News Tesla: Model 3 fährt weiter, schneller und wird günstiger

The_Jensie schrieb:
Mal abgesehen davon gelten Tempolimits nur für motorisierte Fahrzeuge. Mit dem Rad darf man so schnell fahren wie man möchte, solange man niemand damit gefährdet
Entscheidend ist hier generell: solange man halt niemanden gefährdet. Das einzuschätzen ist manchmal gar nicht so einfach, vor allem wenn man unbekanntere Strecken fährt - was bei Dir zumindest nicht der Fall ist, da Arbeitsweg.
Und da hat sich erfahrungsgemäß das Einhalten der Tempolimits für motorisierte Fahrzeuge bewährt, da es ja meist auch etwas über das Gefahrenpotenzial des jeweiligen Wegeabschnitts aussagt, welches gerade als Radfahrer bei solch hohen Geschwindigkeiten durchaus relevant ist.

The_Jensie schrieb:
Ergo kann ich da auch 40 fahren, wenn ich will, aber im Berufsverkehr und in der Stadt ist das einfach nur saudämlich und mache ich nur, wenn der Weg in gutem Zustand, einsehbar und fast leer ist.
So handhabe ich das auch.
Wirklich Ausfahren der Höchstgeschwindigkeit (mehr als 40 ist bei meinem alten Rad nicht dauerhaft möglich, wegen zu hoher Trittfrequenz) tue ich nur, wenn es die Bedingungen zulassen - also leere und vor allem hochwertige Wege, trockene Witterung, keine blendende Sonne usw.
 
The_Jensie schrieb:
Mal abgesehen davon gelten Tempolimits nur für motorisierte Fahrzeuge. Mit dem Rad darf man so schnell fahren wie man möchte

Mööööp falsch. Pauschale Tempolimit wie innerorts 50 km/h gelten nicht, das ist richtig. Beschilderte Limits gelten für ALLE Verkehrsteilnehmer, auch Radfahrer.
 
Köf3 schrieb:
So handhabe ich das auch.
Wirklich Ausfahren der Höchstgeschwindigkeit (mehr als 40 ist bei meinem alten Rad nicht dauerhaft möglich) tue ich nur, wenn es die Bedingungen zulassen - also leere und vor allem hochwertige Wege, trockene Witterung, keine blendende Sonne usw.
Im Training fahre ich sowieso grundsätzlich auf der Straße.
Ergänzung ()

knoxxi schrieb:
Pauschale Tempolimit wie innerorts 50 km/h gelten nicht, das ist richtig. Beschilderte Limits gelten für ALLE Verkehrsteilnehmer, auch Radfahrer.
Ok, wusste ich nicht so genau. Aber fahr mal mit dem Rad 30-35 in einer 30er Zone. Wenn ich da für jedes Auto was mich trotzdem überholt 100€ bekommen würde, müsste ich nicht mehr arbeiten. Schneller fahre ich mit dem RR nur wenn ich es sehr eilig habe oder eben auf einer einsamen Landstraße Intervalltraining mache.
 
//differentRob schrieb:
https://www.dvr.de/unfallstatistik/de/verkehrsteilnahme-verletzte/

Denke die Zahlen sprechen für sich... während die PKW Verletzten erheblich abnahmen, blieben die Fälle von betroffenen Radfahrer quasi konstant oder im Falle von leichten Verletzungen legten die Fallzahlen sogar deutlich zu.
Das liegt zu einem großen Teil an den vielen Menschen die eigentlich nie Rad fahren und sich jetzt aufs E-Bike setzen. Da sind viele dabei die ihr Rad nicht im Ansatz beherrschen. Die Schnellfahrer ohne Motor sind meistens Routiniers und darum entsprechend sicher unterwegs.
 
@The_Jensie
Ok... aber 300W FTP wird der normale Büro-Hengst wohl auch mit regelmäßigem Fahren nie erreichen. Und 41,5 km/h beim Zeitfahren (mit Triathlon-Rad?) glaube ich Dir gerne. Über 38er Schnitt in der Stadt ist aber eben eine ganz andere Dimension... Wenn Deine Stadt allerdings sehr radfreundlich und der Rückenwind stark genug ist, wird es wohl stimmen, ist aber trotzdem eine Ausnahme.
In den meisten Städten bzw. auf den meisten Wegen, wird es für einen normalen Radler, der das Rad als Transportmittel sieht, wohl für einen 25er Schnitt reichen. Alles drüber würde ich auf einem Arbeitsweg (auch trainiert) nicht als üblich ansehen.
Bzgl. Reifen: macht das wirklich so viel aus? Ich habe da bisher sehr unterschiedliche Meinungen gelesen... Da ich aber durchaus auch auf Feld-/Wald- und Schotterwegen unterwegs bin, werde ich wohl nicht auf RR-Reifen wechseln. Für die kommende Saison habe ich jetzt zum ausprobieren die Schwalbe X-One Speed. Und wenn dann noch meine Powermeter da sind, habe ich auch noch belastbare Zahlen :)

Irgendwie sind wir jetzt aber sehr weit weg vom Thema :evillol:
 
ZeusTheGod schrieb:
Irgendwie sind wir jetzt aber sehr weit weg vom Thema :evillol:
Meinste? Geht doch auch um Individualmobilität. Nur halt NOCH umweltschonender. :D

Und Zweiräder mit Elektromotor und Akkus gibts ja auch. :evillol:
 
ZeusTheGod schrieb:
Und 41,5 km/h beim Zeitfahren (mit Triathlon-Rad?) glaube ich Dir gerne.
Normales RR mit stinknormalen Ksyrium Laufrädern und TT/Aufsatz.


ZeusTheGod schrieb:
Über 38er Schnitt in der Stadt ist aber eben eine ganz andere Dimension...
Spätsommer/Frühherbstmorgen mit richtig Sturm im Rücken (Norddeutschland) und das morgens um halb 7. Also noch kaum Verkehr. 6 Kilometer davon auf einer Straße mit in jeder Richtung zwei Spuren, wo ich mit knapp 50 auf der Straße gefahren bin.

ZeusTheGod schrieb:
Bzgl. Reifen: macht das wirklich so viel aus?
Verdammt viel. Fuchsröhre runter aufm Ring den einen Tag mit Schwalbe Pro one ohne extra Antritt vorher noch die 100 km/h geknackt, nächsten Tag mit anderem LRS und Vittorria Corsa mit 1200w Antritt vorher 7 km/h langsamer, bei gleicher Fahrlinie und beides auf dem Oberrohr liegend. Klamotten, Reifendruck usw. alles gleich.

Reifen reissen mit minimalstem finanziellem Aufwand enorm viel raus.

Teste doch mal die Schwalbe G-One! ;)


Wir sollten vielleicht im Fahrradthread weiter diskutieren. ;)
Ergänzung ()

ZeusTheGod schrieb:
Da ich aber durchaus auch auf Feld-/Wald- und Schotterwegen unterwegs bin, werde ich wohl nicht auf RR-Reifen wechseln.
Deswegen empfehle ich jedem Kunden genau zu überlegen, ob er wegen 20% oder weniger Geländeanteil einen Crosser haben muss. Die meisten entscheiden sich dann für ein Rennrad mit Straßenreifen und gegen den Crosser.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hayda Ministral schrieb:
Mit welchem Auto und mit welchen Tankstopps? (km und Dauer)

Model S P85. Route war an den Superchargern (SuC) Weimar-Nossen-Kostomoly-Katowitz, wobei wir bei Katowitz zu lange und gg.f unnötig geladen hatten, da ich der Lademöglichkeit im Hotel (unberechtigterweise) nicht traute :).

Hin 10:30, zurück knapp 10 Std. Knapp 1000km. Das war aber auch vergleichsweise lange, ich denke in Westeuropa wären wir schneller, so 30-45min, vorangekommen, da auf dieser Strecke die Bedingungen (da nicht elektro-core-Country) suboptimal waren, da die SuCs teil. 280 km weit entfernt waren und wir dank -5°C bis teilweise bis 95% laden mussten, was locker 15-20min pro Stopp extra kostete.

D.h. im Sommer und/oder in Westeuropa wären wir deutlich fixer unterwegs. Andererseits: Die Zeit hat gerade so gereicht, dass beim 1.Stopp unser Sohn (2,5 Jahre) Mittag essen konnte, ca 45min, laden bis 95%, am 2. Stopp am Spielplatz spielen (laden bis 90%, ca 35-40min) und am Dritten mit meiner Frau Spazieren gehen konnte (ca 35 min, 80/85%). Hatte fast etwas von einem Ausflug als von einer anstrengenden Autofahrt, da ich viel Zeit nur mit meiner Familie verbringen konnte. Und unser Zwerg musste eh regelm. Durchgelüftet werden.

Mitm Diesel hab ich die Strecke früher in knapp 8 Std gemeistert (liegt daran, dass 30% in DE und 100% im Ausland von der Geschwindigkeit beschränkt sind), mit einem Tankstopp und ohne Nachwuchs. War dann aber auch den darauffolgenden Tag fix und alle.

Achja, Kosten: 50 Zloty (=12,50 €) im Hotel als Obulus für mehrere Tage 3x16A zur Verfügung Stellung. Das wars an "Spritkosten". Hab noch das Free Supercharger Lifetime im Auto.

Interessantes nebenbei: Wenn ich mal 500-600km am Tag geschäftlich fahren muss, sind meist 1-2 Stopps a 1x40min und 1x10-15min nötig. Im Ersten mach ich Büroarbeit (Post, E-Mails), im Zweiten muss ich idr in die Keramikabteilung :). Man muss sich etwas umstellen, dann ist die Ladezeit nicht ungenutzt. Kommt aber im Jahr nicht allzu häufig vor, da meine Pendelstrecke gerade mal 20km täglich, falls keine Geschäftsfahren a 50-100km dazukommen, beträgt.

Mit dem Model 3 aus den News, zumindest mit dem Long Range, geht das noch besser, da der locker 100km weiter kommt als ich mitm S.

Denke, dass die Strecke mit Planung auch mit nem Kona oder eNiro in der Zeit machbar ist, wobei ich das selbst (wohl noch nicht) machen würde, da diese 1000 Ladekarten und nicht funktionierende Ladesäulen-Problematik mir noch zu sehr auf die Nüsse gehen würde. Und wenn ich mal öffentlich laden möchte (obwohl man das mit dem Tesla idr nicht braucht), dann raste ich mit dem Karten- und Appwirrwarr fast aus. Das ist noch ausbaufähig und muss von der BRD oder den Herstellern angegangen werden. Auch die Preise müssen attraktiver werden (teilw. werden einige Anbieter ab dem 1.4. so teuer, dass ein Porsche günstiger zu bewegen ist). Das hat Tesla den anderen voraus, das laden a. funktioniert an allen SuCs, b. ist komfortabel ohne irgendwelche Ladekarten und c. preislich attraktiv. Hier ist noch viel Arbeit von den anderen Herstellern und Betreibern sowie unserer Regierung, mehr als in die Autos, zu stecken, sowohl an Destination- als auch am Fastcharging. Norwegen und NL machens vor wies geht.

Beste Grüße
 
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Köf3 schrieb:
Hmpf. Dieser Thread zeigt's wieder - was mich an E-Autos am meisten stört. [...] Nein, mich stört an E-Autos eigentlich nur der fast religiöse und wahnhafte Hype der in allen Ecken des Internets von jenen Fanboys heruntergebetet und gepredigt wird. Wo berechtigte Argumente als "falsch" oder "Fake" betitelt werden oder mit allen rhetorischen Tricks schlicht kleingeredet werden, wo es absolut unmöglich erscheint

Corros1on schrieb:
Was mich an der E-Mobilität am meisten auf die Nerven geht sind die Fahrer bzw. begeisterten Enthusiasten selbst mit ihren arroganten blasierten Getue und ihrer Art etwas besseres zu sein geht mir tierisch auch den Sack fast schlimmer als Veganer (natürlich sind nicht alle E-Fans und Veganer so).

Tja, was will man auf solche Totschlag-Argumente noch bringen? Das ist, ohne Benennung der konkreten Punkt, einfach nur ad hominem und somit sinnlos.

Ich zweifle nicht an, dass es solche Leute tatsächlich gibt. Also die ideologischen Prediger. Allerdings hatte ich eigentlich nicht das Gefühl, dass das in diesem konkreten Thread das Problem gewesen wäre bisher.

Wenn ich selbst Pro-Argumente für die Elektro-Mobilität liefere, dann bevorzuge ich die leicht überprüfbaren Fakten. Von unserer Position aus ist es nun mal schwierig zu prüfen, unter welchen Bedingungen Kobalt und Lithium gefördert werden, und wie sich das im Vergleich mit der Förder-/Verarbeitungskette von fossilen Brennstoffen schlägt. Man kann aber darüber sprechen. Die möglichen Nachteile sollten nicht unerwähnt bleiben, aber auch ein Rahmen zur Einordnung darf denke ich genannt werden.
Über physikalischen Fakten wie der Energie-Effizienz der verschiedenen Antriebsarten (hier also: fossil, H2, Batterie) kann man jedoch völlig ideologie-frei sprechen, und dann bitte auch nicht gleich zum Ideologen abgestempelt zu werden.

Dass jedwede Form der Mobilität einen ökologischen Fußabdruck hinterlässt, ist dabei auch völlig klar.
 
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badfallenangel schrieb:
Model S P85. Route war an den Superchargern (SuC) Weimar-Nossen-Kostomoly-Katowitz

Cool.

Hin 10:30, zurück knapp 10 Std. Knapp 1000km. [...] Die Zeit hat gerade so gereicht, dass beim 1.Stopp unser Sohn (2,5 Jahre) Mittag essen konnte, ca 45min, laden bis 95%, am 2. Stopp am Spielplatz spielen (laden bis 90%, ca 35-40min) und am Dritten mit meiner Frau Spazieren gehen konnte (ca 35 min, 80/85%).

Damit hättest Du dann die knapp 1000 Km in knapp 8 Stunden Fahrtzeit zurück gelegt. Mithin also 125km/h Durchschnittstempo. Reisegeschwindigkeit also irgendwas um (frei geschätzt) 140 km/h um Baustellen und Staus auszugleichen.

Beeindruckend. Allerdings musst Du da bei um 300 km von Tanke zu Tanke schon ein Sonntagsauto erwischt haben, so mein Eindruck nach ein wenig googeln. Die meisten erreichen bei diesen Geschwindigkeiten zum Teil ganz erheblich geringere Reichweiten.

Ich frage deswegen und betrachte das deswegen so detailliert weil für mich die Schlagweite 1000 Km für die Urlaubsfahrt relevant ist. Ich komme mit meinem Budget noch nicht dorthin, aber die Einschläge rücken näher.
 
Ich tu mir weiterhin mit der Anforderung schwer, dass ein Auto weit über 4h am Stück über die Autobahn heizen können muss. Wenn ich alle sieben Jahre umziehe, dann ist "mein großer Schrank muss am Stück reinpassen" auch kein Kaufkriterium für die nächste Karre, obwohls dann natürlich im Fall der Fälle mit einem normalgroßen Auto unbequemer ist. Die tagtäglichen Nachteile überwiegen halt klar dem einen greifbaren Vorteil, der nur alle paar Jahre mal zum Tragen kommt.
 
Ich weiß was Du meinst. Fakt ist aber nunmal dass ich diese Reichweite habe und bisher zweimal im Jahr nutze. Reduziere ich sie, dann muss ich Aufwand betreiben um die Lücke zu füllen. Ich hätte dann ein teureres E-Auto gekauft das mir noch zusätzliche Kosten und zusätzlichen AUfwand beschert um zweimal im Jahr die 1000 Km zurück zu legen.

Klar, das ist eine Frage des Abwägens und für sich alleine keine Betonmauer an der es nicht weiter geht. Aber es ist ein für mich nicht ganz unrelevantes Kriterium das mich zusammen mit anderen (Steckerchaos, Ladekarten-Abzocke) 2019 noch vom Kauf abhalten wird. Meine jetzige Karre ist noch jung genug, zwei bis vier Jahre kann ich entspannt warten was passiert.
 
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Was sind das denn für Blödköppe, die in einem Faden über Tesla und Elektromobilität mit ihren Radfahr-Leistungen prahlen?
 
@kfranzk: Auch keine größeren Blödköppe, als diejenigen, die sich 5 Posts später mit einem ansonsten Themen-irrelevanten Post darüber beschweren.
Außerdem ging es primär nicht ums Prahlen, sondern um Radfahren als Alternative für Kurzstrecken, die eben eine Domäne von Elektroautos sind.

@Hayda Ministral
Genau das ist auch mein Problem. Dieses "dann miete dir halt ein anderes Auto". Ich kaufe mir doch nicht für 40k+ € ein Auto, damit ich dann genau für die langen Fahrten auf ein anderes Auto umsteigen muss und eventuell noch Kompromisse bei Platz/Funktion/Leistung usw. eingehen muss. Das Umräumen vom Kleinkram im Auto ist auch nicht gerade ein Komfortgewinn.
Wie auch bei dir ist es bei mir nicht die "Betonmauer", aber es summiert sich eben. Die Nichtverfügbarkeit bzw. ewige Lieferzeit der für mich interessanten E-Autos (Nissan Leaf mit großem Akku und Motor, bzw. Hyundai Kona) waren dann der Grund, dass es eben ein junger Unfall 440 geworden ist...
 
Hayda Ministral schrieb:
Damit hättest Du dann die knapp 1000 Km in knapp 8 Stunden Fahrtzeit zurück gelegt. Mithin also 125km/h Durchschnittstempo. Reisegeschwindigkeit also irgendwas um (frei geschätzt) 140 km/h um Baustellen und Staus auszugleichen.

Beeindruckend. Allerdings musst Du da bei um 300 km von Tanke zu Tanke schon ein Sonntagsauto erwischt haben, so mein Eindruck nach ein wenig googeln. Die meisten erreichen bei diesen Geschwindigkeiten zum Teil ganz erheblich geringere Reichweiten.

Ich komme mit meinem Budget noch nicht dorthin, aber die Einschläge rücken näher.

Aber es ist ein für mich nicht ganz unrelevantes Kriterium das mich zusammen mit anderen (Steckerchaos, Ladekarten-Abzocke) 2019 noch vom Kauf abhalten wird. Meine jetzige Karre ist noch jung genug, zwei bis vier Jahre kann ich entspannt warten was passiert.

1. Ja, kommt hin. Tempomat 130 und cruisen, mal schneller, auch mal langsamer. Wenn der SuC näher kam, bin ich die letzten 50km auch mal flotter gefahren, da du den sweet spot für die maximale Reisegeschwindkeit unter Berücksichtigung der zwischen Lade- und Fahrgeschwindigkeit bei meinem bei ca 120-140kmh hast. Beim Laden zwsichen 10-80% SoC (State of Charge). Hatten keinen Stau.

2. Ne, gilt bisher für jeden Tesla, den du in DE kaufen kannst. Die SuCs mit 280km Entfernung erreichst du mit jedem S, X und 3 mit der o.g. Geschwindigkeit, selbst bei Minusgraden. Evtl. wirds mitm X75 etwas enger, aber sollte auch gehen. In der Regel bin ich bei den SuCs mit jeweils 10-15% gelandet. Zugegebenermaßen aber nach dem letzten Teilstück zu Hause mit 3% angekommen :). Also gleich an die Steckdose dran und gut.

3. Genau das meine ich. Ich hoffe, dass mit den sinkenden Preisen (auch gebraucht!) dieses Erlebnis sowie die Vorteile, die die E-Karren bieten, möglichst mehr Menschen zugänglich ist. Es kann nicht sein, dass gerade die Vorteile wie niedrige TCOs nur Wohlbetuchten oder Geschäftsleuten vorbehalten bleiben. Dewegen (back2News) ist das M3 für 35K USD, später auch sowas wie Polaris 2 oder VW ID in Basis, der "key 2 success".

4. Steckerprobleme ist mittlerweile bei den reinen Elektros eingedämmt (Triple Charger, Type2 als öffentlicher Stecker), bei den Plug ins, zB dem Outlander, der da so en proprietäres Ding hat, noch ne Katastrophe. Hat schon wieder einer entwickelt, der den Leuten zeigen wollte, wie uncool dieses Aufladen ist ^^. Aber das mit den Karten stimmt, da muss ne Lösung her. Wie bei Tesla, Registierung des Fzg über den Port und Abrechnung monatlich, oder beim Audi e.tron, eine Audi-Ladekarte, Audi kümmert sich um die einheitliche Abrechnung aller einzelnen Säulenbetreiber.

Was mich eher wundert, und bisher in den News nicht erwähnt wurde: Im gleichen Zug wurden die S und X in der Endausstattung günstiger; Die Performance-Modelle sind um sage und schreibe 55.000 EUR gesenkt worden (von 146k auf glaub 93k), die Normalen haben ein Upgrade erhalten (softwarelimitierte 100kwh Akkus= schnelleres laden bei höherem SoC), mehr Reichweite, etwas günstiger bzw. den 100er auch um 20-30.000 EUR gesenkt!

Beim P100D reden wir von schlappen 700ps/970nm peak aus dem Stand. Und den gibts jetzt für 1/3 des Preises von letzter Woche. Hat da die Newsabteilung der CB geschlafen? ;)
 
eselwald schrieb:
Du vergleichst ernsthaft Mode-Kauf mit dem Autoverkauf?
Nein

Ich ziehe lediglich ins Kalkül, wie der Käufer heutzutage tickt. Er ist es gewohnt, kostenfrei ausprobieren zu können. Wenn Tesla das nun auch anbieten möchte, werden sie mit dem veränderten Käuferverhalten konfrontiert.

Die wenigsten dürften sich 10 Autos bestellen und das Auto was "passt" zu behalten.
Natürlich nicht, ich sprach ja gar nicht von Autokäufern. Aber wer kann, wird gern mal einen Tesla für 10 Tage fahren. Das hat mit Autokauf gar nichts zu tun.
 
@Luthredon: Das stimmt aber ich glaube bzw. bezweifele das bei solchen Preisen. Nicht jeder hat 60-100k auf der Bank für ein Auto um es mal zu testen. Und ein Kredit aufnehmen um mal zu "testen" ist für die Meisten sicherlich dann doch zu viel Aufwand.
 
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