News T-Guard: Gigabyte will Grafikkarten mit 12V-2×6 per Netzteil schützen

Der Stecker muss DAU sicher sein und es wurde am falschen Ende gespart, wegen ein paar Cent!
Robo2k schrieb:
Die Industrie hat kollektiv den Schwanz vor NVIDIA eingezogen.
Hättest du die Eier, die Hand die dich füttert zu beissen? Bedenke, du bist nicht David! Nvidia könnte die ganze Branche einfach aufkaufen!
Ergänzung ()

HtOW schrieb:
Warum? Eine Strombegrenzung reicht doch völlig aus. 16-20A können die Stecker locker ab.

Erst bei einseitiger Überlastung schmelzen die.
Was schlich NIE! passieren darf!
 
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Krik schrieb:
Ich frage mich, warum man jeden Kontakt gezielt überwacht und getrennt voneinander regelt. Ist das so aufwändig? Macht das das Netzteil zu teuer?
Das ist doch mittlerweile so ein derartig leidiges Thema.
Hersteller und Normierungsbehörde bringen einen Anschluss auf den Markt, der nach einer ganzen Reihe von Regelungen und Sicherheitsvorgaben so gar nicht hätte verabschiedet werden dürfen (ansonsten würde hier ja nichts durchbrennen) und seit dessen Existenz kommen Pflaster nach Pflaster sowie eine halbherzige Revision, um diesen "Pfusch am Bau" zu begegnen.
Ströme gezielt regeln und einen möglichst sicheren Stecker (Stichwort Übergangswiderstand) bringen, das sollte gemacht werden.

Man sieht ja, wie es bei den "alten" 8-Pin-Steckern auch gehen kann. Da gibt es zwar auch mal Probleme, aber deren Ausfallrate ist so gering, dass es eigentlich statistisch absolut vernachlässigbar ist.
Inwieweit es beim neuen Stecker eventuell auch statistisch vernachlässigbar ist, kann man diskutieren (Portale und Medien tragen auch dazu bei, das Thema am Leben zu halten).
Fakt ist jedoch auch, dass nicht mehr nur 2-3 Fälle im Netz dokumentiert werden, sondern das Thema weiter aktuell bleibt.
Und ebenfalls Fakt ist, dass der Stecker technisch überarbeitet gehört. Ob das "Meltgate" am Ende 10 von einer Millionen Grakas betrifft oder 1.000.
 
xexex schrieb:
Bei USB-C sorgen Kabel mit aktiven Komponenten dafür, dass nie mehr Energie über das Kabel übertragen wird als erlaubt wären. Der gesamte USB Strang ist mit aktiven Komponenten belegt, die kontrollieren wie viel Energie das Endgerät benötigt, wie viel er aktuell konsumiert, welcher Kabel verwendet wird und wie viel Energie derzeit die Quelle liefern kann.
Und dazu kommt halt, dass bei USB-C generell nicht mehr als 5A drüber gehen, sondern für höhere Leistungen stattdessen schlicht die Spannung erhöht wird.
 
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Hier werden Dinge verkauft die aus der Angst der Kunden gebastelt wurden und natürlich Geld kosten 😏
 
wieso gibts nicht einfach einen stromanschluss für die grafikkarte direkt an der stromdose!
 
Plonktroll schrieb:
Hier werden Dinge verkauft die aus der Angst der Kunden gebastelt wurden und natürlich Geld kosten 😏
Du sagst das so als wäre es ungewöhnlich das Firmen für neue Features Geld verlangen - Kind reminder: Ist schon seit der Steinzeit nicht anders. :smokin:
 
Der Stecker kommt nicht in Mein PC.
Der Stecker ist eine Fehlkonstruktion .
Und sollte verboten werden.
 
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Wäre der Stecker eine Fehlkonstruktion ohne Absicht, könnte man sagen ok verkalkuliert, die nächsten Grakas, Netzgeräte und Verbindungsleitung sind 12V-2x6 V1.1 mit komplett synchroner Stromverteilung über alle Adern und wenn nötig mehr Querschnitt der Adern und der Steckverbindungen, untereinander kompatible.
Aber das wird durchgezogen bis zum Ende aller zeit und wenn es qualmt, was kein Überwachungstool, keine Überwachungssoftware, selbst schuld wenn ein Benutzer mit 20 Jahren Bastelerfahrung nicht weis wie man einen Graka Stecker einsteckt Bla Bla....
Da gibt es 2 Optionen, vermeiden auf biegen und brechen, oder beten das man nicht zu denen gehört den es betrifft. Aber technisch sachlich mit Vorfällen belegt versuchen NVIDIA zu einer Verbesserung zu bewegen wird wohl nicht passieren.
 
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Der beste Schutz für Grafikkarten ist es, klassische 8 polige Stromstecker zu verbauen.
 
Wir neben das Klo machen und als Lösung mehr Klopapier.
 
Warum lösen andere Firmen das Problem der Steckverbindung? Warum nicht die Entwickler des Stecker?
 
Passend dazu berichtet Golem heute

Im Jahr 2025 hat Nvidia laut dem Magazin Warrantyweek offenbar ungewöhnlich viel Geld ausgegeben, um die Garantieansprüche von Kunden zu bezahlen. Der Bericht stützt sich auf die Zahlen aus Nvidias Geschäftsberichten.

Demnach stiegen die Kosten für Garantieansprüche um 1.000 Prozent. Waren es im Jahr 2024 noch 81 Millionen US-Dollar, stieg diese Zahl 2025 auf 891 Millionen US-Dollar.
 
DriveByFM schrieb:
Was für ein Aufwand betrieben wird für so eine Fehlkonstruktion. Am liebsten hätte ich die alten 8Pin Stecker zurück, da gab es solche Probleme nicht.
Ich kann das auch nicht verstehen so ganz warum da so auf den Stecker gesetzt wird. Energiesparender machen und fertig. Der Stecker ist eine fehlkonstruktion mehr nicht.
 
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Warum halten wir nochmal an diesem Stecker fest?
 
rzweinig schrieb:
Passend dazu berichtet Golem heute
Nur stellt Nvidia kaum GPU Lösungen für den Privatsektor her, AMD mittlerweile sogar gar keine mehr. Das mag ein interessanter Wert sein, nur hat es mit dem Stecker nichts zu tun. Man dürfte sich an dieser Stelle sonst fragen, wieso die Reklamationsquoten bei AMD durchgehend so hoch liegen.
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Daraus lernen wir jedenfalls wenig, weil sich diese Zahlen nicht weiter aufschlüsseln lassen. Ich würde schlichtweg behaupten die aktuelle TSMC Fertigung, zeigt bei beiden Herstellern so ihre Tücken.
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Apple wird monatlich von der EU zu irgendetwas gezwungen
Warum wird die EU bei solchen Steckern nicht tätig ?
 
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xexex schrieb:
Man dürfte sich an dieser Stelle sonst fragen, wieso die Reklamationsquoten bei AMD durchgehend so hoch liegen.
Das könnte wohl am MCM Design und Substrat von der 7000 Serie liegen. Northwestrepair nimmt diese schon ungern zur Reparatur an. Es wird spannend was alle bei TSMC gefertigten MCM Chips noch nach 10 Jahren leisten können und was intel mit Foveros im Langzeitbetrieb schafft.

Naja, leider muss ja alles höher, schneller und geiler werden.
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Es wird jedenfalls selbst spannend was alle Grafikkarten mit 12VHPWR und 12V 2x6 Stecksystemen nach 5 Jahren+ im Einsatz betrifft und ob man im Gebrauchtmarkt immer mehr verschmorte Stecksysteme zu sehen bekommt, wenn die GPUs länger im PC ihren Dienst verrichten und die Spieleentwickler die GPU Limits ausreizen müssen.

@imperialvicar
Die meisten Politiker nutzen Apple und merken mitunter die Einschränkungen, wenn geforderte Standards bei anderen auch unbabsichtigt Apple treffen. Darum regeln sie mit Gesetzen mitunter schneller ihre angegriffenen Freiheitsrechte nach, aber es ist ja nicht so, das man wechselbare Akkus bei Apple einfordern würde. Würden Politiker nur Android Cubot Smartphones vom Steuerzahler bezahlt bekommen, würden Cubot Smartphones wohl am Markt alternativlos gut und sicher werden.
So lange die EU Politiker bei Nvidia um KI Chips betteln und die Steuerzahler die KI Zentren bezahlen müssen, wird man sich nicht selbst am Misfit Stromanschluss mit Vorgaben aufhängen. In den nvidia KI Racks sehe ich auch keine 12V 2x6 Steckverbindungen.
Obwohl ich mir bei dem linken Produkt bei den seitlichen Anschlüssen nur für Vorstellungszwecke nicht sicher wäre.
 
Raptor85 schrieb:
Man sieht ja, wie es bei den "alten" 8-Pin-Steckern auch gehen kann. Da gibt es zwar auch mal Probleme, aber deren Ausfallrate ist so gering, dass es eigentlich statistisch absolut vernachlässigbar ist.

Dazu muss man auch sagen das 6 und 8-Pin
von den Graka-Herstellern teilweise auch weit außerhalb der Spezifikationen betrieben wurde.
Wie die 6990 und 590 mit zwei 8-Pin und über 400W Leistungsaufnahme.

Das da nicht mehr passiert ist, zeigt eigentlich die Überlegenheit des alten Standards. Wenn man bei einem Consumer Stecker eine Anleitung inklusive maximalem Biegeradius braucht, ist der Stecker eine Fehlkonstruktion.

Physik lässt sich eben nicht austricksen, willst du mehr Leistung über kleinere Pins übertragen muss die Konstruktion und Fertigungsqualität deutlich höher sein.
Die Auslegung der Stromversorgung wie bei der 3090TI hätte der Standardfall werden müssen, stattdessen hat man an jeder Ecke den Rotstift angesetzt.
 
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Den Löwenanteil der Schuld an durchgebrannten Steckern hat Nvidia. Der 8auer hat das als die Probleme anfingen schon prima dokumentiert. Unter der Buchse sitzt seit den 4000er RTX eine Stromschiene, die die Karte füttert. Und die kann nicht erkennen wie viel Strom per Pin ankommt, nur ob insgesamt genug ankommt. Der 8auer hat in seinem Video 4 der 6 stromführenden Kabel durchgeschnitten und dann mit nur noch 2 Kabeln das System gebootet. Der Grafikkarte war das piepegal, die hat ihren Strom dann eben über nur zwei Pins gezogen, bei irrwitzigen Ampere pro Leitung.

Die 3090 als erste Karte hatte noch Kontrolle per Pin. Danach haben sich Nvidia dann wahrscheinlich gesagt "ohne ist auch gut genug", und die oben angegebenen RMA Kosten zahlen sie eh aus der Portokasse.

Ich habe in meinem neuen System eine ASUS 5080 ROG drin, weil die wenigstens den Strom an den Pins misst und anzeigt. Regelmechanismen bei extremer Abweichung hat die aber auch nicht. Dazu ein Seasonic PRIME TX Netzteil mit hochwertigem Kabel. Und es funktioniert. Der Strom über alle 6
Pins läuft absolut gleichmäßig, so dass ich auch keine Bauchschmerzen habe die 5080 auf 450W laufen zu lassen.
 
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