Team Dune vs Team Avengers

Team Dune oder Team Avengers


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    24
Zudem:

Die späteren Phasen können auf die Bekanntheit/den Erfolg der ersten (da war es ne "Wundertüte" - zumindest filmisch, bekannt waren diese ja schon wegen der Comics und älteren Filme) aufbauen. Da ist es dann noch "erbärmlicher", wenn diese im Zeitverlauf immer weiter langsam abstinken^^

Dein Name kam mit bekannt vor, es gab schonmal einen Marvel thread oder so. Du meintest auch dass bei Emilia Clarks Charakter eine Ladeanzeige nicht voll ist und deswegen die Power unterhalb von XY (Captain Marvel?) ist. Die Ladeanzeige war in wirklichkeit einfach ein schematisches Karyogramm für dei DNA-Bestandteile der anderen Helden in Ihr. Du fehlinterpretierst hier wieder Sachen.

Zumal die Zahlen ja eindeutig ablesbar kleiner sind. Nimm einen Taschenrechner und rechne doch nach...
3,81 (Phase 1) ist größer als 3,5 (Phase 5)....und das sogar OHNE Inflation.
Analog Phase 2 und 4 etc.

Alles ab 3 baut ab. Fakt. Auch wenn du "Pro Film" ausrechnest.

Ich bitte dich, das schafft ein Grundschüler. Oder woran liegt es, dass du die Zahlen nicht verstehst? Wir können es gerne ganz ausführlich ausrollen und auch das mit der Regressionsgerade (die die Tendenz quasi zeigt - ganz flapsig formuliert).

Grds. gilt imo neue Marvel Filme = Schrott. Ziehen aber vom Namen her natürlich immernoch Kundschaft an.
Hier und da ist schon auch mal eine "Perle" dabei.
Dass das an Disney+ und deren "Machenschaften" liegt, ist für mich zumindest auch klar. Da kam teilweise der größte Rotz als Serie/Film, das kannste doch keinem Erzählen, bei den Budgets die da am Start sind.

MfG, R++
 
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Axxid schrieb:
Von den Bewertungen alleine wischt Phase 1 mit 4+5 den Boden auf.
Ne, hab auch kein Interesse daran mich hier über sowas zu streiten.
Ergänzung ()

Wenn du jetzt ankommst und RT als Maßstab für Gut oder Schlecht benutzt, da bin ich dann raus und lass dich in deiner Seifenblase.

Die Leute Kritisieren RT sehr oft. Viele der Kritiken beruhen aber darauf, weil ein Großteil der Leute RT für ein Ranking halten das die Qualität von Filmen zeigen soll. Was aber nicht zutrifft. Ein Film mit einer 90%igen Bewertung kann bedeuten, dass der Film solide ist, aber nicht unbedingt ein Meisterwerk, da auch "gute, aber nicht überragende" Rezensionen als positiv gewertet werden.

Der eine Kritiker sagt das ist der beste Film der Welt und der andere sagt halt, ich hatte meinen Spaß 🤷.

Das eigentliche Problem ist, das die Leute versuchen anhand von RT zu bestimmen ob ein Film oder eine Serie gut oder schlecht ist und ob es der Breiten Masse gefällt oder nicht. In erster Linie ist nicht wichtig was andere denken sondern ob es dir persönlich gefällt. RT ist kein Maßstab für irgendwelche Willkürlichen Behauptungen.

RT sagt lediglich ob ein Film oder eine Serie dem durchschnittlichen Zuschauer gefallen könnte. Mehr nicht. Die Zahlen haben rein gar nichts mit der Qualität eines Films oder einer Serie zu tun.
Ergänzung ()

Du glaubst RT würde irgendwelche Qualitäts Stufen über einen Film liefern. Da bist du aber schief gewickelt. RT gibt lediglich an, ob ein Film dem Durchschnittlichen Zuschauer gefallen könnte, nicht mehr und auch nicht weniger. Wer RT als eine Art Qualitäts Sigel benutzt hat RT nicht verstanden.

Ich zähle nicht zu dem Durchschnittlichen Zuschauer sondern zu den Hardcore Fans.

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Du selber hast ein Diagram gebracht das die RT Bewertungen vergleicht. Du hast es halt fehlinterpretiert und behauptet, dass Phasen 4+5 so gut wären wie 1+2…

Ich hätte RT gar nicht gebraucht um zu sagen, dass die meisten Marvel Filme und Serien seit Endgame Schrott sind.
 
@Axxid Ich habe einfach nur eine Grafik mit ein paar Informationen gepostet, ich habe nie gesagt das die eine Phase besser sei als die andere. Das hast du frei erfunden.
Ergänzung ()

Victor van Doom schrieb:
@Axxid Das MCU war die ganze Zeit sehr Konstant, das es angeblich eine Abwärtsspirale nach Endgame gab, wurde lediglich von Trollen auf Social Media verbreitet.

Anhang anzeigen 1747869

Besonders ausschlaggebend dafür ist diese Grafik, die extrem oft verbreitet wurde. Damit wurde extrem viel Müll verbreitet.
Anhang anzeigen 1747875

Die Box Office Zahlen waren auch nach Endgame sehr stabil, der einzige Aussetzer war The Marvels.
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Auch die Bewertungen waren alle die selben, bis auf Eternals und Quantumania. Über das MCU nach Endgame werden extrem viel falsch News verbreitet und die Leute springen darauf an, ohne sich selber mal ein Bild zu machen.
Hier, da steht nichts davon das eine Phase besser sei als eine andere.
 
Mit einfacher Logik hast du es nicht so, oder? Niemand hat behauptet, dass Phase 4+5 besser wäre als Phase 1-3 (solche Menschen würde ich auch freundlich und höflich bitten einen Arzt aufzusuchen). Ich und R++ (und das halbe Internet) sagen, dass Phase 4+5 schlechter sind als 1-3.
DU hast behauptet Phase 4+5 wären so gut wie Phase 1-3

Victor van Doom schrieb:
@Axxid Das MCU war die ganze Zeit sehr Konstant, das es angeblich eine Abwärtsspirale nach Endgame gab, wurde lediglich von Trollen auf Social Media verbreitet.

...

Die Box Office Zahlen waren auch nach Endgame sehr stabil, der einzige Aussetzer war The Marvels.

Auch die Bewertungen waren alle die selben, bis auf Eternals und Quantumania. Über das MCU nach Endgame werden extrem viel falsch News verbreitet und die Leute springen darauf an, ohne sich selber mal ein Bild zu machen.
Und das widerlegst du dir selber in deiner eigenen Grafik. Es wird durch Onlinebewertungen und Einspielergebnisse belegt das Phase 4+5 schlechter aufgenommen wurden als Phase 1-3.

Mal sehen wie weit es dieser Thread schafft bevor er geschlossen werden muss weil du es nicht einsehen kannst, wenn Jemand deine Meinung nicht teilt, siehe Hideo-Thread, Cpt Marvel, Cpt Marvel #2
 
Kein Interesse mich darüber mit dir hier zu streiten. Wenn du das so sehen willst, bitte schön viel Spaß noch in deiner Negativität.

Das Problem sind nicht meine Threads und deren Inhalt, sondern die Negativität die darin von bestimmten Usern Verbreitet wird.

Ihr lebt in einer alles ist scheiße Blase und diese Mentalität bringt ihr auch in euren Kommentaren zum Ausdruck.

Aber das ist nicht so, weil Filme kein Ranking sind. Du kannst das MCU gern versuchen schlecht zu machen, die Filme wurden Produziert und jeder kann sie sich so oft ansehen wie er möchte.

Captain Marvel hab ich schon über 100x gesehen und ob du hier verbreitest das der Film scheiße ist oder in China fällt ein Reissack um. Ist völlig egal, weil ich und jeder andere Mensch ihn sich so oft ansehen kann wie er möchte.

Filme basieren nicht auf irgendwelchen RT Daten und auch dein rechne mit Box Office Zahlen ist völlig egal. Weil es einzig und allein nur deine Negativität widerspiegelt. Wenn jemand wie ich etwas Positives über Kojima oder Marvel sagt, dann bricht für euch eine Welt zusammen, weil ihr euch in eurer Negativität angegriffen fühlt.

Ihr könnt nicht akzeptieren das jemand keine Negative Einstellung dazu hat. Du demonstrierst nur ein Spiegelbild deiner Seele, mehr nicht. Ich bin ein Mensch bei dem das Glas nicht Halbleer ist und bei dem alles schlecht ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du verstehst die Grundlage der Diskussion nicht.
DU bist irrelevant für die Statistik.
Die Statistik ist irrelevant für dich - da sie ja nichts vorschreibt, sondern nur faktisch eine Tendenz der Masse wiedergibt.

Ich finde wiegesagt, das bewertungstechnische Meisterwerk Shawshank Redemption (9,3/10) nicht gut.
2001 Space Odyssey langweilig (aber halt für die Ära in Kubriks Machart Weltklasse/wegweisend!)
Laurence from Arabia auch langatmig öde, aber halt visuell in der Wüste teilweise atemberaubend - selbst nur als Bluray (die 4K soll da nochmal besser sein) ist das wahnsinnig gut. Analog>Digital irgendwie für micht, das sieht so viel "klarer/schärfer" aus).
Ben Hur finde ich da als Monumentalfilm 1000x besser (Das Remake mit Heston von 1959, nicht der erste(?) aus den 20ern oder das zweite Remake von 2016).
Manche mögen auch mir unverständlich Heat oder The Prestige nicht...für mich mit meine Lieblingsfilme.

Auch bei Videospielen als Medium hatte ich viel Spaß mit Bad Day LA -Metascore 2,8/10 und Userscore 5,8/10 - also erbärmlichster Schrott für die Masse. Für mich aber gut. Die zwei Empfindungen koexistieren eben^^

Die allgemeine Bewertung und deine invidiuelle Meinung sind zwei paar Schuhe - du verstehst das diskussionstechnisch nur nicht. Das eine ist faktisch (Zahlen, breite Masse sagt XY) und das andere subjektiv.
Nichts davon hat im Endeffekt "mehr Wert" als das andere.

Die Filme werden produziert und du kannst sie so oft (zurecht :evillol:) schlechtreden wie du willst ;)

Captain Marvel finde ich auch übelsten Müll...nicht nur der Film, sondern der ganze Charakter. Emotionslos gespieler Hülle (habe igendwo die Phrase "blank" mal gehört für sie^^). Ihre Ziele sind alles Bullshit und gegen Thanos kommt sie am Ende ein bisschen mit ihrer OP-Power, weil davor war Sie ja busy. Sie hat keine positive, mich mitfiebernd lassende Eigenschaft.

Dass es Brie Larsson doch schauspielerisch extrem gut kann, zeigt doch The Room, wofür sie einen Oscar erhalten hat!

Ergo: Du verstehst den eingebrachten Diskussionspunkt X nicht und argumentiertst immer über Y. Das hat nichts damit zu tun. Ich hatte übrigens gestern ein Marmeladenbrot. So jetzt auch mal was irrelevantes zu der Diskussion gesagt:evillol:

Also: Trenne bzw. les sich in Statistik, und was diese aussagt ein. Auch was die Zahlenentwicklung bedeutet. Da gibt es keinen Interpretationsspielraum, da eindeutig.

MfG, R++
 
R++ schrieb:
Captain Marvel finde ich auch übelsten Müll...nicht nur der Film, sondern der ganze Charakter. Emotionslos gespieler Hülle (habe igendwo die Phrase "blank" mal gehört für sie^^). Ihre Ziele sind alles Bullshit und gegen Thanos kommt sie am Ende ein bisschen mit ihrer OP-Power, weil davor war Sie ja busy. Sie hat keine positive, mich mitfiebernd lassende Eigenschaft.

Dass es Brie Larsson doch schauspielerisch extrem gut kann, zeigt doch The Room, wofür sie einen Oscar erhalten hat!

Ergo: Du verstehst den eingebrachten Diskussionspunkt X nicht und argumentiertst immer über Y.
Falsch, weil genau du das hier tust. Ööö nur um das mal klar und deutlich zu sagen. Du darfst Carol nicht mögen, niemand schreibt einen das vor. Aber deine Argumentation hier ist komplett falsch und das von vorn bis hinten.

Erstmal hast du den Charakter überhaupt nicht verstanden. Der Charakter ist Emotionslos weil Carol von einer Faschistischen Aien Rasse entführt wurde die ihr alle Erinnerungen genommen haben um sie zu einer Waffe zu machen.

Das ist eine Anspielung darauf was Männern immer mit Frauen machen, sie sagen ihnen du bist zu Emotional. Das du das hier Kritisierst, zeigt das du das Thema des Film nicht verstanden hast.

Ihre Ziele sid Bullshit, das du das Ziel einer Unterdrückten Spezies durch ein Faschistisches Alien Regime als Bullahit empfinest, zeigt ebenfalls das du das Thema des Films nicht verstanden hast.

Carol kommt gegen Thanos ein bisschenwegen ihrer OP Power an. ich lieg am Boden vor lachen. Warte muhahahaha, Roooofffllll, Lloooolll. Hast du überhaupt eine Ahnung wie Superkräfte funktionieren, ne hast du nicht.

Das was da auf dem Bildschirm passiert ist, ist nicht das was du denkst. Superkräfte funktionieren in der Fiktion nach dem Thema was ein Charakter alles kann. Was kann Carol den alles. Sie ist Superstark, Schnell, Nahezuunverwundbar, kann Fliegen, im Vakuum des Weltraums überleben und alle Arten Energie Absorbieren.

Was hat Carol jetzt tatsächlich getan. Als sie das Infinity Gauntlet berührte, hat sie die Energie Absorbiert und Thanos hat den Power-Stone entfernt, weil er alle anderen Infinity Steine mit Energie Versorgt und dann hat er Carol damit eine verpasst. Er hat den Stecker gezogen.

Warum, weil Carol nicht die alleinige Heldin sein sollte, während alle anderen nur zusehen. Also wird der Mächtigste Held vom Spielfeld geballert, um zu Demonstrieren wie Gefährlich die Bedrohung ist. Das nennt man einen Spannungsbogen. Das wird in den Comics ständig mit Carol gemacht.

So, Carol ist ein Charakter bei dees sich um Resilienz dreht, es geht darum wie sie mit der Last von Göttern umgeht. Darum wurde auch in The Marvels Thematisiert wie sie die Supreme Intelligence Zerstörte und das Volk beinahe ausgelöscht hat. Aus großer Macht, folgt große Verantwortung und die mit der größten Macht, tragen auch am meisten Verantwortung. Carol ist kein Charakter für dich weil es um Identifikation geht. Du kannst mit ihr nicht mitfiebern, weil du den Charakter überhaupt nicht verstehst.

Zumal du 99,99% des MCU nicht verstanden hast. Und das ist mein Voller ernst. Du denkst du hättest das MCU verstanden, du liegst falsch. 00,01% und das ist der Teil bei dem du laut schreist, boahh geiles CGI. Das wars dann aber auch schon.
Ergänzung ()

Das sind die Themen die der Film behandelt. Selbstfindung und Amnesie, Stärke und Emotionen, Freundschaft und Loyalität, Manipulation und Kontrolle, Krieg und Vertreibung.
Ergänzung ()

Um das mal zu sagen, mit euch zu Diskutieren ist flach, weil ihr tatsächlich glaubt das ihr das MCU verstehen würdet. Mit jemanden der das tatsächlich tut, führe ich Debatten auf einer komplett anderen Ebene.
 
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Ja und wenn das alles so im Skript des Directors geplant ist, dann find ich das schlecht: ergo: Film und Carol Danvers schlecht.
Außerdem "raged" sie eben doch ab und zu. Soviel zu "Emotion in Kontrolle" (durch den Chip im Nacken?): Emotionslos ist für mich gemeint, wie Brie Larsson (das dann halt vom Director gewolt) so Spielt. Sie ist weit weg von Emotionslos in den Filmen, so wie sie manchmal ausrastet/sich benimmt. Ihr Gesicht "nervt". Sie ist mir zu Flach in ihrer Ausstrahlung, deswegen finde ich sie schlecht. Und sie macht dumme Entscheidungen auch in späteren Filmen.
Vision ist auch emotionslos...aber er ist halt der Roboboy/KI/Mindstone, da passt das und stört mich nicht.

Wenn ich an für mich gute weibliche Protagonisten/Helden denke: Sarah Connor, Ripley, Katniss Everdeen, Uma Thurman in Kill Bill, Noomi Rapace als Lisbeth Salander (Millenium Triologie) ,...


Aber alles gut =)

Ich muss auch das MCU nicht verstehen und studiert haben. Ich finde den Film gut (ob ich die metaebene/den Phsilosophischen Hintergrund dahinter verstehe oder nicht ist auch erst einmal irrelevant) oder eben nicht^^

00,01% und das ist der Teil bei dem du laut schreist, boahh geiles CGI. Das wars dann aber auch schon.
Geiles CGI, das ich nicht lache - wo ist das CGI, das einen vom Hocker haut in Captain Marvel? Selbst im ganzen MCU ist das rar gesät... das neuere CGI (She Hulk loool....Antman 3 loooooooooool) ist nicht gut. LotR hat hier den schmalen Grat zwischen echtem Zeugs und CGI gut gemeistert. Auf der anderen Seite aber, wie will man sonst so Alienzeugs/Planetengedöns mit praktischen Effekten für das MCU machen? Schwieriger Spagat. CGI macht keinen Film gut.

Auf die anderen Punkte der eigentlichen initialen Diskussion (neue Marvelfilme = als schlecht gesehen) gehst du komischerweise nicht ein ;)

EDIT: Ich denke man kann unsere verschiedenen Ansätze auch dahingehend gut zusammenfassen:
Du bist halt der "überemotionale" Comic-Nerd mit viel Background Wissen etc. der in den Universen "lebt".
Ich geh halt ins Kino oder werf die Bluray rein und mache mir (hoffentlich) nen schönen Abend (wobei ich schon alles vom MCU schaue, einfach um zu wissen "wie es weitergeht". Natürlich muss dann ein Film idealerweise stringent/Logisch sein und mich halt subjektiv mitnehmen. Aber studieren tue ich das nicht, nur um dann zu sagen "das war gut".

MfG, R++
 
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Victor van Doom schrieb:
Marvel und DC haben beide das irre Problem das sie eine Identitätskrise haben.
Denen fehlen eher Eier.
Die haben Angst vor dem Shitstrom einer Community, die sowieso nicht annähernd zur Mehrheit der Besucher ihrer Filme zählt.
Diese Community ist nicht die Mehrheit, sondern nur altersbedingt aktiver in den sozialen Medien und nur am lautesten schreien. CIS Dad, der nur einen entspannten Kinoabend mit seinen Buddy´s oder Mom haben will, hat keinen Bock sich noch den Stress zu geben gegen irgendwelche Typen im Netz ein sinnloses virtuelles Wortgefecht zu führen. Seine Priorität ist die Familie und sich mal eine kleine Pause davon zu gönnen.
 
Der Vergleich von dir mit Sarah Connor und Co greift hier viel zu kurz, weil hier zwei völlig unterschiedliche literarische und dramaturgische Ansätze aufeinandertreffen, die ganz andere Formen der Identifikation ermöglichen. Protagonistinnen wie Ripley, Sarah Connor oder Katniss Everdeen verkörpern den klassischen Underdog-Ansatz. Sie Starten als Gewöhnliche Menschen, ihre Grenzen sind Physisch, während ihre Identifikation aus Angst entsteht.

Eine Heldin mit der Macht von Göttern wie Carol verfolgt eine gänzlich andere Prämisse. Es geht nicht darum, ob sie körperlich stark genug ist, sie ist eine Naturgewalt. Die Kernbotschaft von Carol liegt darin, jedesmal wenn sie zu Boden geht, wieder aufzustehen und die volle Verantwortung für die eigene Stärke zu übernehmen, wobei die Macht ganz und gar ihr selbst gehört.

Wer den Maßstab von Survival oder dystopischem Sci-Fi Charakteren mit einer kosmischen Heldin Vergleicht, der vergleicht Äpfel mit Birnen, weil die emotionale Fallhöhe und die thematische Metaphorik auf einer völlig anderen Ebene liegen.

R++ schrieb:
Ja und wenn das alles so im Skript des Directors geplant ist, dann find ich das schlecht: ergo: Film und Carol Danvers schlecht.
Außerdem "raged" sie eben doch ab und zu. Soviel zu "Emotion in Kontrolle" (durch den Chip im Nacken?): Emotionslos ist für mich gemeint, wie Brie Larsson (das dann halt vom Director gewolt) so Spielt. Sie ist weit weg von Emotionslos in den Filmen, so wie sie manchmal ausrastet/sich benimmt. Ihr Gesicht "nervt". Sie ist mir zu Flach in ihrer Ausstrahlung, deswegen finde ich sie schlecht. Und sie macht dumme Entscheidungen auch in späteren Filmen.
Vision ist auch emotionslos...aber er ist halt der Roboboy/KI/Mindstone, da passt das und stört mich nicht.

Wenn ich an für mich gute weibliche Protagonisten/Helden denke: Sarah Connor, Ripley, Katniss Everdeen, Uma Thurman in Kill Bill, Noomi Rapace als Lisbeth Salander (Millenium Triologie) ,...


Aber alles gut =)

Ich muss auch das MCU nicht verstehen und studiert haben. Ich finde den Film gut (ob ich die metaebene/den Phsilosophischen Hintergrund dahinter verstehe oder nicht ist auch erst einmal irrelevant) oder eben nicht^^

Aso, der Chip in ihrem Nacken ist ein Inhibitorchip, damit sie nicht auf das Volle Ausmaß ihre Macht zugreifen kann.
Ergänzung ()

Bei Carol trifft der Spruch von Ben Parker mehr als auf jeden anderen Charakter zu. Aus Großer Kraft entsteht auch große Verantwortung. Aber wer die größte Macht hat, trägt auch am meist Verantwortung. Carol ist immer dazu gezwungen ihre Macht mit bedacht einzusetzen. Bei einer kosmischen Figur wie Carol erhält dieses Motiv jedoch eine völlig andere, fast schon philosophische Dimension.

Wenn eine Figur buchstäblich über die Macht von Göttern verfügt, verschiebt sich der Konflikt grundlegend. Weil es nicht mehr um die Frage geht, ob sie einen physischen Kampf gewinnen kann, sondern darum, welche weitreichenden Konsequenzen ihr Eingreifen auf planetarischer oder kosmischer Ebene hat. Die wahre Herausforderung bei Carol liegt hier nicht darin, sich gegen einen übermächtigen Feind zu behaupten, sondern in der ständigen, bewussten Selbstkontrolle, weil jede Aktion nach höchster Bedachtsamkeit verlangt und weil eine unüberlegte Entfesselung dieser Kräfte katastrophale Folgen hätte. Sie hat eine Sonne wie eine Kerze entzündet, wenn ihre Kräfte Auserkontrolle geraten, bedroht sie das gesamte Leben im Universum.

Das unterscheidet Carol von anderen Charakteren und zeichnet sie aus. Weil ihre Verantwortung darin besteht, trotz ihrer gottgleichen Kräfte niemals die Empathie zu verlieren und die Kontrolle über sich selbst zu behalten.

Das ist die Botschaft von Carol. Sie darf niemals ihre Kräfte aus eigennutz einsetzen oder für eine Persönliche Vendetta, weil dann alles Leben im Universum auf dem Spiel steht.
 
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R++ schrieb:
Ja und wenn das alles so im Skript des Directors geplant ist, dann find ich das schlecht: ergo: Film und Carol Danvers schlecht.
Das wirklich falsche an dieser Aussage ist gar nicht mal der wiklich fehlerhafte Vergleich. Sonder die Aussage Film und Carol ist Scheiße, weil du dich mit ihr nicht identifizieren kannst.

Statt einfach zu sagen, ok Carol ist keine Heldin mit der ich mich Identifizieren kann, deshalb ist sie kein schlechter Charakter, sondern einfach nur nichts für mich.

Wenn ein Charakter wie Carol auf einer kosmischen, fast schon mythologischen Ebene funktioniert und absolute mentale Kontrolle über gottgleiche Kräfte verlangt, dann ist das ein spezifisches narratives Konzept. Wer aber den Anspruch hat, dass sich jeder Protagonist primär durch irdische Verletzlichkeit, Überlebenskampf oder Alltagsängste definieren muss, blendet alle anderen Facetten von Storytelling aus.

Du kannst einfach sagen, dieser Charakter holt mich persönlich nicht ab, ihr Ansatz funktioniert für meine Art der Identifikation nicht und schon ist alles gut. Stattdessen musst du aber sagen "Film und Carol Danvers schlecht" um keine Ahnung was damit zu bewirken.

Das sich nicht jeder Mensch mit jedem Helden Identifizieren kann ist jedem Comic Fan klar und vmer versteht es auch. Aber wenn du einfach nur sagst Scheiße, zeigst du nur das du keine Ahnung hast wovon du sprichst.

Anstatt einfach nur anzuerkennen, dass es unterschiedliche Arten von Geschichten und Charakteren gibt, die eben verschiedene Zielgruppen oder Themen bedienen, wird alles, was nicht ins eigene Weltbild passt, pauschal als schlecht abgestempelt. Das blockiert am Ende jede differenzierte Auseinandersetzung mit Kunst und Literatur.
 
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Die Aussagen "holt nicht ab/nix für mich" und "schlecht" sind absolut deckungsgleich in ihrer Aussage. (Nicht sie ist schlecht, denn dann müssten das alle Menschen der Welt so sehen, sonder ich finde sie schlecht... Ein elementarer Unterschied!) Würde sie aus welchem Grund auch immer abholen, wäre sie gut. Sie kann auch gut sein ohne abzuholen. Ich find bei Breaking Bad bspw jeden Charakter doof/scheisss außer Mike Ehrmantraut. Trotzdem mag ich die Serie sehr. Und jetzt?

Bei Medien kann jeder Kautz (ich) jeden sich vorstellbaren Bewertungsparameter ansetzen und es als gut/schlecht befinden.
Was ein Regisseur sich dabei denkt oder die Metaebene dahinter ist ist grds. irrelevant.

Ich muss mich auch nicht in detaillierter Analyse mit dem ganzen Film auseinandersetzen wenn es darum Geht ob ich ihn schlecht oder gut finde.

Auch würdest du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nichts dagegen sagen, wenn ich Captsin Marvel genau so "undifferenziert" als gut empfunden hätte. Und schon zeigt sich der Quatsch des Ansatzes ;)

MfG, R++
 
@R++ Was zum Teufel, du verstrickst dich hier in bemerkenswerte viele Widersprüche und lieferst im Grunde ein Lehrbuch Anleitung dafür ab, wie man jede sachliche Diskussionsgrundlage verweigert, und das nur um die eigene emotionale Ablehnung nicht hinterfragen zu müssen.

Allein das Beispiel, das du bei Breaking Bad fast jeden Charakter doof findet, die Serie aber trotzdem magst. Damit widerlegst du deine eigene These von vorhin.

Wenn man Charaktere doof findet, die Produktion aber trotzdem gut, warum gilt diese Differenzierung bei Captain Marvel plötzlich nicht mehr? Dort führt persönliche Antipathie sofort zu der Pauschaldn Aussage Film schlecht.

Wenn das Argument Das holt mich nicht ab und Das ist schlecht für dich deckungsgleich sind, degradierst du Sprache zu einem Werkzeug, das jegliche Nuance verliert.

Und das du die Metaebene und die Intention des Regisseurs für dich grundsätzlich irrelevant sind, aber du dir trotzdem anmaßt, ein abschließendes Urteil über die Qualität zu fällen, ist pure intellektuelle Bequemlichkeit. Und sas Hättest du bei Lob auch gemacht ist das klassische Totschlagargument-Versuch.

Du wiedersprichst dir in jedem deiner Argumentation selbst und es ist auch ziemlich offensichtlich, weil du keine Diskussion auf der selben Ebene wie ich suchst. Während deine Argumentation sich immer nur in dem Bereich von das ist scheiße bewegen, gehen meine Argumentation sehr viel Tiefer und sind nicht so Flach wie deine. Das ist aber auch verständlich, ich lese die Comics und habe mein Wissen aus einer Sammlung von über 2000 Comics und habe jeden Film und Serie im MCU mehr als 5x gesehen.

Das bedeutet nicht das ich mich für etwas besseres halte, sondern einfach nur das wir zwei unterschiedliche Arten von Diskussionen führen, weil der Wissensstand über die Materie ein komplett anderer ist.
Ergänzung ()

Wenn jemand wie ich tief in der Materie verwurzelt ist, die Lore, die Kontinuität und die erzählerischen Kniffe aus jahrelanger Beschäftigung und einer enormen Sammlung von innen heraus versteht, operiert man auf einer völlig anderen Ebene als jemand, der sich ausschließlich an der Oberfläche bewegt und das eigene Bauchgefühl als absolute Messlatte nimmt.

Ps. Wer eine Figur nur über einen flüchtigen Eindruck oder oberflächliche Antipathien bewertet, wird die narrative Tiefe und die feinen Nuancen nie greifen können.
 
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Das MCU ist wie die Comics ein sehr Komplexer Ort, am deutlichsten wird das bei den Thor Filmen. Es erfordert wirklich sehr viel Medienkompetenz um die Handlungen tatsächlich zu verstehen.

Thor 1 und 2 Unterscheiden sich maßgeblich von 3 und 4, aber warum ist das so. Ganz einfach die Lösung dafür liegt im Opening.

In Thor 1 wird das Opening klassisch und Stolz im Shakespeare Stil erzählt.

Auch Thor 2 Klassisch von Odin im Shakespeare Stil.

Jetzt in Thor 3 ist Thor selbst der Erzähler.

Thor 4 wird aus der Perspektive von Kork erzählt.

Manche Leute sagen das Thor 4 total schlecht sei, weil er so Albern ist. Aber das liegt an der Perspektive des Erzählers. Odin ist ein Stolzer und Ernster König. Wenn er die Handlung erzählt, dann muss alles Stolz und Edel wirken.

Thor Erzählt die Handlung aus der Gegenwart, er ist jedoch kein besonderes Stolzer Krieger wie Odin. Versteht ihr. Thor wirkt in Teil 1 und 2 wie ein Stolzer Krieger, weil es die Erzähler Perspektive von Odin ist. Erst in Thor 3 wird klar, das er ein Trottel ist.

Thor 4 ist deswegen so schrill und abgedreht, weil Kork ein Charakter ist, der nicht alle Latten am Zaun hat. Er ist ein unzuverlässiger Erzähler, weshalb es auch immer wieder Logiklöcher gibt.

Der Ahnungslose Teil der Zuschauer gibt die Schuld gerne Taika Waikiki. Aber der hat nur das getan was tatsächlich im Drehbuch stand. Nämlich die Handlung aus der Perspektive von Kork erzählt.

Wer hier nicht aufpasst und davon ausgeht das er sich beim MCU nur hinsetzen muss, um sich blind berieseln zu lassen, der liegt falsch. Das MCU verlangt von dem Zuschauer stetig das er mitdenkt.

Avengers wurde Zeitlich vor Captain Marvel gedreht, aber in der Szene als die Helden streiten sagt Fury etwas ganz merkwürdiges zu Thor. Er sagt zu ihm "Aber du bist nicht unser Bester". Ups wie kann er das den einfach so behaupten??

Ganz einfach, die Handlung von Captain Marvel spielt Zeitlich vor Avengers und Fury kannte Carol schon viel früher, als Thor. Wir müssen immer mitdenken und Parallelen ziehen. Das ist ein Aspekt aus den Comics. Marvel macht das dort immer. Du liest einen Comic von Heute, der aber mit seinen Dialogen auf die Vergangenheit annspielt.


Das ganze wird mit Odins Tot noch einmal deutlicher als Odin sagt, das er die Stimme von Freyer seiner Frau hört. Moment mal wie geht den das ???
https://youtube.com/watch?v=0zRLCyfvSPc&is=xZ-5NNtWtN5x4Jw1

Die Lösung dafür findet sich in Shang-Chi der Dweller in Darkness der die Seelen der Toten sammelt.
https://youtube.com/watch?v=zEyP_soo8iU&is=Gui2aDyAf2Hqbf_r

Odin konnte wegen dem Dweller seine Tote Frau hören. Das sind alles Aspekte aus den Comics. Das MCU ist nicht nur ein Filmisches Universum bei dem man sich einfach hinsetzen muss, Hirn aus und sich berieseln lassen kann. Naja kann man schon, aber dann versteht man die Lore und die Kontinuität nicht. Das ist auch der Grund weshalb bei Diskussion immer soviel Reibung entsteht. Der eine hat Aufgepasst und der andere hat sich einfach nur berieseln lasse.
 
Zuletzt bearbeitet:
Forest Gump ist auch ein Film, der von einem Trottel (Gump) erzählt wird. Trotzdem hat der irgendwie bessere Kritiken als Thor 4. Und Taika Waikiki trägt als Director, Drehbuchautor und als Schauspieler von Kork natürlich die Schuld daran.

Ich kann mir im Nachhinein Dank unzähliger Comics und Reboots und Resets und Multiversen jeden Mist schönreden. Aber am Ende ist ein $200Mio Film ein Produkt, das ich an möglichst viele Kunden (Zuschauer) verkaufen will. Und die Zuschauer sehen Thor 4 als zu laut/schrill/albern und Brie Larson als emotionsloses Stück Holz ohne Charakterbogen.

Denn in CM1 zeigt sie sich vollkommen unbeeinflusst von negativen Emotionen oder Zuständen und in CM2 wird die Zerstörung von 3-5 Planeten/Zivilisationen per Gruppenumarmung gelöst. Es gibt in beiden Filmen kein wirkliches Drama, Zweifel oder Reue. Kein moralisches Dilemma oder physikalische Limitierung. Keine negativen Folgen für Cpt Marvel. Sie ist ein langweiliger Superman, denn Superman hat zumindest eine Moral und einen Charakter den man gegen ihn ausspielen kann.
 
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Reaktionen: R++
Victor van Doom schrieb:
Beide Filme erscheinen am 17 Dezember, da Marvel/Disney hat sich strikt dagegen geweigert hat, ihren Release zu verschieben und jetzt können wir irgendwie tatsächlich Wetten darauf abschießen, wer wenn an den Kinokassen ungespitzt in den Boden rammt.
Ist das relevant? Beide werden sehr wahrscheinlich hohe Box Office Einnahmen erreichen. Ich bezweifle sogar, dass das Clientel sich derart deckt, dass man sich gegenseitig die Zuschauer wegnimmt.
Ich kann mit Dune was anfangen aber mit dem Marvel Zeugs gar nichts.

Die Marvel Comic Filme waren Anfangs mal ganz nett, weil neu und was anderes, aber beim zehnten Film ohne Tiefgang mit der immergleichen Handlung habe ich für mich das Marvel Zeugs abgeschrieben gehabt. Glaube Endgame habe ich gar nicht gesehen, zumindest weiß ich jetzt nicht, was das für einer war, die Dinger sind für mich alle derart repetetiv, dass da kein Film irgendwie im Gedächtnis geblieben ist. Ich konnte da eher was mit den ungewöhnlichen Filmen wie Joker was anfangen.

Es ist halt auch etwas Schade, wenn man aus einem guten Film immer drölf Nachfolger bringen muß, weil die "IP" sich ja so gut verkauft, aber nichts "neues" bringt bin ich da raus. Den zwanzigsten Fast & Furious Film mit dem nächsten Familienmitglied, weswegen die Familie unbedingt zusammenhalten muß brauche ich auch nicht und das es von Minions den 6ten? Film gibt schreckt mich dann auch eher ab.

Bei Dune 3 hingegen freue ich mich drauf, wie die Handlung weitergeht. Die Bücher habe ich nicht gelesen und die alten Filme haben ja mit dem ersten Buch (Ende von Part Two) aufgehört. Sprich Part 3 ist jetzt zumindest auf der Leinwand neu. Das darf dann aber auch nicht so enden, dass es dann jährlich den nächsten Ableger gibt, der inhaltlich und stilistisch dasselbe in grün ist. Zumindest zwischen Part One und Two gibt es durchaus stilistische Unterschiede.
 
Der ähnlicher Meinung bin ich auch, GOTG , IronMan 1,2 vllt3, Thor (Kenneth Branagh als Regisseur)! waren noch gut. Irgendwann bin ich dann aber ausgestiegen, es ging ja nur noch um mehr, größer, noch mehr (und vor allem Geld), noch größer,...

Bei Dune 3 bin ich ein wenig skeptisch, ich weiß nicht wie Villeneuve da die Vorlage "vernünftig" adaptieren will.
 
@MAYvonBlei Hier stimme ich dir zu und danke für die Perspektive. In einigen Teilen hat das MCU den Fokus verloren und der liegt darauf das es um Helden geht, die bereit sind ihr Leben zu Opfern, um die Menschen auf der Erde zu Schützen. Fury sagte dazu ein wunderbares Zitat. Die Avengers waren dazu gedacht, die Schlachten zu führen, die wir nicht führen können. Wenn man sich ansieht, wie Medien mit Macht und Konflikten umgehen, trennt sich genau an diesem Punkt die Spreu vom Weizen. Deine Vergleiche bringen eine tiefgreifende Haltung zu Storytelling auf den Punkt. Wahre Stärke zeigt sich nicht darin, wie brutal oder spektakulär man zuschlagen kann, sondern in der bewussten Entscheidung, nicht zu eskalieren.

Das war es war das MCU am Anfang anstrebte. Der Kern des Heldentums liegt darin die jenigen zu Schützen die sich selbst nicht schützen können und wenn Verfilmungen daraus ein choreografiertes, episches Action-Feuerwerk machen, büßt das genau jene schmerzhafte literarische Tiefe ein, die das Original so wertvoll macht. Nämlich die Comics.

Das MCU hat den Fokus verloren, indem sie immer größer werden wollen, anstatt sich auf ihre Helden zu Konzentrieren die bereitwillig ihr Leben opfern, um die Menschen auf der Erde zu Schützen.
 
Victor van Doom schrieb:
Wenn man Charaktere doof findet, die Produktion aber trotzdem gut, warum gilt diese Differenzierung bei Captain Marvel plötzlich nicht mehr? Dort führt persönliche Antipathie sofort zu der Pauschaldn Aussage Film schlecht.
Hä?
Ich finde Carol Danvers schlecht UND den Film (sowie die Bollywood Girlband unsinnige Entscheidungentreffende Tanzeinlagenfilme danach) schlecht. Nicht der Film ist schlecht, weil Carol Danvers schlecht ist (auch wenn Sie natürlich ein großer Teil davon ist, da es ihr Film ist).
Wenn ich die Handlungen etc. mag, aber die Charaktere scheiße finde, dann mag ich das Gesamtwerk ggf. trotzdem (siehe Breaking Bad).

Das eine bedingt das andere nicht. Und darin sehe ich auch überhaupt keinen Widerspruch.

Und ja, ich nehme die Kinofilme für das war die für mich sind. Popcornkino. Ich brauch keine 23432443 Seiten Analysen zu schreiben oder zu lesen um den Film dann FÜR MICH(! und nicht auf einer höhreren Metaebene)zu bewerten. Ich schaue Ihn an und entweder er gefällt mir oder ich find es halt kacke. Oder bin indifferent (war okay, not great, not terrible).
Marvelzeugs regt jetzt aber Thematisch auch im Allgemeinen nicht zu den höchsten philosophischen Debatten an.

MfG, R++
 
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