton und wenn ihr das alle empfehlt kanns ja nur gut sein :-)

Ok dann fehlen noch die LS wo ich immer noch zwischen Canton GLE, Quadral Argentum und Dali Zensor auswählen muss :-)
 
@über mir: ja das mit den Kabeln hat sich so gelesen, dass es eben die mega teuren Kabel sein sollten. Dann nehme ich das natürlich auch wieder zurück!
Und klar. Verkabelung kostet Geld! 1€/m ist aber schon ein guter Richtwert. Mehr braucht man da nicht auszugeben. Und ich weiß sehr wohl, dass, wenn man alles wirklich ordentlich machen will, bis in die letzte Ecke, so dass kaum Kabel zu sehen sind, es schnell einige Meter werden können. 30 Meter sind sicherlich schnell erreicht bei 5 Lautsprechern!
 
Das mit den Kabeln habe ich auch schon des öfteren gehört und gelesen und dachte da auch an 2.5mm Kabel.

Kann mir vielleicht noch jemand Folgende Werte etwas erklären (bin wohl zu blöd für Wikipedia und co.)

Übertragungsbereich
Übergangsfrequenz
Frequenztrennung

Die sind jeweils bei den genannten Modellen sehr unterschiedlich daher die Frage.
 
Der Übertragungsbereich sind die Frequenzen die ein Lautsprecher wiedergeben kann bevor sie stark bedämpft werden.

Es gibt Hersteller die einen Übertragungsbereich z.b. von 18hz bis 40.000hz angeben. Nur ist das meistens Quatsch denn würden die Boxen wirklich diese Frequenzen ohne bedämpfung wiedergeben können bräuchte niemand mehr einen Subwoofer.
Seriöse Angaben sind dann eher 40-20.000hz +-3db. Was bedeutet der LS kann bis 40hz spielen mit einem maximalen Pegelverlust von 3db.

Weil die meisten Lautsprecher nunmal nicht bis 18hz linear spielen können kommt nun der Subwoofer hinzu der das Problem kompensiert. Und hier kommt die Übergangsfrequenz bzw Frequenztrennung ins Spiel. D.h. ab welcher Frequenz gibt man das Signal auf den Sub und nicht mehr auf die LS. Meistens trennt man zwischen 60-120hz je nach LS.
Bei tiefer Trennung kann man den Sub nicht mehr Orten warum er auch hinten stehen kann.

Bei Lautsprechern ist das mit der Frequenztrennung genauso. Man trennt das Signal auf Hochtöner, Mitteltöner und Tieftöner auf für eine optimale Klangwiedergabe. Und beim Sub trennt man eben das Signal für den Tieftöner noch zusätzlich auf den Sub.... bei 5.1 Material gibt es dazu noch den LFE Kanal.

Hier sieht man als Beispiel den Frequenzgang einer Klipsch RF 7 die für einen passiv LS schon recht ordentlich runter kommt. Wie du aber sehen kannst fällt auch diese bei 40hz ab und der Pegel wird immer leiser.....

Klipsch RF7.jpg
 
Ok ich denke das ist nun verständlicher für mich :-)

Was aber haben denn die Werte bei den Herstellern zu sagen? Da steht nichts von diesem +/- 3 dB. Dies habe ich nur bei dem Übertragungsbereich.

Beispiel Canton:

Übergangsfrequenz 400 Hz

Beispiel Dali:

Übergangsfrequenzen [Hz] 2,400 Hz

Beispiel Quadral:

Übergangsfrequenz (Hz): 400/2.700 Hz

Unterschiedlicher könnten Sie kaum sein :-)

Gilt die These die man so oft überall liest und hört wirklich grösser gleich besser? Weil bei den 3 Systemen gibts es je nach LS grosse Unterschiede. Manchmal bis 20 cm Höhe oder 10 cm Breite bei nahezu identischen Werten bei Leistung, dB oder Übertragungsbereich.
 
Wie hoch ein Sub spielen kann ist völlig egal sondern wie tief ist wichtig. Je größer die Membranfläche desto mehr Luft kann bewegt werden. Einen Paukenschlag authentisch darzustellen bräuchte man schon mindestens 35cm Membran (die wenigsten Subs haben soviel).

Das die wenigstens Hersteller den Frequenzgang +-3db angeben ist leider normal.

http://img3.audio.de/Klipsch-SW-110-r960x600-C-f83b7772-47522515.jpg
z.B. dieser Subwoofer spielt bis 35hz +-3db -> das heißt bei 35hz hat er bereits 3db Verlust und fällt dann sehr stark ab....


Was Subwoofer angeht gibt es wie gesagt nichts besseres als SVS derzeit was ich so kenne...
Das hier ist z.b. das Topmodell SB 13 Ultra:
http://www.hometheaterhifi.com/volume_14_3/images/svs-pb13-ultra-subwoofer-fr.gif

So einen Tiefgang findet man sonst fast nirgendwo...
 
Zuletzt bearbeitet:
@ thomy22

Die von Dir genannten Übergangsfrequenzen bezeichnen den "Punkt", an dem zwischen Hoch- und Tieftöner (bzw. bei den Quadral als 3-Wege-System zwischen Hoch- und Mitteltöner und zwischen Mittel- und Tieftöner) der Übergang stattfindet, d.h. unterhalb dieser Frequenz wird der Pegel des Hochtöners durch die Frequenzweiche bewusst gesenkt, beim Tieftöner über dieser Frequenz.
Eine Aussage zur Klangqualität hat man dadurch nicht. Es gibt eben Tieftöner, die recht hoch spielen können, andere können es nicht. Genauso geht es Hochtönern - einige Modelle kommen tiefer als andere ohne an Klang einzubüßen. Dementsprechend wird die Weiche abgestimmt. ;)

Auch die Größe alleine sagt nix über Qualität oder Tiefgang aus. Manche Tieftöner brauchen deutlich mehr Volumen als andere...
 
kammerjaeger1 schrieb:
Auch die Größe alleine sagt nix über Qualität oder Tiefgang aus. Manche Tieftöner brauchen deutlich mehr Volumen als andere...

Damit hast du natürlich völlig Recht. Allerdings bedeutet das nicht im Umkehrschluß die Größe sei nicht entscheidend. Du wirst mit einem 2cm TT niemals eine ordentliche Tiefenstaffelung oder Dynamik bekommen......

Aktivierte Lautsprecher sind hier effizienter und können mit weniger Membranfläche mehr erreichen (unteranderem auch deswegen weil sie regelbar sind). Ein Abacus Lautsprecher (voll Aktiv) kann mit 16,5cm TT 16hz linear erreichen (zu Ungunsten des Pegels aber regelbar) was mit einer passiv Box unmöglich ist (mir ist nichtmal eine passiv Box bekannt die es mit der doppelten Membranfläche könnte). Aber auch das allein ist nicht entscheidend weil auch der Druck und Präzision entscheidend ist.

Während es übrigens absoluter Standard ist das Subs aktiv sind (da sehr effektiv und flexibel regelbar) ist das leider bei Lautsprechern nur im Studio Bereich seit Jahren Standard. Man muß nur einmal voll-aktive LS gehört haben um deren Vorteile zu erkennen). Was nicht heißt das alle passiven LS schlecht sind nur eben weniger effizent. Ich persönlich glaube das kein passiver LS bis 3000€ eine Abacus APC-24 nur anähernd das Wasser reichen kann (natürlich gibt es auch Alternativen wie Adam, Genelec etc)
 
GTR schrieb:
Damit hast du natürlich völlig Recht. Allerdings bedeutet das nicht im Umkehrschluß die Größe sei nicht entscheidend. Du wirst mit einem 2cm TT niemals eine ordentliche Tiefenstaffelung oder Dynamik bekommen......

Das hat auch niemand behauptet. Aber es gibt nunmal Chassis, die bei gleicher Membranfläche eine niedrigere Freiluftgrenzfrequenz aufweisen und eine niedrige VAS haben (was mit dem sinnvollen/notwendigen Volumen zusammen hängt) als andere Chassis.



GTR schrieb:
Aktivierte Lautsprecher sind hier effizienter und können mit weniger Membranfläche mehr erreichen (unteranderem auch deswegen weil sie regelbar sind). Ein Abacus Lautsprecher (voll Aktiv) kann mit 16,5cm TT 16hz linear erreichen (zu Ungunsten des Pegels aber regelbar) was mit einer passiv Box unmöglich ist (mir ist nichtmal eine passiv Box bekannt die es mit der doppelten Membranfläche könnte).

1. Die Abacus hat zwei 16,5cm-TMT, was von der Membranfläche her etwa einem einzelnen 23,5cm-TMT entspricht.
2. Was mit einer passiven Box möglich ist sieht auch nicht anders aus, wenn man die entsprechenden Chassis und Abstimmung nutzt. So bietet Nubert z.B. zu div. Boxen das ATM an, welches den Tiefgang nach unten erweitert zulasten des Maximalpegels, also einem ähnlichen "Trick" wie bei der Abacus. Und mit aktiven Frequenzweichen kann man da auch noch einiges erreichen.
3. Dass die Abacus wirklich 16Hz mit sinnvollem Pegel und verzerrungsfrei und (wie angepriesen) linear schafft, glaube ich erst, wenn ich eine unabhängige Messung dazu sehe, die das bestätigt. Hier sieht es für mich jedenfalls nicht linear aus. ;)

Pegel und Tiefgang bis 16Hz brauchen dann eben doch andere Kaliber und Volumen...
 
Das ist schon richtig Pegel+Tiefgang erfordert immer Membranfläche und Volumen aber nicht jeder hört mit 100db Pegel Musik... der Vorteil ist eben das es regelbar ist und es ist eben effizienter....
Schau dir mal BM Prime 14, BM Line 15 und aufwärts an. Diese haben auch keine 40cm Membrane und trotzdem sowohl Pegel als auch Tiefgang und zwar mehr als ich mit meinen 9000€ passiv LS. Ob sie jetzt genauso präzise auflösen sei mal dahin gestellt.
Abacus ist halt eine der ganz wenigen Hersteller die aktiv bezahlbar machen.
Das Abacus Modell was du ansprichst ist übrigens das veraltete Vorserien Modell ohne Basssockel. Hier ist ein recht guter Bericht der sowohl fair als auch kritisch ist:
http://www.fairaudio.de/test/lautsp...us-APC24-23C-ABS210-aktiv-lautsprecher-1.html


Ich selber habe eine Abacus C2 für den Schreibtisch und das ist schon ein kleines Wunder was aus so einem kleinen LS kommen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Den verlinkten Test kenne ich. Und der Tester schreibt zur Verwendung ohne Sub folgendes:

"Zu guter Letzt möchte ich noch anfügen, wie sich die APC24-23C-Lautsprecher mit abgeklemmten Bass-Sockeln machen:

Erstaunlich gut. Zwei Dinge fallen auf: Bei hohen Abhörlautstärken (deutlich über Zimmerlautstärke) fehlt untenrum hörbar eine Schippe Basspunch, auch geht’s bei basslastiger beziehungsweise ins Subsonische abgleitender Musik schon mal Abacus APC24-23C ins Clipping - Abhilfe schafft dann hier der einstellbare Bass-roll-off. Man verzichtet dann jedoch naturgemäß auf ein Stück Bassgrundlage.
"

Da Du von der 16,5cm-Variante geredet hast, kann man auch nur die Variante ohne Sub bzw. Unterbau als Maßstab nehmen. ;)


Btw.: Ob die nun 16Hz oder 35Hz schaffen, ist für fast jede Musik völlig egal, da es kaum Instrumente gibt, die so tief spielen. Ich baue gerade eine sehr schlanke Standbox mit 13cm-TMT (15,6cm Außendurchmesser, Boxenvolumen netto 20 Liter), selbst die spielt passiv bei sehr gutem max. Pegel bis <40Hz, was für Musik zu 99,9% locker reicht. Nur für extreme Heimkinoeffekte oder Musikstile die mich nicht interessieren braucht man einen Sub. Und der ist dann nicht ohne Grund i.d.R. aktiv...
 
Das du damit linear +-3db auf 40hz kommst glaube ich ehrlich gesagt nicht (aber ich lasse mich gern durch Frequenzresponse test überzeugen).

Aber auch Tiefbass ist nicht alles um auch wieder auf das Thema SVS zu kommen. Das was die SVS im Tiefbass können ist das was sie so gefragt machen (spritzig, präzise, punchig....) sowohl im HK als auch bei Musik. XTZ war da lange auch ein guter Tipp die aber etwas nachgelassen haben und teurer geworden sind. Der Klipsch SW-115 gilt auch als P/L Tipp und vergleichbar mit SVS (wenn auch einige SVS vorziehen).
 
GTR schrieb:
Der Klipsch SW-115 gilt auch als P/L Tipp und vergleichbar mit SVS (wenn auch einige SVS vorziehen).

Zurecht wenn ich über die schäbige Verarbeitung des Klipsch im Hifi Forum lese...
 
GTR schrieb:
Das du damit linear +-3db auf 40hz kommst glaube ich ehrlich gesagt nicht (aber ich lasse mich gern durch Frequenzresponse test überzeugen).

Hier die Sim mit dem gerade mal 30,- teuren 5"-TangBand-TMT:

Verlauf Standbox.jpg



P.S.: Wenn man es nicht ganz so tief braucht, bekommt man eine extremst lineare Sim bis 45Hz hin, und das mit nur 6 Weichenteilen in einer Box mit 15cm Innenbreite:

Verlauf Standbox 21 Liter.jpg

Die Abweichung laut Sim beträgt also zwischen 45Hz und 20kHz nur ca. +/- 0,6dB! Wie sich das dann in der Praxis auswirkt, werde ich noch messen, sobald das Projekt abgeschlossen ist. Aber bisher habe ich noch keine vergleichbare Sim gesehen... ;)
 
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Können wir uns bitte wieder auf das Anliegen des Themenerstellers konzentrieren?
Danke
 
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