Telekom Speedport vs AVM Router

IHawkI

Ensign
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Ich werde mir bei der Telekom einen Magenta Zuhause L Anschluss holen mit 100MBit/s Download und 40MBit/s Upload.
Nun ist meine Überlegung ob ich lieber einen Router von der Telekom also einen Speedport oder einen von AVM nehmen soll.
Was habt ihr für Erfahrungen gemacht und was würdet ihr mir empfehlen?
 

Janz

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Kommt immer drauf an was du für Features brauchst. Wenns nicht über nen paar Kabel und WLAN ohne weitere APs hinaus geht reicht dir der Speedport sicherlich. Wenn du aber nen Mesh-Netz aufziehen willst, ne ISDN-TKA noch im Spiel ist oder sonst was musst du natürlich ne dickere Fritze nutzen
 

mykoma

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Ich bin noch mit einem älteren Speedport und einer 50er Magenta M unterwegs und kann sagen: er erfüllt seinen Zweck und ist nie ausgefallen.

Hängt natürlich auch immer davon ab, welches Modell du nimmst, bei AVM gehen die Preise ja von 50€ bis 250€ und natürlich bieten die teureren Modelle mehr als die günstigen, irgendwo muss der Unterschied im Preis ja herkommen.
 

Delgado

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Ich habe den Smart gemietet, reicht mir dicke, und macht bisher keine Probleme.
 

Sterntaste

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nimm lieber eine FritzBox. Da ist zumindest bis zum EoL sichergestellt, dass Updates und Sicherheitsupdates kommen und das auch noch einigermaßen flott. Bei den ollen Telekom-Geräten muss man sich vom Support gerne mal nach zwei oder drei Jahren sagen, dass das Gerät nicht mehr supported wird und man sich was neues kaufen soll. Bei FritzBoxen hört man sowas eher nicht und wenn, frühestens nach fünf Jahren und das auch nur in Ausnahmefällen. Ein Bekannter musste vor zwei Wochen eine 7170 am Telekomanschluss aussortieren, weil die mit der Anschlussumstellung nicht klar kam. Und das Modell ist verdammt alt, ich glaube, die war 13 Jahre alt. Andere haben da schon drei bis fünf Speedports verschlissen.
 

Biocid

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Hab exakt dein Szenario bei, bzw. hinter mir.

Habe ebenfalls Vectoring 100 und habe lange mit Speedport Smart 3 inkl. 2 mal Mesh und FB7590 inkl. 2 mal Mesh (450E) getestet.

Layer 1, also DSL mäßig sind beide definitiv gleich gut.
Die FB hat hier aber Vorteile wenn man es genauer wissen will, ob dich das genutzte Frequenzspektrum und die Träger interessieren weiß ich nicht, zeigt die FB für Fortgeschrittene aber an :-)

WLAN ging zwar beim Speedport laut Empfang und Dämpfungsanzeige über App weiter(besser), aber der Durchsatz war bei AVM um ein x-faches höher. Soll heißen, ich hatte beim Speedport noch einen WLAN Balken am Handy und dachte es ist alles ok, hatte aber eine Übertragungsrate von 10 kByte/s. Bringt dann ja auch nichts. Bei der FB wurde kein Balken mehr angezeigt, also gerade noch so im Bereich, Übertragung aber noch mit 5-10 MBit/s.
Ich gebe aber zu bedenken das gerade beim Thema WLAN natürlich noch viele andere Faktoren mit rein spielen. Wie viele andere Sender sind in der Umgebung, in welcher Art von Haus/Wohnung wohnt man (Holz, Altbau, Neubau, Plattenbau) Verhält sich von Wohnung zu Wohnung unterschiedlich.

Entertain TV, IP Telefonie läuft mit beiden absolut problemlos.

Fazit:
Beide Geräte machen einen ordentlichen Job und funktionieren perfekt. Alleine das bessere WLAN/Mesh und die erweiterten Features der FB haben mich dazu bewogen diese zu nehmen.
 

Vindoriel

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Hinzu kommt bei der Fritte auch noch eine DECT-Basis (je nach Modell), viel mehr Optionen (z.B. "IM Smartglotze" oder dem Drucker den Internetzugriff verweigern, Rufnummernsperren) und (bei nativem IPv4) VPN-Tunnel ins eigene Netzwerk (Receiver von unterwegs programmieren, verschlüsselte Verbindung über öffentliche WLANs, vom WLAN im Ausland zu eigenem Festnetztarif (oder Flatrate) in DE telefonieren...).
 

Tumbleweed

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Es funktionieren beide ordentlich im Normalbetrieb. Ich hab auch einen Telekom-Anschluss und habe schon 2 verschiedene Speedports damit genutzt, bis es dann mal Probleme mit dem Anschluss gabe (defektes Teil im Kasten auf der Straße). Da eine Diagnose zu machen und dahinter zu kommen, woran es liegt, ist mit dem Speedport quasi nicht möglich, weil man relativ wenig sieht. Es nervt mich auch, wenn ich künstlich von Einstellmöglichkeiten ferngehalten werde. Für den Normalo ist der Speedport sicherlich die bessere Wahl, aber wenn man es mag, unter die Haube zu gucken, auf jeden Fall die Fritzbox nehmen.

Ich bin irgendwann auf Fritzboxen von routermiete.de umgestiegen und hab dieses Jahr auch ohne Umstände aufs neuere Modell gewechselt. Wenn du das mal ausrechnest, kommst du da günstiger, als bei der Telekom oder mit Kauf (zumindest wenn du das gleiche Modell nicht +5 Jahre betreiben willst).
 

Hancock

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Ich will mein Nextcloud-"Server" laufen lassen und auch Zugriff haben, Speedports können Portfreigabe aber nur mit IPv4, also sind alle IPv6 mal draußen. :-( => Ne Fritzbox gekauft, Speedport zuurückgeschickt. Aber sonst nehmen sich beide nicht viel. Speedports kosten halt 5 € Miete, die Fritte kriegste halt gegen ein Einmalbetrag, je nachdem rechnet sich das nach 2-4 Jahren.

Auch noch: Der Speedport lässt dich nicht auf dein eigenen Anschluss mit deiner eigenen externen IP zugreifen, also musste ich für den internen Zugriff auf den Server die hosts-Datei anpassen, die Fritzbox machts wie jeder andere Router und lässt das zu (routet sogar intern um, sodass man vollen Speed hat).

Vergleichsmodelle: Speedport W921V gegen FB 7590
 

IHawkI

Ensign
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nimm lieber eine FritzBox. Da ist zumindest bis zum EoL sichergestellt, dass Updates und Sicherheitsupdates kommen und das auch noch einigermaßen flott. Bei den ollen Telekom-Geräten muss man sich vom Support gerne mal nach zwei oder drei Jahren sagen, dass das Gerät nicht mehr supported wird und man sich was neues kaufen soll. Bei FritzBoxen hört man sowas eher nicht und wenn, frühestens nach fünf Jahren und das auch nur in Ausnahmefällen. Ein Bekannter musste vor zwei Wochen eine 7170 am Telekomanschluss aussortieren, weil die mit der Anschlussumstellung nicht klar kam. Und das Modell ist verdammt alt, ich glaube, die war 13 Jahre alt. Andere haben da schon drei bis fünf Speedports verschlissen.

Was meinst du mit EoL ?
 

douggy

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End of Life. Gemeinhin das Einstellen des Supports nach vorherigen Verkaufsende.
Dein Zitierter meint wohl eher das Verkaufsende.

Obwohl ich die Einteilung in EOA (End of Availability, Verkaufsende) und EOS (End of Service, Einstellung des Supports) besser finde.
 

flo222

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Ich hatte bis vor kurzem ne FB3490 im Einsatz. Diese hab ich mir nach einem gekauften Speedport 920v und einem gemieteten 921v zugelegt. Mit der FB kannst Du halt viel mehr selbst einstellen, all die Sachen die die Speedports nicht zulassen. Telefon hab ich seit der FritzBox mit einem separaten Gerät (IP-basierte DECT-Basis von Gigaset) realisiert, da ich nicht alles über ein zentrales Gerät realisieren wollte. Damit bin ich dann auch weg von der 7er-Reihe der FB, da es in diesem Setup die 3er-Reihe auch tut. Von der Leistung des Modems her konnte ich mich bei der FB nicht beschweren, und auch auch das WLAN war okay (ich sag bewusst okay, da wir in nem Reihenhaus gewohnt haben, und es da ohne APs in jedem Stock nicht ging, die FB stand direkt beim Hausanschluss im Keller).

Mittlerweile bin ich allerdings komplett weg von der FB und hin zu nem Setup mit spezialisierten Einzelgeräten und der Möglichkeit der individuellen Einstellbarkeit. Wenn ich mich aber zwischen FritzBox und Speedport entscheiden müsste, würde ich klar zur FritzBox tendieren. Mein Speedport 920v hab ich damals sogar gefritzt, und schlagartig war die gleiche Hardware viel besser nutzbar.
 

Hayda Ministral

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Speedports sind die bessere Wahl wenn man sich mit der Materie nicht auseinander setzen will. Sie machen das was sie können recht gut (nicht überragend) und werden vom Support der Telekom nativ unterstützt. Das heißt wenn es an einer DSL-Leitung mit einem aktuellen Speedport ein Problem gibt ist das automatisch ein Problem der Telekom, es gibt nicht Möglichkeit des ansonsten beliebten "Schwarzer Peter" Spiels.
Wenn Du allerdings schon so weit bist nach dem besseren Router zu fragen wird es komplizierter. Dann bist Du an der Schwelle und es hängt von Deinen Anforderungen ab. Worauf legst Du denn Wert? VPN und integrierten AB (also nicht "in der Cloud") zum Beispiel gibt es bei den SPH nicht für Geld und gute Worte.
 

Raijin

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Ohne nähere Angaben kann man nur pauschal empfehlen. Was wird empfohlen? Das was man selbst hat. Das Fritzbox-Lager wird eine Fritzbox empfehlen und die Speedport-Nutzer eben Speedports.

Sowohl als auch tun das was sie tun sollen: Internet routen. Das heißt man kann bei der Kernfunktion nicht viel falsch machen. Ich selbst habe seit .. 8 Jahren oder so einen Speedport W921V und er tut das was er soll. Etwaige fehlende Features, die Otto Normal eh nicht anfässt, habe ich sowieso auf meinen Server ausgelagert und hätte dies auch bei einer Fritzbox getan.

Für Otto Normal ist ein Speedport vollkommen ausreichend. Otto Normal will den Router maximal mit der Schnellstartanleitung anstöpseln, das WLAN einstellen und dann im Internet surfen. Etwaige Zusatzfunktionen wie VPN nutzt maximal 1 von 20 Kunden, wenn überhaupt. Dieses Forum und deren Nutzer sind nicht repräsentativ. 08/15 Kunden haben von VPN noch nie etwas gehört und können es daher beim Speedport auch nicht wirklich vermissen.

Eine Fritzbox bringt darüber hinaus eine Handvoll erweiterter Funktionen. Diese muss man aber einerseits auch nutzen wollen und andererseits auch nutzen können. Je mehr Optionen in einer Konfigurationsoberfläche vorhanden sind, umso komplexer wird es und umso schlechter findet sich Otto Normal zurecht. Speedports haben kein VPN also gibt's das auch nicht im Menü und Otto Normal muss sich nicht fragen was das da überhaupt zu suchen hat. Wenn man nicht weiß ob man die erweiterten Funktionen braucht, dann braucht man sie im Prinzip auch nicht.
 

hildefeuer

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Monent mal es geht hier um eine reine Hardware Empfehlung. Nicht um Support der nur scheinbar irgendwie mit eingekauft wird. Auch AVM liefert für Ihre Hardware Support.
Allein wenn man sich die Garantie-Längen anschaut sollte man sich immer für AVM Hardware entscheiden, weil 5 Jahre Garantie. Firmware updates gibt es für Speedports eher selten, so war es in der Vergangenheit.
Wer sich also einen Speedport zulegt, brauch spätestens bei WPA3 einen neuen Router.
 

bender_

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Wer sich also einen Speedport zulegt, brauch spätestens bei WPA3 einen neuen Router.
Und wieso sollte das für AVM Geräte nicht gelten? Mir ist keine Fritze bekannt, die WPA3 unterstützt und auch keine verlässliche Aussage dazu, ob sich das rein per Software nachrüsten lässt. Sollte das möglich sein, wieso sollte dann die Telekom zu aktuellen Speedports diese Aufrüstung nicht anbieten?
Die Speedports brauchen schlicht und einfach nicht alle Nase lang Firmware Updates, da nicht mal halb so viele Softwarebausteine zu pflegen sind wie in einer mit SW Funktionen vollgestopften Fritzbox.
Da @IHawkI anscheinend seine Gegebenheiten und Anforderungen nicht weiter detaillieren will, ist jedes IAD mit VDSL Vectoring Modem das Richtige. Ins Internet wird er damit kommen...
 

hildefeuer

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Weil die Telekom das als von WEP auf WPA gewechselt wurde auch nicht angeboten haben. AVM hat das damals angeboten.
 
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