News T-Guard: Gigabyte will Grafikkarten mit 12V-2×6 per Netzteil schützen

treky-tom schrieb:
Jede GPU die durch diese Fehlkonstruktion beschädigt wurde ist eine zuviel.
Dann musst du aber auch Schuko-Stecker verbieten, denn wenn die nicht richtig in der Steckdose stecken kokeln die auch. Und gefühlt jeder andere Stecker auf diesem Planeten hat mal einen Fehler. Das ist einfach kein Grund.
 
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Hoffentlich kommt sowas auch von Corsair.
 
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Benutzer0815 schrieb:
Schau dir USB-C an, da gehen schon jetzt 240 Watt drüber, kein Problem. Und es sollen mehr werden. Die Stecker sind absolut nicht das Problem, die halten die Leistung locker aus. Das Problem ist halt, wenn die 600 Watt über einen der Pins kommen.
Die Stecker sind vollkommen ausreichend dimensioniert um diese Leistung führen zu können.
Ergänzung ()


Teurer Schadenersatz? Auf die Millionen Geräte die es da draußen gibt ist quasi nichts passiert. Und AMD nutzt diesen Stecker auch, ist nicht Nvidia Only.
Auch dort stellte die höhere Leistung eine Herausforderung dar. Seitdem wird die Spannung ab einer Leistung von mehr als 15 W sukzessive mit dem PD-Standard erhöht. Bei 100 W PD 3.0 sind wir bereits bei 20 V und bei 240 W bei 48 V. Diese herangehensweiße würde auch bei Grafikkarten Sinn ergeben.
 
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Geisterwolf schrieb:
Fiktive Idee: wie wäre es denn, wenn mal für die nächste Generation die Leistung einfach gleich bleibt, dafür die Leistungsaufnahme um sagen wir mal 50% reduziert wird ... Frefel, wie kann ich es wagen :D
Ist doch jede Generation so. Du mußt halt nur ein Modell kleiner wählen.
 
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Geisterwolf schrieb:
Fiktive Idee: wie wäre es denn, wenn mal für die nächste Generation die Leistung einfach gleich bleibt, dafür die Leistungsaufnahme um sagen wir mal 50% reduziert wird ... Frefel, wie kann ich es wagen :D
Das ist ca. so wie freiwillig Tempo 80 auf der Autobahn fahren.... kann man machen (undervolting)... aber wer tut das schon so extrem.
Im Prinzip kann das aber jeder für sich entscheiden...
...aber vorschlagen nur noch Autos mit max. Tempo 80 zu verkaufen ist wirklich ein Frefel.
 
Cabranium schrieb:
Das der stecker nicht sinnvoll überarbeit wird, um diesen Fehler auszuschliessen, ist für mich auch nicht erklärbar.
Würde wöchentlich darüber berichtet werden wie viel % Hardware über einen realistischen Nutzungs-Zeitraum von 5-6 Jahren ausfällt, würde niemand mehr etwas kaufen.
Cabranium schrieb:
Wir reden ja nicht von riesigen Forschungskosten
Und gleichzeitig reden wir auch von einem kaum existenten Problem, das nur so viel Aufmerksamkeit bekommt, da regelmäßig darüber berichtet wird. Der 8 Pin Anschluss ist mit Ausnahme der 5090 keinen Deut sicherer.
Cabranium schrieb:
Und ich zumindest erwarte bei den Preisen und Gewinnspannen, dass meine Sicherheit nicht nur bezahlt, sondern auch umgesetzt wird.
Die Sicherheit wurde bisher noch nicht in einem einzigen weltweiten Fall relevant gefährdet, von dem her ist der Sicherheitsaspekt völlig egal, ansonsten wären sämtliche Grafikkarten und Mainboards mit den alten Anschlüssen längst vom Markt.
 
Wolfgang schrieb:
Bei T-Guard handelt es sich um einen „Thermal Monitor“, entsprechend werden die Temperaturen des 12V-2×6-Anschlusses überwacht. Überschreiten diese einen gewissen Wert, soll das Netzteil eine Warnung ausgeben – die vermutlich (auch) mittels Software angezeigt wird. Steigt die Temperatur weiter, soll das Netzteil selbst eingreifen, indem die Leistungsaufnahme des 12V-2×6-Anschlusses reduziert wird. So soll das Schmelzen des Steckers verhindert werden.
Quellen können die Aufnahme nicht senken, sondern allenfalls die Abgabe. Bei Netzteilen also durch ein Senken der Ausgangsspannung. Was irgendwie sinnig ist, denn ein Absenken der Spannung werden Grafikkarten bis zu einem Schwellwert über höhere Stromaufnahme kompensieren und das Problem so verstärken bis die Spannung soweit abgesenkt wird, dass die GPU drosselt bzw. ausfällt.

Gigabyte spricht zwar nur von „reduzieren“, doch offenbar wird der Stromstecker komplett abgeschaltet. Laut Gigabyte soll es dennoch möglich sein, Daten zu retten. Wer eine in die CPU integrierte GPU hat, soll diese dazu nutzen können, die Daten zu speichern. „Reconnect“ nennt Gigabyte dies.
Ein Fiebertraum, als ob so eine GPU die durch den Reset fährt nicht einfach mal alle Daten innerhalb ihres Kontext verliert. Wenn der Speicher der GPU nicht mehr im System eingeblendet wird und Anwendungen auf eben jenen Speicher zugreifen wollen, wird das auch eher das Ende des entsprechenden Prozess.


Krik schrieb:
Ich frage mich, warum man jeden Kontakt gezielt überwacht und getrennt voneinander regelt. Ist das so aufwändig? Macht das das Netzteil zu teuer?
mibbio schrieb:
Statt einer Temperaturüberwachung wäre es doch ohnehin zielführender, die Last auf den einzelnen Adern zu überwachen und dazu ggf. noch eine aktive Lastverteilung.
Das bedingt nur eine aktiv gesteuerte Wandlerphase je Adernpaar mit Abgleich dieser. Kostet mit Material in der Herstellung "nur" wenige Vielfache der Kosten aktueller Netzteile je PCIe Strang.
Ich wäre für entsprechende zweipolige Stecker, die es am Markt gibt und ~4€ je Verbindung kosten (1000er Mengen bei Mouser Europa, direkt und in größeren Mengen wohl günstiger)


Benutzer0815 schrieb:
Schau dir USB-C an, da gehen schon jetzt 240 Watt drüber, kein Problem. Und es sollen mehr werden. Die Stecker sind absolut nicht das Problem, die halten die Leistung locker aus. Das Problem ist halt, wenn die 600 Watt über einen der Pins kommen.
Die Stecker sind vollkommen ausreichend dimensioniert um diese Leistung führen zu können.
mibbio schrieb:
Das geht man dann aber auch auf (aktuell) bis zu 20V hoch, damit die Stromstärke gering gehalten werden kann. Denn nicht die Leistung an sich belastet die Adern, sondern die damit einhergehende Stromstärke. Entsprechend sorgt ein anheben der Spannung gemäß P = U * I dafür, dass mehr Leistung bei gleicher Stromstärke (und damit termischer Belastung) übertragen werden kann.
Das 240W Profil bedingt 48V bei 5A.
24V oder besser gleich 48V wäre bei einer Überarbeitung des ATX Standards bzw. eines ablösenden Standards echt sinnvoll.
 
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Warum? Eine Strombegrenzung reicht doch völlig aus. 16-20A können die Stecker locker ab.

Erst bei einseitiger Überlastung schmelzen die.
 
DriveByFM schrieb:
Am liebsten hätte ich die alten 8Pin Stecker zurück, da gab es solche Probleme nicht.

sowas gab es tatsächlich auch. Wird auch gerne als Argument für den neuen Schmelzstecker benutzt.

Was dabei vergessen wird: Mehr Strom über kleinere Pins zu jagen hilft halt einfach nicht 🤣

Super traurig das Thema.
Früher hätte man solch ein Schrott zurückgerufen oder bei der nächsten Gen nicht mehr verwendet und Adapter angeboten oder einfach mal bezahlt für das Netzteil des Kundens. Service undso.
 
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RaptorTP schrieb:
sowas gab es tatsächlich auch. Wird auch gerne als Argument für den neuen Schmelzstecker benutzt.
Ja aber bei extrem OC oder wenn Leute alte Molex Stecker Adapter genommen haben, sonst war das so gut wie nicht möglich. Vor allem wenn man bedenkt wie alt er 6/8Pin ist und wie wenig Fälle es gibt. ^^
 
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Wenn das Thema ähnlich relevant im Unternehmenssegment zu beweinen wäre, würde die Reputation NVIDIA‘s (oder anderer betroffener Hersteller) nachhaltig beschädigt.

Im Consumerbereich wird das mangels Alternativen (zumindest impliziert das die aktuelle Marktverteilung) nicht nur hingenommen, sondern sogar belohnt.

Wobei mir die Signifikanz des Problems immer noch nicht ausreichend bekannt ist.
Man liest zwar ab und zu darüber, und Probleme wurden auch schon in den einschlägigen Foren und Fachseiten nachgewiesen und bemängelt. Allerdings lässt das nur bedingt Rückschlüsse auf die gesamte Marktlage zu.
 
Vielleicht wäre es im Nachhinein besser gewesen, einen überarbeiteten 8-Pin Stecker mit 300 statt 150 Watt anzubieten. Dann wahlweise einen oder zwei pro Grafikkarte und gut ist.

Wobei ich ja noch immer überzeugt bin, dass der Strom ausschließlich vom Mainboard kommen muss. Ein dickes Kabel und gut ist.
 
Ach ja...Schrödingers Stecker.
Von den einen hochgelobt und stets verteidigt und den Anderen gemieden oft beleidigt.

Jetzt können wir noch diskutieren ob es alles Marketing ist um neue Kabel, Adapter und Netzeile zu verkaufen, weil die alle 2 Tage eintrudelnden Nachrichten auf Reddit das mal wieder ein Stecker verschmorrt ist alles Fakenews ist(egal ob 9070XT ,5090,4090,5080,4080 usw) oder die mehrfachen technischen Prüfungen vielleicht doch alle Müll sind.

Am Ende profitieren wir doch alle, wenn das Ganze mal final abgesichert ist.
 
Benutzer0815 schrieb:
Schau dir USB-C an, da gehen schon jetzt 240 Watt drüber, kein Problem. Und es sollen mehr werden. Die Stecker sind absolut nicht das Problem, die halten die Leistung locker aus.
Bei USB-C sorgen Kabel mit aktiven Komponenten dafür, dass nie mehr Energie über das Kabel übertragen wird als erlaubt wären. Der gesamte USB Strang ist mit aktiven Komponenten belegt, die kontrollieren wie viel Energie das Endgerät benötigt, wie viel er aktuell konsumiert, welcher Kabel verwendet wird und wie viel Energie derzeit die Quelle liefern kann.
An E-Marker (electronic marker) is a chip that is used in the latest USB connector iteration, USB Type-C, to communicate between power source and power sink devices. The chip is used to communicate with connected devices to ensure safe data and power delivery to and from the source and sink. The E-Marker provides the cable characteristics including the cable length, the maximum supported current and voltage, the type of USB signal, the vendor and product ID, any alternate mode support, and much more.
https://www.totalphase.com/blog/2020/10/what-is-e-marker-how-does-it-work/

Das ist ein völlig anderes Vorgehen als die komplett "dumme" Stromversorgung von Mainboard, CPU oder der GPU, wo schlichtweg alle stromführenden Leitungen netzteilseitig auf eine Stromschiene gelegt werden. Würden Netzteile ihre Leitungen einzeln überwachen, wie es bei USB zwingend vorgeschrieben ist, gäbe es das Problem gar nicht erst. Technisch könnten sie sogar über die Sense Leitungen signalisieren, wie viel Strom sie über das 12V-2x6 Kabel liefern können, es wird nur bisher noch nicht gemacht und es gibt Kabelhersteller, die diese Leitungen nicht einmal 1zu1 durchführen.

Die Ansätze der Netzteilhersteller hätten schon viel früher auf den Markt kommen sollen und die Stromversorgung könnte grundsätzlich intelligenter gestaltet werden. Heutzutage wird jeder Mist im PC digital überwacht, die Netzteile hingegen sind weitgehend "dumm". Es gibt seit Jahren im Serverbereich mit dem PMbus eine Überwachungsschnittstelle für Netzteile, nur kommt sie im "Bastelmarkt" nicht zum Einsatz.
PMBus is a communication method based on the I2C (Inter-Integrated Circuit) communication protocol and uses digital signals to transmit data. The communication devices operating over serial bus for interfacing with the Power Supply Management Controller (PSMC) and the Field Replacement Unit (FRU) within the power supply must ensure compatibility with both the SMBus 2.0 "high power" mode and the power and driving specifications based on I2C Vdd. This enables power supplies and power managers to effectively exchange various types of information, including critical parameters such as voltage, current, temperature, and power, ensuring that all components related to power can work together effectively.
https://www.fsp-group.com/en/knowledge-tec-67.html
 
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treky-tom schrieb:
Da NV einen risiegen und teueren Fehler (Schadensersatz) zugeben müßte wird das aber leider nicht passieren.
Schadensersatz wegen einer Hand voll Fälle? Der Nvidia Hass scheint sehr tief bei dir zu sitzen 😅😂
 
calNixo schrieb:
Also entweder gehört so ein Schutz verpflichtend in die Standardspezifikation von dem Stecker oder der Stecker gehört halt überarbeitet.

Kann doch nicht sein, dass hier mit solchen Gefahren noch Werbung gemacht wird.

3. Option: Dieser Stecker gehört abgeschafft. Der Stecker ist Mist und eben gescheitert.
 
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4. Option:
Die Grakahersteller balancieren einfach ihre Phasen und daran gekoppelt die Leistungsaufnahme pro Kontaktstift. Wenn die Sowieso schon mehrphasige Spannungswandler haben sollte das doch nicht so kompliziert sein da noch eine ohnehin vorhandene leistungsbegrenzung (powerlimit für die ganze graka) auszuweiten. Dann noch ein halbwegs intelligentes Design wo jede phase von genau x kontakten gespeist wird und im falle von x > 1 müssen die möglichst den gleichen Widerstand haben und ggf. eine überwachung bekommen. Da dann den widerstand bei einem heiß laufenden, bzw zu stark belasteten Kontakt leicht anheben um den Strom auf die anderen zu verdrängen ist keine magie und sollte auch nicht so teuer oder kompliziert sein.

Mein Gefühl ist dass da 5 € und etwas designarbeit (oh, lass uns einfach alle einzelnen adern direkt hinter dem stecker auf eine stromschiene zusammenfassen bevor wir das auf die einzelnen spannungswandler aufteilen!) an total supergünstigen grafikkarten gespart werden und dann an anderer stelle lauter halbgare notlösungen für erheblich mehr geld verkauft werden. Ressourcenverschwendung und aus kundensicht kacke.
Aber vielleicht ist es ja auch super schwer und teuer einen spannungswandler mit strommessung und einem regelbaren widerstand zu ergänzen.
 
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