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News The Game Awards 2025: Clair Obscur ist GOTY, das sind die weiteren Gewinner

Loopman schrieb:
Gibt's da was?
Wenn ja, lege ich mir das Spiel doch noch zu. Denn bis dahin war ich extrem begeistert.
Gibts genug. Ich hab immer den Mod für schnellspeichern aktiv, weil ich die Mechanik mit dem Retterschnapps nicht mag. Obwohl ich eigentlich sehr gerne Tränke braue. Ich find das so schön entspannend. :D

Schmieden muss man nicht wirklich unbedingt. Die besten Waffen gibts allerdings nur wenn man die selbst schmiedet. Aber die sind jetzt auch nicht so viel besser als das, was man findet. Es gibt recht am Anfang die Quest um auf die Hochzeit zu kommen und dafür gibt es zwei wege. Die eine über den Schmied, wo man halt bissi was schmieden muss, aber auch nicht wirklich viel, oder über den Müller.
 
Slayn schrieb:
Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, Sound technisch das schlechteste BF vorallem die Abmirschung im MP ist völlige Grütze

Kann ich absolut nachvollziehen. Der Sound von Fahrzeugen,Panzern,Explosionen,Schreien...einfach Hammer! :)
 
Das Death Stranding 2 Leer ausgegangen ist komplett wundert mich dann doch :(
 
@OdinHades

Es gibt durchaus sehr gute lokalisierungen. Aber die sind halt sehr sehr selten und trten meistens nur bei Blockbuster auf. Wobei man durch Netflix & co schon gute sagen gibt. Aber oft ist bei kleinen Indiperlen oder kleine Produktion nicht noch die Kohle für eine S-Tier lokaliserung drinn. Wen da die Stimme nicht zum Gesicht passt... gerade Lipensyncronität und Ausdruck schalt ich lieber auf die originalsprache. Selbst wen ich sie nicht verstehe. Manchmal ist die Lokalisierung schon übel schlecht.
Ergänzung ()

@Jarhead91 Ich wusste gar nicht das das Spiel drausen ist. Den ersten Teil hat doch praktisch jeder auf Twich gespielt. Den zweiten Teil zumineest in meine Buble praktisch gar nicht.
 
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Ich bin zufällig über einen Trailer gestolpert, den hab ich mir dann wohl 5 mal hintereinander angeguckt. Ich hatte keine wirkliche Ahnung vom Gameplay, aber wusste zu 1000% dass ich das Game kaufen muss, was 5min später geschah... Und mit dem alten xeon+5700xt iwie in fhd angezockt, ehrlicherweise erst später den Hype überhaupt wahrgenommen :)
 
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lynx007 schrieb:
Ich wusste gar nicht das das Spiel drausen ist. Den ersten Teil hat doch praktisch jeder auf Twich gespielt. Den zweiten Teil zumineest in meine Buble praktisch gar nicht.
Hui, ich kanns wärmstens empfehlen, bedeutend zugänglicher als der 1. Teil.

Auch Grafisch wie bereits der erste teil ein kracher, Story war natürlich für mich als alten Hideo Fan flawless :)
 
Slainer schrieb:
Die Denke der meisten Menschen ist: RPG = Irgendwas mit Mittelalter und Skilltree/Erfahrungspunkten; die stereotypische Sicht auf RPG.

Da sagst Du etwas.
Als Fan von Baldurs Gate 1-3, Icewind Dale 1-2, Pillars of Eternity 1-2, Tyranny, Fallout 1-2, Disco Elysium,
Planescape: Torment und Torment: Tides of Numenera, mag ich Rollenspiele, die sehr stark in die Tiefe von Pen&Paper gehen.

Daher schrieb ich auch Rollenspielelemente, da sich viele Spiele Rollenspiel nennen, wenn nur ein paar Elemente drin sind.

Ich hatte erwähnt, dass ich Clair Obscur nach einigen Stunden abgebrochen habe, da es mir zu dem Zeitpunkt nicht gefiel bzw. nicht so viel Spaß gemacht hat, wie ich mir erhofft habe. Nach Deiner Antwort werde ich über die Weihnachtstage einen zweiten Anlauf wagen und hoffe sehr, dass ich einen Zugang zum Spiel finden werde.
 
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Windell schrieb:
Zeig mal wieviele Stunden du im Spiel hast. Ich hab mittlerweile über 170h :)

@Bright0001 Es geht um die Player Ortnung, die hat noch Probleme. Aber das generelle Sounddesign ist mega.
Wenn du mir noch erklären kannst was die überbordene Werbung, dem klick hier klick da bis du ins Spiel kommst mit der Spielzeit zu tun hat ? Das du besonders viel Zeit mit wegklicken verbracht hast ? Na wenn das ne Leistung ist, dann feier das mal alleine.

Im Vergleich zu anderen Spielen liegt es Audiotechnisch hinten, da kannst du auch 1000h Spielstunden haben, die Kulisse ist gut aber nicht mehr, es geht einfach besser ->Arc z.B.
 
Ark schrieb:
Bestes Sounddesign hätte Arc Raiders verdient.
Finde ich auch, ist auf einem ganz anderem Level .. aber gut ..
 
Alphanerd schrieb:
HL3 wird nie erscheinen. Die Erwartungen sind so überzogen, dass man denen nicht einmal im Ansatz gerecht werden könnte. Also wird da nix veröffentlicht.
Das ist doch quatsch!! Wenn wer würdige Fortsetzungen und Spiele hinbekommt dann Valve...
 
Seven2758 schrieb:
Nach Deiner Antwort werde ich über die Weihnachtstage einen zweiten Anlauf wagen und hoffe sehr, dass ich einen Zugang zum Spiel finden werde.

ich verstehe ganz genau, was Du meinst.
Das typische JRPG ist so gar nicht meines und ich brauchte auch locker 7-8h damit ich mit CO:E33 warm wurde.
Der Reiz liegt für mich hier genau auf 3 Merkmalen:

  • Jeder Gegnertyp hat sein Pattern, dass man lernen muss um die Action-basierten Runden zu meistern ... Actionbasierte Runden :D
  • Die Kombination der Charaktere entscheiden über "globale" Strategie einer Kampfrunde
  • Jeder Charakter kann (sollte/muss) bis ins Mikro-Management austariert werden um sein jeweiliges Optimum herauszukitzeln. Faszinierend dabei ist die Lernkurve. Auch gegen Ende kam ich auf Möglichkeiten und Taktiken, die ich bisher noch nicht auf dem Schirm hatte.

Für mich persönlich, überwiegt das inhaltlich Strategische weit mehr als die Story oder gar die Soundkulisse => und die sind ja auch richtig großartig.

Und ich für meinen Teil denke, genau das ist deren (überraschender) Erfolg.
Sie bedienen mit einem Spiel –in der richtigen Dosierung– viele unterschiedliche Triebfedern von Spielern, so dass jeder für sich sein "genau das" heraus ziehen kann.
Nichts von deren Zutaten ist neu, aber jede einzelne Zutat ist eben weit mehr als "gemeine Standardkost"
...
Verrückt wie ich dieses Spiel in den Himmel lobe, obwohl ich neutral rechtfertigen wollte, weshalb es einfach nur verdient gewonnen hat.

Eines jedoch empfinde ich als schade.
Mit dem Abschluss der Story ist (für mich und bisher!) kein Wiederspielwert gegeben.
Auch wenn man ja völlig anders Skillen und Kombineren könnte ist die Story (und damit das Ende) bekannt.
Das heißt: Es ist für mich ein One-touch, aber einer mit 75h und ernsthaft bleibendem Eindruck
 
Slainer schrieb:
nein (!) und hier muss ich mich echt wundern wie engstirnig hier im Forum darüber "diskutiert" wird.
Vorab: Beide Spiele sind RPGs und wirklich tolle Spiele. Und ja: ich habe beide gespielt.

Die Denke der meisten Menschen ist: RPG = Irgendwas mit Mittelalter und Skilltree/Erfahrungspunkten; die stereotypische Sicht auf RPG.

Weshalb CO:E33 das eindeutig "bessere" Rollenspiel ggü KCD2 ist, liegt doch auf der Hand:
Die Mannigfaltigkeit der Möglichkeiten, wie man die Charaktere, deren Skills, deren Waffen, (und Pictos) kombinieren kann ist ungleich Höher und tiefer als es KCD2 je sein könnte.
Die daraus entstehenden Gruppen sind in nahezu jedem Spielerlebnis anders ...

Während ich bei Henry innerhalb weniger Lidschläge geskillt habe saß ich bei CO:E33 mehrere Minuten in Gedanken vor dem Bildschirm, welche Skill-Entscheidung nun die für mich beste ist um das Spiel weiter voran zu bringen; knifflig, sich stets auch auf andere Charaktere auswirkend usw.
Nicht umsonst gibt es dort sogar die Möglichkeit des "Neu-levelns", eben weil es so tief ist und die Gefahr birgt sich zu verzetteln.

Und wenn man diesen Aspekt von RPG nüchtern betrachtet ist es nur logisch, dass CO:E33 das eindeutig tiefere Rollenspielerlebnis als KCD2 ist.
Auch das kommt der Definition von Rollenspiel nicht nahe. Rollenspiel ist nicht, eine Latte von Werten zu optimieren. Rollenspiel ist, eine Rolle zu spielen. Man schlüpft in die Rolle eines Protagonisten einer Geschichte und kann diese durch eigene Entscheidungen und Handlungen beeinflussen. Optimalerweise geht das an einem Spieltisch mit anderen Leuten, wo du machen kannst, was du willst, und die anderen Spieler und der Spielleiter entsprechend auf deine Handlungen reagieren. Soll ermittelt werden, ob du überhaupt in der Lage bist, dein Vorhaben in die Tat umzusetzen, wird gewürfelt.
Auf den Computer umgesetzt heißt das, dass ein Spiel ein besseres RPG ist, je mehr Freiheitsgrade es in deine Aktionen und Dialogoptionen zulässt, sprich, je mehr Möglichkeiten du hast, eine Situation aufzulösen. Das sorgt am Ende für riesige Entscheidungsbäume und sehr viele einzusprechende Dialogzeilen, von denen du am Ende einen Großteil nie hören wirst. Das ist im Vergleich zu einem linearen Handlungsverlauf extrem kostenintensiv, und daher verzichten viele Spiele auf eine lokalisierte Sprachausgabe.
 
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Alphanerd schrieb:
Dann ist das halt so. Trotzdem muss sich nicht in jedem Spielethread über fehlende Syncro unterhalten werden. Mandarin, Spanisch, Französisch wären zb die lohnensten syncos. Erst dann dürfte Deutsch kommen.
Alphanerd schrieb:
Wir sind heute schon sehr verwöhnt, unter anderem auch dadurch, dass schon seit Anbeginn der Zeit jeder Hollywood Film synchronisiert wurde. Frag mal die Niederländer.
Aber das isses halt: Die Leute kritisieren ja aus der Sicht des Kunden, und es ist nicht deren Aufgabe, die Interessen des Entwicklers zu vertreten. Am Ende ist es ja genau so, wie du sagst: Man ist es vor allem in der DACH-Region gewohnt (im internationalen Vergleich) hochwertige Synchros zu bekommen, und wenn diese fehlen, dann ist für viele eine Basisanforderungen einfach nicht erfüllt.

Alphanerd schrieb:
Man muss sich einfach von seinem (eigenen) Anspruch verabschieden, immer jedes einzelne Wort zu kennen. In jedem X-ten Satz kommt immer mal ein Wort vor, dass ich nicht kenne (oder vergessen habe, bin alt). Aber zu 95% muss ich das auch nicht kennen, Kontext und so.

Wie gesagt, ich "musste" für Pirates! am C64 anfangen, Englisch in der Schule war da noch weit entfernt. In der 7ten oder 8ten habe ich mir dann das Buch "Wing Commander, Freedom Flight" mühsam aus den USA in den Buchladen bestellen lassen und verschlungen. Halt nur nicht schnell, musste viel nachschlagen.
Aber da hattest du den Einstieg per Text, den du im eigenen Tempo lesen und verstehen konntest; Ich hatte durchaus viel Englisch in der Schule und bin tendenziell eher Sprach-affin, nichtsdestotrotz war der Umstieg auf 100% englische Audio eingangs ziemlich knirschend, sei es wegen Genuschel, schlechter Abmischung, Akzenten, oder sonstigem.

Ich erinnere mich noch gut, wie ich frustriert die Untertitel in Rogue One einschalten musste, weil da halt einfach gar nichts ankam. :lol:

Alphanerd schrieb:
Auch sagt der von dir verlinkte Artikel, dass es keinen Hinweis auf angeborene Sprachbegabung gibt, sondern Motivation und lernen die greifbaren Faktoren sind.
"Sprachbegabung" ist im Kern nur eine Summe aus fundamentaleren Faktoren, die sich allesamt (näherungsweise) mit einer Normalverteilung darstellen lassen. Dazu gibts Studien an eineiigen/zweieiigen Zwillingen, die die signifikante Korrelation zwischen kognitiven Fähigkeiten/Sprachbegabung und Genen aufzeigen - hab ich nicht zur Hand, kann ich aber raussuchen, falls du es anzweifelst.

Fyrex schrieb:
Außerdem beinhaltet es ein Kampfsystem, wo man die Angriffsmuster der Gegner auswendig lernen muss, um gut durch zu kommen. Also genau das, was viele bei den Souls-Likes kritisieren, ist hier auf einmal Gameplay-Brillianz. Mich stört das weniger, aber ich wette hier gibt es Leute die das toll finden und Souls-Likes nicht. Das bekäme ich nicht zusammen im Kopf.
Tatsächlich nicht! Für gegnerische Angriffe gibt es immer einen Audio-Cue, der früh genug kommt, dass man rechtzeitig kontern kann. Nur leider ist dieser so leise abgemischt, dass die meisten Spieler ihn nicht nur nicht nutzen, sondern gar nicht wissen, dass dieser existiert.

Und das ging mir so hart auf die Nüsse, dass ich buchstäblich ne Mod dafür erstellt hatte. :D
 
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nikioko schrieb:
Oh, Sprachsudgabe? Das kam erst Anfang der 90er. Bin dahin war alles textbasiert. Teilweise viel Text, wenn man sich Adventures wie Monkey Island ansieht. Und da war noch nicht einmal eine deutsche Textversion gesetzt. Die war nur dem privaten Eigenengagement von Boris Schneider-Johne geschuldet. Und vor Grafikadventures gab es Textadventures mit noch mehr Text. Und den nur auf Englisch. Ich erinnere da an die Klassiker von Infocom und Magnetic Scrolls. Im Vergleich zu dem, was wir uns damals mit deutlich schlechteren Englischkenntnissen reingezogen haben, sind wir heute sehr stark verwöhnt, was auch dieses Gemecker auf höchstem Niveau erklärt.
Übrigens ist heute sogar eine (englische) Vollvertonung keineswegs der Standard. Viele RPGs wie Rogue Trader oder Wrath of the Righteous haben im der guten Tradition von Baldur‘s Gate und Neverwinter Nights nur Ambient Voice Action und viel Text zu lesen. Und derjenige, bei dem die Immersion von einer deutschen Sprachausgabe abhängt, tut mir leid.

In den 80er Jahren war die Gamingbranche noch eine andere, eine, die aufgrund überschaubarer Spielerzahlen keine Milliardenumsätze verzeichnete. Was damals üblich war, ist heutzutage oftmals aus guten Gründen obsolet und das schließt eine fehlende Lokalisierung mit ein. 1995 erschien Chrono Trigger für das SNES. Das habe ich ein Jahr lang durchgehend gespielt - anfangs mit Wörterbuch, weil mein Englisch damals nicht ausreichte. Russisch war nämlich erste Fremdsprache in der ehemaligen DDR und wurde erst 1990 durch Englisch abgelöst. Ich habe die Handlung nachvollziehen, aber nicht in Gänze genießen können, weil mich der Blick ins Wörterbuch immer wieder aus dem Spiel riss. Fairerweise muss aber auch gesagt werden, dass das Spiel in Europa offiziell nie erschien und eine Lokalisierung deswegen nicht erfolgte. Deutsche Texte gab es erst in der Nintendo DS-Version, die ich aus Nostalgiegründen nicht spiele bzw. gespielt habe, obwohl das Modul bei mir im Schrank steht.

Richtig mit Englisch beschäftigte ich mich erst, als ich all die hochgelobten Filmklassiker sehen wollte und Criterion / Janus Films oftmals der einzige Anbieter mit vernünftigen Releases war. Auch da saß ich oftmals mit Wörterbuch, um Dialogen folgen zu können. Filme sehen war primär Arbeit und wenig Spaß. Im Großen und Ganzen aber möchte ich die Zeit nicht missen, denn meinen Englischkenntnissen hat es nicht geschadet. Im Gegenteil. Ich bin ganz zufrieden mit meinem Hör- und Sprechverständnis, auch wenn ich einem Muttersprachler oder der jungen Generation, die mit Englisch aufwächst, nicht das Wasser reichen kann.

Dennoch denke ich, dass Menschen, die sich über fehlende deutsche Sprachausgabe beschweren, einen Punkt haben. Vielleicht nicht, wenn es kleine Indiestudios betrifft. Aber dass beispielsweise Rockstar nicht gewillt ist, GTA oder RDR in französischer oder deutscher Sprachausgabe zu releasen, halte ich in Anbetracht der Umsätze / Gewinne, die das Studio macht, für einen schlechten Scherz. Vermutlich, ach Quatsch, sehr wahrscheinlich kann man den Wortwitz aus dem Englischen nicht 1:1 ins Deutsche übertragen. Muss man aber auch nicht. Es gibt genug Filme, mit denen Synchronautoren wie Rainer Brandt oder Arne Eltsholtz Maßstäbe setzten, ohne sich wortwörtlich am englischen Original zu klammen. Siehe die ersten Spencer / Hill-Filme, oder auch Monty Pythons The Life of Brian, der im Deutschen unfassbar lustig ist. Oder The Big Lebowski. "Bekackt" finde ich wesentlich lustiger als das schon damals generische "Fuck".
 
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Alphanerd schrieb:
Wie gesagt, ich "musste" für Pirates! am C64 anfangen, Englisch in der Schule war da noch weit entfernt. In der 7ten oder 8ten habe ich mir dann das Buch "Wing Commander, Freedom Flight" mühsam aus den USA in den Buchladen bestellen lassen und verschlungen. Halt nur nicht schnell, musste viel nachschlagen.

Wir sind heute schon sehr verwöhnt, unter anderem auch dadurch, dass schon seit Anbeginn der Zeit jeder Hollywood Film synchronisiert wurde.
Seinerzeit konkurrierten (nicht) übersetzte Produkte aus den USA noch mit lokalen Produktionen. Deshalb wurde auch viel Aufwand z. B. in die Übersetzung von Lucasfilm-Produkten gestetzt (die IMHO deutlich besser waren als der Kram von Chris Roberts).

Inzwischen gibt es in DE keine lokalen Publisher mehr und AI-Slop und das wird dann auch die Übersetzungen betreffen.
 
Bright0001 schrieb:
Aber da hattest du den Einstieg per Text, den du im eigenen Tempo lesen und verstehen konntest; Ich hatte durchaus viel Englisch in der Schule und bin tendenziell eher Sprach-affin, nichtsdestotrotz war der Umstieg auf 100% englische Audio eingangs ziemlich knirschend, sei es wegen Genuschel, schlechter Abmischung, Akzenten, oder sonstigem.

Ich erinnere mich noch gut, wie ich frustriert die Untertitel in Rogue One einschalten musste, weil da halt einfach gar nichts ankam. :lol:
Mit Englischsprachigen Serien und Filmen habe ich es auch nicht. Was einfach daran liegt, dass sich heutzutage niemand mehr um ordentliche Mikros und deren Positionierung kümmert. Man vergleiche einfach mal Sachen aus den 90ern und früher und heutige Produktionen. Keine Ahnung, was mit den Tontechnikern und Audio Ingenieuren nicht mehr stimmt.

YT dagegen, kann ich mir in allen Dialekten immer auf Englisch geben. Einfach, weil die Tonqualität da heute so hoch ist.
Bright0001 schrieb:
Man ist es vor allem in der DACH-Region gewohnt (im internationalen Vergleich) hochwertige Synchros zu bekommen, und wenn diese fehlen, dann ist für viele eine Basisanforderungen einfach nicht erfüllt.
Das liegt halt einfach an überzogenen Anforderungen: ein Spiel auf Englisch hat ein Mrd Publikum. Die deutsche Syncro vlt 60 Mio..(120 Mio Natives, großzügige 50% Gamer) Von diesen 60 Mio ist der Hälfte die Syncro egal. Und das sind nur seeeehr hohe zathlen, weil ich ja noch gar nicht auf das Zielpublikum eingegangen bin. Ein BG3 interessiert vlt nur 10-20% aller Gamer....

Bright0001 schrieb:
Aber da hattest du den Einstieg per Text, den du im eigenen Tempo lesen und verstehen konntest
Es steht ja.jedem frei, sich ein Buch auf Englisch zu schnappen. Heute hat man den Vorteil, dass man nicht wie ich damals 8 Monate warten musste und bis dahin 20* mit dem Fahrrad je 5 km zum Buchladen hin und zurück musste.

Aber anders konnte ich halt den Inhalt des Wing Commander Romans nie erfahren.
 
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Slainer schrieb:
  • Jeder Charakter kann (sollte/muss) bis ins Mikro-Management austariert werden um sein jeweiliges Optimum herauszukitzeln. Faszinierend dabei ist die Lernkurve. Auch gegen Ende kam ich auf Möglichkeiten und Taktiken, die ich bisher noch nicht auf dem Schirm hatte.

Ohja, meine Frau hat genau das gemacht. Stundenlang getüftelt und Pictos kombiniert. Wo ich eher mit einem Pi*Daumen-Build und dann "mit dem Kopf durch die Wand" und etwas RNG/Glück durchs Spiel bin, hat sie mir (später) ihre Builds gezeigt, wo ich gestaunt habe, wie clever man die kombinieren kann. Also weit über die "offensichtlichen Kombinationen" hinaus.

Slainer schrieb:
Sie bedienen mit einem Spiel –in der richtigen Dosierung– viele unterschiedliche Triebfedern von Spielern, so dass jeder für sich sein "genau das" heraus ziehen kann.

Das ist eine interessante Beobachtung. Der Gedanke war mir noch gar nicht so gekommen, dass da jeder etwas anderes findet, warum er das mag. Aber logisch: meine Frau faszinierte Präsentation, Story und die Strategie (s.o.), mich eher nur Präsentation und Story.

Slainer schrieb:
Nichts von deren Zutaten ist neu, aber jede einzelne Zutat ist eben weit mehr als "gemeine Standardkost"

Ich weiß nicht wie genau du das meinst. Ich empfinde jede einzelne Zutat (OST, Optik, World- und Gegnerdesign, Technik, ..) als "weit mehr als gemeine Standardkost" - nicht erst die Kombination aus allem. Die macht es dann erst zu dem was es (für mich und offenbar auch viele andere) ist. (Evtl meinst du das aber auch genau so)

Slainer schrieb:
Eines jedoch empfinde ich als schade.
Mit dem Abschluss der Story ist (für mich und bisher!) kein Wiederspielwert gegeben.

Das finde ich persönlich gar nicht schlimm. Es gibt ja auch diverse Secret Bosse bzw. optionale Kämpfe usw. Teils muss man auch einige davon kombinieren, um mit Item/Picto von Kampf X überhaupt eine Chance in Kampf Z zu haben.

Mir persönlich ist das Spiel in der Form aber fast schon zu umfangreich. Bzw. hat das Spiel (für mich) einige Hänger und teils Längen die es für mich nicht zu einem 10/10 machen. Man will wissen wie die Story weitergeht und stapft erstmal durch eine Open World und tut random Dinge.
 
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